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“Out of Print”: Band-Shirts für Buchliebhaber

Durch das Lesen auf eBook Readern, Tablets oder Smartphones verschwinden Buchcover aus unserem Alltag. Zwei US-amerikanische Existenzgründer bringen sie jetzt zurück – und zwar als Statement auf Kleidung, Taschen, Smartphone-Hüllen und vielem mehr.

Merchandise für Bücher

“Musiker haben Merchandise. Superhelden haben Merchandise. Warum Bücher nicht?” Diese Frage stellten sich Todd Lawton und Jeffrey LeBlanc, Gründer der Firma Out of Print Clothing. Eine durchaus berechtigte Frage. Schließlich ist es mittlerweile selbstverständlich geworden, die eigene Weltanschauung oder die Zugehörigkeit zu einer Fan-Gemeinschaft auf T-Shirts oder Taschen zur Schau zu stellen. Bücher spielen dabei bisher selten eine Rolle, höchstens als Grundstein für die Vermarktung einer ganzen Themenwelt (Herr der Ringe, Game of Thrones, ..). Das ist bei “Out of Print” anders. Hier stehen die Bücher, beziehungsweise ihre Cover, im Vordergrund. “Wir sind beide große Bücher-Fans und suchten nach einem Weg, um Bücher noch cooler zu machen”, erklärt Todd Lawton gegenüber Business Insider.

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Socken aus der “Libray”-Kollektion

Buchcover sind Kunstwerke

“Out of Print feiert die schönsten Geschichten der Welt in Form von Mode. Unsere Produkte zeigen kultige und häufig vergriffene Buchcover. Einige sind Klassiker, andere gerade eigentümlich genug, um ein tolles T-Shirt abzugeben, aber alle sind bemerkenswerte Kunstwerke”, so die Selbstbeschreibung auf der Webseite. Die Geschäftsidee war und ist für die beiden also eine Möglichkeit der Wertschätzung vieler künstlerisch wertvoller Buchcover, die schon lange Kultstatus erreicht haben, heute aber zu größten Teilen nicht mehr produziert werden. Daraus entstand auch der Firmenname: “Out of Print”.

Über 100 Titel vorhanden

Obwohl es anfangs nicht einfach war, die Rechteinhaber der geliebten und gewünschten Cover von ihrer Idee zu überzeugen, zählen mittlerweile über 100 Titel zu ihrem Sortiment. Von A wie die Abenteuer von Huckleberry Finn bis Z wie Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten.  Dabei wird nicht nur Wert auf das Design gelegt, sondern auch auf die Qualität der Kleidung. “Jedes der Produkte wird vorher so bearbeitet, dass es sich weich und gebraucht anfühlt, wie ein zerlesenes Buch.” Zur Zeit am beliebtesten ist die Kollektion “Library” deren Produkte alten Bibliotheks-Stempelkarten nachempfunden sind.

Für den guten Zweck

Die beiden Gründer tun aber noch mehr für die Bücher-Liebe: Für jedes verkaufte Produkt spendet die Firma ein Buch an die Ogranisation Books for Africa. Bisher waren das über eine Million Bücher. Gute Nachrichten für deutsche Leser gibt es ebenfalls: Der Online-Shop liefert international, bei einer Bestellung über 60 US-Dollar sogar kostenlos.

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