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Apple iPad mit iBooks: Der Kindle-Killer? (Nein)

Das Geheimnis ist gelüftet: Apples Tablet heißt iPad und hat (doch) ein konventionelles LCD-Display mit Multitouch und 9,7″ Bildschirmdiagonale – exakt soviel wie der Amazon Kindle DX. Wie jüngst durchgesickert bringt Apple ein iBooks tituliertes „iTunes für eBooks“. Vom Start weg verfügbar sind Titel von fünf großen US-Verlagen, wie bei den Konkurrenten Barnes & Noble und Sony (aber anders als Amazon) liegen die eBooks im offenen epub-Format vor.

Seine technischen Vorteile ausspielend, stellt das iPad bei der Wiedergabe von Zeitungen und Zeitschriften „erweiterte Funktionalitäten“ bereit. Das E-Paper der New York Times – auch im Kindle Store erhältlich – kommt so etwa mit eingebetteten Videos daher.

zz7401-27-10ipade132b0Der Kindle ist dem iPad dafür in Sachen Konnektivität voraus: Abseits von WLAN-Hotspots ist die schöne neue iBooks-Welt zumindest beim Basic-Modell außer Reichweite; Amazons Reader klinken sich dagegen über das Mobilfunknetz in den Kindle Store ein. Ein 3G-Modul verteuert das iPad noch einmal um 130 Euro – halb soviel, wie der Kindle 2 in Summe kostet.

Überhaupt ist die Apple-typisch gehobene Bepreisung – 499 Euro (16 Gbyte Speicher, auch schon auf amazon.de  vorbestellbar) bis 829 Euro (64 Gbyte Speicher, 3G, ebenfalls bei amazon.de vorbestellbar; die kompletten Specs gibt es  hier) – schon Grund genug für eReader-Hersteller, einmal tief durchzuatmen und möglicherweise vorab gefasste Pläne zur Stilllegung der Produktion in den Reißwolf zu schmeißen. Zumindest für Belletristik eignen sich dedizierte eBook Reader mit augenfreundlichem E-Paper Display ungleich besser als das rund 700 Gramm „schwere“ iPad.

Gerade der nur halb so teure (und 400 Gramm leichtere) Kindle 2 braucht hier den direkten Vergleich nicht zu scheuen. Wenn dem Apple iPad nach maximal zehn Stunden Betriebszeit die Puste (und die LED-Hintergrundbeleuchtung) ausgeht, sind auf aktuellen Readern noch viele Tausend Romanseiten drin.

ipadUnbestreitbar sind dagegen die Qualitäten vom Apple iPad als vielseitiger multimedialer Alltagsbegleiter – eine Funktion, welche etwa die Kindle-Familie der aktuellen Generation auch mit App-Store niemals einnehmen kann. Für buchverwandte Rich Media Inhalte ist das iPad ebenfalls die Nummer 1, genauso wie (bis zur Einführung erster Reader mit buntem E-Paper) für Hochglanzmagazine.

Eng werden könnte es mit Erscheinen des iPad in 60 (ohne 3G) bzw. 90 (mit 3G) Tagen entsprechend für „Riesen-Reader“ wie den Skiff Reader oder auch den Kindle DX. Amazons Zeitungslesegerät ist nur $10 günstiger und 150 Gramm leichter, funktional aber deutlich eingeschränkt. Auf der Haben-Seite stehen zwar 3G-Modul und E-Ink Display, bei eher schnell und beiläufig konsumierten Periodika gewinnt aber Darstellung und Bedienbarkeit an Bedeutung – und hier kann das iPad natürlich punkten.

Amazon muss sich beim Kindle DX also über den Preis differenzieren – bei Inhalten (iBooks bzw. der iBookstore scheint etwas teurer zu werden als der Kindle Store), aber auch bei der Hardware. Die Chancen stehen gut, dass der Kindle DX bis zum iPad Verkaufsstart noch um den einen oder anderen Dollar verbilligt wird.

ibooks-1Möglicher Haken für Deutsche: Die Verfügbarkeit von iBooks hierzulande steht rechtebedingt noch in den Sternen. Im iPad-Promotionvideo weißt eine Fußnote (Screenshot) dezent darauf hin, der iBookstore sei nur „in den USA und ausgewählten Ländern“ verfügbar. Ob Deutschland dazu gehört, wird sich wohl erst in den nächsten Wochen herausstellen.

