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Keine neuen Kobo-Lesegeräte für Deutschland

Die E-Reading-Marke Kobo ist in Deutschland ein Auslaufmodell. Der im vergangenen Herbst eingeführte Kobo Aura One ist bis auf weiteres der letzte eBook Reader des Unternehmen, der unter eigener Flagge in den deutschen Handel kommt. Kobo will sich hierzulande ganz auf seine Rolle als Technologie-Partner der Tolino-Allianz konzentrieren. Aktuelle Kobo-Kunden sollen sich aber nicht sorgen müssen. 

Im Januar löste Kobo die Deutsche Telekom als Technik-Partner der Tolino-Allianz ab. Neben der Bereitstellung der technischen Infrastruktur umfasst dieser Part auch die Entwicklung neuer Lesegeräte und ihrer Firmware – ein Feld, in dem Kobo bereits eine lange Erfahrung hat. Offen blieb bislang, ob und in was für einer Form Kobo als eigene Marke in Deutschland verbleibt und was mit neuen Lesegeräten passiert.

Volle Konzentration auf Tolino

Diese Fragen hat uns jetzt ein Kobo-Sprecher beantwortet. Im Zusammenhang mit der Markteinführung des Kobo Aura H2O Edition 2 in allen Kobo-Märkten mit Ausnahme von Deutschland bekamen wir gesagt, eine Markteinführung neuer Kobo-Geräte in Deutschland sei nicht geplant. Als Teil der Tolino-Allianz konzentriere man sich im deutschsprachigen Raum darauf, Tolino-Geräte herzustellen und zu verkaufen – unter der Marke Tolino.

Hierzulande verschiebe sich der Fokus vom Verkauf von Kobo-Geräten hin zur Unterstützung von Tolino. Auch das bestehende Portfolio wird also auf absehbare Zeit aus den Regalen verschwinden. Wer bereits ein Kobo-Lesegerät sein Eigen nennt, muss sich aber nicht um den Zugang zu Updates sorgen, betonte der Kobo-Sprecher. Weltweit ausgerollte Firmware-Aktualisierungen würden natürlich auch hiesigen Kobo-Kunden zugänglich gemacht.

 

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Kommentare


Neues XL-Lesegerät Kobo Aura H2O Edition 2 mit Blaulichtfilter, aber ohne microSD-Slot » lesen.net 5. Mai 2017 um 19:54

[…] wird der Kobo Aura H2O Edition 2 nicht in Deutschland zu haben sein, wie uns ein Kobo-Sprecher bestätigte. Hierzulande will sich Kobo ganz auf seine neue Rolle als Technologie-Partner der Tolino-Allianz […]

Antworten

Jens Mander 5. Mai 2017 um 20:28

Da bin ich froh, dass ich noch einen Kobo-Reader (Glo HD) mein eigen nennen kann. Kobos Produkte waren auf jeden Fall besser als die Tolinos (schwache Software, trägeres System, seltsamer Homebutton, schlechteres Display).
Ich hoffe, dass Kobo bei der Entwicklung der Geräte mehr von den Kobo-Erfahrungen als von den Tolino Geräten profitiert. Ein echtes Kobo-Gerät mit Tolino-Cloud wäre die perfekte Mischung. Aber daraus scheint ja nichts zu werden.

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Julia 6. Mai 2017 um 18:48

Das finde ich echt ärgerlich… Ich nutze seit 2 Jahren einen Kobo Aura und bin immer noch begeistert davon. Langsam denke ich aber darüber nach, ihn zu ersetzen (er hat dummerweise einen nervigen Kratzer auf dem Display, ansonsten bin ich vollkommen zufrieden). Es sollte eigentlich wieder ein Gerät von Kobo werden, aber daraus wird ja nun anscheinend nichts…. Die Geräte von Tolino überzeugen mich leider überhaupt nicht :(

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Jens Mander 6. Mai 2017 um 21:32

@Julia
Noch kannst du die Geräte kaufen…

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Kobo: Keine neuen E-Book-Reader in Deutschland mehr 9. Mai 2017 um 16:45

[…] Lesen.net Teilen Twittern Teilen Teilen + if (!window.PLISTA || !PLISTA.publickey) { window.PLISTA = […]

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Hackbert 10. Mai 2017 um 12:52

..dann hege ich einfach mal die Hoffnung, dass tatsächlich der Kobo Aura H2O Edition 2 hierzulande einfach als Tolin Re-brand auf den Markt kommt… könnte dann mein erster Tolino werden. Bisher haben die Geräte von Tolino – auch mit der Firmware – FÜR MICH immer gegen Kobo verloren…

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