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Sonntagsfrage: Lesegeräte

kindle-front-graphiteIn den letzten anderhalb Monaten – vornehmlich im Rahmen von Ifa und Buchmesse – wurden zahlreiche neue eBook Reader vorgestellt, die zum großen Teil noch zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen werden. Gleichzeitig kündigen sich die ersten ernstzunehmenden Mitbewerber vom Apple iPad an, welche mit langen Akkulaufzeiten und vorinstallierten Leseapps nicht zuletzt fürs Schmökern von eBooks vorgesehen sind. Am Vorabend der nächsten Gerätegeneration möchten wir einen Blick auf den Status Quo werfen – wie (und womit) wird heute gelesen?

Unsere Sonntagsfrage (die erste seit zehn Monaten) fragt nach dem gegenwärtig bevorzugt genutzten Gerät zum Lesen. Tablets und Smartphones berücksichtigen wir dabei gleichermaßen wie dedizierte eBook Reader, die aus Gründen der Übersicht aggregiert nach Hersteller abgefragt werden. Weil uns naturgemäß besonders die Hardware-Seite interessiert, findet sich bedrucktes Papier nicht in der Auflistung – wer (noch) physische Bücher präferiert, möge bitte sein zweitliebstes Lesegerät angeben; gibt es kein solches, ist man bei der Antwort “Noch keines” am besten aufgehoben.

Ebenso haben wir uns dagegen entschieden, Laptop- und PC-Bildschirme in die Auswahl mit aufzunehmen, obwohl die allermeisten Texte in dieser Form gelesen werden (wie mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch dieser Artikel: lesen.net verzeichnet aktuell “nur” rund 2,5% aller Zugriffe von iOS-Devices, also von iPad, iPhone & iPod Touch; Symbian, Blackberry und Android liegen zusammen bei knapp 1%). Uns geht es bei der Fragestellung aber um Geräte, die bewusst fürs Lesen eingesetzt werden – sei es, um sich mit Belletristik zu entspannen oder mit Fachliteratur fortzubilden.

Was ist gegenwärtig dein bevorzugtes Lesegerät?

  • eBook Reader von Sony (25%, 197 Votes)
  • Noch keines (23%, 175 Votes)
  • eBook Reader von Amazon (18%, 143 Votes)
  • eBook Reader von Pocketbook (9%, 72 Votes)
  • eBook Reader von anderem Hersteller (8%, 61 Votes)
  • Tablet von Apple (6%, 45 Votes)
  • eBook Reader von Bookeen (3%, 22 Votes)
  • Smartphone von Apple (3%, 20 Votes)
  • Smartphone von anderem Hersteller (2%, 19 Votes)
  • eBook Reader von Hanvon (2%, 16 Votes)
  • Tablet von anderem Hersteller (1%, 8 Votes)

Total Voters: 777

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Die Umfrage läuft wie gewohnt eine Woche, am kommenden Sonntag folgt ein weiterer Artikel mit Auswertung und Reflektion. Vielen Dank fürs Mitmachen!

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Kommentare


Philipp 17. Oktober 2010 um 16:28

Hi,

ich finde diese Umfrage sehr sehr gut. Ich habe mich in letzter Zeit intensiv mit dem Thema e-Reader beschäftigt und musste dennoch ankreuzen, dass ich noch kein Lesegerät verwende.
Das Problem an der Thematik ist, dass sich Fachliteratur und Zeitschriften nicht auf einem 6″ SW-Display darstellen lässt, weswegen ich mir das iPad bestellt habe. Allerdings erfüllt dieses leider ebenso wenig diesen Zweck, weil das Lesen auf einem LCD-Display sehr ermüdend ist. Somit hoffe ich am “Vorabend der nächsten Generation”, dass es in absehbarer Zeit farbige und ausreichend große eBook-Reader gibt.

