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Firmware Update: Viele neue Funktionen für Kindle Paperwhite 1

Nicht nur technisch, auch funktional unterschieden sich die beiden Kindle-Paperwhite-Generationen bislang voneinander. Über ein am gestrigen Donnerstag veröffentlichtes Firmware Update hat Amazon beim 18 Monate alten Kindle Paperwhite 1 etliche Funktionen nachgerüstet. Auch beim Kindle Paperwhite 2 gibt es Neuerungen.

Mit der Firmware 5.4.4 wird der Kindle Paperwhite 1 funktional auf den Stand der aktuellen Geräte-Generation gebracht. Auch Besitzer des vor anderthalb Jahren erschienenen ersten Leucht-Reader von Amazon haben jetzt Kindle FreeTime (personalisierte Leseumgebung für Kinder), Cloud-Sammlungen (Synchronisation von Kategorien über Geräte hinweg), PageFlip (schnelles Blättern ohne Verlassen der Ursprungsseite), Smart Lookup (Begriffsinfos aus verschiedenen Quellen in einem Popup) und einen Vokabeltrainer. Die beiden erstgenannten Funktionen bekam auch der „PW2“ erst im November 2013 nachgereicht.  Die Anlage und Verwaltung von Lesezeichen, Markierungen und Notizen funktioniert jetzt ebenfalls wie beim Kindle Paperwhite 2.

Schon seit diesem Mittwoch wird auch ein Update für den Kindle Paperwhite 2 ausgeliefert. Es trägt die Versionsnummer 5.4.3 und verspricht vor allem eine flexiblere Verwaltung von Cloud-Sammlungen und ein verbessertes PDF-Handling (schnellerer Zoom, Einstellung der Seitenränder).

Update manuell anstoßen

Angesichts von Millionen im Umlauf befindlichen Kindle Paperwhite rollt Amazon die Firmware Updates sukzessive aus. Wer noch nicht zur Software Aktualisierung aufgefordert wird und nicht warten mag, findet auf den oben verlinkten Amazon-Seiten Download-Links. Die heruntergeladene .bin-Datei ist dann einfach via USB in den Kindle-Hauptordner zu übertragen, das Firmware Update wird anschließend über Menü -> Kindle aktualisieren ausgeführt.

Die Update-Politik von Amazon ist vorbildlich, zumal auch deutlich ältere Geräte-Generationen noch mit neuen Firmwares nebst neuen Funktionen bedacht werden. Insbesondere viele Besitzer von Android-Smartphones und –Tablets können ein Lied davon singen, wie schnell ihre teuer bezahlten Geräte funktional veraltert sind. Gleiches gilt für elektronische Lesegeräte, wobei die Entwicklungssprünge hier deutlich geringer sind und langsamer ablaufen.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es für deutsche Kindle-Paperwhite-Nutzer aber noch. Die Goodreads-Integration, die mit dem Firmware Update jetzt auch auf US-Paperwhites der ersten Generation eingeführt wurde, lässt in Deutschland nach wie vor auf sich warten.

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