Dass die Kalifornier wie Amazon zweieinhalb Jahre für eine Lokalisierung brauchen, darf aber bezweifelt werden. Und weil das Tablet mit den bislang 140.000 Apps für iPhone/iPod Touch zurecht kommt, steht hiesigen Lesefreunden auch auf dem iPad das umfangreiche deutschsprachige eBook-Angebot etwa von txtr oder textunes offen. An dieser Stelle werfen allerdings unsere Freunde von Teleread die interessante Frage auf, ob sich Apple mittelfristig solcherlei „Duplicate Functionality“ Anwendungen (und damit Konkurrenz im eigenen Hause) entledigen könnte.

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Kommentare


Marcel 27. Januar 2010 um 21:58

Hallo Johannes,

ja, eInk hat noch ein paar echte Vorteile gegenüber dem LCD des iPad. Ich glaube dennoch, dass es für reine eBook Reader künftig schwer wird, sofern die Preise nicht schnell fallen.

Ich freu mich ja schon auf das erste Mirasol/Pixel-Qi-Tablet mit den Vorteilen aus beiden Welten. ;)

Gruß
Marcel

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Macianer 27. Januar 2010 um 22:33

Hm, ich persönlich bin hin- und hergerissen: Einerseits finde ich eine Surf-/Mailpad wirklich praktisch (im Wohnzimmer, in der Küche, halt überall, wo ich keinen Laptop mit Tastatur haben will). Und insofern ist das iPad klasse: stylish, höchst wahrscheinlich perfekt durchdacht, super zu bedienen, klasse für Videos, recht leicht, lange Akkulaufzeit, leise. Andererseits hätte ich gerne ein Pad, mit dem ich, zumal für den Preis, zugleich auch gut Dokumente lesen kann. Und da ist die Auflösung doch etwas mau. Ein DinA4-PDF wird schwer. (Mal abgesehen vom LCD.)

Was allerdings super ist: Apple ist ein Tritt in den Hintern aller deutschen Verleger, die über Internet, ebooks usf. lamentieren! Apple zeigt hoffentlich, zusammen mit der NYT und anderen, wie es geht, Printinhalte sauber und ohne jede Tortur und Verachtung dem Anwender gegenüber ins Netz zu bringen UND dabei Geld zu verdienen. Wenn ich da allein an das Libreka!-Debakel denke … oder die Arroganz von Leuten wie Burda … oder die beschissenen formatierten epubs von Thalia … . Man kann’s nur besser machen :-)

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Stefan 27. Januar 2010 um 22:34

Hallo Johannes,

vorgestern habe ich einen Kindle 2 bekommen, morgen werde ich ihn wieder zurückschicken.

Warum?

Ich wollte eigentlich ‚wissenschaftliche‘ LaTeX Texte auf dem Gerät lesen. Die Original-PDFs werden aber so klein dargestellt, dass sie schlicht nicht lesbar sind.

Habe sie dann an den Konvertierungsdienst von Amazon geschickt, der daraus einen nutzlosen Buchstabenhaufen macht: Alle Umlaufe wie ä wurden in „a umgewandelt.

OK, das hätte ich noch akzeptiert.

Alle wunderbar formatierten LaTeX Formeln sind allerdings radikal zerstört worden. Sie waren überhaupt nicht mehr lesbar. Irgendwie hat der Konvertierungsdienst versucht, die Formel in Text zu verwandeln – was aber mit einer Formel schlecht geht ;-)

Falls man also mathematische Texte mit Kindle 2 lesen will, dann bitte keine, die mal selber als PDF aufbereitet hat.

Für mich ein absolutes no go.

Der Webbrowser ist zudem in DE deaktiviert. Bei PDF gibt es keine Zoomfunktion. Und der Bildschirm wird zwischendurch immer unangenehm schwarz – und ist extrem klein.

