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#6 iPad 2, Notion Ink Adam, Samsung Galaxy Tab

samsung_galaxy_tabUnsere heutige Rundschau – ein bunter Link- und Infomix zu Entwicklungen rund um ein bestimmtes Thema – beschäftigt sich mit Neuem auf dem Tablet-Markt. Zum Samsung Galaxy Tab gibt es erste Verkaufszahlen, zum Pixel Qi Tablet Notion Ink Adam aktuelle Specs und Previews, zum iPad 2 neue Kost aus der Gerüchteküche.

Notion Ink Adam: UI, Mailclient, Bildschirm

Einen guten Monat vor dem (via UPS) weltweiten Verkaufsstart vom Notion Ink Adam haben die indischen Entwickler einen weiteren Einblick in ihren Entwicklungslabor beziehungsweise den Stand der Dinge gewährt: Die Benutzeroberfläche ist demnach fertig, ebenso wie ein eigens entwickelter File Browser namens ‚Sniffer‘. Erst in der Beta-Phase befindet sich der E-Mail Client (Mail’d), auch an der GPS-Funktionalität wird noch gearbeitet.

notion-ink-2Spannender für Lesefreunde sind Neuigkeiten rund ums innovative Dual Mode Display von Pixel Qi, bei welchem per Knopfdruck zwischen einer konventioneller LCD-Anzeige und einem hochauflösendem E-Paper-Modus gewählt werden kann. Im Blogpost philosophiert Notion Ink über die Herausforderung, einen Bildschirm gleichzeitig matt (=nicht-spiegelnd) und kratzfest zu konzipieren – und wie es die Entwickler letztlich geschafft haben.

Weiterhin stellten die Inder ein bemerkenswert aussageloses Promotionvideo (unten) sowie eine Aufnahme des Bootvorgangs online und launchten heute ihre neue Unternehmensseite; nichts wirklich Bahnbrechendes also, nichts desto trotz begleitet von einem massiven Feedback der Fangemeinde. Blogposts im Unternehmensblog werden durchweg von mehreren Hundert bis weit über Tausend Kommentaren begleitet; das weltweite Interesse am ersten nativen Pixel Qi Gerät ist riesig. Ob der Hesteller die große Erwartungshaltung seinem ersten Produkt gegenüber einlösen kann, wird sich voraussichtlich schon Ende Dezember abschätzen lassen – vorausgesetzt, Notion Ink hält Wort im Bezug aufs Releasedatum des Adam.

Galaxy Tab global sales top 600,000 units

Ein Monat nach Verkaufsstart des Samsung Galaxy Tab in ausgewählten Ländern (darunter Deutschland) kann sich der koreanische Hersteller bereits über mehr als 600.000 verkaufte Geräte freuen. Samsung ist entsprechend zuversichtlich, wie geplant eine Million Einheiten bis Ende 2010 unters Volk bringen zu können.

samsung-galaxy-tab-358x500Mit diesen Zahlen dürfte das Galaxy Tab schon heute meistverbreitetes Android Tablet sein, steht aber noch klar im Schatten vom iPad: Das Apple Tablet verkaufte sich innerhalb der ersten 80 Tage drei Millionen mal, zwischenzeitlich sollen weltweit sieben Millionen Einheiten im Umlauf sein – die Marktforscher von Strategy Analytics bescheinigten dem iPad im Oktober einen Marktanteil von über 95%. Obgleich sich die Verhältnisse in den nächsten Monaten aufgrund von Galaxy Tab und weiteren vor der Tür stehenden Android-, Palm- und Windows-7-Tablets ein wenig verschieben werden, ist ein Ende der Apple-Dominanz auf dem Tablet-Markt noch nicht wirklich in Sicht.

Das Galaxy Tab kommt in Deutschland mit der vorinstallierten Leseapp „Readers Hub“, die bislang ausschließlich englischsprachigen Inhalte dazu steuert auch hierzulande momentan Kobo bei (Howto-Video von Samsung Deutschland unten). Von der laut Libri auf allen deutschen Samsung Galaxy Tab vorinstallierten eBookS-App fehlte zum Verkaufsstart erstaunlicher Weise jede Spur. Über den Android Market lässt sich alternativ die txtr App beziehen, über die dank Adobe DRM Support ebenfalls aktuelle deutschsprachige Literatur geschmökert werden kann.

iPad 2 geht Anfang 2011 in die Massenproduktion, Verkaufsstart vermutlich im April

Das taiwanesische Fachblatt Digitimes meldet unter Berufung auf Industriequellen, die Massenproduktion der nächsten iPad-Generation stehe unmittelbar bevor – Verträge mit Zulieferern seien bereits unterschrieben. Demnach soll das ‚iPad 2‘ im ersten Quartal 2011 offiziell präsentiert und noch im Frühjahr ausgeliefert werden. Die erste iPad-Generation ging in den USA im April 2010 an den Start, so dass (analog zu den iPhone-Produktzyklen) von einem iPad-2-Launch im April 2011 ausgegangen werden kann.

