Wie Leser bei Buchprojekten involviert werden
Immer mehr Projekte im Selfpublishing-Bereich legen die Herausgabe von Büchern auf verschiedenste Weisen in die Hände der Kundschaft. Insbesondere Projekte von Indie-Autoren rücken die Leserschaft mehr und mehr ins Zentrum der Verlegerwelt. Allerdings zeichnet sich schon ab, dass viele Leser überhaupt nicht an einer größeren Beteiligung interessiert sind.
Auch im Jahr 2015 ist und bleibt das Selfpublishing ein großes Thema in der Buchbranche. Dabei zeigt sich mehr und mehr, welche Rolle die Leserschaft tatsächlich im Selbst-Verlag spielen kann. Das Jahr 2015 kann, wie von Digital-Book-World-Journalist Rich Bellis vorgeschlagen, dem Senior Editor von Digital Book World, vorgeschlagen, als das Jahr der Kunden bezeichnet werden. Immer mehr Projekte im Selfpublishing-Bereich legen die Herausgabe von Büchern auf verschiedenste Weisen in die Hände der Kundschaft.
Ein erster Eindruck des Selfpublishings, den auch die Autorin Poppy J. Anderson formuliert, ist nicht selten, dass hier Autoren, die keinen Verlag für ihre Bücher finden können, eine Möglichkeit bekommen zu publizieren. Mittlerweile ist aber auch bekannt, dass viele Autoren sich bewusst gegen das Publizieren in einem Verlag entscheiden. So können sie die völlige Entscheidungsgewalt über das eigene Werk behalten.
Zugleich tragen sie aber auch die volle Verantwortung für ihr Schaffen. Grundsätzlich ist klar, dass von der Leserschaft im Buchmarkt, speziell auch im Selfpublishing-Bereich, vieles abhängt. Als Kunden entscheiden letzten Endes immer sie, welche Publikationen Erfolg haben und welche nicht. Durch das Selfpublishing wird diese Abhängigkeit von der Kundschaft auf eine völlig neue Ebene geführt. Der Leser schlüpft in verschiedene Rollen.
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Nicht alle Leser haben Bedarf
Alles in allem wird deutlich, dass der Leser viele Rollen im Buchmarkt übernehmen kann. Nicht nur die Anbieter-Seite des Buchmarkts wird dynamischer, auch die Leserschaft als Abnehmer befindet sich in ihrer Position in einem steten Wandel.
Dabei bleibt aber natürlich Frage, wie viele Leser sich tatsächlich aktiv am Publikations- und Promotions-Prozess beteiligen wollen. So herrscht auf der vom Riva Verlag initiierten Crowdfunding-Plattform 100fans.de gähnende Leere, auch bei den genannten Anbietern sowie bei Kickstarter scheitern viele Projekte. Es zeichnet sich ab, dass die Involvierung der Leserschaft eher ein zusätzliches Publikationsmodell wird, als dass es die gesamte Industrie nachhaltig auf den Kopf stellt.
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Kommentare
Die Woche im Rückblick 13.02. bis 19.02.2015 | sevblog – Self-Publishing und Schreiben 20. Februar 2015 um 07:31
[…] Julia: Wie Leser bei Buchprojekten involviert werden […]