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Monatsarchive: Februar 2011

Absurde eBook-Preisbindung in Frankreich kommt

flagge-frankreichAnders als in Deutschland, wo der Börsenverein eBooks bereits durch das bestehende Preisbindungsgesetz erfasst und entsprechend preisgebunden sieht, wird in anderen Ländern gegenwärtig an separaten Gesetzen gearbeitet. In Frankreich ist nun ein Preisbindungsgesetz in der Nationalversammlung verabschiedet worden, welches an Absurdität kaum zu übertreffen ist – und durchaus auch Auswirkungen auf die Verhältnisse hierzulande haben könnte.

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ZTE Light 2: 7″ Pixel Qi Tablet

Das High Tech Startup Pixel Qi hat auf der laufenden Fachmesse Mobile World Congress in Barcelona den zweiten Kooperationspartner für seine 3qi Panels announciert. Nach dem indischen Unternhmen Notion Ink, die das Dual Mode Display (klassischer LCD-Modus plus augenfreundlicher “Reading Mode” mit ausgeschalteter Hintergrundbeleuchtung) in ihrem gerade in den Verkauf gegangenen 10″ Tablet Adam verbauen, wird nun auch der chinesische TK-Spezialist ZTE beliefert.

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Sind digitale Verlagskooperationen sinnvoll?

business deal[Von Steffen Meier] Manchmal sind Kooperationen keine schlechte Idee. Auch nicht für Verlage. Dies haben mehr oder weniger eindrucksvoll Verbünde wie dtv oder die UTB über viele Jahrzente bewiesen. dtv war ursprünglich eine gemeinsame Rechte-Verwertungsgesellschaft für belletristische Titel, die in den “Originalverlagen” als Hardcover erschienen, während die UTB sich inhaltlich dem wissenschaftlichen und studentischen Umfeld widmete.
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eBook-Verleih in Österreich ein (wachsender) Erfolg

divibib_morgen_260_95Der Verleih digitaler Literatur ist für Bibliotheken im deutschsprachigen Raum schon seit geraumer Zeit ein Thema – inzwischen sind allein unter dem Dach von onleihe.net (DiViBib) fast 300 Einrichtungen organisiert, die für vergleichsweise kleines Geld eBooks zeitlich befristet zur Verfügung stellen. In Österreich haben die Kollegen von Futurezone nun erstmals Billanz gezogen: Digitale Literatur wird in den Bibliotheken der Alpenrepublik zwar durchaus positiv angenommen, fristet aber noch ein absolutes Nischendasein.

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Kindle Books bekommen Seitenzahlen, öffentliche Notizen

Nach Monaten der Konzentration auf Leseapps für iPad & Co. hat Amazon gestern ein umfangreiches Firmware Update für seine dedizierten Lesegeräte angekündigt,  das eine ähnliche Tragweite haben wird wie die im Sommer 2010 ausgerollte Version 2.5 (brachte nativen pdf-Support und öffentliche Hervorhebungen). Mit der Einfügung statischer Seitenzahlen macht das Unternehmen aus Seattle seine eBook Reader endlich auch für wissenschaftliches Arbeiten nutzbar, beim Trendthema Social Reading zeigt der Händler eine überraschende Sensibilität gegenüber Datenschutzbedenken.

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Oyo WLAN+3G (vorerst) gestorben

oyo4Thalia in Turbulenzen: Der mit hoher Priorität und (entsprechend) enormem Marketingbudget bestückte Oyo kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht mehr heraus. Bisheriger Höhepunkt: Das Spitzenmodell Oyo WLAN+3G (mit integriertem UMTS-Modem für ortsunabhängigen Zugang zum Thalia eBook Store), dessen Verkaufsstart erst vor zwei Wochen auf  den 10.02 – also übermorgen – angesetzt wurde, musste nun “auf unbestimmte Zeit verschoben werden”.

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Japan: Großer Erfolg für professionelle Buchscanner

diybookscanner_dsc9744Viele gedruckte Bücher sind momentan überhaupt nicht, nur für viel Geld und/oder mit gängelndem Kopierschutz versehen in digitaler Form zu haben; gerade bei nicht-englischsprachiger Literatur gibt es nach wie vor große Lücken im Sortiment. In Japan hat dieser Umstand nun innerhalb kürzester Zeit zur Herausbildung einer ganzen Subbranche geführt: Mehrere Dutzend Unternehmen mit Hunderten Mitarbeitern wandeln die Printbücher ihrer Kundschaft gegen eine kleine Gebühr in eBooks um.

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Stadtbibliothek verleiht eBook Reader

mannheimSchon seit geraumer Zeit befassen sich Stadtbibliotheken in ganz Deutschland mit dem Thema eBooks – unter dem Dach von onleihe.net präsentieren sich inzwischen über 200 Einrichtungen, die digitale Bücher und Zeitschriften gegen einen moderaten Jahresbeitrag zum Verleih offerieren. Um ihrer häufig wenig technikaffinen Kundschaft digitale Literatur näher zu bringen, gehen nun erste Bibliotheken auch zum Verleih von dedizierten Lesegeräten über.

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“Soziale” Kobo iPhone App verfügbar

kobo4Der Megatrend Social Reading treibt immer interessantere Blüten: Das kanadische Gemeinschaftsunternehmen Kobo (bekanntester Teilhaber ist die US-Buchhandelskette Borders) hat gestern eine neue Version seiner iPhone-App in den App Store gestellt (iTunes-Link), die zahlreiche neuartige Funktionalitäten an Bord hat. Neben einschlägigen Social Media Verknüpfungen zeichnet sich die App insbesondere durch spielerische Komponenten aus.

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