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eBooks: Verlage & Autoren noch zu furchtsam

Paradoxe Verhältnisse auf dem deutschen eBook-Markt: Aus Furcht vor Verbreitung illegaler Kopien ihrer Publikationen scheuen viele Verlage nach wie vor die Digitalisierung ihrer Programme, verschlüsseln die eBooks gegebenenfalls mit hartem Kopierschutz – und beflügeln gerade mit diesem Verhalten die Piraterie ihrer Inhalte. Im Rahmen eines Branchentreffens wurde den Verlegern dieser Umstand nun mit wohl seltener Deutlichkeit vor Augen geführt.

Der Arbeitskreis kleinerer und unabhängiger Verlage im Lobbyverband Börsenverein ludt zu seiner Jahrestagung (pdf) – rund 80 “Unabhängige” folgten dem Ruf und fanden sich in Frankfurt zu einer dreitägigen Zusammenkunft ein. Ein Teil des Programms beschäftigte sich dabei natürlich auch mit dem digitalen Wandel beziehungsweise damit, mit was für Chancen und Gefahren das eBook für kleinere Publisher verbunden ist.

Dazu organisierte der Börsenverein unter anderem eine Podiumsdiskussion, wo vier Aggregatoren den Markt sowie ihre Dienstleistungen beschrieben; die Kernkompetenz der vertretenen “digitalen Verlagsauslieferungen” KNV, Bookwire, Arvato/Bertelsmann sowie (inzwischen auch) Libreka besteht darin, die eBooks ihrer Kunden über die alle relevanten Kanäle (iBookstore, Ciando, Libri, …) verfügbar zu machen. Darüber hinaus sind die meisten Anbieter auch bei verwandten Dienstleistungen behilflich, etwa bei der eigentlichen Digitalisierung.

akv2Konsens auf dem Podium herrschte in der Ansicht, dass sich Verleger (also ihre potenziellen oder bestehenden Kunden) bei einer erfolgreichen Transformation ihres Geschäft ins Digitale gegenwärtig selbst im Weg stehen – mit möglicherweise weit reichenden Folgen. Libreka-Chef Ronald Schild brachte die Konsequenzen der zögerlichen Digitalisierung auf den Punkt: „Das falscheste, was wir machen können, wäre jetzt vorsichtig zu sein. Wenn wir jetzt nicht alles anbieten, drängen wir die Nutzer in die Illigalität. Dabei bestände die Gefahr, Lesefreunde entsprechend zu konditionieren und dauerhaft in Richtung Tauschbörsen und Warez-Seiten zu verlieren.

Auch Jens Klingelhöfer von Bookwire appelelierte an die Verlage, jetzt „mindestens schon einen Fuß in die Tür“ zu bekommen und mittelfristig das gesamte Angebot online vorzuhalten – trotz gegenwärtig noch überschaubarer Umsätze. In eine ähnliche Kerbe schlug KNV-Mann Rudolf Sommer: Zumindest einzelne ‘Leuchtturmtitel’ müssten zeitnah digital verfügbar gemacht werden; auch, weil die eigenen Autoren das inzwischen erwarteten.

Autoren stehen dem Thema eBooks vielfach grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber, haben allerdings im besonderen Maße Angst vor einer zügellosen unautorisierten Verbreitung ihrer Werke. Diese diffuse Furcht, verbunden mit häufig mangelhaftem Wissen über Technologien und Marktmechanismen, führt gegenwärtig gerade aus dieser Ecke zu Forderungen nach einem hartem Kopierschutz.

