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iRiver Story im Test (+HD-Video)

Der iRiver Story, das erste  Lesegerät vom koreanischen Spezialisten für MP3-Player, versprach bei seiner Ankündigung im September so etwas wie „der Kindle für Deutschland“ zu sein. Die optischen Ähnlichkeiten sind offensichtlich, funktional fehlt dem iRiver Story allerdings ein Mobilfunkmodul. Wir haben den seit wenigen Tagen bei Hugendubel erhältlichen eBook Reader getestet

279 Euro kostet der iRiver Story in den bundesweit drei Dutzend Buchhandlungen des Unternehmens, ist darüber hinaus im Online-Shop der Münchener bestellbar. Ein gutes Angebot – bis Amazon vor drei Wochen völlig unerwartet den Kindle-Vertrieb (unter anderem) auf Deutschland ausdehnte. Nach einer Verbilligung kostet „das Original“ inzwischen sogar etwas weniger als „die Kopie“. Allerdings hat der iRiver Story durchaus einige Alleinstellungsmerkmale.

So verfügt der Sechs-Zoller aus Korea über einen SD-Kartenslot zur Erweiterung des 2Gbyte internen Speicherplatzes um bis zu 32 Gbyte (58 Euro). Zudem unterstützt das Lesegerät eine Vielzahl von Dateiformaten (epub & pdf auch DRM-geschützt) und verfügt über eine Aufnahmefunktion.

Optik, Zubehör

1Kindle wie Story verfügen über eine fünfzeilige haptische Tastatur, deren Aufbau allerdings deutlich variiert. iRiver hat die Zahlentasten auf die erste Buchstabenzeile gelegt, dafür zehn Funktions- und Navigationstasten ganz oben platziert. Statt via Joystick (Kindle) erfolgt beim Story die komplette Navigation über das Keyboard, wofür vier Pfeiltasten und Back/Enter integriert wurden. Insgesamt wirkt der iRiver Story optisch stimmig, fühlt sich trotz Plastikgehäuse keinesfalls billig an. Die Verarbeitung ist gut, Spalten oder wackelnde Tasten gibt es nicht.

Beim Zubehör enttäuscht iRiver aber: Lediglich ein USB-Kabel findet sich in der Verpackung. Statt einer gedruckten Anleitung gibt es ein immerhin deutschsprachiges pdf im Flash-Speicher des Geräts. Wir vermissten insbesondere eine Hülle zum Schutz des schneeweißen Gehäuses und des empfindlichen eInk-Displays vor Schmutz und Stößen – eigentlich eine Standardbeilage selbst bei (inzwischen) wesentlich günstigeren eReadern. Momentan ist so ein Accessoire nicht einmal seperat erhältlich, womit Gebrauchsspuren insbesondere auf der Rückseite nur eine Frage der Zeit sind.

Software

Ein Verwaltungstool wie Sony’s eBook Library gibt es von iRiver nicht. (DRM-geschützte) epubs und pdfs kommen über Adobe Digital Editions aufs Lesegerät, Office- und Musikdateien werden einfach in den Gerätespeicher kopiert. Beides klappte im Test problemlos, der Story wird als USB-Massenspeicher erkannt und ist einfach befüllbar. Bei größeren Dateimengen ist „dank“ veraltetem USB 1.1 etwas Geduld mitzubringen.

Usability

5Trotz des großen Funktionsumfangs ist iRiver eine überschaubare Menüstruktur gelungen, dank der Unterstützung von Ordnern geht auch bei größeren Dateimengen nicht der Überblick verloren. Mittels Funktionstasten kann mit einem Druck etwas die Ausrichtung gewechselt, der nächste Musiktrack angewählt oder die Suchfunktion bemüht werden – praktisch. Das Betriebssystem ist komplett eingedeutscht, allerdings wohl zumindest teilweise mit Google Translate & Co. Um etwa auf eine bestimmte Seite zu springen, muss der Menüpunkt „Seite verschieben“ (engl. „Move to Page“) angewählt werden.

