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Longshine bringt 3G-Reader, erwartet Preisverfall

longshine1Die Marke Longshine wird nur Branchenkennern ein Begriff sein, Lesegeräte des OEM-Distributors erfreuen sich aber unter anderen Namen einer großen Verbreitung. Auf der Frankfurter Buchmesse haben die Ahrensburger einen neuen eReader der neuesten Generation vorgestellt.

Der noch namenlose Sechs-Zoller verfügt über eine umfangreiche Konnektivität: An Bord sind 3G, WLAN und Bluetooth. Das eBook Lesegerät mit berührungsempfindlichen Bildschirm soll im nächsten Frühjahr zu haben sein und für den Endkunden „deutlich unter 300 Euro“ kosten. Mittelfristig erwartet Longshine sogar noch deutlich niedrigere Marktpreise.

Fürs kommende Jahr prognostiziert Longshine Vice President Thorsten Grashoff einen massiven Preisverfall, gerade im Hinblick auf neue Bildschirmtechnologien als Konkurrenz zum derzeitigen Quasi-Monopolisten PVI. eInk Displays sind momentan ein Hauptkostenfaktor von Lesegeräten – gibt es Alternativen etwa von Plastic Logic oder Qualcomm, dürfte das auch die Verkaufspreise brökeln lassen.

Spätestens zum Weihnachtsgeschäft 2010 erwartet Grashoff eReader-Preise von „deutlich unter 200 Euro“, früher oder später dürfte auch die 100 Euro Marke wackeln. Verschiedenen Studien zufolge werden elektronische Lesegeräte erst unter diesem Schwellenpreis für viele Gelegenheitsleser interessant.

Allzu weit scheint es nicht mehr zu sein: Der Sony Reader kostet in Frankreich schon heute nur 150 Euro, das jetBook Lite wird für umgerechnet 110 Euro in den US-Handel kommen. Bis aktuelle Lesegeräte mit Features wie einer 3G-Anbindung an Inhalte und reaktionsschnelle E-Paper Bildschirme (Bsp: txtr Reader) auf diesem Niveau angekommen sind, wird es aber sicherlich noch eine Weile dauern.

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Kommentare


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