Sonst ist der Kindle nett. Ich mag das Design. Tasten und ‚Maus‘ funktionieren gut.

Jeder, dem ich das Gerät zeigte, berührte sofort den Bildschirrm – und war enttäuscht, dass Kindle kein Touchscreen besitzt.

Das iPad mit gewohnt guter WebKit- und PDF-Darstellung wäre sicher sehr viel besser geeignet.

Grüße

Stefan

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Macianer 27. Januar 2010 um 22:41

@stefan: Wenn du wissenschaftliche (!) Texte lesen willst, solltest du vielleicht (zur Übung?) damit beginnen, die Produktbeschreibung von Amazon aufmerksam zu lesen … dann blieben dir solche Enttäuschungen erspart. Deine Kritik ist nämlich keine, weil Amazon nie sowas versprochen hat. Was du willst, ist der KindleDX oder ein iRex-Modell. Übrigens, wenn du über den LaTeX-Quellcode verfügst, kannst du auch simpel in DinA-5 ausgeben, zB mit \usepackage[a5paper]

Was anders: fscklog schreibt, dass das iPad 1024×768 Pixeln (132ppi) Auflösung hat. Das wäre natürlich was leicht anders. Aber immer noch nicht A4-tauglich.

Antworten

Johannes 27. Januar 2010 um 22:43

@Stefan Für technische Dokumente im pdf-Format ist die Kindle-Familie tatsächlich nicht zu gebrauchen, das umschließt auch den Kindle DX, da müssen die Dateien schon optimale Dimensionen haben. Sicherlich auch eine denkbare Arbeitsumgebung fürs iPad. Aber 132ppi hauen mich da auch nicht um, siehe Macianer…da bringen eReader schon deutlich feinere Auflösungen mit (Fünf-Zoller i.d.R. 200ppi), das kann auch ein Kriterium sein.

Das komplette Datenblatt gibt’s übrigens bereits auf Apple.com

Ciao
Johannes

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Christian 28. Januar 2010 um 00:50

Also ich bin wirklich begeistert von dem iPad! Das ist genau das worauf ich immer gewartet habe.

Mein Favorit davor war ja noch der PlasticLogic-Reader (QUE-Reader), aber jetzt werde ich zum iPad greifen. Ich hatte ja bisher immer ein iPhone und habe damit bisher immer unterwegs schon viel gelesen und im Internet gesurft, aber gerade die kleine Größe hat mich schon immer gestört.

Und ich kann mir echt gut vorstellen, dass man damit gut Bücher lesen kann. Ich freu mich drauf!

Antworten

bj 28. Januar 2010 um 01:48

Das ipad wird keine Konkurrenz für 6 Zoll Reader sein. Aber im Bereich der ab 8 Zoll Reader müssen die Hersteller gewaltig den Preis runterschrauben, denn warum soll ich für 650 Doller nen Que Reader kaufen, womit ich nur lesen kann, wenn ich für 500 ein Gerät kaufen kann womit ich arbeiten, spielen, musik hören im Inet surfen und Filme schauen kann.

Da das ipad, quasi ein vollwertiger Computer ist, sind extrem viele Anwendungsmöglichkeiten denkbar, da man quasi alles was es für den PC gibt auch für das ipad programmieren kann.

Auf einem LCD kann man eigentlich auch gut lesen. Ein Fachbuch, oder andere A4 Dokumente zum Beispiel liest man auch nicht gleich 2 Stunden am Stück, sondern eher partiell. Es ist viel mehr die unbequeme Haltung am Tisch mit aufgerichtetem Kopf lästig.

Den Bereich der Romane wird das ipad denk ich nicht übernehmen können, da es zu unhandlich ist und längeres lesen auf einem eink angenehmer ist.

Der que ist eigentlich nur noch interessant für Leute die extrem lange DinA4 Dokumente lesen müssen, z.B. Juristen.
Sonst dürfte der Absatzmarkt für den Que relativ klein bleiben. Gerade bei dem Preis.
Der irex800 ist auch viel zu teuer um Erfolg zu haben. Für den Preis kann ich mir ein Fach im Regal komplett mit Büchern voll räumen. Und bis sich der reader amortisiert hat hab ich das ganze Regal voll.

