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Amazon Kindle 3 Wi-Fi im (Leser-)Test

Zwei Tage früher ausgeliefert als geplant, kam die 3. Kindle-Generation schon am gestrigen Freitag in die ersten deutschen Haushalte.  Dr.  Stephan Wilms, Moderator unseres E-Reader-Forum, hat den Kindle 3 für lesen.net bereits ausführlich unter die Lupe genommen. Dankeschön!

Bestellung

Meine Bestellung für den Kindle 3 habe ich kurz entschlossen am 29. Juli aufgegeben, somit habe ich das Glück bei den ersten Lieferungen dabei zu sein. Der Bestellvorgang auf amazon.com verlief unkompliziert wie man das von Amazon gewohnt ist. Zusätzlich zum Preis für den Kindle berechnet Amazon knapp 20$ für Porto/Verpackung und zusätzlich 21$ für Zoll, somit musste ich für das WiFi Modell ca. 190$ zahlen, was umgerechnet ca. 150€ sind.

Lieferung/Verpackung

Die Lieferung erfolgte mit UPS schnell und zuverlässig. Eine erste Versandbestätigung habe ich am 25.August bekommen, auspacken konnte ich den Kindle am 27. August gegen 11:00 Uhr.

Back CameraDie Verpackung des Kindle 3 war für mich leider etwas enttäuschend. Zwar wird der Kindle 3 genauso wie der Kindle 2 in einer „einfachen“ Pappschachtel geliefert, die aber in meinem Falle auch noch mit sämtlichen UPS Aufklebern „verschönert“ war. Da für mich jedoch eine gut designte Verpackung mit zu einem hochwertigen Produkt gehört, kam keine Freude auf – hier hätte schon eine einfache UPS Versandtasche Abhilfe schaffen können. Von „once upon a time……“ war leider keine Spur mehr.

Back CameraIm inneren der Verpackung war jedoch alles gut verstaut und der eingeschaltete Kindle 3 begrüßte mich mit seinem „Willkommen Screen“. Der Kindle wird wirklich eingeschaltet und bereits auf den Benutzeraccount registriert ausgeliefert, was den angenehmen Effekt hat, dass der Kindle eigentlich keine Anleitung benötigt, da er diese selber darstellt. Trotzdem befindet sich neben dem Micro USB Kabel noch eine kleine Schnellstartanleitung im Karton. Der Kindle selbst ist auf der Vorder- und Rückseite mit einer Folie vor Kratzern geschützt.

Erster Eindruck/Gehäuse

Back CameraWas mir zunächst sehr angenehm am neuen Kindle aufgefallen ist, ist die gummierte Rückseite, das Material fühlt sich sehr angenehm an und der Kindle 3 liegt dadurch wesentlich sicherer in der Hand als sein Vorgänger. Als zweites fällt natürlich die deutlich reduzierte Größe, bei gleichbleibender Displaygröße, gegenüber seinem Vorgänger auf. Hier hat Amazon wirklich deutlich eingespart, dieser Größenreduzierung fällt u.a. die Ziffernleiste auf der Tastatur zum Opfer.

Back CameraDie Ziffern sind jetzt entweder über die „SYM“ Taste erreichbar oder über „Alt+q bis Alt-o“, für mich stellt das keine Einschränkung dar, lediglich bei der Einrichtung eines WiFi Zugangs ist dieses Vorgehen ein wenig umständlich. Weiter fällt auf, dass sämtliche Bedienelemente am Kindle 3 (mit Ausnahme der Tasten zum Blättern) auf die Unterseite gewandert sind. Hier finden sich die Lautstärke – Taste, Mikrofon, Micro USB Anschluss, Kopfhörerausgang und Ein/Aus Schalter. Dieser ist in der Bedienung deutlich angenehmer geworden und schaltet den Kindle jetzt deutlich geschmeidiger ein. Unter diesem Schalter befindet sich auch eine LED, welche den Ladezustand anzeigt, wenn sich der Kindle am Strom befindet. Die LED ist deutlich größer als beim Kindle 2 und jetzt endlich auch beim Ladevorgang gut einsehbar.