Die Navigation über die ganz unten platzierten Pfeiltasten ist funktional, erzwingt aber eine starke Daumenkrümmung bzw. gewagte Gerätehaltung und dürfte Linkshänder vor Probleme stellen. Überhaupt nicht gelungen sind die ebenfalls viel zu niedrig angebrachten seitlichen Blättertasten, für deren Bedienung zuviel Druck erforderlich ist. Das Blättern über die Pfeiltasten hat sich als praktikabler erwiesen.

Lesen

Bücher lesen auf dem acht Graustufen darstellenden eInk Display macht Spaß: Text wie Grafiken sind kontrastreich, der Bildschirm völlig matt. Die Ladezeit für eBooks beträgt in der Regel nur wenige Sekunden, der Blättervorgang dauert etwa eine halbe Sekunde und damit so lange wie beim Sony Reader Touch Edition.

Einen dicken Bock hat iRiver bei der Anzeige von docs und pdfs geschossen, die teilweise nur sehr ungenügend dargestellt werden (siehe Video). Sicher gut angezeigt (inkl. Reflow) wird nur plain text und epub-Dateien. Da hilft es auch wenig, dass der iRiver Story theoretisch mit einem guten Dutzend Formaten (ppt, xls, …) zurechtkommt – bei einer sorgfältigen Optimierung wäre hier weniger eindeutig mehr gewesen. [Update 04.11.] Inzwischen hat der deutsche iRiver-Vertriebspartner New Tech Products ein Firmware-Upgrade online gestellt, nach dem der Story auch auch vergrößerten pdf-Dokumenten zurechtkommen soll.

Schreiben

Das integrierte Keyboard ist ausreichend groß auch für das Tippen längerer Texte, die Tasten haben einen guten Druckpunkt. Umso ärgerlicher ist es, wie wenig iRiver bislang das in der haptischen Tastatur steckende (Abgrenzungs)potenzial nutzt.

Innerhalb von eBooks sind überhaupt keine Notizen möglich, statt dessen gibt es neben der klassischen Memo-Funktion ein „digitales Tagebuch“. Dahinter versteckt sich ein Kalender, wo jedem Tag ein Text zugeordnet werden kann. Völlig unverständlich: Was auf dem Story geschrieben wird, bleibt auf dem Story. Eine Exportmöglichkeit für Notizen bietet iRiver momentan nicht an.

Musik, Comics, Recording

2Der MP3-Player ist sicherlich eines der Highlights vom iRiver Story. Aus einem kleinen Schlitz auf der Rückseite kommen erstaunlich klare und volle (Mono-)Töne, über Funktionstasten ist das Abspielproramm auch aus Büchern heraus bedienbar. Mit SD-Karte aufgerüstet,  bietet der iRiver Story sogar Platz für größere Musik- und Hörbuchsammlungen.

Ein integriertes Aufnahmegerät erlaubt es iRiver, den Story zudem als Aufnahmegerät zu vermarkten. Aufnahmen sind in drei Qualitäten möglich, die Recordings werden als MP3s gespeichert und sind (anders als Text) auch exportierbar.

Hierzulande wohl kaum genutzt wird der „Comic Viewer“, den die Koreaner immerhin prominent in der „eBook Library“ (dem eigentlichen Hauptmenü) platziert haben. Das Angebot an (legal) verwendbaren Inhalten für diese Funktionalität ist momentan praktisch gleich Null, eine Shopping-Möglichkeit gibt es noch nicht. Online-Angebote haben gegenüber einem eBook Reader als Comiclesegerät ohnehin noch ein paar gewichtige Vorteile (an erster Stelle Farbe), iRiver ist hier funktional seiner Zeit voraus.

