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Erster E-Ink Reader < 100 Euro

n516_3_0Was uns schon auf der Buchmesse 2009 prognostiziert wurde, macht der hiesige Hanvon-Großhändler Papyrus real: Zum Weihnachtsgeschäft 2010 fällt der erste eBook Reader mit ‚echtem‘ E-Paper Display unter die symbolisch wichtige 100-Euro-Marke. Dabei gibt es sogar eine ganze Menge Lesevergnügen fürs (kleine) Geld.

99,98 Euro kostet bei Papyrus (via amazon.de) der Hanvon N516, ein für die Einstiegsklasse durchaus sehenswert ausgestatteter Fünf-Zoller. Das 170 Gramm leichte Gerät spielt anders als der direkte Mitbewerber Sony Reader Pocket Edition auch MP3s ab und verfügt über einen Speicherkartenslot; eine 2 Gbyte MicroSD-Karte gehört bereits zum Lieferumfang. Auch sonst ist das mitgelieferte Zubehör im Umfang vorbildlich: Neben einem MiniUSB-Kabel gibt es Kopfhörer, Netzteil und ein Kunstledercover dazu. Ein solches Rundum-Sorglos-Paket sucht man inzwischen leider selbst bei mehr als doppelt so teuren Profi-Modellen (Sony Reader Touch Edition) vergeblich.

l_04283912Im Zuge einer im Frühling 2010 durchgeführten Verkaufsaktion von weltbild.de – hier wurde der Reader für 149 Euro gehandelt – haben wir den Hanvon 516 bereits ausführlich getestet. Unterm Strich hinterließ das chinesische Lesegerät einen grundsoliden Eindruck, der sich auch in einer „guten“ Gesamtnote (2,4) manifestiert. Einziger größerer Makel war die auch im Video nachvollziehbare recht behäbige Betriebsgeschwindigkeit, wenngleich die Blätterzeiten noch deutlich unter denen vom Oyo lagen (vor dem gerade erschienen Firmware Update).


Für einen günstigen Einstieg in die digitale Lesewelt ist der Hanvon N516 nur zu empfehlen, wenngleich man hier natürlich nicht Bedienkomfort + Displayqualität der neuen Sony Reader Pocket Edition (80 Euro teurer) oder den dank WLAN-Modul vereinfachten eBook-Zugang eines Oyo (40 Euro teurer) erwarten kann. Im Vergleich zum gleich oder ähnlich bepreisten Aluratek Libre und einschlägigen LCD-Readern hat der Hanvon N516 aber Lesefreunden definitiv am meisten zu bieten.

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Kommentare


carokann 7. Dezember 2010 um 01:04

Das ChristKINDLE ist da. Nach Sehen des Videos denke ich, dass ich eher den Hanvon kaufen würde als den Oyo.

Die Blättergeschwindigkeit ist akzeptabel. Sehr gut, dass Du, Johannes am Ende viel blätterst.

Für den Preis – voll ok und ein sehr portables, leichtes Zweitgerät.

Ich habe ha schon den PRS-300 von Sony für 99 „geabverkauft“ aber ich werde den Tipp weitergeben.

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Flinx 7. Dezember 2010 um 11:58

Auf diesem Gerät läuft auch OpenkInkpot. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren (für’s Cybook hat sich ja leider kein Entwickler gefunden) – und bei dem Preis ist jetzt der Kauf nur aus Spaß ja nicht mehr völlig undenkbar.

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calvin 7. Dezember 2010 um 12:34

wenn man auf dem Hanvon das Firmware Update von der spanischen woxter.com Seite installiert (lässt sich einfach überinstallieren). Ist das blättern noch einmal schneller und ein paar (seltene) Abstürze sind behoben.

calvin
(ein zufriedener Hanvon 516 User :-)

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R 7. Dezember 2010 um 22:12

So wie es aussieht, ist das der „wahre Oyo“.
Also die Grundidee des Oyos, einen gut ausgestatteten, brauchbaren „Volks-Reader“ anzubieten, hat Hanvon hier deutlich konsequenter umgesetzt.

Vor allem die Magnetkupplung und das beiliegende Cover, aber auch die lederartige Oberflächenstruktur gefallen mir sehr sehr gut!

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Gabentisch: Hanvon N516 | PhantaNews 8. Dezember 2010 um 09:42

[…] lesen.net meldet, gibt es den ersten  eReader mit eInk-Display für weniger als 100 Euro: der […]

Antworten

mdmorrissey 15. Dezember 2010 um 16:17

Ich kann den Hanvon N516 für 99 Euro nirgendwo finden.

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trasher 16. Dezember 2010 um 12:13

Scheint wohl nicht mehr lieferbar zu sein, waren die 99€ wohl nur ein Abverkauf ?

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anonym 17. Dezember 2010 um 11:19

Gibt´s bei weltbild auch für den Preis: http://www.weltbild.de/3/16184468-1/elektronik/ebook-reader-n516-weltbild-edition.html

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clinne 25. Dezember 2010 um 20:20

War bei Weltbild wohl auch nur noch ein Abverkauf. Gibt’s da leider jetzt nicht mehr.

Wäre ein echter Preisbrecher für einen „echten“ E-Ink-Reader…

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Hoppa 26. Dezember 2010 um 16:07

Ich war einer der Glücklichen die das Angebot bei Weltbild direkt am 17.12 in Anspruch genommen habe.
Ein Reader unter 100Euro mit E-Ink und einfacher Bedienung, das ist es was der Markt dauerhaft braucht.
Ich für meinen Teil brauche kein WLan ober gar ein 3G-Modul.
Mitglieferte SD-Karte in Computer,EBook-Sammlung drauf,fertig.

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cymen 29. Dezember 2010 um 17:31

Habe soeben den vorletzten bestellt! einer ist noch da:

http://www.amazon.de/Hanvon-Reader-N516-Leseger%C3%A4t–schwarz/dp/B002M36VQ0/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1293636949&sr=8-1

viel Glück!

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