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iTunes 9.1 mit eBook-Support

itunes-ebooks-1Das iPad wirft seine Schatten voraus: Drei Tage vor dem vielfach herbeigesehnten Verkaufsstart des Tablets aktualisiert Apple seine Mediensoftware iTunes auf Version 9.1 – neu an Bord ist unter anderem eine eBook-Verwaltung zur Synchronisation mit iBooks. Die Funktionalität ist zwar noch überschaubar, ein paar nette Gimmicks machen aber schon Lust auf mehr.

So lassen sich aktuell lediglich epub-Dateien via Drag’n’Drop in die iTunes-Buchbibliothek importieren – Apple zufolge das Format, in dem auch die eBooks im iBookstore zu haben sein werden. Schon seit längerem lassen sich zudem pdfs importieren, diese erscheinen allerdings als digitale Booklets in der Musikbibliothek und werden somit wohl auch nicht vom iPad als Bücher behandelt.

Weil das Unternehmen beim Kopierschutz eigene Wege geht und nicht auf das verbreitete Adobe-DRM setzt, werden sich „iBooks“ voraussichtlich nur auf Apple-Hardware wiedergeben lassen. Wie es anders herum aussieht, ist noch nicht bekannt: Eine direkte Übertragung von iTunes ins „reguläre“ iBuchregal ist wohl nicht drin, über externe Apps dürfte aber auch Anderswo gekaufte Lektüre seinen Platz auf dem iPad finden. Amazon, Barnes & Noble & Co. offerieren ihren Plattform-Nutzern eigene Apps, über die txtr-App lassen sich schon heute auch Adobe-DRM eBooks auf dem iPhone lesen – eine iPad-Version ist laut txtr in Entwicklung.

itunes-ebooks-2Im Test ließen sich sowohl kopierschutzfreie als auch Adobe-DRM geschützte Dateien anstandslos in iTunes importieren, das Lesen im Programm ist allerdings (noch) nicht möglich. Was dagegen bereits klappt, ist die Bearbeitung der Metainformationen – Titel, Autor, Verlag, … – von eBooks.

Neues gibt es nicht nur zur Sync-Software, sondern auch zum iBookstore selbst. Apple hat hier eine Videodemonstration online gestellt, die noch einmal Funktionalitäten und Bedienbarkeit visualisiert. Zu sehen sind hier unter anderem zwei Bestenlisten auf der Startseite, wie man sie auch schon vom AppStore kennt: Je ein Ranking informiert über die meistgekauften und meistgeladenen eBooks. Bei letzteren handelt es sich hauptsächlich um kostenlose gemeinfreie Inhalte unter anderem vom Project Gutenberg, die sich auch im (amerikanischen) Kindle Store großer Beliebtheit erfreuen und als wichtiger Baustein der Kindle Plattform beziehungsweise ihres Erfolgs gelten. Die kostenpflichtigen Bestseller im Beispiel sind unterschiedlich bepreist, los geht es erwartungsgemäß bei $9,99.

Wann der iBookstore auch für deutsche iPads freigeschaltet wird, ist immer noch unbekannt. Zum Device selbst nennt Apple Deutschland einen Verkaufsstart „Ende April“, aber immer noch keine Preise.

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Kommentare


iPhone OS 4.0 mit iBooks, Gift-Apps, iAds » eBooks » lesen.net 9. April 2010 um 16:37

[…] mit dem iPad. Steve Jobs nannte im Rahmen der Preview keine weiteren Plattformen, eine Lesefunktion in iTunes (wo die Bibliothek bereits verwaltet und um eigene kopierschutzfreie epub-Dateien erweitert werden […]

Antworten

Chris 4. März 2012 um 11:08

Ich habe da eine frage wie kann die meine gekauften Bücher auch auf anderen geräten lesen wie PC oder auf eionem trekstor ebook??

Antworten

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