Eink Displays werden in naher Zukunft nur in den Taschenbuchformaten eine Chance haben. Ich bin trotzdem gespannt was noch aus den PixelQ Displays wird.

Eins muss man Apple lassen: Das was sie in letzter Zeit machen ist immer perfekt.(Bis auf den Preis natürlich ;) Seid Steve Jobs CEO ist hat fast kein Flop die Firma mit dem Apfel verlassen. Er weiß immer genau die Lücke im Markt zu finden, oder das bereits bestehende für den Massenmarkt tauglich zu machen, wie zum Beispiel den AppleII.
Es ist auch erstaunlich was sich für eine Fangemeinde um den Apfel versammelt hat. Apple hätte an seine bestehenden fans sicher auch das ipad für das doppelte verscheuern können, hat ja auch schon bei dem total überteuerten iphone geklappt.

Ich freu mich schon darauf es selbst in den Händen zu halten und evtl. auch zu kaufen.

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Jette LaRosh 28. Januar 2010 um 08:37

Lob für Johannes! Na klar hab ich die haptisch erlebbare Tageszeitung schon gelesen und ja ich hab aus Interesse bereits über das „Riesenbaby“ aus Cubertino gelesen. Aber:Nur HIER bekomme ich zur Verfügung stehende Informationen auch gleich eingeordnet/verglichen. Danke an dich,Johannes, für die Schnelligkeit und Fenauigkeit,Mut der DU Informationen zusammenstellst. Als Journalistin bin ich fern bei „lesen. net“ unterwegs. Es war mir ein Bedürfnis,dich das einmal wissen zu lassen. Denn was du zu „iPad“ schreibst,hat eine Art Metamorohose bei mir Gang gesetzt. Ich mag mut meinem iPhone gerne arbeiten. Und war zunächst begeistert vom „iPad“. Aber deine gelieferten Vergleiche haben mir den Kopf gewaschen und dafür gesorgt,dass ich wieder vernünftig werde und mich nicht mitreißen lasse vom Technikhype. So,als müsste ich so gar nicht über die finanzielle Seite des Ganzen nachdenken. Es war mir schon lange ein Anliegen,dir hier mal DANKE für deine gute Arbeit zu sagen. Jette

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Bigboo73 28. Januar 2010 um 10:39

Also ist das nix weiter als ein stinknormales netbook mit Touchscreen. Bzw ein iphone mit schnellerem Prozessor und etwas höherer Auflösung ;)

Wenn ich mir die technischen Daten so durchlese, tendiere ich doch dann mehr zum entourage Edge, dort hab ich für 600$ zwei Displays, eins LCD Touchscreen, eines e-Ink zum Lesen und Schreiben. Gleicher Prozessor, Android Betriebssystem. Und mal ganz ehrlich gesagt ist das Edge auch nicht viel hässlicher wie der riesen Trauerrand des ipads :D

Das einzige was es zu bedenken gibt ist natürlich das Apple ein super Bedienkonzept hat, für mich persönlich ist das ist aber eher Spielerei und rechtfertigt nicht das Gerät.

Zukünftige Lösungen mit Mirasol Displays, bleiben natürlich interessant….

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SILen(e 28. Januar 2010 um 11:02

Der riesige Rand (der schon merkwürdig wirkt) liegt aber einfach daran, dass man das iPad ja auch irgendwie halten muss – und da es genau wie das iPhone/iPod Touch nen kapazitiven Multitouchscreen nutzt, wäre sonst jeder Finger den man ganz leicht am Rand auf das Display drückt um es zu halten ein „Klick“.

Ich finde das iPad sehr cool und der Preis ist wirklich klasse, die Leistungsdaten so wie es aussieht auch.

