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Monatsarchive: Februar 2011

Campus kehrt Adobe DRM (ein bisschen) den Rücken

campusDer Adobe Kopierschutz für epub- und pdf-Dateien steht bei deutschen Publishern nach wie vor hoch im Kurs, bietet er doch eine scheinbare Sicherheit vor der gefürchteten eBook-Piraterie. Rund 3/4 aller von Großverlagen hierzulande distribuierten  eBooks kommt gegenwärtig mit Adobe DRM daher – zum Leidwesen der Leserschaft, die sich mit Inkompatibilitäten, einem komplizierten Übertragungsprozedere und wenig Zukunftssicherheit herumzuschlagen hat (und entsprechend erst recht zur Raubkopie greift). Der Fachverlag Campus rühmte sich nun heute in einer Pressemitteilung damit, in seinem Online-Shop ab sofort auf kundenfreundlicheres soziales DRM zu setzen; leider nur die halbe Wahrheit.

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Archos 70b eReader: LCD-„Reader“/-Tablet

archos-read_referenceAls eBook Reader vermarktete Tablets mit konventionellem LC-Display sind schwer in Mode. Im Kielwasser vom iPad kamen in den vergangenen Monaten ein gutes Dutzend solcher zumeist recht günstiger Geräte auf den deutschen Markt; die prominentesten Vertreter sind wohl der auch bei MediaMarkt verkaufte Trekstor eBook Player 7, der vom Drogeristen Schlecker geführte Jay-Tech EB10 und der technisch vergleichsweise fortschrittliche Odys Genesis.

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Kindle: Viele neue deutsche eBooks im US-Store

goldmannSchritt für Schritt kommt der deutsche Kindle näher: Nachdem das Lesegerät seit Oktober 2009 auch hierzulande beziehbar ist, erste Verlage bereits vor einem Jahr ihre Bestrebungen nach einer Listung im Kindle Store kund taten und Amazon gegenwärtig auf der Suche nach deutschem Personal für die hiesige Markteinführung ist, sind nun endlich die ersten deutschsprachigen Inhalte von Großverlagen online – gegenwärtig allerdings noch „US only“.

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HPad A112: Erstes Lesetablet von Hanvon

hanvon-hpad1Der chinesische Auftragshersteller Hanvon erweitert seine – unter eigener Marke – bislang primär dedizierte Lesegeräte und Grafiktabletts umfassende Produktpalette um ein Lesetablet. Der Sieben-Zoller mit dem (aus markenrechtlicher Sicht alles andere als unbedenklichen) Namen HPad A112 soll sich durch Businessfeatures und natürlich durch eine herausragende Textanzeige auszeichnen; das Gesamtpaket hat allerdings auch seinen Preis.

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Borders pleite, Kobo eBooks (vorerst) sicher

borders_groupsq_jpg_280x280_crop_q95Es war die Branchenmeldung der vergangenen Woche: Die Buchhandelskette Borders, in den USA mit gegenwärtig über 600 Filialen, meldete Insolvenz an und versucht sich nun – gesetzlich „behütet“ vor Gläubigern – mittels einer umfangreichen Restrukturierung gesund zu schrumpfen. Über das Gemeinschaftsunternehmen Kobo ist Borders auch im eBook-Markt sehr aktiv; hier sollen Kunden von der Pleite zwar nicht tangiert werden, dennoch wirft die Insolvenz ein fades Licht auf die gegenwärtigen Vertriebsstrukturen digitaler Literatur.

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Neobooks: „AutorenBarcamp“ zur Buchmesse

neobooksIm Oktober 2010 brachte Holtzbrinck neobooks.com an den Start, eine Self Publishing Community mit angeschlossenem Lektorat und der Aussicht auf eine „professionelle“ Veröffentlichung durch die hauseigene Verlagsgruppe Droemer Knaur. Das auch für ‚Nur-Leser‘ durchaus besuchenswerte Projekt veranstaltet zur Leipziger Buchmesse einen ganztägigen Workshop für angehende Autoren.

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[Folien] Enhanced eBooks

1Enhanced eBooks – also um multimediale, soziale oder stilistische Elemente „angereicherte“ Literatur – gelten als ’next big thing‘; nicht wenige Literaturschaffende & -interessierte sehen konventionelle 1:1 Adaption gedruckter Bücher sogar nur als vergängliche Zwischenstufe zu dieser neuartigen Textgattung. Am vergangenen Dienstag fand in Berlin ein vom örtlichen Mediennetzwerk mstreet organisiertes vierstündiges Fachgespräch zum Thema statt, zu welchem ich eine einführende Präsentation beisteuern durfte.

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[Folien] eBooks für Kleinverlage

logo_boersenvereinAn einer Beschäftigung mit eBooks kommen Verlage heutzutage nicht mehr vorbei; das offenbarte sich einmal mehr bei der Jahrestagung vom Arbeitskreis kleinerer unabhängiger Verlage in Frankfurt, wo sich ein bedeutender Teil des Programms mit der Digitalisierung beschäftigte. Im Vorfeld einer spannenden Podiumsdiskussion zum Thema, die hier bereits  dokumentiert wurde, hielt ich einen einführenden Vortrag zum Status Quo im eBook Markt sowie zu Chancen und Risiken für die versammelten Kleinverleger.

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eBooks: Verlage & Autoren noch zu furchtsam

Paradoxe Verhältnisse auf dem deutschen eBook-Markt: Aus Furcht vor Verbreitung illegaler Kopien ihrer Publikationen scheuen viele Verlage nach wie vor die Digitalisierung ihrer Programme, verschlüsseln die eBooks gegebenenfalls mit hartem Kopierschutz – und beflügeln gerade mit diesem Verhalten die Piraterie ihrer Inhalte. Im Rahmen eines Branchentreffens wurde den Verlegern dieser Umstand nun mit wohl seltener Deutlichkeit vor Augen geführt.

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