Mike Röttgen von der Bertelsmann-Tochter Arvato rief die anwesenden Verleger dazu auf, ihren Autoren ins Gewissen zu reden – am besten über eine Erklärung der technischen Sachverhalte verbunden mit der rethorischen Frage, ob sie ihre Leserschaft tatsächlich schaden wollten. Grundsätzlich nämlich sei hartes DRM  “übelstes Gängeln von Kunden”, so der Bertelsmann-Vertreter.

adobe-drmBis in die Verlagshäuser sind diese Wahrheiten zu hartem DRM allerdings vielfach immer noch nicht vorgedrungen. KNV, einer der führenden Aggregatoren, liefert gegenwärtig 70% seiner Titel mit Adobe Kopierschutz aus; je weitere 15% kommen mit sozialem oder völlig ohne DRM. Bei Libreka sind sogar 80% der Inhalte mit Adobe DRM verschlüsselt – ein Kopierschutz, der laut Libreka-Mann Schild selbst für Laien innerhalb von 60 Sekunden ausgehebelt werden kann.

Schild verwies über leicht zugängliche und nutzbare bebilderte Anleitungen zur ‘Entschlüsselung’ solcher Dateien und stellte ein in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut entwickeltes soziales DRM vor, welches zwei Dutzend sichtbare wie unsichtbare Personalisierungen in ‘offenen’ eBooks einbette. Der Erfolg: Bislang tauchte noch kein auf diese Art kopiergeschütztes eBook in Tauschbörsen oder auf Piratenseiten auf.

Obgleich es also einige gute Gründe gegen harten Kopierschutz und für eine schnelle Digitalisierung des gesamten Programms gibt, ist auf Verlagsseite noch kein Ende der verängstigten Zurückhaltung absehbar. Zwar können mit eBooks hierzulande noch nicht wirklich viel Geld verdient werden; die Weichen für den Markt – und hier waren sich alle Diskussionsteilnehmer einig – werden allerdings schon heute gestellt.

Jens Klingelhöfer, der vor der Gründung von Bookwire in der Musikindustrie gearbeitet hat, verwies auf die Fehler dieser Branche: Zehn Jahre hätten die Labels für die Erkenntnis gebraucht, dass sie mit restriktivem Kopierschutz primär sich selbst und ihren Kunden schadeten, aber so keiner Piraterie vorbeugten. Die Digitalisierung als Chance statt als Gefahr zu begreifen und entsprechend mutig an den Markt zu gehen, ist allerdings auch anno 2011 noch ein ambitionierter Appell – zumindest in der altehrwürdigen und nicht gerade als besonders progressiv bekannten Buchbranche.

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Kommentare


Thomas Kress 19. Februar 2011 um 22:13

Ich sehe eine gute Lösung, um eine übermäßige Verbreitung illegaler Kopien zu vermeiden, in einem einfacheren Zugang, in einem Geringeren Preis und in der Personalisierung von gekauften digitalen Medien – ohne die Verwendung von DRM Mechanismen. Schnelle Verfügbarkeit und ein niedrigerer Preis erhöhen die Kaufbereitschaft und eine deutliche Integration des Käufernamens in das Dokument reduzieret die Hemmschwelle, erworbene Produkte achtlos weiter zu geben. Letztendlich geht es doch beim Kauf von digitalen Formaten um Nutzungsrechte und nicht um die Datei selbst- funktioniert auch bei Softwarelizenzen. Absoluter Schutz vor Raubkopien gibt es eh nicht.

Thomas Kress

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Johannes 19. Februar 2011 um 22:28

Klar, das Thema Convenience (siehe Kindle Ökosystem – einmal kaufen, überall verfügbar) ist extrem wichtig und wurde auch am Rande angesprochen…is’ aber halt eher eine Sache für Händler/Plattformen als für Verlage, von denen “nur” die Inhalte kommen.

Ciao
Johannes

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Christian 19. Februar 2011 um 22:48

Wahnsinn! Bertelsmann hat kapiert dass hartes DRM “übelstes Gängeln von Kunden” ist! Na das is ja mal eine Neuigkeit! (Vorsicht: Sarkasmus)

Ich sags ja… ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Buchverlage auf den selben Trichter kommen, wie seinerzeit die Plattenmultis. Besser kommt die Erkenntnis spät als nie.

Zudem ist der DRM Schutz bei digitalen Büchern durch die im Text beschriebenen Anleitungen dermaßen leicht auszuheben, und dadurch schlicht unwirksam. Die Kosten für deren Entwicklung / Lizenzierung hätte man sich wirklich sparen können!

