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Neue Prestigio Reader: 1x LCD, 1x E-Ink, 1x SiPix

per3072bDer IT-Großhändler Absis bringt zum Weihnachtsgeschäft drei neue eBook Reader auf den deutschen Markt, die wie schon die im Sommer gelaunchten Modelle unter der Handelsmarke Prestigio Libretto firmieren. Bei den Displaytechnologien setzte man dabei auf Vielfalt: Das 129 Euro teure Einstiegsmodell verfügt über ein LC-Display, der Mittelklasse-Reader hat ein E-Ink Panel, die Top End Ausführung bringt einen kapazitiven SiPix-Touchscreen mit.

Das im Bezug aufs Datenblatt spannendste Modell ist dabei der LCD-Reader: Der Sieben-Zoller hört auf den Namen Prestigio PER3072B und kann neben eBooks in allen gängigen Formaten auch Musik und Videos abspielen; dazu stehen neben einem Kopfhöreranschluss auch integrierte Lautsprecher bereit. Fürs Blättern gibt es je eine dedizierte Taste pro Geräteseite, ein G-Sensor sorgt für eine automatische Anpassung der Bildschirmanzeige (Hoch-/Querformat).

per3072b_1Das 7″ Panel löst 800x600px auf und stellt Inhalte damit schärfer dar als die bislang in Deutschland verkauften LCD-Lesegeräte (Trekstor eBook Player 7, Jay-Tech EB10, …), welche nur 800×480 auf ihre Displays bringen. Der ebenfalls mit 7″ Panel bestückte Nook Color hat mit 1024x600px eine noch höhere Auflösung, ist allerdings auch deutlich teurer und nicht hierzulande erhältlich. Zehn Stunden Lesen am Stück sollen mit dem Prestigio PER3072B möglich sein, was angesichts der Displaytechnologie ein ordentlicher Wert wäre. Der 370 Gramm schwere Device kostet 129 Euro und ist ab sofort unter anderem bei libri.de zu haben.

3362199 Euro möchte Absis fürs günstigere seiner beiden neuen „echten“ eBook Reader mit E-Paper Bildschirmen. Der Prestigio PER3362B verfügt über ein E-Ink Panel der letzten Generation; das Kontrastverhältnis des 220 Gramm wiegenden Geräts fällt also gegenüber dem 30 Euro teureren Sony Reader PRS-650 Touch Edition ab. Im Vergleich fehlt außerdem ein Touchscreen und damit verbundene Textbearbeitungsmöglichkeiten – für ein „reines“ Lesegerät (plus MP3-Player) ist der optisch durchaus gelungene Device doch ein bisschen zu teuer beziehungsweise zu mager ausgestattet.

prt6062bDer Prestigio PER5062B rundet die Modellpalette nach oben hin ab, als einziger Prestigio-Reader hat der Sechs-Zoller ein WiFi-Modul an Bord; weil ein integrierter eBook Store offenbar fehlt, kommt Literatur aber wohl auch hier vornehmlich übers USB-Kabel in den erweiterbaren 2 Gbyte Gerätespeicher. Weiterhin  ist im PER6062B – der Grünstich auf dem Produktfoto verrät es bereits – ein kapazitiver SiPix-Touchscreen verbaut. Hardwareseitig ist der Reader also weitgehend identisch mit Thalias Oyo, zum Preis von 250 Euro aber satte 110 Euro teurer – man muss kein Prophet sein, um diesem Modell einen eher überschaubaren Verkaufserfolg in Aussicht zu stellen.

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Kommentare


carokann 2. Dezember 2010 um 17:46

Klingt schon besser, als der Trekstor, der einuch wenn er 30 Euro mehr kostet, so kann er auch Videos abspielen. Hoffentlich viele Formate.

Zu „der Device“

Also mein Sprachgefühl bevorzugt „die Device“

Oder einfach „Das Teil“ -)

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R 2. Dezember 2010 um 20:33

Ich bin für DAS DEVICE. Oder gleich DAS GERÄT.

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MMind 3. Dezember 2010 um 08:10

um genau zu sein ist der PER5062B sogar mit dem Oyo verwandt – alles die selbe Qisda OEM-Linie. Sogar das Gehäuse ist hier mal wieder identisch mit z.B. dem Bq Avant und dutzenden anderen

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microm 3. Dezember 2010 um 09:49

Eben: Es muss heißen: DAS DEVICE (die device – lol [sorry])

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Bigboo73 3. Dezember 2010 um 11:02

Ich fände auch schöner etwas weibliches in der Hand zu haben was keine widerworte gibt ;) aber „das Device“ ist wohl schon richtig.

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carokann 3. Dezember 2010 um 14:20

Gebe zu bedenken: Schiffe sind auch weiblich.
Daher ganz klar : Die Device.

Übrigrigens sollte es auch die Mond heissen, wie im Italienischen.

La luna – densa e grave
densa e grave

Come sta la luna?

Leonardo da Vinci

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Dominik 3. Dezember 2010 um 17:01

Schiffe sind sächlich: das Schiff.

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carokann 3. Dezember 2010 um 17:19

Ich rede von Namen. Es heisst: die „Enterprise“ nicht „das Enterprise“.

Übrigens auch im Deutschen:

die „Gorch Fock“

Wie wäree es also mit „die Kindle 3“ statt der oder das.

Schiffe sind weiblich, warum sollten DIE Devices es nicht auch sein?

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Ralf 4. Dezember 2010 um 17:06

Du redest von Namen? Welches Lesegerät heißt denn „Device“?

Ansonsten hindert Dich bestimmt keiner daran, „die Kindle“, „die Powerbook“ oder sogar „die iPad“ zu sagen, wenn es Dir nichts ausmacht, daß man Dich für einen Ausländer hält.

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Hauke 4. Dezember 2010 um 19:07

Bigboo73 ist ja ein richtiger Spaßvogel.

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carokann 5. Dezember 2010 um 01:11

@Ralf Warum sollte es mir denn was ausmachen?

Das Wort geht übrigens auf die weibliche Form von divisus zurück.

Somit wäre es logisch DIE Device zu sagen.

1375–1425; b. late ME devis division, discourse and devise heraldic device, will; both < AF, OF < L dīvīsa, fem. of dīvīsus; see division

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JohnS 8. Dezember 2010 um 20:40

Das Prestigio PER3072B ist interesant, leider sind nirgens Technische Daten vom Gerät zu finden oder Erfahrungsberichte, bei Libri gibt es nicht ein mal ein Info über Lieferumfang des Gerätes.
Und die wollen es auch noch verkaufen???
Hatte schon jemand Erfahrungen mit dem Pocketbook IQ gemacht, würde mir eins von den beiden Geräten zulegen, kann mir jemand bei der Entscheidung helfen???
Gruß JS.

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