Das gesamte Gehäuse macht einen wertigen und gut verarbeiteten Eindruck – keine Kanten, kein knarzenden Stellen, alle Tasten weisen einen guten Druckpunkt auf und sind beim drücken kaum hörbar. Durch die Metallrückseite machte der alte Kindle aber doch einen etwas besseren Eindruck.

Schon beim ersten „anlesen“ macht sich der schwarze Rahmen des Kindle 3 angenehm bemerkbar, wenn man bisher mit einem weißen Kindle 2 gelesen hat, fällt der bessere Kontrast zum Display sofort auf.

Back CameraDie Tastatur ist für meine Hände (Handschuhgröße S) ausreichend groß dimensioniert, bisher konnte ich alle Tasten sicher treffen, auch der 5-Wege-Schalter, der in einigen Berichten als zu klein beschrieben wurde, macht mir keine Schwierigkeiten. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass Menschen mit größeren Händen hier doch gelegentlich die „Back“ oder „Menu“ Taste versehentlich treffen. Da der Kindle meiner Meinung nach nur selten zum Schreiben längere Texte Verwendung finden wird, kann man mit der Tastatur insgesamt gut leben.

Erstes Einschalten/Display

Durch den „Willkommen Screen“ fordert der Kindle den Benutzer auf das Gerät an die Stromversorgung anzuschließen und dann den „Power“ Schalter zu drücken, sofort beginnt der Kindle neu zu starten. Der erste Startvorgang dauert ca. 60 Sekunden. Anschließend zeigt der Kindle 3 in der oberen Statusleiste sofort seinen Namen (wie bei der Registrierung vergeben), außerdem befinden sich auf dem Gerät die Bedienungsanleitung – leider nur in englische Sprache, die deutsche Anleitung gibt es auf amazon.com – und eine Begrüßung in der Kindle Welt.

Back CameraDa ich bereits einen Kindle 2 in Benutzung habe, wollte ich natürlich gerne meine bereits angelegten Sammlungen und Bücher auf den neuen Kindle übertragen. Nach dem Klick auf „Archived Items“ erscheint der WiFi Settings Dialog – das Gerät zeigt sofort alle verfügbaren WLAN Netzwerke an. Nach einem Klick auf das eigene Netzwerk muss nur noch der WLAN Schlüssel eingegeben werden und der Kindle verbindet sich und zeigt umgehend alle verfügbaren Bücher an.

Wenn man vorhandende Sammlungen auf den Kindle 3 übernehmen will, sollte man zunächst unbedingt alle archivierten Bücher auf das Gerät laden, erst im Anschluss werden die Sammlungen übertragen. So wird sichergestellt, dass die Bücher gleich in die richtigen Sammlungen eingetragen werden.

Back CameraBei der Displaydarstellung selbst sind die Vorteile des neuen Kindle gegenüber seinen Vorgängern sofort ersichtlich (Foto). Der Kontrast und die Schärfe der Buchstaben sind noch einmal deutlich besser geworden. Bisher habe ich bei meinem Kindle 2 eine bessere Darstellung nicht vermisst; hat man jedoch einmal das Display vom Kindle 3 gesehen, möchte man nur ungerne wieder auf dem Kindle 2 lesen.

Einstellungen/Menü

Back CameraDurch drücken der „Aa“ Taste gelangt man in das Schrift Menu, hier findet man als neuen Menu Punkt „Typeface“. Hier kann erstmals bei einem Kindle zwischen 3 Schriftarten gewählt werden, wobei ich euch die „sans serif“ empfehlen kann, diese macht auf dem Display einen hervorragenden Eindruck und ist auch noch in kleinster Schriftgröße gut zu lesen.

Im „Settings Menu“ finden sich auf Seite 1 neu die „WiFi Einstellungen“, hier wird das aktuelle WiFi Netzwerk angezeigt, außerdem kann man in diesem Menüpunkt auch nach neuen Netzwerken suchen. Außerdem findet sich hier die Device Informationen.

