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iRex DR800S ab 18. Januar bei MediaMarkt

irex_frontal_side_lWährend das eigentlich schon für Oktober angekündigte Release vom iRex DR800SG in den USA immer noch auf sich warten lässt, besinnt sich der holländische eBook Reader Pionier iRex (ein Spin-Off von Philips) nun erst einmal auf seine Wurzeln. Von kommendem Montag an ist mit dem iRex DR800S in acht europäischen Ländern, darunter Deutschland, eine leicht abgespeckte Variante des schicken Alu-Readers zu haben. Hierzulande wird der Acht-Zoller (768x1024px, 16 Graustufen) laut iRex unter anderem in den rund 220 Mediamärkten erhältlich sein.

dr800s_frontal_duo_book_newDas fehlende “G” im Modellnamen lässt bereits erahnen, was bei der Europa-Ausführung vom Digital Reader 800 gestrichen wurde: Das Lesegerät wird ohne (aktiviertes) UMTS-Modul verkauft. In den USA ermöglicht iRex über eine  Kooperation mit dem Mobilfunkanbieter Verizon den kostenlosen Downlaod von eBooks und elektronischen Zeitungen (einen Web-Browsr gibt es allerdings nicht) auf den iRex DR800SG, für den stark zersplitterten europäischen Markt ließen sich wohl keine adäquaten Deals machen.

Nichts desto trotz positioniert iRex den DR800S preislich deutlich über dem DR800SG. Während das US-Modell mit 3G für $399 verkauft wird, liegt das EU-Modell ohne 3G bei ganzen 499 Euro. Anders als in den USA ist das Lesegerät in Europa damit primär im B2B-Segment angesiedelt, wird hier voraussichtlich den in die Jahre gekommenen iRex iLiad 141 ersetzen.

Das Schwestermodell iRex DR800SG haben wir bereits im Oktober auf der  Frankfurter Buchmesse in der Hand gehabt. Der eBook Reader hinterließ einen äußert wertigen Eindruck, die Steuerung über eine unkonventionelle “Schaltwippe” läuft flüssig und macht Spaß. Alternativ steht auch ein via Stylus nutzbarer Wacom Touchscreen zur Arbeit mit Texten bereit.

Obwohl die Wireless-Anbindung an verschiedene Content-Quellen sicherlich ein Highlight des 360 Gramm schweren Readers war, wäre auch der iRex DR800S eine attraktive Wahl für Lesefreunde gewesen – in Sachen Verarbeitung und Usability sind die Holländer praktisch “state of the art”. Umso enttäuschender ist der völlig überzogene Verkaufspreis, infolge dessen iRex Lesegeräte hierzulande weiterhin wohl kaum Verbreitung finden werden.

[Update 20. Januar] Das Angebot scheint sich auf MediaMarkt Holland zu beschränken. In Deutschland ist der Reader vorerst wohl “only only”.

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Kommentare


Overspice 14. Januar 2010 um 12:20

Hm echt schade. Ich habe immer noch den iRex der ersten Generation im Einsatz.
Auch wenn er schon 2x zur Reparatur war, finde ich das große Display bisher unschlagbar.
Hatte mich schon ein bißchen auf das neue Modell eingeschossen, weil es wirklich gut aussieht und ich auch das Umblättern mit der Wippe mag.

Aber der Preis ist echt zu hoch. Damals waren 500€ ja noch irgendwie verständlich, da es keine Konkurrenz gab. Aber heut zu Tage 500€ zu nehmen ist echt schamlos.

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Doxanus 14. Januar 2010 um 15:27

Die Geräte waren ja immer schon etwas zu teuer, um große Verbreitung zu finden. Aber 499 EUR? OMG! Amazon wird sich freuen.

Was mich aber wirklich wundert: B2B und das dann über die Media-Märkte abwickeln? Welche Geschäftskunden wollen sie denn in diesem Umfeld ansprechen?

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Jette LaRosh 14. Januar 2010 um 15:55

Das ist doch nicht zu fassen: in den verschiedenen Foren kann man sehen,wie viele auf diesen iRex gewartet haben! Und jetzt kommt er daher ohne “G” und dann auch noch für 499€! Ich finde das richtig unverschämt. Auch ich hatte auf dieses Device gewartet,war bereit, einen höheren Preis für gute Qualität zu zahlen. Aber SO NICHT! Da gibt’s die ganz einfache Lösung, liebe Oranjes: LIEGENLASSEN! Es GIBT Alternativen. Und wenn es die ist zu warten,bis sich ein Kauf wirklich lohnt. So leicht ist das.