ipad-facetimeDem iPad 2 wird eine Front-Kamera für den Videotelefoniedienst Facetime angedichtet, weiterhin sollen MiniUSB-Port, seitlicher Docking Station Port, mehr Arbeitsspeicher (das iPad hat gegenwärtig nur halb soviel wie das iPhone 4) sowie eine verbesserte CPU auf der Featureliste stehen. Von einem modifizierten Formfaktor oder einem höher auflösenden Display – zwei für Lesefreunde essentielle Faktoren – ist aktuell keine Rede (mehr).

<Galaxy Tab via zdnet, iPad Facetime Mockup via 9to5mac>

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Kommentare


Bigboo73 24. November 2010 um 08:23

Eine höhere Auflösung brauch ein neues Ipad nun wirklich nicht, man kann alle A4 Dokumente prima lesen.

Außerdem, das würde nur wieder auf die Performance schlagen! Da man mit diesem gerät ja wesentlich mehr macht wie nur lesen, ist die Auflösung schon entscheidend ;)

Sollte die Größe des Gerätes schrumpfen wie von vielen erhofft, erhöht sich ausserdem die Pixeldichte ;-).

Interessant werden allerdings die ganzen neuen Android Tablets (die hochpreisigen und somit hochwertigen, nicht der Pearl Ramsch), ich will hoffen eines kommt mal mit einem Pixel Qi Bildschirm.

Anstatt ein eigenes Betriebssystem zu entwickeln, hätte Adam lieber auf Android setzen sollen… dann wären sie wahrscheinlich schon fertig!

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Timo 24. November 2010 um 09:46

Na hoffentlich schrumpfen die nicht das iPad Display, ich finde gerade das große Display super zum Lesen für PDF Dateien im A4 Format (und in dem Format kommen PDFs ja leider meistens, in der Regel ohne ordentliche Reflow-Möglichkeit … sch*#!$ PDF). Das Display könnte wenn es nach mir geht eher noch ein oder zwei Zoll größer werden.
Die Auflösung finde ich auch völlig ok.
Ich will ein 12″ iPad mit Pixel Qi :-)

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rouz 24. November 2010 um 13:16

@BigBoo73

Nun, auf dem Adam wird ja nicht eine Eigenentwicklung laufen sondern Android 2.2 bzw. 2.3, lediglich mit einigen – für Adam optimierten – modifizierten Anwendungen.

Desweiteren kann der Bildschirm in 3 „Panels“ unterteilt werden, in denen die üblichen Apps vom Android Market laufen sollen.

Schau mal auf Rohan Shravan’s (NotionInk CEO) Blog vorbei, das ganze klingt mMn sehr interessant!

Antworten

Franz 24. November 2010 um 13:18

@Bigboo73: Was meinst mit „Adam hätte auf Android setzen sollen“?
Adam ist ein Produkt der Firma Notion Ink. Und die setzen auf Android auf. Allerdings bekommt Adam eine andere Oberfläche weil nativ Android 2.x nicht für Tabletts ausgelegt ist.
Keine Ahnung, aber wichtig herum posten…

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Bigboo73 24. November 2010 um 18:40

@Franz bleib mal locker Fanboy ;)

Dann kann ich doppelt nicht verstehen warum das so ewig dauert…

danke rouz für den konstruktiven Kommentar, ich werde mich weiterbilden, versprochen.

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Alex 28. November 2010 um 21:53

Hallo,

ihr schreibt: „(via UPS)“ – woher habt Ihr die Information, dass Adam per UPS ausgeliefert wird?
LG
ALex

Antworten

Brandneue Infos zu Apples iPad 2 | Beyond-Print.de | All about future media 29. November 2010 um 08:02

[…] auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren. (Daniel Schürmann | Quelle: lesen.net, engadget.com, digitimes.com) Verwandte Meldungen:Design und Funktion des iPad 2 | FaceTime Kamera, […]

Antworten

digiblogger 28. Dezember 2010 um 07:32

Die Information ist auch schlichtweg falsch. Rohan Shravan, CEO, Gründer und Director von Notion Ink, gab schon vo Wochen bekannt, dass DHL der weltweite Auslieferungspartner sein wird.

Antworten

digiblogger 28. Dezember 2010 um 07:53

Mhm… ich merke, dass hier viel Unwissenheit im Spiel ist.

Auf meinem Blog (www.digiblogger.de) könnt ihr unter der Kategorie Notion Ink alles zum Adam lesen.

Antworten

Johannes 28. Dezember 2010 um 20:53

@digiblogger Du hast schon gesehen, dass der Beitrag über einen Monat alt ist?

Ciao
Johannes

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