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Neu im Kindle Store: Apple-Watch-Erotik

Getreu der Weisheit “Im Internet gibt es keinen Fetisch, den es nicht gibt” wurde schon vor dem offiziellen Verkaufsstart der Apple Watch (am morgigen Freitag) die erste erotische Geschichte zur Smartwatch publiziert. Die hanebüchene Handlung wird noch getoppt von Sex-Szenen mit einem prominenten Geist – über die Apple-Anwälte freilich eher nicht lachen können.

Ein kanadischer Berater, der unter dem Pseudonym Leonard Delaney schreibt, hat seine Nische gefunden: Nach den erotischen Geschichten Taken by the Tetris Blocks und Conquered by Clippy publizierte der Autor schon vor einem guten Monat die Kurzgeschichte “Invaded by the iWatch” im Kindle Store. Das eBook umfasst nur 17 Seiten, kostet allerdings auch nur 99 Cent.

Bildschirmfoto 2015-04-23 um 17.25.32Die Story: Eine Techbloggerin findet eine “iWatch” im Briefkasten, die allerdings kein normales Testgerät ist. Vielmehr hatte “Steve Job” sein Gehirn und seine Seele vor seinem Ableben in den Geräte-Speicher geladen. Mit dem Einschalten wird “Job” wieder zum Leben animiert und fühlt sich zur Bloggerin hingezogen, was er etwa mittels gezielter Vibrationen zum Ausdruck bringt. Der Spaß beginnt.

Die Kollegen vom Lifestyle-Magazin Fusion (das übrigens zu 50 Prozent dem durchaus jugendfreien Disney-Konzern gehört) sprachen mit dem Autor und publizierten ein paar Textproben, aus denen die Stoßrichtung klar wird. So sinniert die Bloggerin

She emitted an expression of sadness, then held her wrist up. Those fierce eyes appeared on the screen. “Oh billionaire ghost watch, you know what’s going on. You have the algorithms to detect how lonely I am. You’ve shown me so much today— how this techno-infused landscape is both a dream and a nightmare. You give away my every move, my every preference, my every feeling. All you want to do is invade my privacy.”

Und, später:

“Deeper,” she said. “Invade me. F— the privacy right out of me.” She was so wet that her whole hand slid into her docking station of pleasure.

Auch Siri kommt später noch ins Spiel. Fusion hält das eBook für vollkommen unsexy, aber für Apple-Fans aufgrund garantierter Lacher durchaus einen zweiten Blick wert. Die nicht gerade für legere Marken-Führung bekannten Apple-Anwälte könnten aus dem Spaß für den Autor gleichwohl recht schnell ernst machen. Ob Verfremdungen wie “iWatch” statt “Apple Watch” und “Steve Job” statt “Steve Jobs” ausreichen, darf doch bezweifelt werden.

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Kommentare


ubergeek.de – Weblog – Die erotische Seite der Informationstechnologie 4. Mai 2015 um 21:09

[…] Via lesen.net […]


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