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Heini 14. Januar 2010 um 16:18

Verflixte Schweinerei, auch ich habe auf das Teil gewartet aber 400,- Kröten wären das absolute Maximum gewesen!
Da wird ein einem gleich klar, wofür das weggelassene “G” stand: Günstig!

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andre 14. Januar 2010 um 17:45

Deren Marktanalystn haben ihren Master wohl bei Aldi gekauft.

Entweder das Teil wird unter gehen oder sie kriegen es noch gebacken in annehmbarer Zeit einen fairen Preis zu offerieren.

Habe lange auf das Teil gewartet, weil ich keine bessere Alternative zum Comiclesen gefunden habe..aber naja inzwischen wird sogar der Kindle Deluxe bei Amazon angeboten und das Teil hat sogar noch mehr Zoll an Bildschirm.
Dann wirds wahrscheinlich doch ein Kindle für mich werden.

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cev 15. Januar 2010 um 10:07

Kann mich nur den anderen anschließen. Für EUR 400 hätt ich ihn ohne zu zögern gekauft, aber hier kann ich angesichts der Unverschämtheit seitens IRex nur den nicht vorhandenen Hut ziehnen.

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Elhalyn 15. Januar 2010 um 15:18

Bei dem verrückten Preis muß ich mir eben einen über den Teich kommen lassen, sogar mit Importzoll spart man da ja beträchtlich obwohl der Dollar schon wieder teurer wird…
Der Umgerechnete $ Preis + Märchensteuer wäre ja akzeptabel gewesen. Aber Irex kriegt den Hals mal wieder nicht voll…

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Microm 15. Januar 2010 um 22:40

Ich bin ebenfalls absolut enttäuscht.

Für mich stand eigentlich schon fest, das es der iRex werden soll. Das beste zum Bücherlesen was es momentan gibt (die Super-mega-geilen Mirasol-Displays lassen ja leider noch eine weile auf sich warten).

$399,- sollte der kosten. EUR 499,- sind eine absolute Unverschämtheit. Grrrr…
Naja wir werden sehen – bei diesem Preis wird es wohl nicht gerade ein Verkaufsschlager werden. Vielleicht überlegen die es sich nochmal, viel Hoffnung mache ich mir aber nicht.

Was macht man nun? Man sieht sich anderweitig um.

Und siehe da: der Onyx Boox 60 ist ein ganz tolles Gerät, das stetig weiterentwickelt wird und immer neue Features bekommt. Leider hat es nur ein 6″Display.
Ein 8 Zöller ist allerdings im 1. oder 2. Viertel dieses Jahres angedacht – das wäre natürlich klasse.

Die von iRex lassen den Kaufinteressierten ja Kommunikativ am langen Arm verhungern. Beim Boox sieht das ganz anders aus!

Mal sehen was die CeBit bringt…

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Johannes 15. Januar 2010 um 23:31

@Microm Boox und DR800S zu vergleichen ist aber auch ein bisschen wie einen Lada einem BMW gegenüber zu stellen (s. mein Boox Testbericht).

Ciao
Johannes

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bj 16. Januar 2010 um 21:49

Den DX gibt mit Porto und Märchensteuer für 425. Hat ein größeres Display und eine Notizfunktion.
Bei dem irex800 bringt der Touchscreen eh nichts, da man mit den Tasten/Schieber, sowieso alles machen kann. Außerdem gibt es keine Notiz Funktion, der Touchscreen ist also sinnlos, gerade auch da man ihn nur per Stift bedienen kann.

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bj 16. Januar 2010 um 22:21

Hinzufügen will ich noch, dass die Info über die 499 Euro aus dem IREX-Shop stammt. Wieviel der Mädchenmarkt dann nimmt, ist was anderes. Für mich hat sich der Reader, auf Grund der fehlenden Notizfunktion eh erledigt.

Im Endeffekt heißt es doch wieder weiter warten und dabei ist es die Dämlichkeit der Chefs und nicht die der Ingenieure.