Wenn jetzt noch die Buchpreisbindung für digitale Bücher gekippt wird, steht den Verlagen eine rosige Zukunft bevor. Bestes Beispiel ist doch Amazon, die in den USA ein vielfaches mehr an elektronischen als an gedruckten Büchern verkauft. Mit ein Grund für diesen Mordsabsatz sind die günstigen Geräte und die im Gegensatz zum gedruckten Buch günstigeren Ebook-Preise.

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Thomas Kress 19. Februar 2011 um 22:52

Wer hat denn eigentlich die größte Angst vor der Verbreitung illegaler Kopien oder den Veränderungen im Markt – die Verlage, die Barsortimenter oder die Händler? Am Beispiel Musikindustrie konnten wir beobachten: Die Labels selbst haben das Dilemma herbeigeführt und nicht der Vertrieb. Meiner Meinung nach liegt es an den Rechteverwertern – also den Verlagen, einen besseren Weg zu definieren oder einzufordern. Es kann doch nicht im Interesse der Verlage sein, den Zugang zu ihren Inhalten zu erschweren. Händler wollen im Verkaufsprozess doch immer den Weg des geringsten Widerstandes.

Thomas

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Meo 19. Februar 2011 um 23:22

Der Wahnsinn ist ja, dass die Verlage wirklich Geld liegen lassen, was sie nur aufheben müssten.
Ich bin im Ausland und würde so einige Fachbücher gerne als epub (ohne DRM) kaufen, weil es zu umständlich ist, mir die Bücher ständig nachschicken zu lassen.
Ich bin ja sogar bereit die normalen Preise (meist um 40-60 Euro) zu bezahlen.
Angebot Fehlanzeige!
Als wenn jeder Käufer nun losgeht und raubkopiert.

Auf der anderen Seite werden neue Bücher (Papier) auch sofort gescannt und als epub verbreitet (wenn sie sehr populär sind) obwohl sie nicht als epub vom Verlag kommen.
Wo ist denn da der Schutz in der absichtlich digitalen Zurückhaltung?

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Albert Knorr 20. Februar 2011 um 12:47

Servus aus Wien,

ich bin Autor und Verleger (ein kleiner) und kann ebenfalls nicht nachvollziehen, wovor die Verlagssaurier sich fürchten.

Ich biete meine elektronischen Titel ausschließlich als personalisierte E-Books über den Leserattenshop an. Für die Leser entstehen dadurch weder Kosten noch Nachteile, die E-Books sind aber optimal gegen illegale Verbreitung geschützt.

Das Letzte, was mir in den Sinn käme, wäre, meine Leseratten mit DRM-Mist zu verärgern. Schlimm finde ich auch, dass manche Verlage ihre E-Books teurer anbieten als die Printversionen.

Ich kann Thomas nur voll zustimmen und denke, es wird sich in den nächsten Jahren sehr viel verändern. Die Dinos sind schon einmal ausgestorben, weil sie sich nicht rasch genug anpassen konnten ;-)

lg
albert

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Chräcker 20. Februar 2011 um 13:07

Man kann nu die eBooks kaufen, die man kaufen kann. Diese Formel scheint ja ganz langsam in die Hirne der Verantwortlichen zu tropfen. Sie ist ja auch wirklich schwerr zu verstehen, da braucht es eben etwas.

Ich hoffe aber auf weit mehr als “Leuchturmtitel” weil ich nicht ewig nur Serienmenschenfleichvergewaltiger-Thriller mit Einworttitel angeboten bekommen mag.

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Thomas Knip 20. Februar 2011 um 13:27

Die Verleger blenden bei ihrer Furcht immer noch eines so gerne aus: Noch immer ist zu einem überwiegenden Teil das gedruckte Buch die Vorlage für illegale Kopien, nicht die ePub-Datei.

Die aktive Scan-Szene interessiert sich nicht für die Verrenkungen der Verlage; die leiht sich die Werke in der Bücherei aus, jagt sie durch den Scanner und bietet sie feinsäuberlich aufbereitet als jpg, rtf und pdf an.

