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Nook: B&N präsentiert den besseren Kindle

Die Erwartungen an das erste Lesegerät der führenden US-Buchhandelskette Barnes & Noble waren hoch – insbesondere durch bereits durchgesickerte Features wie ein Android-Betriebssystem und zwei Bildschirme (LCD+eInk). Nach der Vorstellung des Nook (sprich: Nuck) gab es gestern Abend deutscher Zeit trotzdem kaum enttäuschte Gesichter.

Unter einem 6″ eInk Display (16 Graustufen) haben die Produktdesigner einen kapazitiven 3,5″ LCD-Touchscreen verbaut, über welchen nahezu die gesamte Bedienung erfolgt: Eigene Bibliothek, Einstellungen (Schriftgröße, Bildschirmschoner, …), B&N eBook Store und sogar eine virtuelle Tastatur werden je nach Bedarf hier angezeigt. Durch die beiden Bildschirme ist das Gerät mit 320 Gramm vergleichsweise schwer.

nook_front-viewDigitale Bücher oder Zeitungs-Abos kommen vom B&N eBook Store über 3G (AT&T) oder WLAN aufs Lesegerät, alternativ steht auch eine USB-Buchse zur Verbindung mit dem PC bereit. Der interne Speicher beträgt wie beim Kindle zwei Gigabyte, kann über einen microSD-Slot erweitert werden. Gelesen werden unter anderem epubs, pdfs und MP3-Dateien, für letztere gibt es neben einem 3,5mm Kopfhöreranschluss auch einen eingebauten Monolautsprecher.

Innovativ und bislang einmal ist die Möglichkeit, gekaufte Literatur von seinem Lesegerät an Freunde (ebenfalls in Besitz eines Nooks oder eines iPhones mit B&N App) verleihen zu können – kostenlos und ganz einfach per Knopfdruck. Die maximale Leihdauer beträgt 14 Tage, anschließend wird die Datei automatisch „zurückgegeben“. Die „Lending“-Funktion funktioniert allerdings nur bei ausgewählten Files, Verlage müssen ihre eBooks zum Verleih freigegeben haben.

Wie vermutet verbirgt sich unter der Nook-Bedienoberfläche tatsächlich Google’s Android-OS. Der Hersteller plant aber erst einmal nicht, den Reader offen für von Dritten entwickelte Applikationen zu machen.

Der Nook von Barnes & Noble kann in den USA ab sofort vorbestellt werden, lieferbar (und vorrätig in den 700 B&N Buchhandlungen) ist das Lesegerät ab dem 30. November und damit rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft. Das Lesegerät kostet 259 US-Dollar und damit exakt soviel wie der Amazon Kindle 2.

Trotzdem kennt bei unseren US-Kollegen die Begeisterung für den Nook momentan praktisch keine Grenzen. Der Gadgetblog Gizmodo etwa weiß schon „Acht Gründe, warum du (dank dem Nook) endlich eBook Reader lieben kannst„, ZDnet spricht von einer Revolution, Techradar sieht im Nook einen „Game-Changer„. Die iPhone-ähnliche Navigation über das LCD-Panel im Verbund mit dem eInk-Display und der umfangreichen Konnektivität lässt viele Journalisten wie eReader-Interessierte schon heute vom Kindle-Killer sprechen.

alex-readerDas gilt freilich nur für die USA, ein globaler Rollout des Nook ist angesichts der Konzentration von B&N auf den US-Markt sehr unwahrscheinlich. Die Hardware könnte aber durchaus schon bald mit anderem Branding nach Deutschland kommen: Der OEM-Hersteller Spring Design stellte am Montag den fast baugleichen Alex Reader vor, für den momentan international Vertriebspartner gesucht werden.

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Kommentare


Heini 21. Oktober 2009 um 12:54

Ist der gräuliche Rahmen um die Displays/EInk aus Metall/Aluminium?
Gibt es auch eine Internetbrowser- oder gar Emailfunktion mit der man S/W oder über das kleine Display per Wlan (was der Reader ja endlich mal hat) oder 3G ins Internet kann, sprich surfen oder Emails checken; sollte mittels Android doch möglich sein?
Wäre toll wenn hier einer bescheid wüßte, denn das wären für mich Kaufkriterien um endlich zuzuschlagen!

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Johannes 21. Oktober 2009 um 13:00

eMail/Internet Nein, B&N meint das ergibt keinen Sinn mit eInk. Zuschlagen kannst du hierzulande aber eh nicht beim Nook, siehe oben.

