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Monatsarchive: Dezember 2009

“Kindle for iPhone” im deutschen App-Store

img_0523Ähnlich drastisch wie das Distributionsgebiet seines eBook Readers hat Amazon am vergangenen Wochenende die Verbreitung seiner iPhone-Leseapp “Kindle for iPhone” lanciert. Das bislang nur im nordamerikanischen App-Store verfügbare kostenlose Programm ist ab sofort in über 60 Ländern erhältlich, wie das Unternehmen aus Seattle heute via Pressemitteilung bekannt gab.

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Google Editions mit Kindle-Anbindung?

googleFür die erste Jahreshälfte 2010 hat Google ein ambitioniertes eBook-Projekt in der Pipeline. Google Editions soll vom Start weg über eine halbe Million digitale Bücher von etlichen kooperierenden Verlagen umfassen, der Vertrieb wird nicht zuletzt über eBook Reader mit Wireless-Funktion laufen. Auch die Kindle-Plattform ist im Gespräch.

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Bücher selber digitalisieren

diybookscanner2Wer einen liebgewonnen Roman oder Arbeitsliteratur auch in digitaler Form lesen möchte, ist weitgehend auf die Verlagshäuser angewiesen. Zwar sind die meisten aktuellen Fachbücher als eBook erhältlich und auch bei Belletristik wuchs das Angebot in den vergangenen Monaten enorm, immer noch klaffen aber Lücken in den Sortimenten. In jedem Fall müsste das Buch aber ein zweites mal und damit doppelt bezahlt werden.

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txtr-App im Test: Mehr wäre mehr

iphone3Mit dem Release von Version 2 seiner iPhone-App ist txtr wenige Tage vor dem Verkaufsstart des txtr Reader ein unerwarteter Coup gelungen. Als erste App überhaupt versteht sich das schlicht “txtr” betitelte Programm mit Adobes weitverbreitetem DRM-Standard für EPUB- und PDF-Dateien.

Die Tools von B&N (“eReader”) und Amazon (“Kindle for iPhone“) kommen nur mit ihrem eigenen Kopierschutz klar, reine Leseapps wie Stanza eignen sich lediglich zur Wiedergabe von ungeschützten Dateien. Der Clou: Mit “txtr” werden nicht nur im txtr Store gekaufte eBooks angezeigt, auch anderswo erworbene EPUB-Dateien lassen sich mit ein paar Klicks auf dem iPhone lesen.

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USA: Preiskrieg erreicht eBooks

girl1Amazon scheint sich in den USA momentan ein Stück weit von seiner $9,99-Preispolitik für Kindle-Bestseller zu verabschieden – allerdings aus Verlagssicht in die falsche Richtung. Statt nämlich die Preise anzuziehen und im Zuge dessen die wenig üppigen Margen für Publisher zu erhöhen, setzt Amazon pünktlich zum Markteintritt von Barnes & Noble ein Ausrufezeichen. Im Print-Bereich liefert sich Amazon bereits einen erbitterten Preiskrieg mit Walmart.

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Neue txtr iPhone App unterstützt DRM

app1Sorgte die txtr GmbH durch eine kurzfristige Hardware-Änderung beim txtr Reader vergangene Woche für große Enttäuschung innerhalb der eBook-Gemeinde, kommen nun mal wieder erfreuliche Neuigkeiten aus Berlin. Gestern Abend gab Apple die Version 2.0 (iTunes-Link) der txtr iPhone-Applikation im App-Store frei.

Wesentliche Neuerung und bislang einmalig auf dem deutschen Markt ist die Unterstützung von Adobe DRM für EPUB- und PDF-Dateien. Damit ist aktuelle deutschsprachige Literatur – von Frank Schätzing bis Wladimir Kaminer – nun endlich auch auf iPhone/iPod Touch konsumierbar.

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Adobe überarbeitet DRM

adobe_logoAdobe gilt mit seinem restriktiven und für viele PC-Unerfahrende schwer verständlichen DRM-System als einer der großen Bremser im eBook-Business. In dieser Rolle fühlen sich die Kalifornier verständlicher Weise nicht wohl – und geloben Besserung.

Mit Version 5 vom Adobe Content Server, dem zentralen Verwaltungslösung für DRM-geschützte Literatur, verabschiedet sich der Konzern zumindest teilweise von der Bindung einer Adobe-ID an eine limitierte Anzahl von Endgeräten. Händler konnten ihren Kunden bislang die Lektüre eines eBooks auf je bis zu sechs verknüpften PCs und mobilen Devices erlauben.

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Apple iTablet mit Pixel Qi Display?

236301887_4e71c31a0dScheibchenweise rückt Pixel Qi (sprich: Tschi) mit Informationen zu ersten Produkten mit der gleichnamigen revolutionären Displaytechnologie heraus. Wurde Ende November ganz allgemein die Massenproduktion der LCD/”E-Ink” Kombipanels für diesen Monat angekündigt, ist man vorgestern im Firmenblog ein ganzes Stück konkreter geworden.

Die ersten Panels gehen in “spezielle besonders dünne multitouchfähige Tablet-Devices”, heißt es da. Den Namen des Herstellers könne man jetzt allerdings noch nicht verraten – umso mehr kocht die Gerüchteküche. Denn die Beschreibung deckt sich mit den Erwartungen zum sagenumwobenen Apple Tablet (Rufname inzwischen iTablet oder auch TabletMac), dem schon seit Mai ein Pixel Qi Display nachgesagt wird.

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eBook Flatrate bei Gabler

eflatDie Fachverlage erweisen sich einmal mehr als Innovationsmotor im Geschäft mit digitaler Literatur. Der Wiesbander Gabler Verlag hat Deutschlands erste eBook Flatrate an den Start gebracht, die diesen Namen auch wirklich verdient.

Genau genommen handelt es sich sogar um zwei sogenannte eFlatrates, die der Spezialist für Wirtschaftsliteratur offeriert. Das vielfältige Angebot wurde in zwei Cluster (“eBibliotheken”) Marketing | Vertrieb und Steuern | Rechnungswesen | Wirtschaftsrecht unterteilt, die getrennt voneinander abonniert werden können. Die Bezugspreise sind zielgruppengerecht-  und damit keine Schnäppchen.

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Sony updated eBook Library, begräbt BBeB

readerstoreAm kommenden Freitag (11.12.) zündet Sony USA die nächste Triebstufe seiner epub-Offensive. Der inzwischen reich befüllte eBook Store bekommt dann nicht nur einen anderen Namen (Reader Store) nebst neuer URL, auch das Angebot ändert sich einschneidend.

Das komplette Sortiment – inklusive Google Books weit über eine Million Dateien – wird dann ausschließlich im epub-Format erhältlich sein, heißt es in einem Mailing. Auch in der Vergangenheit in anderen Formaten gekaufte eBooks lassen sich dann nur noch im offenen Standard herunterladen. Analog dazu aktualisiert Sony am Freitag seine eBook Library auf die Version 3.1.

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