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Farbige E-Paper auch von Samsung & PVI

samsungDie Zukunft von elektronischem Papier ist bunt – möglicherweise sogar schneller als gedacht. Gingen Branchenexperten noch im Frühsommer von marktreifen farbigen E-Papern nicht vor 2011 aus, scheinen verschiedene Unternehmen ihre Lösungen schon im Laufe des kommenden Jahres zu den Endkunden bringen zu wollen.

Platzhirsch PVI, dessen E-Ink Displays in nahezu allen aktuellen Lesegeräten zum Einsatz kommen, versprach am Rande der laufenden Fachmesse FPDI farbige 6″ und 9,7″ Panels in der zweiten Jahreshälfte 2010. Schon in der ersten Jahreshälfte sollen flexible (begrenzt biegsame) Displays in Massenproduktion gehen – Konkurrenz für Plastic Logic, die in ihrem Que Reader auf eine Eigenentwicklung setzen und darüber hinaus Kooperationsgespräche mit anderen Herstellern führen.

Auch Bridgestone zeigt auf der FPDI flexible und bunte E-Paper, die vielleicht schon auf der kommenden Cebit im März in Lesegeräten zu sehen sind. Etwas länger dauert es wohl noch bei Samsung, die in Yokohama ebenfalls einen spannenden Prototypen präsentieren.

Der koreanische Elektronikkonzern – auf dem Heimatmarkt bereits mit einem E-Ink Device am Start – stellt auf der FPDI ein 0,7mm dünnes 9,7″ Panel (Foto oben) aus. dem das frühe Entwicklungsstadium allerdings noch anzusehen ist. Bei Kontrast (nur 10%) und darstellbarem Farbspektrum besteht noch erheblicher Optimierungsbedarf, entsprechend werden eReader mit farbigem Samsaung-Panel noch ein bis zwei Jahre auf sich warten lassen.

Nichts desto trotz werden wir dedizierte Lesegeräte mit farbigem elektronischem Papier (ohne Hintergrundbeleuchtung) wohl bereits Ende des kommenden Jahres auch im deutschen Handel sehen. Freuen wird das nicht zuletzt Verleger von Magazinen und Comics, deren Inhalte erst damit wirklich “eReader-tauglich” werden.

Trotz der zahlreichen Marktteilnehmer und des daraus resultierenden Preisdrucks werden erste Farb-Reader aber sicherlich erst einmal keine Schnäppchen. Für Vodafone etwa, die im März mit einem Lesegerät für unter 100 Euro den deutschen eReader-Markt aufmischen wollen, dürfte die bunte neue Lesewelt vorerst kein Thema sein.

<via Engadget>

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Kommentare


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