Bücher und vor allem Magazine in iTunes und es ist abzusehen, dass ähnlich wie bei Musik dort irgendwann mal jeder Verlag vorhanden sein wird, Musik, Filme (in einer etwas merkwürdigen Auflösung, wobei ein Widescreen-iPad sicher nicht so ergonomisch wäre), ein günstiges Office-Paket und nahezu alle Apps aus dem Appstore, also Tausende von extrem günstigen und guten Spielen, Instantmessengern, Bildbearbeitungsprogrammen usw…

Cooles Teil, wenn das von den Devs im Appstore ordentlich unterstützt wird, hole ich mir wohl mal eines (je nach Umrechnungskurs wohl früher oder später^^), wäre sicher eine gute Ergänzung für iPhone und Kindle 2 Int. – aber eher etwas was ich zu Hause nutzen würde oder (in der UMTS-Version) auch produktiv (also iWork) in der Uni – in der Bahn fände ich ich das Teil wohl zu groß um es erst auszupacken^^

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Trotz 28. Januar 2010 um 12:09

Einen 500 Seiten Roman auf einem LCD Display? Bestimmt nicht. Ich finde hintergrundbeleuchtete Displays irgendwie ermüdent auf lange Sicht. Apple hat diese Zielgruppe wahrscheinlich auch gar nicht im Blickfeld. Genausowenig wie der Ipod audiophile Benutzer im Blick hat.

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Christian 28. Januar 2010 um 12:20

@Bigboo73: Es mag ein größeres iPhone sein, aber genau das finde ich ja so klasse. Ich hatte bisher immer ein iPhone und nutze es intensiv, vor allem unterwegs auch um im Internet zu surfen. Aber dafür ist es meist relativ klein, ich habe mir immer gewünscht, dass es eine größere Variante gäbe, mit der man eben auch richtig arbeiten und im Internet surfen kann. Und genau das wird jetzt hier geliefert.

Selbst einen Roman lese ich nicht am Stück, sondern meist nur 1-2 Kapitel und das kann ich auch problemlos auf dem Display. Auch Fachbücher kann man so wunderbar lesen. Wer das Display vom iPhone kennt und nutzt, der weiß, dass man darauf auch problemlos lange lesen kann und mit einem noch größeren Display ist das ganze noch genialer.

Ich finde es schon fast peinlich von PlasticLogic. Letztes Jahr kamen sie mit ihrem Gerät nicht auf dem Markt aufgrund der Finanzkrise. Und jetzt ist das Gerät, obwohl noch nichtmal auf dem Markt schon fast wieder veraltet und absolut überteuert. Und schon alleine, dass sie es erstmal nur in Amerika rausbringen. Ich glaube da wird einigen Managern bei PlasticLogic gestern abend ganz schön schlecht geworden sein….

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if 28. Januar 2010 um 12:50

Du schreibst:

„Amazons Reader klinken sich dagegen über das Mobilfunknetz in den Kindle Store ein. Ein 3G-Modul verteuert das iPad noch einmal um $130 – halb soviel, wie der Kindle 2 in Summe kostet.“

Tatsache im unseren „Good Old Germany“ ist aber doch, dass wir GAR keine Mobilfunkmöglichkeiten beim Kindle haben. Es gibt ja nicht mal einen „deutschen“ Kindle, man muss immer noch das Ding in USA bestellen.

Und wenn dann im Sommer das iPad hier aufschlägt und auch noch netten Content mitbringt (bei Amazon gibt es ja derzeit auch nur Lübbe), dann wird sich der Kindle hier auch nie durchsetzen.

Für die Verlage ist der iBook Store die definitiv bessere Lösung – hier legen Sie den Preis fest. Amazon will den preis selbst festlegen. Ergo wird es auch mehr Content im IBook Store geben, unter diesen Voraussetzungen.

Für den deutschen Markt ist das iPad deshalb definitiv ein Kindle-Killer. Für die USA magst du Recht haben.

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Johannes 28. Januar 2010 um 21:24

@Jette LaRosh Vielen Dank für die netten Worte, sowas freut mich natürlich zu lesen :)

@if Klar connected sich der Kindle auch hierzulande in den Kindle Store, via Roaming halt. Bestellung in den USA find‘ ich nicht weiter dramatisch, fehlende Inhalte schon eher; aber da tut sich ja was.

