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Kindle Paperwhite 3 (2015) und Kindle Voyage im Vergleich [+Video]

Nominell gleiches Display, bald die gleiche Firmware, trotzdem 50 beziehungsweise 70 Euro teurer – wer soll sich nach dem Verkaufsstart des Kindle Paperwhite 3 eigentlich noch den Kindle Voyage zulegen? Was für Argumente es für den Kauf des Premium-Modells der Kindle-Produktpalette gibt, klärt unser Vergleich.

120 Euro sind für den vor einem guten Monat erschienen Kindle Paperwhite 3 zu bezahlen. Wichtigste hardwareseitige Neuerung ist das höher auflösende Display, womit im Gerät jetzt exakt das gleiche Panel steckt wie im Kindle Voyage, der für 190 Euro über die Ladentheke geht (beide Modelle sind derzeit um 20 Euro reduziert). Ein stolzer Aufpreis – wofür eigentlich?

Kindle Voyage links, PW3 rechts

Kindle Voyage links, PW3 rechts

Zunächst einmal relativiert sich die Preisdifferenz ein wenig beim Blick auf die “Spezialangebote” des günstigsten Kindle Paperwhite 3. Hinter diesem Euphemismus verbergen sich Werbebanner auf Sperrbildschirm und am unteren Rand des Hauptmenü (nicht aber innerhalb von eBooks). Wer diese Anzeigen nicht haben will, hat bei Kauf oder auch nachträglich 20 Euro extra zu berappen. Bei “gleicher Ausstattung” liegen also 50 Euro zwischen den beiden Kindles.

Der Kindle Voyage steckt in einem deutlich moderneren und zeitgemäßer wirkenden Gehäuse mit planer Oberfläche (Tablet-/Smartphone-Look), ist außerdem 25 Gramm leichter. Wirklich praktisch sind die seitlichen Blätter-Sensoren, die beim Seitenwechsel auf Wunsch vibrieren und die wir nach kurzer Zeit nicht mehr missen wollten. Trotz gleicher Bildschirmtechnologie ist die Ausleuchtung des Kindle Voyage außerdem sichtbar neutraler.

Die Vorteile der beiden eBook Reader in Kürze, absteigend sortiert nach Wichtigkeit aus unserer Sicht.

Kindle Paperwhite 3 (Note 1,5 im Einzeltest, 06/2015)

  • deutlich günstiger

Kindle Voyage (Note 1,4 im Einzeltest, 11/2014)

  • etwas kontrastreicher, bessere Ausleuchtung
  • seitliche Blätter-Sensoren
  • schickeres Äußeres, durchgehende Frontverglasung
  • kompakter, leichter (25g)
  • praktischer Helligkeitssensor

Kindle Paperwhite 3 vs. Kindle Voyage: Video-Vergleich

Beim Vergleich zwei sehr guter eBook Reader hat der Kindle Voyage in vielen Aspekten leicht die Nase vorn. Auf Kosten eines Aufpreises, der sich gegenüber dem Kindle Paperwhite 2 allerdings fast halbiert hat, berücksichtigt man die Display-Reklame. Der ab Werk werbefreie PW2 wurde zuletzt für 99 Euro abgegeben (90 Euro Preisdifferenz), der PW3 ist ohne Spezialangebote für für 140 Euro zu bekommen (50 Euro Preisdifferenz).

Wer über das nötige Kleingeld verfügt und keinerlei Kompromisse beim Lesekomfort machen will, sollte zum Kindle Voyage greifen. Für alle anderen ist der Kindle Paperwhite 2 mehr als nur eine Low-Budget-Alternative.

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Kommentare


Amazon Osterangebote: – 40 Euro auf Kindle Paperwhite 3 + Kindle Voyage » lesen.net 4. April 2017 um 11:33

[…] Der Kindle Voyage ist ebenfalls um 40 Euro reduziert, statt 190 Euro sind nur 150 Euro zu bezahlen. Im Vergleich ist der Kindle Voyage etwas kompakter und leichter, hat einen praktischen Helligkeitssensor, […]

Antworten

Muttertags-Rabatte auf Kindle-Familie, Fire Tablets & Tolino » lesen.net 8. Mai 2017 um 12:35

[…] Voyage ist ebenfalls um 30 Euro reduziert, statt 190 Euro sind nur 130 Euro zu bezahlen. Im Vergleich ist der Kindle Voyage etwas kompakter und leichter, hat einen praktischen Helligkeitssensor, […]

Antworten

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