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M-Pocketbook Touch Lux: Mayersche präsentiert ihre Tolino-Alternative

Die Buchhandelskette Mayersche geht mit dem M-Pocketbook Touch Lux ins Weihnachtsgeschäft, einem softwareseitig leicht modifizierten Pocketbook Touch Lux. Preislich und funktional haben die Tolino-Partner und Amazon allerdings (noch) die Nase vorn.

Die Mayersche ist mit 46 Buchhandlungen – alle in Westdeutschland – der größte deutsche General-Interest-Filialist außerhalb der Tolino-Allianz. In dieser Woche haben die Aachener, die bislang nicht gerade als eBook-Pioniere in Erscheinung getreten sind, ihr eBook-Reader-Flaggschiff fürs Weihnachtsgeschäft präsentiert. Das M-Pocketbook Touch Lux entspricht weitgehend dem Pocketbook Touch Lux, einem im Frühjahr 2013 erschienenen HD-Leucht-Reader.

Begrenzte Sync, kein mobiler eBook Store

Pocketbook Touch Lux

Pocketbook Touch Lux

Im Vergleich zu einem anderswo gekauften Gerät hat die “Mayersche-Edition” ein paar optische Anpassungen am Gehäuse (Branding auf Vor- und Rückseite). Außerdem werden bei Mayersche.de gekaufte E-Books automatisch in den Geräte-Speicher des Touch Lux synchronisiert, Sobald eine WLAN-Verbindung hergestellt ist. Allerdings ist die Zahl der möglichen Synchronisationen abhängig von den DRM-Einstellungen der Verlage – anders als bei Amazon, wo zeitlich und quantitativ unlimitiert synchronisiert werden kann. Manuelle Backups tun also Not, will man nicht irgendwann Zugriff auf seine gekauften eBooks verlieren. Ein noch dickerer Makel, der aber hoffentlich zeitnah behoben wird, ist die vollständige Abstinenz eines mobilen eBook-Stores. Wer vom Gerät aus eBooks erwerben will, bekommt derzeit eine karge Landing Page angezeigt. Darauf heißt es knapp, “der Mayersche e-Book Shop wird derzeit überarbeiter” – der Zeitraum unmittelbar nach dem Launch eines neuen Modells erscheint dafür ein denkbar schlechter Zeitpunkt, hier wurde man wohl schlicht nicht rechtzeitig fertig.

Teure Tolino-Alternative

139 Euro will die Mayersche für ihr M-Pocketbook Touch Lux. Damit wird die Hardware anders als bei der Tolino-Allianz (Tolino Shine: 99 Euro) nicht subventioniert, im freien Verkauf ist das Gerät genauso teuer beziehungsweise über andere Händler teils sogar ein paar Euro günstiger. Zu diesem Preis – und mit einem nicht mehr ganz taufrischen Gerät – wird es der Regionalfilialist schwer haben, im hart umkämpften Weihnachtsgeschäft gegen die Tolino-Partner, Amazon und Kobo zu bestehen.

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Kommentare


M-Pocketbook Touch Lux, el rival de Tolino 7. November 2013 um 09:31

[…] Fuente e Imagen – Lesen […]

Antworten

Pocketbook Touch Lux 2: Kleine Modellpflege, großer Preisrutsch » lesen.net 11. Februar 2014 um 14:34

[…] bringt sein Topmodell, das hierzulande vor allem über unabhängige Buchhandlungen und die Regionalketten Mayersche und Osiander verkauft wird, damit im Bezug auf Preisschild und Hardware auf Augenhöhe zum Tolino […]

Antworten

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