Back CameraAuf Seite 2 findet sich als erster neuer Menüpunkt die „Voice Guide“ Funktion, welches es dem Nutzer ermöglicht sich alle Menüpunkte vorlesen zu lassen. Für Menschen mit Sehschwächen sicherlich einer hilfreiche Funktion, für den „Normalsichtigen“ ist diese Funktion zu vernachlässigen.

Erstmals kann man beim Kindle 3 auch die Uhrzeit des Gerätes selbst einstellen, bisher bezog der Kindle die Zeit über die Mobilfunkverbindung. Sicherlich war das praktischer und einfacher, sorgte aber gelegentlich für Probleme. So hatte ich auch längere Zeit eine um 1 Stunde verschobene Uhrzeit auf meinem Kindle 2 und nur ein manueller Wechsel des Mobilfunknetzbetreibers konnte hier Abhilfe schaffen. Dieses Problem gehört jetzt der Vergangenheit an.

Sämtliche anderen Menüpunkte betreffen bekannte Funktionen wie die Vergabe eines Passwortes und die Einstellungen der „sozialen“ Funktionen. Bei meinem Gerät funktioniert die Nutzung von Facebook und Twitter leider immer noch nicht. Wählt man diesen Menüpunkt aus, erscheint die Meldung, dass dieser Service für Kunden aus Deutschland noch nicht zur Verfügung steht. Hier hoffe ich, dass Amazon bald nachbessert. Eine Rückfrage bei der Kundenbetreuung konnte hierzu allerdings noch keinen Termin in Erfahrung bringen.

Browser

Back CameraUnter dem Punkt „Experimental“ befindet sich immer noch der MP3 Player, welcher auch wirklich nur die aller notwendigsten Funktionen zum Abspielen von Musik bereithält und der Web Browser. Konnte man beim Kindle 2 den Web Browser wirklich nur sehr begrenzt einsetzten, hat Amazon jetzt deutlich nachgebessert (siehe Foto: amazon.de mit Kindle 2/3). Fast alle Seiten werden wie vom PC gewohnt dargestellt und der Seitenaufbau über eine WLAN-Verbindung ist beeindruckend schnell. Sicherlich kein Vergleich zum iPad/iPhone, aber für mal eben etwas nachzusehen durchaus geeignet. Für mich ein deutlicher Pluspunkt gegenüber den Vorgängern.

Fazit

Zum Abschluss möchte ich stichpunktartig auf die Vor-/Nachteile des Kindle3 eingehen. Auf einen Vergleich mit anderen eBook Readern habe ich absichtlich verzichtet, das folgt vielleicht in einem weiteren Bericht. Erfahrungen zur Akkulaufzeit liegen selbstverständlich auch noch nicht vor. Solltet ihr Interesse an bestimmten Fotos vom Kindle 3 haben, bitte ich um kurze Nachricht.

Positiv:

  • WiFi Verbindung
  • Verkleinertes, leichteres Gehäuse
  • Schwarzes Gehäuse
  • Web Browser
  • Display Kontrast
  • Tasten zum Blättern auf beiden Gehäuseseiten

Negativ:

  • Metallrückseite des Kindle 2 wirkte edler
  • Manche Softwarefunktionen für deutsche Kunden (immer) noch nicht nutzbar
  • Verpackung /Lieferung des Kindle 3 hätte etwas ansprechender sein können

Was könnte noch besser werden:

  • Eine Funktion die ich mir schon seit Monaten wünsche, ist, dass der Kindle das Buchcover des aktuellen Buches als Screensaver anzeigt.

kindle-front-graphiteFür mich hat sich der Kauf des Kindle 3 in jedem Fall gelohnt, auch wenn auf den ersten Blick der Sprung vom Kindle 2 zum Kindle 3 nicht so groß erscheint. Das kleinere, leichtere Gehäuse und der deutlich bessere Kontrast sind für mich die entscheidenden Punkte.

/Dr.  Stephan Wilms

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Kommentare


Maximilian 28. August 2010 um 19:08

D.h. mit dem Kindle kann man über 3G gratis im Netz surfen?