Fazit

Der iRiver Story macht den Eindruck, als haben die iRiver-Produktmanager in kurzer (Entwicklungs)zeit zuviel gewollt. Das „Lesegerät“ ist vollgepackt mit teils gelungenen, teils unausgereift wirkenden Features, leistet sich aber ausgerechnet bei der Kernfunktionalität „Lesen“ eine üble Schwäche. Trotz des Aufschwungs von epubs in den vergangenen Monaten liegt immer noch ein großer Teil der zirkulierenden digitalen Literatur ausschließlich im pdf-Format vor, mit dem der Story häufig überhaupt nicht klar kommt. Auch die fehlende Exportfunktion für Notizen ist ein unnötiges Ärgernis.

Bleibt zu hoffen, dass iRiver hier via Software-Update nachbessert, denn hardwareseitig ist den Koreanern ein richtig gutes Erstlingswerk gelungen. Auch aus der Nähe betrachtet könnte der Story durchaus als Apple-Device durchgehen, spielt in einer ganz anderen Liga als etwa der Cool-er Reader. Einzig die Blättertasten trüben den guten Gesamteindruck ein bisschen.

iriver-story-award-grafik-200Zentrales Problem des iRiver Story ist aber die vor einem Monat noch nicht absehbare Rivalität zum Amazon Kindle 2. Das Lesegerät aus Seattle hat dem Story ein 3G-Modul nebst drahtloser Anbindung an aktuell 280.000 eBooks voraus, kann auch vorlesen und kostet Deutsche derzeit sogar ein bisschen weniger. Wer auf den SD-Kartenslot verzichten kann, für den ist der Kindle 2 fürs gleiche Geld in jedem Fall die erste Wahl. iRiver kann eigentlich nur über den Preis punkten: 50 Euro Differenz (plus ein umfassendes Softwareupdate) sollten es mindestens sein, um den iRiver Story als ernsthafte Alternative zum US-Marktführer zu positionieren.

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Kommentare


Johannes 26. Oktober 2009 um 11:02

Danke Danke Danke :) Hab schon seit Ewigkeiten nach einem Review für den iRiver Story gesucht, aber außer ein paar Videos auf youTube mit koreanischen Kommentaren war da nichts zu finden!

Gutes Review von meinem Namensvetter ;)!

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Marc 26. Oktober 2009 um 11:50

Danke für den ausführlichen Test.
Kleine Anmerkung:
Der Kindle kostet aktuell ca. 230,00€
incl. Versand und Steuern!

Antworten

Johannes 26. Oktober 2009 um 11:55

Was isn mit Einfuhrumsatzsteuer? Meines Wissens kommen da immer noch 19% drauf, zu entrichten an den Postmenschen (im Auftrag).

Ciao
Johannes

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Marc 26. Oktober 2009 um 12:41

Nein, die Einfuhrsteuer wird direkt bei Amazon bezahlt. UPS kümmert sich dann um die Abwicklung.
Wenn der Paketbote klingelt muss man nur noch unterschreiben!
Von der Bestellung bis zur Lieferung waren es nur 3 Tage.

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Seraphim 26. Oktober 2009 um 14:28

Man sollte auf jeden Fall noch erwähnen, daß der story NICHT mit Macs kompatibel ist (Gerät wird nicht erkannt. Deswegen musste ich meinen wieder zurück schicken. Sehr ärgerlich.

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Johannes 26. Oktober 2009 um 14:34

@Seraphim Kann ich nicht bestätigen, sitze hier an einem iMac (OS 10.5) und hatte wie gesagt keine Probleme.

Ciao
Johannes

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Rolfo 26. Oktober 2009 um 14:43

@Marc Was mich mal interessieren würde, ist wieviele der >290k Titel Du in Deutschland tatsächlich mit dem Kindle kaufen kannst. Ich liebäugele auch mit dem Gerät, gerade weil es so einfach ist über Amazon direkt seine Bücher zu beziehen.
Bisher habe ich keinen Reader – eine 3G-Funktion und am besten ein angeschlossener Shop müssten schon sein. Schade, dass es sowas wie den Nook wohl noch lange, lange nicht von einer deutschen Kette geben wird :/

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Christian 26. Oktober 2009 um 17:45

Wie sieht es eigentlich mit der Herstellergarantie beim Kindle aus? Falls ein Defekt am Gerät auftritt, wird das Zurückschicken in die USA nicht wirtschaftlich sein, oder übernimmt Amazon DE die Garantie?