Solange also nicht Bücher mit DRM versehen werden, sollten sich die Verleger den Aufwand wortwörtlich sparen.

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Caro 20. Februar 2011 um 18:16

Die Musikindustrie hat damals nicht schnell genug geschaltet, was die neuen Vertriebswege anging. Dadurch vermarkten sich viele Musiker und Künstler jetzt selbst, und zwar recht erfolgreich.Labels sind fast überflüssig geworden und mehr für die PR zuständig. Dem Buchmarkt droht das gleiche Dilemma. Wenn die Verlage den Kreativen nicht entgegen kommen, vermarkten die sich auch früher oder später selbst!

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Daniel 20. Februar 2011 um 22:43

Ganz ignorieren lässt sich aber auch nicht, dass Amazon seinen E-Books-Erfolg trotz “hartem DRM” verbucht, unter Ausnutzung ihrer extrem exponierten Marktstellung. Andererseits, dass sich Menschen gerne technikversklaven lassen, kennt man nun auch schon von Apple ;-)

Diese krasse Reader-Bookstore-Bindung kann aber doch auch nicht langfristig im Interesse der Verlage sein… da klingt das Konzept “soziales Wasserzeichen” schon eher zukunftsweisend.

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Thomas Knip 20. Februar 2011 um 23:52

Ja, es ist schon verblüffend.

Die beiden Großen in den USA – Amazon und Apple – scheinen zu zeigen, dass es völlig egal ist, ob die eBooks DRM- und Bookstore-gebunden sind … – solange das Sortiment und der Preis stimmt.

Verleger sollten in erster Linie dafür sorgen, dass überhaupt etwas zu lesen da ist. Das ist es, was den Leser vor allem interessiert.

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FomerMay 21. Februar 2011 um 08:50

Meiner Meinung nach ist der wichtigste Aspekt der, das es dem Kunden nicht auffällt das das Buch einen DRM-Schutz hat. Bsp. Amazon kein umständliches aufspielen per extra Software, keine Beschränkungen bei der Anzahl der Geräte, sogar ausleihen kann man die Bücher (in zugegebener maßen engem Rahmen).
Mit der Kompatibilität mit anderen Geräten befassen sich viele erstmal gar nicht.

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James Fenimore Cooper 21. Februar 2011 um 15:33

Naja aber die Vorstellung das es nur noch Bücher von einem Hersteller gibt (egal ob Amazon oder ein anderer) und der meine Bücher nach belieben löschen kann, finde ich eher gruselig als schön.

Auch Amazon stände ein vollständiger Verzicht auf DRM ganz gut. Dann kann man die Bücher dort auch kaufen und legal als epub umwandeln. Das geht jetzt zwar auch, aber so muss man erst illegal das DRM entfernen. Auch die Abhängigkeit von einem DRM-System möchte ich nicht… Schon aus Prinzip entferne ich jegliches DRM aus meinen Ebooks….

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Rüdiger Malke 22. Februar 2011 um 15:37

Die wenigsten Leute interessiert solche Sachen wie DRM .. es soll einfach bedienbar und verfügbar sein… und wenn ich es nur mit einem Gerät kann: so what? .. wenn das Gerät gut ist, ist mir erstmal schnurz ob ich damit an einen Verkäufer gebunden bin oder nicht. Und das sehen die meisten Kunden so. Die Leute, die hier Online sind, sind die Ausnahme, nicht die Regel!

