Skip to main content

Italica Reader mit Ciando-“Anbindung”

italica1Der eBook-Händler Ciando hat für den Italica Reader einen eignen Online-Shop realisiert. Unter italicareader.ciando.com finden Italica-Nutzer (und natürlich alle Anderen) eine im Look’n’Feel des eReader-Distributors gehaltene Ausgabe von ciando.com mit weitgehend deckungsgleichem Angebot.

Wer sich für digitale Lesegeräte interessiert und trotzdem noch nichts vom Italica Reader gehört hat, muss sich keine Sorgen um den eigenen Informationsstand machen. Der seit Dezember erhältliche Device ist lediglich eine weitere Adaption vom Netronix EB100, welcher hierzulande auch als Cybook Gen3 und Pocketbook 301+ zu haben ist.

301_etuiZum Preis von 260 Euro ist der Italica Reader im Vergleich nicht gerade ein Schnäppchen: Das Cybook Gen3 gibt es bereits ab 230 Euro, der 301er von Pocketbook liegt inklusive umfangreichem Zubehör bei 245 Euro. Die Betriebssysteme dieser Lesegeräte sind zudem funktional erweitert, während der Italica (den Produktfotos nach zu urteilen) auf die altbackene Netronix Standard-Firmware aufsetzt.

Während der Italica Reader also mit gutem Gewissen gemieden werden kann, haben gebrandete eBook-Shops für Ciando sicherlich Potenzial. Konzentrierten sich die Münchner bislang auf Partnerschaften mit dem Buchhandel, sind Kooperationen mit eBook Reader Herstellern ein weiterer Schritt in Richtung Kundschaft. Richtig spannend sind solche Deals bei Lesegeräten mit Wireless-Anbindung, wie sie in den nächsten Monaten von etlichen Herstellern in den Handel kommen werden.

Wer eBooks direkt über sein z.B. Samsung E60 oder Pocketbook 302 bezieht (und hier wohl zumeist nur einen einzigen eingebundenen Shop haben wird), wickelt dann auch einen Großteil seiner Buchkäufe auf diesem Weg abwickeln. Deutlich wurde das jünst bei der Rebellion der Nook-Nutzer gegen die eBook-Preiserhöhung von Barnes & Noble: Obwohl sich der Nook via USB-Kabel auch mit DRM-geschützten epub-eBooks aus dem “offenen” Internet befüllen lässt, machten viele Leser ihrer Nook-Nutzung von der Attraktivität des Angebots im B&N Store abhängig – die Qualitäten der Hardware tritt an dieser Stelle gegenüber der Content-Anbindung den Hintergrund.

Erfolge auf dieser Vertriebsschiene setzen allerdings auch angepasste Angebote voraus – daran muss Ciando auf jeden Fall noch arbeiten. So wird auf der Italicareader-Store-Startseite (inhaltsgleich mit ciando.com) momentan ein buntes Fotobuch im pdf-Format angeteasert, das auf einem 6″ E-Ink Display vermutlich nicht die allerbeste Figur macht.

Ähnliche Beiträge


Kommentare


Das Computerblog für Verbraucher » Italica eReader: Komplettlösung dank Kooperation mit Ciando 30. März 2010 um 12:51

[…] selbst wiederum ist laut der fachmännischen Einschätzung des E-Reader-Portals Lesen.net nichts Besonderes. Es handle sich bei ihm um eine „Adaption“ des hierzulande auch als Cybook […]

Antworten

eBook Reader Verleih in Bern » eReader » lesen.net 30. März 2010 um 15:53

[…] Hardware-Shops und stationäre Bibliotheken eine Option sein: Auch eBook-Shops wie Libreka oder Ciando könnten sich auf diesem Weg neue Lesergruppen […]

Antworten

Droemer Knaur vertreibt eBook Reader » eBooks » lesen.net 10. August 2010 um 20:14

[…] eBook Reader sind gestern ins Sortiment genommen worden, darunter so exotische Geräte wie der Italica Reader, das Bebook Mini und der stolze 330 Euro teure WiFi-Reader Bebook Neo. Neben diversen Modellen von […]

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*