Ciao
Johannes

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uwe 21. Oktober 2009 um 13:12

ich stelle mir vor, dass mich der permanente blick (aus dem augenwinkel) auf den beim lesen nicht benötigten zweiten bildschirm sehr nerven würde.

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Heini 21. Oktober 2009 um 13:12

Und die Materialfrage? Auf der Seite ist leider nichts zu finden. Ich fänd schon das Internet Sinn machen würde auch in S/W und es würde Schluss machen mit dieser eingeschränkten Funktionalität! Das Teil soll doch auch nach Deutschland kommen, denke ich und bestimmt bekommt man es auch irgendwie über eBay o.ä.!

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Johannes 21. Oktober 2009 um 13:34

@uwe Denke ich auch, allerdings dürfte der 2. Bildschirm abschaltbar sein bzw. deaktiviert sich automatisch, schon aus Stromspargründen. Im Video ist hier ja schon eine Screensaver-Einstellung zu sehen.

Ciao
Johannes

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MTravellerH 21. Oktober 2009 um 13:37

Ich finde es sehr enttäuschend, dass der Rest der Welt mal wieder aussen vor bleibt. Liebe Amis, es gibt auch noch eine Welt ausserhalb der USA!

Der Nook scheint ein tolles Gerät zu sein (NB: Während der Lektüre wird der LCD-Schirm nicht aktiv sein, bzw, wie normale Buttons aussehen)

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Huki 21. Oktober 2009 um 13:40

Ich bin schon seit einiger Zeit am schauen, welcher ebook-Reader für mich in Frage kommen würde.
Das NOOK ist vom Gerät her für mich bisher die beste Wahl.
Keine Hardwaretastatur die Paltz braucht, stattdessen intuitive Touchbedienung.
Kein Touchscreen über das eInk-Display, womit es besser abzulesen sein sollte (PRS-600 von Sony). Und dennoch die Möglichkeit Kommentare zu schreiben, usw.

Was ich mir wünschen würde…
Das Gerät in Deutschland. Meinetwegen mit einem anderen Branding. Oder halt Import, und dann ein paar „Entwickler“, die es möglich machen, dass man auch in Deutschland damit etwas anfangen kann.
Zudem RSS-Fähigkeit und eMail.
Internet ist angeblich zu träge… dabei wäre es zum News lesen Ideal, deswegen ja auch RSS…
Müsste alles machbar sein, da Android, sofern das Gerät offen ist, oder geöffnet wird.
Ach, und der Preis muss stimmen. *gg*

Antworten

Huki 21. Oktober 2009 um 13:44

Ach, das wichtigste vergessen…
Die deutschen Verlage müssen endlich mal aus den Puschen kommen und ihre Bücher auch als eBook anbieten. Und zwar nicht teurer als eine Taschenbuch-Version eines Titels. Eher natürlich günstiger.
Und Amazon, sollten die auch in Deutschland irgendwann mal richtig mit dem Kindle anfagen, sollte nicht nur das Kindle-Format verkaufen. Oder aber „mein“ Gerät kann dieses Format lesen, dann wäre es mir auch wieder recht egal.
Alternativ: Konvertierungsprogramme die Funktionieren… aber da macht DRM uns wohl einen Strich durch die Rechnung.

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menelic 21. Oktober 2009 um 14:51

Das scheint mir einer der bisher attraktisten eReader zu sein. Ich überlege, ihn eventuell über https://www.usunlocked.com/ oder einen ähnlichen service zu bestellen (entweder den nook oder den neuen Irex 800). Technisch scheint der 3G Zugriff auf den Shop das einzige Feature zu sein das nicht funkionert, und dieser Zugriff ist für mich zweitrangig. Hat jemand Erfahrungen mit solchen Importen? Über die Garantieimplkationen bin ich mir im Klaren, es geht mr dabei eher um die useability.

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Huki 21. Oktober 2009 um 15:10

Ich bin mir nicht sicher, ob nur 3G nicht funktioniert.
Es kann durchaus möglich sein, dass man die Bücher iTunes-like mit einem bestimmten Programm übertragen „muss“ und dafür ein Account vonnöten ist.
Bleibt abzuwarten, wie das dann läuft.
Auf kurz oder lang wird sicherlich auch mal ein Deutscher seine Meinung kundtun.
zu usunlocket.com
Ich weiß ja nicht recht wie schwer das Paket wird, mit dem Reader, aber 50 Dollar Versand sind nicht grade ohne.
Damit dürfte der nook um die 320 Dollar kosten, mit Versand. Plus Mehrwertsteuer für Vater Staat.
Zollgebühren kommen nicht drauf, oder? Unterhalb der Freigrenze. Korrekt? Oder gilt diese nicht für den Postweg?