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Birdonawire 22. Februar 2011 um 17:08

FomerMay hat völlig recht: Dem Kunden ist es im Zweifel egal, ob ein von ihm gekauftes Buch “hartes” DRM hat oder nicht – vorausgesetzt er hat keine zusätzlichen Scherereien damit und es funktioniert alles problemlos, was er vernünftigerweise erwarten darf. Und genau das ist das Problem mit dem Kopierschutz – zumindest außerhalb geschlossener Welten von Kindle o.ä.
Jedenfalls werde ich nie mehr Geld ausgeben für ein Ebook mit DRM. Es ist langsamer, funktioniert alle paar Tage auf einmal nicht mehr und der Reader stürzt gerne mal beim Lesen ab – Was er sonst so gut wie gar nie tut. Abgesehen davon, dass ich das kastrierte Buch mit einem extra zu installierenden Programm von Adobe mit einigem technischen Aufwand installieren muss. Nein danke, wirklich ! Geld zahlen für ein Produkt, was in der Handhabung richtig sch…. ist, zumindest im Vergleich zum “kostenlosen” illegalen Angebot – das werde ich nicht mehr. Dann lese ich halt was anderes….

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Detlev Neuss 23. Februar 2011 um 17:42

Mir hat die Tagung gut gefallen, vorallem die offene Diskussion. Zum Thema Kopierschutz und verwandten Themen kann ich aus meiner 13 jährigen Erfahrung in einem großen Verlag nur sagen: Fachwissen ist dünn gesät, vor allem wenn es um Technik geht. Zudem hat jeder Angst einen Fehler zu machen, je weiter oben desto mehr hat er zu verlieren. Wir bei abalino als kleiner Kinderbuch Verlag und “Lohn-Drucker” bieten jedem Autor und Illustrator an sein Werk zu minimalen Kosten bei uns ab sofort zu produzieren und im Shop (ab April zu vertreiben.

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Bernd 23. Februar 2011 um 18:27

Ist das ganze nicht eine typisch deutsche Herangehensweise? Nach dem Motto: Wenn nichts hilft, dann hilft Wunschdenken. Es steht doch fest, dass die Ebook-Ausgabemedien ein Verkaufsschlager sind, dass DRM kein Schutz ist und dass es Buchpiraten egal ist, ob sie ein Hardcover oder ein Ebook ‘enteignen’. Klar ist also, die Digitalisierung der Bücher kommt, eher früher als später, eher stürmisch als still. Wer angesichts dieser Tatsachen zögert, ist nicht furchtsam, sondern bequem.

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Hans Dampf 15. Oktober 2011 um 05:27

eins ist mal klar :

solange ein ebbok (fast) genauso viel kostet wie ein gedrucktes buch, werden sehr viele user entweder gar keine ebooks lesen oder (wahrschenlicher) diese eher illegal runterladen.

bei einem buch hat man etwas wertiges in der hand, bei einem ebook ist das nur sehr bedingt so.

niemals kann ein ebook, auch gleichen inhalts, denselben wert haben wir ein gedrucktes buch.

wie leicht geht ein ebbok mal verloren (plattencrash etc.). und dann muss ich neu dafür bezahlen. nein danke.
und selbstverstänldich muss ein ebook frei kopierbar sein! wenn ich zwei pcs und 2 notebooks habe, will ich das ebook schlieslsich umsonst auf jedes gerät bringen (nutzen kann ich sowieso nur eins zur zeit).

also ich würde nicht den normalen buchpreis für ein ebook hinblättern.

solange die das nicht kapieren, und ebooks nicht mindestens halb so billig machen wie ein taschenbuch, so lange
werden viele leute eben einfach diese teuren wucher-ebooks nicht kaufen.
vielleicht wäre eher ein drittel oder ein viertel des tb preises relaistischer.

der verlag hat schliesslich keinerlei materialkosten.
und wenn man sieht, wie wenig die den autoren zahlen, dann ist ein viertel des tb preises für ein ebook sogar fast noch überbezahlt.

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Die populärsten piraterierten E-Books: Ratgeber vorne, Bestseller kaum gefragt » Debatte, eBooks » lesen.net 18. Februar 2013 um 17:43

[…] Schutzvorrichtungen. Etliche Großverlage (Fischer, KiWi, Rowohlt, Piper, Knaur) setzen vornehmlich aus Angst vor Raubkopien aber nach wie vor auf Adobe DRM – ohne Erfolg, wie schon ein flüchtiger Blick in Tauschbörsen […]

Antworten

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