Antworten

Patrick 28. August 2010 um 19:49

Ich glaub nicht, das man abseits von amazon.com surfen darf. Dafür wird wohl eher wi-fi gedacht sein.

Antworten

Johannes 28. August 2010 um 19:53

Doch, geht…vgl. https://www.lesen.net/ereader/amazon-kindle-3-wi-fi-haeufige-fragen-antworten-3604/

Ciao
Johannes

Antworten

Friedrich 28. August 2010 um 20:44

1.Kommt das Gerät eigentlich auch später mal direkt auf dem deutschen Markt raus, oder kann man es ausschließlich aus den USA bestellen?

2.Lassen sich ganz normale PDF-Datein (speziell E-Papers)auch ohne Konvertierung öffnen?

Antworten

Stephan 28. August 2010 um 20:52

Pdf Dateien ohne Adobe DRM öffnet der Kindle ohne Probleme.

Antworten

Timo 28. August 2010 um 21:11

Danke für den interessanten Artikel. Mich würden zwei Sachen interessieren:

– wie gut ist der Browser, kann er Seiten wie den Google Reader und Google Mail korrekt darstellen? Wie funktioniert denn das Anwählen von Links ohne Touchscreen?

– wie bekommt man denn eigene Pdfs und Epub Dateien auf das Gerät? Irgendwo meine ich mal gelesen zu haben der Kindle hätte dafür eine eigene Email-Adresse? Erscheinen dorthin geschickte Dokumente automatisch? Kann ich so z.B. meinem Vater per Email seinen Kindle bestücken?

Antworten

Stephan 28. August 2010 um 21:35

Google Mail funktioniert.
Google Reader funktioniert auch gut!
Anwählen der Links funktioniertet der 5 Wege Taste.
Eigene Dokument können per USB oder an die Kindle eigene Email Adresse übertragen werden.

Antworten

Florian 28. August 2010 um 22:26

Ich weiss nicht, aber epub-Bücher lassen sich auf das Gerät nicht draufkriegen, oder?

Ist die PDF-Anzeige jetzt wirklich ausgereift, so dass man Bücher auch als PDF lesen könnte?

Hat man in Deutschland Zugriff auf den gesamten Kindlestore-Bestand der USA oder ist dies auch beschränkt?

Viele Grüße,
Florian

Antworten

Timo 28. August 2010 um 22:26

Prima, danke!

Antworten

Stephan 29. August 2010 um 13:45

Danke für das schnelle Review! Ich hätte allerdings noch eine Frage bzgl. der Browserfunktion. Steuert der Kindle eigentlich bei Nachrichtenseiten wie z.B. fr-online.de oder zeit.de wie das iphone automatisch die mobile Version an?

Antworten

Friedrich 29. August 2010 um 17:56

Hab jetzt noch ein bisschen was zu dem Thema gelesen und noch eine Frage:
Was verbirgt sich hinter der Bezeichnung WhisperNet?
Kostet jeder WiFi-Download automatisch Geld, auch wenn ich mich in meinen eigenen vier Wänden (mit WLAN) bin?

Gruß,
Friedrich

Antworten

Icke 30. August 2010 um 07:42

@Florian
– .epub geht über Konvertierung in .mobi, das ist mit Calibre gar kein Problem.
– Mein K3 ist noch nicht da, aber auf dem großen DX sind sie farblos, aber sonst perfekt (ja PERFEKT).
– Man hat einen eingeschränkten Zugriff, aber die Einschränkungen sind nicht soo groß, selten konnte ich ein Buch nicht finden, dass im US store aber da wäre.

@Friedrich
– Mit Whispernet bezeichnet Amazon einfach die Internetverbindung des Kindle, worüber dir die Bücher und Abos zugesendet werden.

Ob über WiFi die Übertragungsgebühren für die Bücher wegfallen würde mich auch interessieren.
Allerdings sind diese schon in den Preis eingerechnet, man sieht sie so direk gar nicht, bestimmt bescheißen sie da.