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Timo 17. Oktober 2010 um 17:49

@Philipp: Hast du das iPad schon oder gehst du nur davon aus dass längeres Lesen ermüdend ist weil man das überall hört? Das ist nämlich durchaus nicht bei jedem der Fall, ich kann problemlos stundenlang auf das iPad oder einen TFT Monitor schauen ohne nennenswerte Ermüdungserscheinungen, jedenfalls nicht mehr als wenn ich genauso lange auf meinen Hanvon Reader oder ein Buch schaue. Im Bekannten- und Familienkreis sehe ich das auch: Einige ermüden am TFT Monitor bei längeren Sitzungen, andere nicht. Beim iPad kommt eine sehr gute Blickwinkel-Unabhängig und bei Bedarf (bei heller Umgebung) mehr als ausreichend große Helligkeit hinzu, die das Lesen wie ich finde sehr angenehm macht. Außer natürlich in der Sonne im Freien. Alles hat seine Grenzen :-)

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SkyDream 17. Oktober 2010 um 20:34

@Philipp: Farbige Reader in 9″ oder größer werden wohl noch länger auf sich warten lassen. Ohne Farbe gibt es dagegen noch dieses Jahr einiges an Konkurrenz für den Kindle DX. Ich persönlich bin schon sehr auf die Geräte von PocketBook gespannt die im November verfügbar sein sollen (902, 903).

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Natas 18. Oktober 2010 um 02:34

Bei mir ists auch “noch keines” aktuelle würd ich zum Ipad tendieren – warte aber noch bis es mit nem Mirasol oder Pixel Qi rauskommt.

Bevor jemand mich fragt woher ich weiß dass das jemals geschieht: Ich weiß es nicht, ich wünsche e mir einfach nur! :-)

Grüsse!

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Natas 18. Oktober 2010 um 02:37

hab ich vergessen zu erwähnen: Der aktuelle technische Stand der Geräte (egal ob Ipad oder ebook reader) würde mich nicht davon abhalten eines dieser Geräte zu kaufen. Mir fehlen einfach noch die Inhalte wie Magazine oder eben die Sorte Bücher die ich so lese…

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yegorich 18. Oktober 2010 um 09:07

Schade, dass die Netbooks von der Umfrage ebenfalls ausgeschlossen wurden. Ich benutze das 8,9″ nur dafür. Für alles andere ist es zu träge und zu klein.

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Christoph 18. Oktober 2010 um 09:48

Ein Netbook oder allgemein ein Notebook würde wohl unter die Tablet-PC fallen.
Ob mit oder ohne Tastatur spielt ja technisch keine Rolle.
Es geht ja bei der Unterscheidung vor allem darum, welche Form der Anzeige bevorzugt wird, wie die Verteilung zwischen spezialisierten Lesegeräten und universellen Multimedia-Systemen aussieht und welche Marken insgesamt vorne liegen.

Ein vergleichsweise großes Netbook allerdings nur zum Lesen von Texten zu verwenden, ist vermutlich die Ausnahme.

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Cookiemonster65 18. Oktober 2010 um 11:23

Hi,
ich benutze mein Sony e-book reader PRS-300 mit Begeisterung. Da ich viel mit dem Flugzeug unterwegs bin, trifft man immerwieder Leute, die ein Gerät haben und dann vergleichen wir immer…
IPad spiegelt zu sehr und ist einfach ermüdend, ist aber viel besser zu bedienen und sieht ansprechend aus.
Mein Sony ist dagegen altgebacken mit den Tasten und der Menüführung, ist aber vom Lesen her der absolute Faforit (ich habe auch eine Lampe dazu, also das Lesen ist im Dunkeln immer möglich). Kindle-User habe ich bis jetzt noch getroffen.
Iphone oder andere Smartphones sind praktisch, weil alles in einem Gerät, aber viel zu klein zu Lesen oder man blättert nur…
=> Fazit: Wer nur Lesen will, sollte Sony wählen

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Thomas Knip 18. Oktober 2010 um 16:23

Erst mal zeigt die Umfrage auch mal, dass lesen.net sich inzwischen als Infoseite zu eBooks wohl echt etabliert hat und wie sehr der eBook-Markt gewachsen ist.
500 Teilnehmer innerhalb eines Tages – das hätte es vor zwei Jahren noch nicht gegeben.