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Thomas Knip 26. Oktober 2009 um 21:46

Marc hat ja zum Preis schon was geschrieben. Mein Kindle hat samt Einfuhrzoll (dessen Abwicklung Amazon übernimmt) etwas über 243.- Euro gekostet. Und das noch beim 279 US$-Preis.

Mich ärgert das inzwischen unglaublich, dass an so vielen Stellen der Preis des Kindle viel zu hoch genannt wird! Warum? Eine einfache Testbestellung bei Amazon.com würde ausreichen (man muss ja nicht auf „Bestellung abschicken“ klicken), um zu wissen, was das Gerät insgesamt kostet.

Das iRiver ist so gesehen ein ePub-Lesegerät mit gutem Sound. Dafür erscheint mir der Preis allerdings doch als viel zu hoch angesetzt.
Die Zoomfunktion wäre eher was für angehende Konstrukteure, wie man es besser nicht macht …

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Stefan B. 26. Oktober 2009 um 22:11

Der Vergleich mit dem Kindle ist ja gerechtfertigt, aber dieser kann eben kein ePub. Und solange er das nicht kann, ist der Kindle keine Alternative für mich. Denn ein Amazon propritäres Format kann ich echt nicht gebrauchen. Wieso Geld für ein Buch ausgeben, dessen Format-Zukunft ungewiss ist. Ich möchte auch in zehn Jahren noch meine Bücher lesen können. Und da man ja absehen kann, dass epub DER Ebook Standard wird/ist, geht eine Gerät ohne dieses Format für mich einfach nicht.
Ich hoffe auf einen einigermaßen Erfolg von TXTR und dann ein gutes größeres Gerät von ihnen mit Touch und Tastatur … :-)

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Rolfo 27. Oktober 2009 um 11:00

Für mich wäre allerdings auch PDF-Darstellbarkeit wichtig, und da scheint der iRiver ja ordentlich Probleme zu haben.

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Johannes 27. Oktober 2009 um 11:51

Ja finde ich auch schade mit der PDF-Darstellbarkeit! Hab gestern eine mail an iRiver deswegen geschrieben, heute kam die Antwort dass sie es ans Entwicklungsteam weitergeleitet haben … im besten Fall gibts vor Weihnachten ein Firmware-Update. Im wahrscheinlichen Fall passiert wohl nichts :( Schade um das Gerät…

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Hannes 28. Oktober 2009 um 00:34

Vielen Dank für den informativen Test. Ist schon etwas enttäuschend, wenn bei der Software so geschlampt wird.
Gibt es schon Erfahrungen mit der neuen Firmware (http://www.hugendubel.de/ebook_reader/dokumente/iriver_story_firmware_update/default.aspx)? Was sind die Neuerungen?

Gruß, Hannes

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Johannes 29. Oktober 2009 um 02:20

Also die Änderungen des Firmware upgrades würden mich auch interessieren … gibt es eine Chance den Tester zu einem Versuch zu bewegen :)?

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Johannes 30. Oktober 2009 um 00:19

Der Tester hat sein Testgerät bereits (an den Deutschland-Vertrieb) zurück gegeben und leider keine Möglichkeit zum Test der Firmware. Sorry.

Ciao
Johannes

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Johannes 30. Oktober 2009 um 02:46

Kann man wohl nichts machen … danke für die Antwort trotzdem :)!