Antworten

Horst-Kevin 30. August 2010 um 13:41

Ist es eigentlich möglich für einen US-Kindle UK-Bücher zu kaufen?
Nach Deutschland wird ja zumindest die Hardware nur aus den USA geliefert und der UK-Shop war bei einer schnellen Stichprobe was die Bücher angeht wesentlich günstiger…

Antworten

Friedrich 30. August 2010 um 16:46

Die eigentlichen Amazon-Ebooks interessieren mich gar nicht so.
Ich wollte eher Epapers und kostenlose Ebooks (z.B. von Project Gutenberg) auf dem Gerät lesen.
Der Download dieser Datein, sollte doch keine zusätzlichen Kosten (außer meiner häuslichen Internetgebühr) verursachen, da das nichts mit Amazon zu tun hat, oder?

Antworten

Matthias 30. August 2010 um 18:21

kann man den Kindle3 in den USA auch irgenwo direkt im Geschäft kaufen? Also bei best buy oder so?

Antworten

Icke 30. August 2010 um 18:56

@Horst-Kevin
Nein, leider nicht: „The Kindle Store at Amazon.co.uk is for UK customers only.“

@Friedrich
Nein, Du kannst jedes ebook, dessen Format unterstützt wird per USB auf den Kindle laden.
Dir entstehen nur dann kosten, wenn Du ein ebook über eine spezielle email Adresse per 3G auf deinen Kindle übertragen lässt, das braucht man aber eigentlich nicht.

@Matthias
Nein, das geht nicht

Antworten

Bruno 30. August 2010 um 21:06

Meiner ist heute angekommen. Wow, absolut spitze Teil…

Antworten

Friedrich 30. August 2010 um 21:17

@Icke:
Ganz direkte Frage:
Kann ich mich mit dem Kindle 3 WiFi über mein häusliches WLan beispielsweise bei FAZ.net einloggen und mir das tägliche Epaper durchlese/downloaden, oder muss ich dafür extra zahlen?

Antworten

Bigboo73 30. August 2010 um 21:21

Wie ist denn die Aufbereitung von pdfs? Buchformat und DIN A4 ? Ohne calibre, der versagt (wie alle anderen converter) gerne mal bei pdf.

Solange es keine bzw. Richtige Auswahl an deutschen Büchern gibt, wäre es für mich nur ein Spielzeug ;)

Ich hoffe da tut sich bald was…..

Antworten

Icke 30. August 2010 um 21:39

@Friedrich
Mein Kindle 3 ist dank UPS noch nicht da, hab nur meinen DX :(
Aber Webseiten aufzurufen ist kein Problem, wie das mit Downloads ist weiß ich allerdings nicht, hab ich noch nie probiert.
Allerdings soll 3G in Deutschland nicht vollständig gehen, WiFi sollte aber kein Problem sein, werd ich probieren wenn ich ihn hab.
Extra zahlen musst Du jedoch höchstens bei der FAZ, kenn deren Angebot ja nicht, für Internet über den Kindle zahlst Du definitiv nichts.

Antworten

iRoSt 31. August 2010 um 11:29

Ich habe meinen Kindle gestern bekommen. Die Verarbeitungsqualität ist sehr hoch für einen reinen E-Book Reader, ist aber nicht so hochwertig wie das iPad. Die neuen Pearl Displays sind, wie bereits im Test erwähnt, das eigentliche Kaufargument für diesen Reader. Der Kontrast im direkten Vergleich zum Vizplex sind Welten, dies spiegelt sich durch eine deutlich bessere Lesbarkeit bei Dämmerung wieder. Der Seitenaufbau ist sehr schnell für ein eInk und für mich persönlich etwas ungewohnt (habe einen Hanvon 516). Etwas enttäuschend war allerdings der eingeschränkte 3G Empfang? Ich konnte weder Wikipedia noch Amazon oder Google öffnen.
Kann dies jemand bestätigen oder Rat geben….? Mit WLAN ist der Browser überraschend gut und stellt auch vergleichsweise komplexe Seiten fehlerfrei dar.
Mein Fazit: Es ist der momentan beste E-Book Reader der angeboten wird, der Preis ist mehr als Fair nur beim Kontent müssen jetzt die Verlage mal endlich nachziehen…

