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PaperC erweitert Angebot, senkt zeitweise Copypreis

paperc2Der Online-Copyshop PaperC, über den wir schon im Sommer ausführlich berichteten, hat sein Angebot in den letzten Monaten massiv erweitert. Über 2700 Sachbücher können inzwischen kostenlos online gelesen werden, gegen eine geringe Gebühr lassen sich einzelne Seiten auch „kopieren“ und damit physisch verfügbar machen. Neu dabei sind unter anderem rund 550 IT-Titel von O’Reilly und 115 Publizistikbücher vom UVK Verlag.

Wer an den kostenpflichtigen Features interessiert ist, kann sich eine zeitlich befristete Sonderaktion zunutze machen: Bis zum 4. März aufgeladenes Guthaben – egal in welcher Höhe – berechtigt zu einem Copypreis von 5 Cent/Seite. Normalerweise setzt PaperC auf ein nach Aufladevolumen gestaffeltes Preismodell: Bei einer Aufladung von z.B. einem Euro zahlt man regulär 10 Cent pro „bearbeiteter“ Seite, bekommt hier also aktuell 50% Rabatt.

paperc1Auch in Sachen Usability war das „Startup des Jahres“ (deutsche-startups.de) zuletzt nicht untätig, nach wie vor gibt es aber eine Menge Optimierungsspielraum. So fehlen Kategorisierungen für Fachbereiche, Verlage und Autoren – die erweiterte Suche muss hier auf gut Glück genutzt werden. Flash-Verweigerer oder Nutzer eines inkompatiblen Endgeräts (iPhone, iPad) bleiben ebenso außen vor wie Anwender, die dem Bezahldienst Paypal kritisch gegenüber stehen und über keine Kreditkarte verfügen.

Außerdem beschränkt sich das Angebot immer noch auf Bücher; E-Paper von Fachzeitschriften sucht man noch vergebens und muss dafür dann doch den Weg in die Uni-Bibliothek auf sich nehmen. Das breite Sortiment, in welchem auch zahlreiche Ratgeber etwa von Markt+Technik zu finden sind, macht PaperC dafür auch abseits der studentischen Kernzielgruppe interessant.

Ob mit dem ambitionierten Projekt schon in nenneswertem Umfang Geld verdient wird, ist übrigens noch nicht durchgesickert: Geschäftszahlen machten Gründer und Investoren bislang nicht publik.

<via Golem, PaperC Blog>

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Kommentare


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