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eBook Reader, Tablets & Co. finanzieren: 4+1 Tipps für gute Konditionen

Fürs Schmökern von eBooks eignen sich unterschiedliche Endgeräte, deren Funktionen so vielfältig sind wie ihre Verkaufspreise. Das dafür nötige Geld haben viele Lesefreunde zum Zeitpunkt der Anschaffung allerdings nicht immer sofort verfügbar. Wie sich der Wunsch vom neuen Lesegerät trotzdem erfüllen lässt und worauf bei etwaiger Finanzierung zu achten ist.

1. Günstig kaufen

Goldener Kindle Oasis 2: Sehr gut, aber sehr teuer

Klingt profan, wird aber vielfach nicht beachtet: Anstatt auf mögliche 0-Prozent-Finanzierungen und dergleichen zu schielen, sollte zuvorderst auf einen günstigen Anschaffungspreis geachtet werden. Das gilt sowohl bei der Wahl des Gerätes – muss es bei einem neuen Kindle unbedingt ein stylischer Kindle Voyage mit 3G-Modul sein oder reicht nicht auch ein nur gut halb so teurer, aber technisch praktisch gleichwertiger Kindle Paperwhite mit WLAN? – als auch beim Händler. Bei seiner „Hausmarke“ Kindle hat zwar Amazon nahezu immer die besten Preise, aber bei den Tolino-Geräten lässt sich bei einem Preisvergleich zwischen den beteiligten Buchhändlern (vor allem Thalia, Weltbild, Hugendubel) oftmals innerhalb kürzester Zeit bares Geld sparen.

2. Zinsen vergleichen!

Amazon bietet vielen Kunden für seine „höherpreisigen“ Kindle-Geräten die Möglichkeit, den Kaufpreis über 5 gleiche Monatsraten zu begleichen – bei 0 Prozent Zinsen. So werden für den Kindle Paperwhite statt einmalig 120 Euro 5x monatlich je 24 Euro fällig. Bei den Tolino-Alliierten gibt es eine solche „integrierte“ Finanzierungs-Option aktuell nicht. Bei breiter aufgestellten Online-Händlern wie saturn.de lassen sich die Tolino-Geräte allerdings ebenso per Ratenzahlung bestellen wie zahlreiche Tablets.

Neben Finanzierungen direkt über die Händler (die die Kreditanfragen streng genommen auch an Partner weitervermitteln) können auch externe Kredite in Erwägung gezogen werden. Eine Übersicht über die besten Konditionen bietet hier beispielsweise das deutsche Kreditvergleichsportal smava.de. Demnach geht bei geliehenem Geld der effektive Jahreszins bei 2,48 Prozent los – bei einem „iPad-Kredit“ über 500 Euro und einer Zahlung über 12 gleiche Monatsraten entspricht das Zinskosten von überschaubaren 6,64 Euro. Ein Vorteil gegenüber Händler-Finanzierung ist hier, dass der Kredit nicht zweckgebunden und das Geld auch anderweitig nutzbar ist. Andererseits verlangen viele Kreditgeber eine Mindestsumme – geht es nur um die Anschaffung eines Einstiegs-Lesegeräts, ist ein solcher „richtiger“ Konsumentenkredit in vielen Fällen deutlich überdimensioniert. 

3. Gebrauchte Geräte als Alternative zum Neukauf

Gebrauchte Tolino bei rebuy.de

Gab es bei dedizierten Lesegeräten in der Anfangszeit noch bahnbrechende Innovationen nebst drastischen Verbesserungen der Anzeigequalität praktisch im Jahresrythmus, sind die Verbesserungen zuletzt in vielen Fällen nur kosmetischer Natur gewesen. Die letzte große Innovation mit deutlichen Auswirkungen auf die Textdarstellung war die Einführung integrierter Beleuchtung im Herbst Jahr 2012.

Nicht ohne Grund verkauft Amazon sein Brot-und-Butter-Lesegerät Kindle Paperwhite 3 seit Juni 2015 in unveränderter Ausführung. Entsprechend sind die Gebrauchtpreise bei ebay, Rebuy & Co. hier zwar vergleichsweise konstant, trotzdem lässt sich bei einem Gebrauchtkauf gegenüber einer Neuanschaffung kräftig sparen. In noch größerem Maße gilt das für Tablets und vor allem für Smartphones, wobei hier auf mehr Aspekte zu achten ist (vor allem auf ein aktuelles Betriebssystem nebst weiterer Versorgung mit Updates). 

4. „Eines für alles“ in Erwägung ziehen

Dedizierte Lesegeräte sind besonders augenfreundlich und ausdauernd, zur Lektüre von eBooks aber beileibe nicht alternativlos. Im Gegenteil machen „angereicherte“ oder nativ bunte oder großformatige Inhalte auf den reaktionsschwachen Graustufendisplays von Kindle & Co keine gute Figur, LCD-Geräte – Tablets, Smartphones oder PC-Bildschirme – sind hier deutlich besser. Wenn zeitnah ohnehin die Anschaffung eines neuen Smartphones auf der Agenda steht, ist es eine Überlegung wert, dann gleich zu einem größeren Modell zu greifen – Samsung Galaxy Note, iPhone 8 Plus und dergleichen – und darauf dann auch eBooks zu lesen, anstatt einen eBook Reader plus ein Smartphone zu kaufen 

5. Bonus-Tipp: Anschaffung ganz sparen

Nichts spart mehr Geld, als erst gar keines auszugeben. Wer diesen Online-Text lesen kann, nennt damit schon ein eBook-Lesegerät sein Eigen. Natürlich ist das Schmökern in einem guten Roman auf einem knackig scharfen seitlich beleuchteten eBook Reader ein anderes Lese-Erlebnis, als den gleichen Text auf einem Notebook-Display zu konsumieren. Der Text bleibt aber der Gleiche. Und ist man erst einmal richtig in die Geschichte eingetaucht und fliegen die Wörter an einem vorbei, ist das „Trägermedium“ – eBook Reader, Notebook, Tablet, bedrucktes Papier – fast zu vernachlässigen. 

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