LG Johannes

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Andi 30. Oktober 2009 um 14:13

Im Update wurden hauptsächlich eine Fehler im Menü behoben, die auf die falsche Übersetzung ins Deutsche bezogen sind (Statt „Letztes gelesenes Buch“ hieß es da „Letztes Las Buuk“ oder so…)

Zu bedenken ist halt, daß der Kindle momentan hauptsächlich englische Titel anbietet, deutsche Texte gibt es fast nicht. Auch ist der Kindle in der Hinsicht uninteressant, daß er tatsächlich nur das amazon-eigene Textformat lesen kann, die anderen Geräte jedoch sämtliche Formate (außer dem Amazon-Format)…

Antworten

Roger G 31. Oktober 2009 um 16:09

Erster Eindruck: Schnell mal ne Konkurenz zum Kindle zaubern.

Es wundert mich das hier in Europa noch keiner auf die Idee gekommen ist ein rundum gelungenes Produkt, wie z.B. das nook, zu entwickeln/bauen/verkaufen.

Mir fällt wirkleich keine andere Kultur ein die mehr liest als die Deutschen.

Fazit: Ich möchte das mich ein Produkt Technisch und Stylisch überzeugt:
Dieses Produkt schafft beides nicht!!!

Gruß
Roger

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Ralf 12. November 2009 um 11:15

Habe das Gerät gestern von Hugendubel bezogen und werde es heute umgehend zurücksenden.
Trotz Firmwareupdate ist es unmöglich,
PDF-Bücher lesegerecht darzustellen.
Sobald man die PDF-Datei in einer lesbaren Vergrößerung darstellen will, wird der obenliegende Text einfach abgeschnitten.
Ein scrollen oder blättern ist nicht möglich.
Damit disqualifiziert sich der IRiver
als nutzbarer PDF-Reader.
Das Gerät an sich ist sehr gut verarbeitet und superschick, aber leider hilft das alles nichts.

Gruß,

Ralf

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c’t testet eBook Reader » eReader » lesen.net 24. November 2009 um 07:28

[…] iRiver Story stellte sich wie in unserem Test als Multitalent heraus: Als Comic-Viewer machte der Koreaner ebenso eine gute Figur wie als […]

Antworten

Isa 1. Dezember 2009 um 13:17

Auf der Hugendubel-Seite gibt es die Möglichkeit, die Software für den Iriver zu aktualisieren. http://www.hugendubel.de/ebook_reader/dokumente/iriver_story_firmware_update/default.aspx
Damit kann man die PDF-Dateien wunderbar händeln. Es gibt installiert sich u.a. die Option „Reflow“, womit es möglich ist, Zeilenumbrüche in PDFs zu erzwingen. Diese Option muss man erst aktivieren (in der PDF) und dann funktioniert es wie bei EPUB-Dateien auch mit dem Vergrößern optimal.
Also ich bin mit dem Grät mehr als zufrieden und kann es jedem Empfehlen.

Lg, Isa

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iRiver Story bei Schlecker » Kaufen » lesen.net 3. Januar 2010 um 20:21

[…] der Schlecker.com Artikelseite zitiert wird) konnte der iRiver Story durch seine Vielfältigkeit gefallen, wirkte aber gleichzeitig an einigen Stellen überladen und – etwa beim pdf-Support – […]

Antworten

Liveshopping – iRiver Story EB02 eReader für 206€ » Post » 24. Januar 2010 um 14:54

[…] Story mit der Durchschnittsnote 1,7 sehr gut ab. Ausführliche Testberichte findet ihr a) bei lesen.net (deutsch) und b) bei trustedreviews […]

Antworten

Elisa 4. Februar 2010 um 22:49

Hi!
Ihr habt den einzigsten Review in Deutsch auf Youtube!
Dafür erst mal ganz riesen Dank!
Jetzt zum Story!
Aaaaaaaalso:
Der Hauptkritikpunkt des Story´s und in eurem Video ist, dass ihr sagt es gäbe KEINE(!) Exportmöglichkeit des Memo Textes..
Das ist schlicht FALSCH!
Auf Option drücken und Memo exportieren.
Schon ist er im eigenen Folder zu finden.
Den man ganz einfach auslesen kann, wenn man den Iriver anschließt.
Das ihr in eurem Test video erzählt, der Text würde nicht aus dem Gerät zu bekommen sein, war für mich ein Grund dieses Gerät nicht kaufen zu wollen, aber zum Glück habe ich mich umentschieden.
Ja PDF´s und DocFiles mit Story anzusehen.. ist eigentlich fast Quatsch!
Wenn man das Gerät dreht, bekommt man aber doch noch einigermaßen ein lesbares Bild…

