Amazon-Buchläden: Nicht-Primekunden zahlen jetzt mehr
Vor ziemlich genau einem Jahr eröffnete Amazon seine erste stationäre Buchhandlung am Stammsitz Seattle. Zwischenzeitlich kamen Filialen in Portland und San Diego hinzu, eine Reihe weiterer Buchhandlungen sind in Planung. Anfangs waren Bücher dort grundsätzlich genauso günstig wie auf Amazon.com, jetzt führt der Händler eine getrennte Preisstruktur ein. Und übernimmt damit auch ein in deutschen Online-Shop zunehmend eingesetztes Prinzip.
Online-Preise nur für Prime-Mitglieder

Prime-Mitglieder erhalten hingegen auch beim stationären Kauf die Online-Buchpreise, bisweilen 40 Prozent unter den Listenpreisen liegen. Bei der in den Amazon-Buchhandlungen ausgestellten Hardware hingegen wird – noch – nicht nach Prime-Status entschieden, grundsätzlich gilt der aktuelle Online-Preis.
Kostenvorteile auch in Deutschland
In Deutschland würde die Buchpreisbindung einer solchen Preisgestaltung zwar einen Strich durch die Rechnung machen. In anderen Bereichen sind niedrigere Preise für Amazon-Prime-Mitglieder aber auch hierzulande längst üblich. Bestes Beispiel ist der diesjährige Prime Day, wo es tausende Angebote exklusiv für Mitglieder des Premium-Dienstes gab, darunter auch sehr gute Preise für die eBook Reader der Kindle-Familie.
Prime-Mitglieder erhalten übrigens auch einen Sonderpreis für die am gestrigen Montag bei uns gestartete Musik-Flatrate Music Unlimited, sie zahlen nur 7,99 Euro statt 9,99 Euro monatlich für den Spotify-Rivalen. Was die Frage aufwirft, ob beziehungsweise wann Amazon auch bei der eBook Flatrate Kindle Unlimited ein zweistufiges Preismodell einführt.




Kommentare
Amazon: Nicht-Primekunden zahlen in den Buchläden mehr | AUTHORS CHOICE 25. November 2016 um 07:17
[…] lesen.net, geekwire.com […]