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Lesezeichen 2015, Q2: Autorenfotos, E-Reading-Irrtümer, Wasserzeichen

2015 war – zumindest auf dem Papier – das Jahr des Abschieds von Adobe DRM. Statt mit hartem Kopierschutz sind die epub-Dateien der großen Verlagsgruppen nun mit Wasserzeichen versehen, die allerdings vielfach extrem kritisch gesehen werden – warum, haben wir in einem viel gelesenen und diskutierten Artikel beleuchtet. Außerdem unter anderem im zweiten Teil unseres Best-Of: Warum männliche Autoren niemals hässlich sein können.

Brandmal Wasserzeichen: Warum manche Leser “weiches” DRM ablehnen

polizei shutterWeitere Bewegung an der Kopierschutz-Front: Nach Dumont verabschiedet sich am 01. Mai mit dtv der zweite größere Verlag innerhalb kurzer Zeit von hartem Kopierschutz. Beide Verlage lassen ihre Dateien künftig unverschlüsselt, aber personalisiert mittels sichtbarer und unsichtbarer Wasserzeichen ausliefern – was vielen Lesern erst recht ein Dorn im Auge ist. Ironischerweise haben diese Leser künftig gute Gründe für einen Kauf bei Kopierschutz-Fanatiker Amazon, selbst wenn sie gar keinen Kindle ihr Eigen nennen.

Weiterer Großverlag legt sich mit Amazon an

shutter verhandlungenSteht der Buchbranche ein weiterer heißer Sommer bevor? Nachdem Amazon im Jahr 2014 im Konditionenpoker mit unter anderem Hachette und hierzulande Bonnier (Ullstein, Carlsen, Piper) mit harten Bandagen bis hin zu Lieferverzögerungen agierte, zeichnet sich jetzt der nächste Konflikt ab. Einer der fünf großen US-Verlagskonzerne weigert sich, eine neue Liefervereinbarung mit Amazon zu unterschreiben.

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Autorenfotos: Das Auge liest mit [Kolumne]

michel houellebecqHaben es gut aussehende Autoren leichter in der Gunst von Buch- und eBook-Käufern? Indie-Autorin Poppy J. Anderson wagt sich in ihrer neuen Kolumne an ein schwieriges, gerade wieder viel diskutiertes Thema. Warum männliche Autoren niemals hässlich sein können und warum jedes Autorenfoto doch nur eine Scheinwelt vorgaukelt.

5 historische E-Reading-Irrtümer

shutterstock_glaskugelPrognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen. Wie viel an dieser Volksweisheit dran ist (die diversen Literaten zugeschrieben wird), illustriert auch in Blick in den E-Reading-Kosmos. So müsste der Artikel älteren Vorhersagen zufolge wahlweise entweder auf eBook Readern oder Tablets gelesen werden, er müsste multimedial angereichert sein – und er müsste Geld kosten.

Museen öffnen Archive: Hunderte kostenlose eBooks über Kunst und Künstler

Bildschirmfoto 2015-03-26 um 17.20.47Ausstellungs-Kataloge sind in vielen Fällen sehr teuer und meistens schnell vergriffen. Wer sich dafür interessiert, kann sich jetzt freuen: Drei US-amerikanische Museen, die zu den bekanntesten der Welt gehören, haben ihre Archive geöffnet und bieten viele Schätze zum kostenlosen Lesen und Herunterladen an.

1 Cent pro Buch: Das Geschäft mit überschüssigen Buch-Spenden

blaue tonneDer Büchermarkt ist übersättigt, vor allem im Bereich gebrauchter Bücher. Gut für Lesende, weil es diese Bücher immer günstiger zu kaufen gibt. Doch woher kommen Bücher, die zum Teil für gerade mal einen Cent angeboten werden, und kann man damit tatsächlich Geld verdienen? Man kann – über “Versandkosten”.

4 überraschende Fakten über Hörbücher

hörbuch shutterBei trägerneutralen Medien, wie es Hörbücher sind, ist die Digitalisierung viel weiter fort weit fortgeschritten als bei eBooks? Weit gefehlt: Mehr als drei Viertel aller Hörbücher werden auf CD gekauft, und dieser Wert bleibt seit Jahren konstant – aus einem einfachen Grund. Vier Fakten über Hörbücher, die “Außenstehende” überraschen.

Kindle Convert: Vernichtende Kritiken für OCR-Software von Amazon

kindle convertDas erste kostenpflichtige Software-Produkt aus dem Hause Amazon, eine OCR-Software zur Digitalisierung von Texten über den eigenen Scanner, entpuppt sich mehr und mehr als Mega-Flop. Das Produkt bekommt fast durch die Bank vernichtende Rezensionen und findet kaum Abnehmer. Amazon scheint es egal zu sein.

<Bildnachweis: Polizei von Shutterstock>

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