Mich als Kindle-Benutzer erstaunt, dass der Kindle gut doppelt so häufig genannt wird wie die Pocketbook-Geräte.
Wie würde der Anteil erst aussehen, wenn/falls Amazon es mal fertig bringt, einen offiziellen Kindle-DE-Shop einzurichten …?

Antworten

Anatoli Loucher 18. Oktober 2010 um 16:40

“Mich als Kindle-Benutzer erstaunt, dass der Kindle gut doppelt so häufig genannt wird wie die Pocketbook-Geräte.
Wie würde der Anteil erst aussehen, wenn/falls Amazon es mal fertig bringt, einen offiziellen Kindle-DE-Shop einzurichten …?”

Vor dem Erscheinen von Kindle 3, hätte die Umfrageergebnisse vermutlich ganz anders Ausgesehen…

Mit einem 139$ Reader mit Pearl Display und damit verbundenen Marketing Aktivität, kann man nur schwer konkurrieren…
Aber mit dem neuen Modllen versuchen wir es trotzdem…. ;-)

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Passepartout 18. Oktober 2010 um 17:15

@Anatoli Loucher,
richtig so, mein Pocketbook 902 ist vorbestellt und bezahlt.

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Christian 18. Oktober 2010 um 18:38

interessante Umfrage. Wo doch sonst bei sämtlichen Fach-Bewertungen der Kindle an die erste Stelle gesetzt wird.

Ich habe vor ca. 2 Wochen in den USA mit dem Sony PRS 350 meinen ersten ebook Reader erstanden und bin bisher, in der zugegeben kurzen Nutzungsphase, sehr angetan. Die Bedienung per Touchscreen funktioniert sehr gut und vor allem ist das Gerät sehr handlich. Bisher reicht der 5-Zoll-Lesebereich zumindest zum Lesen von Büchern aus.

Bei einem direktvergleich der beiden Sony Reader mit dem Kindle 3 (J+R machts möglich) scheint es so, als wäre die Schrift beim Kindle tatsächlich noch etwas schärfer als bei den Sonys. Allerdings ist der Kindle deutlich größer und schwerer. Vor allem nachdem ich mich etwas auf dem PRS350 „eingespielt“ hattte, erschien mir der Kindle sehr unhandlich.
Den PRS350 kann man tatsächlich über längere Zeit einhändig nutzen. Selbst das Ausführen einfacher Funktionen wie Schriftgröße ändern oder Nachschlagen im Wörterbuch sind mit einer Hand möglich (für Bus-/Straßenbahnpendler sehr hilfreich). Außerdem bekommt man den Reader gut in jeder Jackentasche unter, ohne das gefühl zu haben, ein Exoskelett mit sich rumzuschleppen.

Für pdfs in Originalansicht ist der PRS350 natürlich zu klein, wobei auch ein Zoll mehr hier vermutlich nicht viel ändern würde. Mit der 2-Säulen-Ansicht (Seite wird in 4 Segmente unterteilt) bin ich nicht wirklich zufrieden, da man hier auch wieder viel Rand mit dabei hat. Anscheinend sind die Funktionen Randschnitt und 2 Säulen-Ansicht nicht kombinierbar (oder ich habe es nur noch nicht kapiert).
@Philipp: Allerdings funktioniert das Reflow bei fast allen pdfs sehr gut und deshalb nutze ich den PRS350 auch zum Lesen von Fachartikeln. Ich lese dann einfach nur den text im reflow-Format und falls sich der Artikel als interessant herausstellt, befasse ich mich sowieso intensiver damit am Computer.

