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Kinderbuch wächst zum Baum, wenn man es eingräbt

Print-Bücher werden bekanntlich aus dem Holz toter Bäume gemacht. Bei einem Kinderbuch aus Argentinien lässt sich dieser Prozess allerdings auch umkehren. Einmal in der Erde eingegraben, entsteht aus ihm wieder ein Baum.

Ob Print-Bücher oder eBook Reader eine bessere Ökobilanz aufweisen, dazu scheiden sich die Geister (und sie ist abhängig von vielen Einzelfaktoren, insbesondere vom jeweiligen Nutzungszeitraum). Fakt ist, dass vor der Produktion eines Buches erst einmal ein Baum zu fällen ist, aus dessen Holz das Papier für die Seiten herstellt wird. Kein sehr erbaulicher Gedanke – insbesondere für Leser eines Kinderbuches über Abenteuer im Urwald, wie es Mi Papá Estuvo en la Selva (“Mein Vater war im Dschungel) des argentischen Verlagshauses Pequeño Editor ist.

Jacaranda-Baum

Jacaranda-Baum

Pequeño Editor hat sich in Zusammenarbeit mit einer PR-Agentur aus Buenos Aires darum etwas besonderes einfallen lassen, wie Fast Company berichtet. Zunächst einmal bestehen die Seiten aus ökologisch unbedenklichem Papier, auch die bunte Tinte ist frei von Giftstoffen. Vor allem aber wurden ins Papier Jacaranda-Samen eingearbeitet.

Gräbt man das Buch nach der Lektüre in die Erde ein, entsteht aus ihm wiederum ein Baum. Eine tolle Idee, die in den letzten Wochen zurecht auch über die argentinischen Staatsgrenzen hinaus viel Aufmerksamkeit bekommen hat und gerne Nachahmer finden darf.

<Bildnachweis: Baum von Shutterstock>

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Kommentare


NEWS! – Bücher nach dem Lesen eingraben – Die Ökobilanz von Büchern verbessern | OnleiheVerbundHessen 17. Juni 2015 um 17:07

[…] Kinderbuch wächst zum Baum, wenn man es eingräbt […]

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