Antworten

scheichxodox 31. August 2010 um 12:00

Um den Leuten mal noch ein bisschen Appetit zu machen, hier gibt es viele Bilder vom neuen Kindle: http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=96253

Antworten

Friedrich 31. August 2010 um 16:48

@Icke:
Vielen Dank für die Infos, nun seh ich endlich in dem Wust durch.
Scheint eine gute Wahl zu sein das Gerät :)

Antworten

Bruno 1. September 2010 um 15:04

Mein Kindle ist da. Super, doch…

– Neuerdings kann ich ausserhalb Wlan keine Bücher oder sonst was runterladen (Meldung, dass ich mich ausserhalb USA befinde)

– Dann habe ich halt mal unter amazon eine USA-Adresse eingegeben.

– Und nun sollte ich $4.99 pro Woche bezahlen, wenn ich 3G benutze ausserhalb USA…

SEHR enttäuschend… werde versuchen, das Teil zurückzugeben.

Oder hat jemand Interesse???

Danke für eure Antworten und Erfahrungen.

Antworten

Timo 1. September 2010 um 15:32

@Bruno:

Klappt denn das Web-Surfen über 3G? Oder auch nicht? Ich war schon kurz davor zu bestellen, aber du wärest der 2. der schreibt dass das mit dem 3G nicht so recht funktioniert, entgegen der Theorie (wäre auch fast zu schön um wahr zu sein :-))… Ist hier sonst jemand mit Praxiserfahrungen diesbezüglich mit dem Kindle 3??

Antworten

Bruno 1. September 2010 um 15:45

@Timo

Ja, du kannst über 3G surfen.

Jedoch ziemlich unbrauchbar – wenn ich z.B. mit meinem iPhone vergleiche…
Man kann sich vorstellen, wie Surfen im Internet vor rund 10 bis 20 Jahren war.

Antworten

Dominik 3. September 2010 um 13:46

Nunja, ein Kontrastunterschied ist sicherlich da, aber Welten dürften was anderes sein:
http://s10.directupload.net/file/d/2271/epab3bmy_jpg.htm

Antworten

dortmunder_kindle 13. September 2010 um 13:43

Hi,
habe gerade mein Kindle erhalten.
Sieht auf dem ersten Blick alles ganz nett aus.
Ich darf leider nicht über 3G surfen,
ist das denn bei euch auch so?

Werde mal gleich das Gerät mit pdf’s füllen :)

Bye,

dortmunder_kindle

Antworten

Olaf 21. September 2010 um 16:24

Hi,
sehe ich das richtig, dass es über WIFI keine Rolle spielt, ob man den US oder den UK-Kindle hat und man sowieso in beiden Stores einkaufen kann?

Antworten

schlicktau 7. November 2010 um 14:07

Hallo, habe gerade den Test (Kindle3 WiFi) und die Kommentare gelesen – ich bin noch in der Entscheidungsphase.
Frage:
Geht das Internet-Surfen auch über Tethering-Kabelverbindung vom Iphone, und – wenn ja – wie ist dann der Seitenaufbau und Schnelligkeit ?
Gibt es dazu Erfahrungen ?

Antworten

Raffaela 29. November 2010 um 12:14

Ich würde mir gerne den Kindle 3 zulegen. Meine Mutter hat das Vorgänger-Modell. Meine Frage ist nun ob wir wenn einer ein Buch über amazon kauft es beide auf unseren Geräten lesen können oder es nur derjenige aufs Gerät bekommt der es gekauft hat.

Denn bei „richtigen“ Bücher haben wir ja auch untereinander getauscht und nicht alle zweimal gekauft.

Antworten

Timo 29. November 2010 um 13:39

@Raffaela: Das geht nur wenn eure Kindles auf den gleichen Account registriert sind, z.B. beide auf deinen Amazon-Account. Dann kann man die Bücher, die über den Account gekauft werden, auf beiden Geräten lesen.

Antworten

Raffaela 30. November 2010 um 13:01

@Timo: Danke für deine Antwort.

