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iRiver Story wird ein Multifunktions-Lesegerät

r8zea1Wie berichtet präsentiert der koreanische Hardware-Hersteller iRiver in diesen Tagen sein erstes eBook Lesegerät „Story“ am Rande der IFA potenziellen Vertriebspartnern sowie der Presse. Die Kollegen von heise online haben den Weg zum Concorde Hotel Berlin auf sich genommen und Interessantes zum iRiver Story in Erfahrung gebracht.

Der Sechs-Zoller weist etliche Ähnlichkeiten mit dem Amazon Kindle 2 auf. Neben der QWERTY-Tastatur bringt der iRiver Story ebenfalls üppige 2 Gbyte mit, die allerdings anders als beim Kindle 2 via SD-Karte erweiterbar sind. Zudem fehlen dem Story die seitlichen Navigationstasten.

Das Display stellt acht Graustufen dar und zeigt nicht nur epubs und pdfs, sondern auch etliche Office-Formate (ppt, doc, xls) an. Im Verbund mit der Volltastatur ist das Lesegerät damit insbesondere für Studenten und geschäftliche Anwender einen Blick wert.

Diese Gruppe wird sich auch über die Diktierfunktion freuen, die der MP3 Player Spezialist iRiver seinem Story spendiert hat. Somit können Notizen beim Sechs-Zoller nicht nur getippt, sondern auch gesprochen und aufgenommen werden.

Interessant ist weiterhin die Funktionalität, ZIP-Dateien mit Bildern als „Diashow“ wiederzugeben. Gerade aus vielen Grafiken bestehende Comics lassen sich auf diesem Weg komfortabel wiedergeben.

Zur Verfügbarkeit des 280g leichten multifunktionalen Lesegeräts hierzulande gibt es hingegen keine Neuigkeiten. Gespräche mit deutschen Distributoren – unter anderem „eine der größten Buchhandelsketten“ – laufen, die Koreaner können aber noch keinen Vertragsabschluss melden.

prs-6002_lgDer Endkundenpreis soll zwischen 280 Euro und 300 Euro liegen, womit der iRiver Story in direkter Konkurrenz zum ebenfalls im Herbst erscheinenden Sony Reader PRS-600 stehen wird. Die Koreaner sehen Sony allerdings eher als Mitstreiter: „Momentan liegt der Schwerpunkt darin, gemeinsam einen Markt für E-Book-Reader zu schaffen, erst danach wird es darum gehen, wer welche Anteile bekommt“, wird iRiver Corp. Chef Kim von den Kollegen zitiert.

<Fotogalerie bei heise online>

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Kommentare


Marcel 8. September 2009 um 12:23

Hallo Johannes,

sind schon Details über die Exportfunktion der Kommentare bekannt? Gerade für die Verwendung in der Uni oder im Job finde ich es wichtig, dass der eReader die Kommentare direkt in die Dokumente schreiben kann und sie so in den entsprechenden PC-Anwendungen (MS Word, Adobe Reader) auch als Kommentare verwendbar sind. Die bisherige Lösung von Sony ist da einfach Murks…

Antworten

» LINKLOAD vom 08.09.2009 [UPLOAD Blog] 8. September 2009 um 18:49

[…] E-Reader iRiver Story wird ein Multifunktions-Lesegerät, berichtet Johannes auf lesen.net. Gibt es damit einen Ersatz für den bei uns nicht erhältlichen Amazon […]

Antworten

tklenke 30. September 2009 um 12:39

Ich bin gerade in Korea und ein Freund hier hat heute den iriver story bekommen, sodass ich ihn ein wenig ausprobieren konnte… Ich hatte bisher in Deutschland nur den Sony 505 in der Hand, sodass ich ihn allenfalls mit ihm vergleichen kann…

Die Notizfunktion habe ich nicht probiert, kann es aber ggf. morgen einmal probieren oder im Handbuch nachlesen. Insgesamt gefaellt mir der iriver wenigstens sogut wie der Sony, auch wenn der Sony durch sein Alu Gehaeuse insgesamt wertiger in der Hand liegt. Ich habe insbesondere ein PDF mit Bildern angeschaut um zu sehen wie es mit dem Zoom aussieht. Wenn ich auf die groesste Stufe gehe und ins Breitformat gehe war es fuer meine Beduerfnisse allenfalls ausrreichend. War bei meinem Versuch mit dem Sony allerdings auch nicht besser. Die Schrift in den Grafiken liess sich einfach schlecht lesen… Fuer diese Faelle ist wohl der Kindle DX eindeutig besser ;-)

Das mit der Notizfunktion werde ich wenn moeglich einmal selber ausprobieren. Falls ihr noch konkrete Fragen habt kann ich diese vielleicht beantworten – auch wenn ich in ein paar Tagen heimfliege…

Gruss aus Korea

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Hannes 2. Oktober 2009 um 09:51

@tklenke:
also ich wäre sehr an einem weiteren Erfahrungsbericht interessiert!
Insbesondere: Wie funktioniert die Notizfunktion?
Was taugt der Comic-Viewer?
Wie liegt das Ding in der Hand?
Schon mal Danke!

Antworten

Ellen 2. Oktober 2009 um 20:29

Ja! Hier! Ich auch!
Ich würde auch sehr gern mehr über den IRiver lesen. Wie schnell blättert er um? Taugt der MP3-Player was? Fühlt er sich gut oder eher schrottig an? Wie ist die Naviagtion?

Herzlichen Dank & viele Grüße,

Ellen

Antworten

Ellen 2. Oktober 2009 um 20:30

achja: Hugendubel hat das Ding schon online im Webshop (http://www.hugendubel.de/cat/iriver_reader_story/ean_8809055014916.aspx) – hat das was zu bedeuten?

Antworten

Bestätigt: iRiver Story bei Hugendubel » eReader » lesen.net 5. Oktober 2009 um 10:47

[…] das sich optisch (aber nur bedingt funktional) an der Amazon Kindle Familie orientiert. Der iRiver Story wird zeitnah in den deutschen Hugendubel-Buchhandlungen zu haben […]

Antworten

Hugendubel lanciert “eBook-Offensive” » eReader » lesen.net 12. Oktober 2009 um 11:21

[…] aus Korea auch online zum Preis von (nun doch) 279 Euro bestellbar. Hugendubel vertreibt den multifunktionalen Device momentan exklusiv in […]

Antworten

hannes 22. Oktober 2009 um 20:28

Hat jemand schon einen Test oder einen Erfahrungsbericht gefunden? Meine Suchmaschine spuckt leider nichts aus.

Gruß, Hannes

Antworten

Johannes 22. Oktober 2009 um 20:50

Gerät liegt hier rum, Testbericht kommt Anfang nächste Woche.

Ciao
Johannes

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