Anders sieht das mit Ebups aus!
Super!
Da es das Tool Calibre gibt..
Ist das Thema mit der PDF auch geklärt..
Da hier eine kostenlose und schnelle Umwandlung kein Problem ist.
Die Tasten an den Seiten zum blättern sind leider auch… Pustekuchen..
Da ich viel zu starken Druck ausüben muß.
Aber mit der neuen Firmware ist das kein Problem mehr, da man nun die Tastatur mit Shortcuts versehen kann um umzublättern. Was das ganze richtig schön angenehm macht.
Warum Story sein muß?

Haha! Ich habe es gehasst wenn ich müde im Bett mich herumkuller, dass ich bei Büchern mich immer auf die andere Seite legen muß wenn ich die andere Seite ebenso gemütlich mit einer Hand lesen will.
Das ist nun vorbei… Ein Klick und schon… Hach… Luxus..

Nochwas zur neuen Firmware…
Man kann nun auch die Links ansteuern..
Und wenn man die Umblättertaste länger drückt, kann man sehr schnell auf Seite 245…(zB.) springen.

Auch finde ich den kleinen Balken, der den Lesestand des jeweiligen Documents anzeigt, richtig toll!

Ich bin´s zufrieden, auch wenn es fast so teuer ist wie ein Netbook, was das ganze zu einer richtigen Anschaffung macht.

Ach ja… Mac Os 10.4 habe ich und das Gerät wurde erst beim 5 Anstecken als Fetsplatte erkannt. Ich glaube das Gerät mußte ausgeschaltet sein..

Liebe Grüße

Antworten

Elisa 4. Februar 2010 um 22:57

@Isa
Danke für den Tipp mit dem Reflow!
Das muß ich gleich mal ausprobieren..

Antworten

Lana 12. Februar 2010 um 16:02

Hallo,

habe den eb02 geschenkt bekommen.
Würde diesen auch gerne nutzen, doch mein PC erkennt diesen nicht als Laufwerk! Was tun?? Bin kein PC-Experte!
Danke

Antworten

Johannes 12. Februar 2010 um 16:03

Das musst du schon ein bisschen spezifizieren, Lana. Was für ein PC, was für ein Betriebssystem etc…im Zweifel direkt an den iRiver-Support wenden.

Ciao
Johannes

Antworten

Lana 13. Februar 2010 um 14:50

Hallo,
also es handelt sich um einen Medion Laptop mit Vista. Reicht das??
LG
Lana

Antworten

Johannes 13. Februar 2010 um 18:12

Hm…Vista sollte den iRiver Story eigentlich als externes Laufwerk erkennen. Wie gesagt, am besten an Hersteller/Verkaufsstelle wenden, die müssten dir weiterhelfen können.

Ciao
Johannes

Antworten

Elisa 15. Februar 2010 um 02:37

einfach immer wieder probieren :)
bei mir hat er es auch erst beim 5. mal geklappt..
mal den story aussmachen dann mal an.. dann wieder usb abstecken wieder ran.. irgendwann klappts..

