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Snapbooks liefert eBook-Deals als App

Die besten eBook-Schnäppchen auf einen Blick verspricht Snapbooks. Die Inhalte gibt es derzeit auschließlich per App (iOS, Android, Windows Phone). Hinter dem Angebot steht eine große Verlagsgruppe.

Digital-Leser sind äußerst schnäppchenaffin, die Verkäufe der aktuellen Kindle Deals der Woche und vergleichbarer Aktionstitel bei der Konkurrenz vervielfachen sich im Zeitraum der Vergünstigung. Daneben listen Schnäppchen-Blogs und -Newsletter kurzzeitig verbilligte oder kostenlos abgegebene eBooks.

Snapbooks Interface (Screenshot)

Snapbooks Interface (Screenshot)

Snapbooks probiert ein neues Format aus, hier gibt es die Schnäppchen in App-Form. Die Deals können aktuell nach Datum, Ersparnis und absolutem Preis sortiert werden, über einen extra Reiter gibt es kostenlose Angebote. Die Download-Links in der iOS-App gehen aktuell zu iBooks, Kobo und zu Amazon. Weitere Shops sollen folgen, sagte uns Projektleiter Michael Döschner-Apostolidis auf der Frankfurter Buchmesse. Geld verdienen will Snapbooks mit besonders hervorgehobenen "Top Deals".

Konzipiert wurde Snapbooks von einer Tochtergesellschaft von Droemer Knaur (Holtzbrinck), aktuell gibt es in der App ausschließlich Deals der Konzernverlage. Snapbooks sei aber offen für alle eBook-Anbieter, betonte Döschner-Apostolidis. Man wolle mit der Plattform eine Alternative zu den Schaufenstern bei den großen Händlern schaffen. In Abgrenzung zu bestehenden Schnäppchen-Plattformen, wo viele kostenlose Indie-Titel sehr durchwachsener Qualität zu finden sind, setzt Snapbooks primär auf Verlagstitel.

App als Anfang

Wenn Snapbooks als App erfolgreich ist, ist eine Erweiterung auf weitere "Darreichungsformen" (Newsletter, Website, Social Media) nicht ausgeschlossen, sagte uns Projektleiter Döschner-Apostolidis. Aktuell stehe das Projekt erst ganz am Anfang, die Werbemaßnahmen laufen erst noch an. Entsprechend wird sich erst in einigen Monaten beurteilen lassen, ob es wirklich Bedarf einer ebook-Deal-App gibt. Der Nutzwert ist unbestreitbar und die Umsetzung bereits gelungen, aber mit den Händler-Angeboten und dedizierten Deal-Portalen (deren Listings sich natürlich mit denen bei Snapbooks) haben Schnäppchenjäger bereits einige Kanäle zur Auswahl.

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Kommentare


eBooks billiger: Immer mehr Alternativen zu “Deals” » lesen.net 19. Februar 2015 um 16:20

[…] So startete Droemer Knaur im vergangenen Herbst die hauseigene Schnäppchen-App Snapbooks (wir berichteten), kurz darauf folgte Bastei Lübbe mit Hungry4Books (offeriert ein häufig sehr attraktives […]

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