Eine passende Hülle vermisse ich allerdings noch (das Original-Sony war mir zu teuer). Tipps hierzu sind sehr willkommen,

Tolle Seite, Johannes. Habe schon einige Artikel und Diskussionen mit großem Interesse verfolgt.

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freepanthera 18. Oktober 2010 um 20:12

Wirklich erwachsen ist der Markt auch nicht.
Bücher zu teuer, es müsste Abos geben für vielleser.
Dazu habe noch kein Test gesehen wo PDF getestet worden.
Dann wird oft über Romane berichtet und kaum über Fachbücher.
Ich möchte Bücher aus den 17.Jahrhundert von Google Books lesen oder eine PDF die ich aus Franzis Verlag bekam mit über 300 Seiten.

Ipad würde ich nie holen, da ich eine Allergie gegen Mafiakartelle habe :-)

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Gumbator 18. Oktober 2010 um 22:24

Ich habe vor ca. 1,5 Jahren einen Sony PRS505 erworben. Zwar war der Reader da schon ein Auslaufmodell, aber ich bin bis heute sehr zufrieden. Kein WLAN, kein Touchscreen, keine Tastatur, kein Internet – einfach nur lesen. Da stören auch die längeren Umblätterzeiten gar nicht. Für Romane, Belletristik usw. wunderbar geeignet – für Fachbücher eher nicht.

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Bigboo73 19. Oktober 2010 um 08:50

@timo das könnte ich geschrieben haben… benutze sowohl meinen Hanvon als auch mein iPad zum lesen, beides ist je nach Tageszeit mein bevorzugtes Modell. Sehr schön finde ich das iBooks den Helligkeitsregler gleich in das Interface integriert hat, da kann man ohne Umstand mal schnell dunkler drehen. Von Ermüdungserscheinungen keine Spur, scheint wohl wirklich nicht alle zu betreffen.

Die Umfrage sollte wiederholt werden, einen Monta nachdem der erste deutsche Anbieter ein nahezu vollwertiges Sortiment an Büchern anbietet ;)

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Marktanteile: Sony vor Amazon und Pocketbook » Topnews, eReader » lesen.net 24. Oktober 2010 um 22:43

[…] bereits erschienenen NextGen-Lesegeräten von Sony und Amazon um die Gunst von Lesefreunden. Wir erfragten am letzten Sonntag den Status quo (“Was ist gegenwärtig dein bevorzugtes Lesgerät?”) […]

Antworten

Detlef R 26. Oktober 2010 um 08:26

Ich habe im Moment auch “noch keinen” Reader, lange Zeit habe ich den Kindle 3 auf meiner Wunschliste gehabt, aber der fehlende aktuelle Inhalt in deutscher Sprache hat mich weg von Amazon hin zum Acer geführt. Den Reader werde ich wohl kurzfristig bestellen. Für mich ist es wichtig aktuelle Inhalte nutzen zu können. Die Kombination eBook-Reader und MP3 Player für Hörbücher (und Musik) finde ich super!

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Lieschen Müller 29. Oktober 2010 um 11:19

Mit großem Interesse habe ich den Reader von Jay Tech EB10 zur Kenntnis genommen. Aktuell in der Werbung mit günstigem Preis etwas über 100 EUR, kann mir jemand etwas über die Qualität mitteilen? Besitzt den schon jemand?
Habe mir vor kurzem einen Bilder/Dia Scanner von Jay Tech gekauft und bin eigentlich sehr zufrieden mit dem Gerät. Kann man dieses Vertrauen auch auf den Reader übertragen.

Bin “Neuling auf dem Gebiet, wäre nett, wenn sich einer von den “Experten” mal die Beschreibung zu diesem Teil ansieht und seinen “Senf” dazu abgibt.

Danke bereits im Voraus!

Liebe Grüße an alle Leseratten!

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