Kann ich den Account eigentlich auch beliebig oft wechseln? Oder ist der fix sobald ich mich einmal registriert habe? Weil zum Beispiel bei itunes kann ich mich mit einem Account auf fünf verschiedenen Computern anmelden und dann auch auf dessen gekaufte Artikel zugreifen. Ich hoffe die Frage ist halbwegs verständlich.

Antworten

Timo 30. November 2010 um 14:42

Mir ist keine Einschränkung bekannt bzgl. der Anzahl der möglichen Deregistrierungen/Registrierungen, ausprobiert habe ich das aber nicht.

Dein zweiter Satz mit iTunes und mehreren Computern klingt aber als meinst du etwas Anderes: Du kannst bei Amazon auch problemlos mehrere Kindle-Devices (dazu zählt dann auch z.B. iPad, „normaler“ PC etc.) mit einem Amazon-Account nutzen – einzige mir bekannte Einschränkung ist, dass ein Buch nur auf maximal 6 Devices vorhanden sein kann. Ein Wechseln des Accounts ist ja nur notwendig wenn du einen anderen Amazon-Account zum Bücherkauf verwenden willst (typisches Beispiel: du verkaufst oder verschenkst den Kindle an jemand anderen).

In deinem konkreten Beispiel mit deiner Mutter würde das bedeuten, ihr müsstet euch auf einen Amazon.com-Account einigen, über den ihr beide eure Bücher kauft. Sinnvollerweise wäre das der Account deiner Mutter, da sie ja schon einen Kindle hat und vermutlich dann auch schon Bücher dafür gekauft hat. Dein neuer Kindle wird dann auch auf den Account deiner Mutter registriert (d.h. du musst den deregistrieren und deine Mutter dann neu registrieren, wenn du den K3 selbst bestellst, da Amazon die Geräte bereits registriert auf den Besteller-Account ausliefert). Nur so können dann beide die Bücher vom jeweils anderen lesen. Du hast dann auch Zugriff auf die bereits von deiner Mutter gekauften Bücher vor deinem K3 Erwerb.

Antworten

Timo 30. November 2010 um 14:44

… und du musst dann natürlich zukünftig deine Bücher mit dem Amazon.com Account deiner Mutter kaufen und ihr das Geld geben, oder wie immer ihr das handhabt :-)

Antworten

Raffaela 2. Dezember 2010 um 16:00

Danke! Verstehe was du meinst.

Ich dachte nur dass wenn ich zB. ein Buch mit meinem eigenen Account kaufe, sie sich dann auf ihrem Kindle mit meinem Account anmeldet und dann das Buch lesen kann und wenn sie es gelesen hat wieder auf ihren Account umsteigt.

Deine Version ist wahrscheinlich einfacher zu handhaben :-), wenn ich dich jedoch richtig verstanden habe wäre meine „Chaos“-Version theoretisch auch möglich, oder?

Antworten

Timo 2. Dezember 2010 um 16:46

Ja, denke schon dass deine Variante auch geht, zumindest bis Amazon es komisch vorkommt dass das Gerät zum hundertsten Mal den Besitzer wechselt :-)

Und ich glaube wenn du umregistrierst sind alle Bücher vom vorherigen Account vom Kindle futsch (nur auf dem spezifischen Kindle-Gerät, nicht generell). Die kann man aber natürlich wieder neu draufladen wenn wieder die alte Registrierung aktiviert wird.

Antworten

Raffaela 3. Dezember 2010 um 19:22

@Timo

Danke für deine Antworten! Jetzt kenn ich mich aus :-)

Antworten

Kindle 3 (de) im Überblick » Topnews, eBooks, eReader » lesen.net 25. April 2011 um 19:55

[…] vergangenen Sommer ausführlich vor. Hier gibt es eine Zusammenfassung amerikanischer Testberichte, dort einen Lesertest von uns; an dieser Stelle beantworteten wir zudem häufig auftretende Fragen im […]

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tommy 17. Mai 2011 um 18:17

wie kann ich das auf deutsch einstellen

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