Antworten

LG verbündet sich mit iRiver, will Nr. 1 werden » eReader » lesen.net 16. Juni 2010 um 14:29

[…] In unserem Test konnte der Story zwar technisch durchaus überzeugen; eine fehleranfällige Firmware (kein brauchbarer pdf-Zoom), ergonomische Schwächen und ein vergleichsweise hoher Kostenpunkt machen den Sechs-Zoller unter dem Strich aber zu einem durchwachsenen Erstlingswerk. iRiver, die beim Gemeinschaftsunternehmen unter anderem für das Produktdesign verantwortlich sind, hat hier also durchaus noch einige Entwicklungsarbeit vor sich. […]

Antworten

UK: WHSmith launcht iRiver Story Wi-Fi » eReader » lesen.net 19. Juli 2010 um 16:51

[…] 6″ Bildschirmdiagonale zählt. Den Reader haben wir bereits kurz nach der Markteinführung einem ausführlichen Test unterzogen; bis auf ein inzwischen via Software Updates ausgeräumtes Problem beim pdf-Zoom und den hohen […]

Antworten

Sony Reader PRS-350 + 650: pdf-Anzeige / Zoom » eReader » lesen.net 15. September 2010 um 07:32

[…] es ans Vergrößern, trennt sich die Spreu vom Weizen. Auch wenn katastrophale pdf-Anzeigen wie beim alten iRiver Story (wo Anfangs innerhalb eines vergrößerten Dokuments überhaupt nicht navigiert werden konnte, […]

Antworten

Lyvia 28. September 2010 um 20:40

Also mir gefällt der Iriver Story. Der neue Acer macht ihn nun natürlich ganz schön Konkurrenz, da er für weniger Geld sogar noch Wlan hat. (evtl. sogar browsen kann?)

Die Notiz und Kalenderfunktion ist ein von mir gern genutztes Feature, doch so richtig ‚rund‘ ist es noch nicht. Hatte denn der Entwickler nie einen PDA in der Hand? Wieso darf ich nur eine Seite Notizen machen und muss dann mit einer neuen Notiz beginnen? Warum muss ich Shift/Symbol gedrückt halten, um groß/das Symbol zu schreiben, statt wie beim Tastaturhandy shift drücken, loslassen (interner marker) nächster Buchstabe wird trotzdem groß.
Außerdem gefällt mit der heftige Widerstand der Tasten nicht. Alle loben die Tastatur als super – aber ‚bequem‘ ist das Tippen nicht. Da tippt es sich mit meinem Handy (Htc – Snap) besser. Sogar nen Taschenrechner mit Wappeltasten tippt besser. Und das ist echt schade!

Im Fazit gefällt mir das Gerät trotzdem. Es hat ein schönes Design (ja – das zählt ;) ) und dank SD Karte (bis 32GB) kann ich auch Hörbücher laden (die sind manchmal 500MB groß – da reichen 2GB interner Speicher anderer Geräte nicht weit.
Mobipocketbücher muss man leider erst mit Calibre in Epup umwandeln – dass fand ich ärgerlich.
Mit dem PDF Format geht es eigentlich – sobald man im Querformat ließt. Die Zoomfuntion im Hochformat ist immernoch seltsam und Reflow funktioniert nicht bei jeder PDF. Aber ich hatte mir das nach dem Test sehr viel schlimmer vorgestellt und war ganz angenehm überrascht, dass meine PDF zumindest im Querformat ’schnell‘ lesbar sind.

Soviel von mir ;)

Antworten

Hartmut2603 3. Januar 2012 um 16:43

Habe meiner Frau zu Weihnachten den neuen Kindle geschenkt, schicke ihn Diese Woche zurück. Grund: Es gibt von den Autoren die meine Frau gerne liest leider nicht ein Buch bei Amazon. Ich werde wohl nen HD-Story erwerben und hoffe das dieses Teil auch mit PDFs (z.b. unsere Tageszeitung) klarkommt.

Antworten

Stiftung Warentest vergleicht (alte) eBook Reader » lesen.net 18. Februar 2014 um 14:52

[…] die Nase vorn. Auf Platz 2 liegt der iRiver Story, welcher in unserer Review vor fast einem Jahr gehörig unter die Räder kam. Auch die Stiftung Warentest mäkelt viel am Reader herum, dessen Nachfolgemodell  ebenfalls schon […]

Antworten

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