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Neuer Basis-Kindle (2016): Dünner, leichter, schneller

Ohne große Vorankündigung hat Amazon seinem schlicht Kindle genannten Basis-Lesegerät ein Hardware-Update spendiert. Der neue eBook Reader ist etwas dünner und deutlich leichter, auch an den inneren Werten wurde gearbeitet. Die wesentliche Neuerung wird uns in Deutschland allerdings erst einmal vorenthalten.

512 Mbyte statt 256 Mbyte fasst der Arbeitsspeicher des neuen Kindle (nicht zu verwechseln mit dem weiterhin 4 Gbyte großen Flash-Speicher), das dürfte eine flotte Arbeitsgeschwindigkeit zur Folge haben. Schon beim alten Kindle (2014) gab das Betriebstempo eigentlich wenig Anlass zur Klage.

Nichts Neues beim Display

Kindle (2016)

Kindle (2016)

Der neue Kindle wiegt nur noch 161 Gramm, der Unterschied zum 2014er-Modell (191 Gramm) dürfte im Wortsinne spürbar sein. Weniger offensichtlich ist die Reduktion der Dicke um einen Millimeter. Mit 9,1mm ist der Kindle (2016) übrigens exakt so dick wie der Kindle Paperwhite 3.

Wesentliches Unterscheidungsmerkmal zwischen dem Basis-Kindle und den inzwischen drei höherpreisigen Modellen ist das Display. Hier scheint Amazon nichts geändert zu haben, das Panel löst nach wie vor 800x600px auf und ist nicht beleuchtet. Möglicherweise komm E-Ink-Carta statt E-Ink-Pearl zum Einsatz, was wenigstens etwas bessere Kontraste bedeuten würde. An die Anzeigequalität des höher auflösenden Kindle Paperwhite 3 wird der Kindle (2016) gleichwohl nicht herankommen, was in der Natur der Positionierung liegt.

Aufpreis für Kindle Paperwhite 3 lohnt weiter

Der Kindle (2016) wird von Mitte Juli an ausgeliefert und in schwarz und weiß erhältlich sein. Während bei uns schon auch das Vormodell seit einigen Monaten auch in weiß zu haben ist, feiert die Gehäusefarbe in den USA mit dem Kindle (2016) Premiere.

Wie zuletzt der Kindle (2014) kostet auch der Kindle (2016) in Deutschland 70 Euro, was Amazon.de auch an zahlreichen Stellen betont (“immer noch für nur 69,99 Euro”). Unter den Tisch fällt, dass der Kindle (2014) seinerzeit für 59,99 Euro in den Handel kam und zeitweise auch nur 49,99 Euro kostete. Im Vergleich zum Niedrig-Preis des Vormodell kostet der neue Kindle also fast 50 Prozent mehr.

Der Kindle Paperwhite 3 liegt derzeit mit 120 Euro immerhin 50 Euro darüber, ist allerdings auch öfters für 100 Euro zu bekommen. Regelmäßig-Digital-Leser sollten den Aufpreis bezahlen, das Plus in der Anzeigequalität ist gerade bei eingeschalteter Beleuchtung doch enorm.

Kindle (2016) mit Bluetooth für Text-to-Speech

In den USA könnte die Kalkulation anders sein, denn dort hat der Kindle eine wirklich spannende Neuerung an Bord. Über Bluetooth lassen sich Kopfhörer und Lautsprecher verbinden und die Voice-View-Funktion (Text-to-Speech der eBooks, aber auch der Menüs) ohne weiteres Zubehör nutzen. Für den Kindle Paperwhite 3 wird ein externer USB-Audio-Adapter mit 3,5mm-Klinkenbuchse benötigt. VoiceView liest allerdings derzeit nur englischsprachige eBooks vor, die Bluetooth-Funktion des Kindle (2016) wird auf der Amazon.de-Artikelseite überhaupt nicht aufgeführt und dürfte noch inaktiv sein.

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Kommentare


Sonntagsfrage: Gerätefarbe » lesen.net 26. Juni 2016 um 17:52

[…] Der neue Einstiegs-Kindle ist nicht nur in schwarz, sondern auch in weiß erhältlich, und zwar weltweit. Wurde das Vormodell zumindest in Deutschland seit vergangenem Herbst ebenfalls in weiß feilgeboten, ist in den USA die letzte Kindle-Generation bis zum heutigen Tag nur in schwarz zu bekommen. […]

Antworten

Neue Kindle Paperwhite Hülle von Amazon » lesen.net 27. Juni 2016 um 13:35

[…] Woche stellte Amazon nicht nur einen neuen Einstiegs-Kindle und einen weißen Kindle Paperwhite vor, sondern – weitgehend unbeachtet – auch […]

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