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Bigboo73 17. Januar 2010 um 15:28

wie ein Wacom tablett drin und keine Notizfunktion??? Alleine das notieren und bearbeiten von PDFs in der Größe hätte mich meinen kleinen Hanvon N518 weglegen lassen, aber so… und dann noch 499…Hmm im März flieg ich in die USA… aber ohne Notizfunktion ist das Gerät für mich trotzdem gestorben.

B2B ohne Notizfunktion… ich möchte gerne mal Wissen was in dem Meeting wo die Entscheidung gefallen ist geraucht wurde… davon hätte ich dann gerne auch was ;)

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Bigboo73 17. Januar 2010 um 15:30

@bj hast du mit dem DX Erfahrung?

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Ellen 17. Januar 2010 um 20:23

Tja. Lange genug auf das Ding mit G gewartet, festgestellt, dass ein Termin für die Verfügbarkeit immer unberechenbarer wird und dann den prs-600 gekauft. Und was soll ich sagen: bei dem Preis und dieser Funktionskastration die absolut richtige Entscheidung.

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Ole 18. Januar 2010 um 15:37

Hatte in einem Forum gelesen, dass die Notizfunktion per Firmewareupdate nachgeliefert wird. Wollte mir den Reader mal Live im Mediamarkt anschauen und habe heute am 18.1 eine Anfrage per Mail an Mediamarkt gestellt, ob er schon verfügbar ist und falls ja zu welchem Preis.
Antwort:

“Vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider ist das von Ihnen angefragte Gerät noch nicht verfügbar. Da der Artikel auch noch nicht bei uns gelistet ist, kann ich weder Auskunft über Lieferzeit noch Preis nennen.”

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Zwei “neue” Asus Reader » eBooks » lesen.net 19. Januar 2010 um 08:18

[…] Asus DR-950 (die Modellnummerierung hat sich Asus wohl von iRex abgeschaut) ist ein Neun-Zoller mit konventionellem E-Ink Display, der in eine Geräteklasse mit dem Amazon […]

Antworten

Micro M 19. Januar 2010 um 18:23

Johannes:

Ja, ich vergleiche den Boox mit dem iRex (mangels Alternativen, was sich bei einer 8″ Version des Boox relativieren würde).

Ich habe auch etwas Probleme mit Deinem Review. Der Boox wurde im Text von dir ja eher negativ bewertet, kam in dem ebenfalls von Dir erstellten Video komischerweise aber durchweg positiver weg.

Lustig finde ich auch, daß du am Anfang des Video’s (ohne es selber zu merken?) auf dem armen Reader im wahrsten Sinn des Wortes herum hackst (wir haben herzlich gelacht).

Vielleicht ist das Gehäuse nicht so wertig und Stylisch wie das des iRex (ich liebe den iRex Style) aber Regelmäßige Firmwareupdates und Funktionsvielfalt (PDF Support !!!) machen das für mich allemal wieder wett.

Gäbe es den Boox in 8″, wäre die Entscheidung für mich wohl schon gefallen.

Nun wird von Asus wohl auch noch ein 9″ Gerät ins Rennen geschickt. Da kann ich nur sagen: Mal sehen, was es auf der CeBit zu sehen gibt.

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Micro M 28. Januar 2010 um 23:10

Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, meint iRex mit Media Markt nur den Media Markt in den Niederlanden.

Kein Wunder das in deutschen Media Märkten auf entsprechende Nachfragen nur mit Kopfschütteln reagiert wird.

Also: nicht wundern – nur staunen.

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Martin 22. Februar 2010 um 16:35

Hallo,

nur zur Info weil es vielleicht einige interessiert: die Funktion für handschriftliche Notizen soll laut meinem Kontakt bei iRex per Firmware-Update im April nachgerüstet werden.

Wieso man das nicht gleich implementiert hatte, ist mir auch ein Rätsel…

Viele Grüße,
Martin

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iRex DR800S im Test (+HD-Video) » Topnews » lesen.net 14. März 2010 um 16:45

[…] Acht-Zoller wird unter diesem Namen seit Ende Januar in acht europäischen Ländern  verkauft. Bei unseren Nachbarn auch im stationären Handel […]

Antworten

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