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Kindle Voyage & Kindle Paperwhite 2 im Vergleich [Video]

Der Kindle Paperwhite 2 wurde im Oktober als Spitzen-Lesegerät vom Kindle Voyage abgelöst, wird aber weiterhin verkauft. Wie groß die Kompromisse sind, die Käufer des Vorjahresmodells im Gegenzug zu einer deutlichen Ersparnis einzugehen haben – unser Vergleich.

„Zwei eBook Reader zum Preis von einem“ heißt es fast seit der neuerlichen Reduktion des Kindle Paperwhite 2 auf 99 Euro. 90 Euro liegen jetzt zwischen den zwei Lesegeräten, die beide über (allerdings verschieden hoch auflösende) beleuchtete E-Ink-Carta-Panels und über exakt die gleiche Firmware verfügen. Es hat sich allerdings auch einiges getan, äußerlich wie unter der Haube.

Im Folgenden die Vorzüge des Kindle Voyage, absteigend sortiert nach ihrer Bedeutung.

  • sichtbar schärfer (300ppi zu 212ppi), etwas kontrastreicher
  • seitliche Blätter-Sensoren
  • schickeres Äußeres, durchgehende Frontverglasung
  • kompakter, leichter (25g)
  • Helligkeitssensor

Die Bewertung der verschiedenen Veränderungen ist natürlich subjektiv, auch die Reihenfolge. Zum Beispiel haben wir die PagePress-Sensoren nach kurzer Zeit schon nicht mehr missen wollen – Umblättern ohne Umgreifen ist ein tolles Komfort-Plus. Anderen wird etwa das modernere Erscheinungsbild wichtiger sein.

Kindle Voyage nur mit Wartezeit

Der Kindle Paperwhite 2 hat gegenüber dem Kindle Voyage abseits des Preises keine objektiven Vorteile – davon ab, dass er derzeit sofort verfügbar ist, während der Kindle Voyage weltweit erst ab kurz vor Weihnachten (USA: 18.12., Deutschland: 20.12.) wieder ausgeliefert wird.

Hauptverantwortlich für die derzeitige Nicht-Verfügbarkeit des Voyage dürften gehäuft aufgetretene Qualitätsmängel beim Display sein, die zu einem aktuell sehr durchwachsenen Bewertungsprofil des Lesegerätes auf den Amazon-Seiten führten. Ein nachhaltiger Makel wird das aber nicht sein.

Kindle Paperwhite 2 mehr als Low-Budget-Option

Unter dem Stich hat der Kindle Voyage im Vergleich zwei sehr guter eBook Reader klar die Nase vorn, allerdings auf Kosten eines deutlichen Mehrpreises. Wer über das nötige Kleingeld verfügt und keinerlei Kompromisse beim Lesekomfort machen will (und Sitzfleisch fürs Warten auf die Auslieferung mitbringt), sollte zum Kindle Voyage greifen. Für alle anderen ist der Kindle Paperwhite 2 mehr als nur eine Low-Budget-Alternative.

Alternativen: Tolino Vision 2 / Kobo Aura H2O

Per se sind die Kindle-Modelle natürlich nur eine Option, wenn man sich mit dem relativ geschlossenen Amazon-Ökosystem anfreunden kann. Bei diesem Punkt Unentschlossene sollten sich unsere Vergleichstests zwischen Kindle Paperwhite 2 und Tolino Vision 2 beziehungsweise zwischen Kindle Voyage und Kobo Aura H2O zu Gemüte führen.

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Kommentare


Sonntagsfrage: Hersteller des Jahres » lesen.net 7. Dezember 2014 um 15:40

[…] wie Nutzungskomfort praktisch auf Augenhöhe mit dem Kindle Paperwhite 2 von Amazon (Vergleich) und kann mit einem offeneren Ansatz punkten. Danke Adobe-DRM-Unterstützung ist man beim […]

Antworten

Kindle Paperwhite 3 (2015) mit 300ppi-Display vorgestellt » lesen.net 17. Juni 2015 um 16:15

[…] Auch das neue Modell steckt im inzwischen vier Jahre alten typischen Kindle-Paperwhite-Gehäuse. Die wesentliche Neuerung ist der Bildschirm: Verbaut wird jetzt das gleiche herausragende 300ppi-E-Ink-Carta-Display, das auch im Kindle Voyage verbaut ist, was gegenüber dem alten 212ppi-Panel ein deutliches Plus an Schärfe bedeutet (Kindle Paperwhite 2 und Kindle Voyage im Vergleich). […]

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