Ciao
Johannes

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Bruno 29. Januar 2010 um 14:40

Hab seit heute den Kindle – einfach geniaaaaaaal. Kann mir nicht vorstellen, auf einem riesigen, leuchtenden iPhone zu lesen…

Antworten

Christian 30. Januar 2010 um 20:04

Das iPad ist auch kein reiner e-Reader, sondern eher ein Multimedia-Gerät, mit dem man unterwegs im Internet surfen kann, etc.

Wer wirklich nur lesen will, für den ist ein reiner e-Reader natürlich besser. Wer aber eher ein Arbeitsgerät haben möchte, mit dem er im Internet surfen, Schreiben, Termine verwalten, Musik hören, Spielen und eben auch mal Lesen können möchte, der wird sicherlich mehr Freude am iPad haben. Und wie gesagt, auf meinen iPhone konnte ich bisher auch immer sehr gut unterwegs lesen.

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Thomas Knip 31. Januar 2010 um 11:28

@ if: Bisher gibt es außer AT&T noch keinen Anbieter, der die benötigten mini-Sim-Karten liefern könnte. Deshalb sind alle iPad-Angebote derzeit nur mit WLAN zu sehen.
3G ist für das iPad in Deutschland erst noch Zukunftsmusik. Und in den USA kostet es einen zusätzlichen Aufpreis. Bei Amazon ist quasi kostenlos bzw. wird auf den Kauf der eBooks umgeschlagen.

Auch iBooks wird es in Deutschland vorerst nicht geben. Das ist zum Programmstart nur auf die USA beschränkt – weder in Kanada, noch in Englad oder Deutschland wird es als Feature genannt.
Und ob das Hochskalieren von iPhone Apps bei Texten noch ein sauberes Lesen zulässt, musst sich zeigen.

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Thomas Knip 31. Januar 2010 um 11:31

@ if, Nachtrag: Apple legt die Preise für eBooks auf 12,99 bzw. 14.99 US$ fest. Einige Titel dürfen auch für 9,99 US$ erscheinen.

Man kann also nicht gerade davon sprechen, die Verlage dürften den Preis frei bestimmen. Wie das allerdings mit der Buchpreisbindung in Deutschland funktionieren soll, darf Apple noch austüfteln.

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Lalaaaaa 5. Februar 2010 um 06:55

Bei Stanza kann man den Hintergrund Schwarz und die Buchstaben Hell machen. Dann liest es sich doch ziemlich angenehm. Auch andere Reader-Apps haben ähnliche Einstellungsmöglichkeiten bzw. einen sogenannten Nachtmodus. eInk ist zwar theoretisch interessant, in der Praxis mir aber zu beschränkt. So will ich auch im Dunkeln zB abends im Bus oder im Bett lesen können. Und das Umblättern ist mir zu träge. Nicht zu vergessen, daß bewegte Bilder quasi unmöglich sind. Und gerade hier sehe ich doch die Zukunft. eBooks sollen ja das alte Medium nicht nur kopieren, sondern erweitern und verbessern. Und die Evolution ist bisher mit eInk nicht möglich.

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Marco 5. Februar 2010 um 22:15

Also ich freue mich auf das iPad.

Nur muss ich sagen für Verlage(bin selber Verlagler) ist das Ding zwar sehr Reiz voll doch fehlt hier der offene Zugang.

Gerade neue Arten des Lesens lassen sich da nur schwer verwirklichen. So dürfte es schwer fallen Screencasts mit ins Digitale 4c (ich mein natürlich RGB) Buch zu integrieren solange Apple alles so geschlossen hält.

Dennoch hoffe ich das hier durch endlich ein Gutes Lesegerät, für farbige Inhalte, auf den Deutschenmarkt kommt und auch andere Anbieter nach ziehen müssen.

Zum vorigen Kommentar noch was:
Momentan sind eBooks noch nicht Preisgebunden und der Verband, sprich der Börsenverein ist sich auch noch uneinig.

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