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Bridgestone zeigt flexiblen Farb-Reader

bridgestone_e_paper_flexibleDer japanische Multikonzern Bridgestone gab schon im Sommer bekannt, sein bislang nur im B2B-Bereich eingesetzes elektronisches Papier künftig auch in eBook Lesegeräte bringen zu wollen. Heute präsentierte der weltgrößte Reifenhersteller nun erste Ergebnisse.

Via Pressemitteilung (Google Translate jp-en) stellte Bridgestone gleich zwei eBook Reader Prototypen vor, denen sicherlich kein Mangel an Innovatität vorzuwerfen ist. Auf teilweise biegsamen 10,7″ bzw. 13,1″ Touchscreen-Panels erstrahlen mehrere Tausend brillante Farben.

bridgestone_e_bookDas 13,1″ Gerät (rechts), in der Größe einem DinA4-Blatt entsprechend, soll über eine „hervorragende Handschrifterkennung“ verfügen und in 0,8 Sekunden umblättern – etwa so schnell wie aktuelle eInk-Displays also. Das Lesegerät soll sich „mit Mobiltelefonen verbinden“ können, womit wohl ein Bluetooth-Modul gemeint ist. Das Handy als UMTS-Modem genutzt, könnte es auf diesem (kosteneffizienten) Weg auch ins Internet gehen.

Ein weiterer Prototyp (oben) bringt 10,7″ Bildschirmdiagonale und eine komplett biegsame Struktur ähnlich dem Que Reader mit. Anders als das Lesegerät von Plastic Logic stellt der Bridgestone-Device aber 4,096 Farben dar und ist mit 6,1mm noch ein bisschen dünner (Que: 8,5mm/Kindle 2: 9,1mm).

Offiziell vorgestellt werden die Devices in den nächsten Tagen auf einer Branchenmesse (FPD International), erste Testläufe mit Endverbrauchern sind für den Frühling 2010 geplant. Bsi zur Marktreife werden also sicherlich noch einige Monate ins Land ziehen – einem Unternehmen wie Bridgestone ist aber gerade in Anbetracht der wirklich beeindruckenden Prototypen jederzeit zuzutrauen, die Marktdominanz von PVI/eInk zu brechen und infolge dessen die eReader-Preise kräftig ins Purzeln zu bringen.

<via Crunchgear>

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Kommentare


Marc 27. Oktober 2009 um 14:56

Die ganzen Neuankündigungen (mit einer so großen Tragweite, bzw. so großen technischen Veränderungen), machen es schwer, sich aktuell für eines der Geräte zu entscheiden!

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jazznrhythm 27. Oktober 2009 um 15:40

Das ganze Thema lebt und stirbt mit der Bereitwilligkeit der Verlage auf die Geräte zu reagieren. Von daher kann man sagen, das es nicht unbedingt das technisch innovativste Gerät sein muß, das sich letztendlich durchsetzen wird, sondern jenes mit der größtmöglichen Unterstützung durch die Content-Provider.

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Anubiz 27. Oktober 2009 um 22:29

seh ich nich so
die geräte wird man sich erstmal für „inoffiziellen“ content besorgen.

auf nem schönen großen farbdisplay könnte man endlich die hundertschaften von zusammengesammelter komplettausgaben seiner comichelden lesen, beginnend mit band 1 :D

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jazznrhythm 28. Oktober 2009 um 09:42

@anubiz, wahrscheinlich im CBR-Format :-), da würde mich mal die durchschnittliche Zeit des Bildaufbaus beim Umblättern interessieren.

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