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Heini 21. Oktober 2009 um 15:26

Ich habe nur schon einmal ein iPhone aus den USA bestellt – da kommen dann noch 19% auf den Gerätepreis ohne Versandkosten drauf, die man direkt beim Postmann zahlen muss (keine Ahnung ob man das nun Zoll oder Mehrwertsteuer nennen muss)!
Der Erwerb scheint mir auch echt interessant, vor allem, da ich mir bei einem solchen System auf Android-Basis auch gut vorstellen könnte, dass es demnächst eine Art Jailbreak geben könnte um Programme wie Internetbrowser u.ä. doch zum Laufen zu bringen!

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Huki 21. Oktober 2009 um 15:39

Die 19% sind die Mehrwertsteuer für Deutschland. Diese beläuft sich auf den gesamten Rechnungsbetrag, inklusive Porto und Verpackung. Und soweit ich weiß kann man nicht immer beim „Postmann“ zahlen. Es kommt da ganz darauf an welcher Lieferdienst als letztes zum Zuge kommt. Bei DHL habe ich mal gelesen, dass man den Betrag direkt an der Türe zahlen kann. Bei anderen kann es auch schonmal sein, dass man einen kleinen Besuch beim Zoll einplanen muss, um dort sein Geld loszuwerden.

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Pauline 22. Oktober 2009 um 00:03

Kann mir bitte mal einer mit den technischen Details helfen? Was (außer den Nebenkosten) spricht von der technischne Machbarkeit her gegen einen Import des Nook (quote: “Entwickler”, die es möglich machen, dass man auch in Deutschland damit etwas anfangen kann)? Kann man über Wifi nicht auch in deutschsprachigen Ebook-Shops kaufen?
Würde das Teil echt gerne kaufen, da es mir besser als der lang ersehnte txtr erscheint und zum aktuellen Wechselkurs grad mal die Hälfte kostet – wäre dementsprechend für laiengerechte Auflistung der Probleme super dankbar.

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Huki 22. Oktober 2009 um 07:56

Hallo Pauline!
Theoretisch KÖNNTE es gehen, dass man auch drahtlos in andere Shops mit dem Nook einkaufen kann. Allerdings bin ich mir da recht sicher, dass es erst eine Softwareanpassung geben wird.
Wie ich gelesen habe ist Internet ansich nicht auf dem Nook vorgesehen, was für mich erstmal bedeutet, dass drahtlos nur eine Verbindung mit demm Shop von Barnes and Noble aufgebaut wird.
Ich hoffe aber, dass viele das Gerät importieren die bereit sind zu basteln, um genau das zu ändern. Android dürfte da recht hilfreich sein.

Meiner Meinung nach spricht aber eigentlich nichts dagegen den Reader zu importieren. Doch ich warte erstmal, bis es die ersten „deutschen“ Geräte gibt.

Mehr als die Hälfte kostet der Nook aber auf jeden Fall, in Bezug auf den txtr.
Momentan kostet das Gerät alleine 173 Euro. Dazu kommt dann noch der Versand, grobe 35-40 Euro, mal abgesehen davon, dass man aus Deutschland noch nicht bestellen kann.
Am Ende dann noch 19% Mehrwertsteuer auf alles, und das Gerät gehört Dir.

Zu blöde, dass ich niemanden in den USA kenne, und auch keiner in nächster Zeiut dort hinkommt…

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Marco 22. Oktober 2009 um 09:53

Also ich habe ja jetzt den Kindle International. Und ich bin richtig froh, dass der so schlicht ist und mir mal keine buntes LCD-Licht in die Augen scheint. Lesen soll auch ein bisschen entspannen – und das funktioniert mit dem Kindle wunderbar.

Ich bin normalerweise ein Early Adopter, aber E-Book-Reader sollten nicht zu sehr in die Gadget-Ecke gehen. Mein Ideal ist das biegsame E-Paper, das das heutige Papier ersetzt. E-Paper sollte nicht versuchen, das iPohne oder Netbooks zu ersetzen.

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Huki 22. Oktober 2009 um 10:00

Das bunte LCD-Licht scheint einem nur so lange ins Auge bis es ausgeht. Somit dürfte es nicht mehr stören.

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jazznrhythm 22. Oktober 2009 um 10:24

Hm, wäre ich in den Staaten, dann wäre dieser Ereader sicherlich die erste Wahl. Aber hierzulande wüßte ich nicht, was ich damit anfangen soll. In welchem Shop sollte ich den wie einkaufen? TXTr? Ich denke, die wären wenig begeistert und bei Amazon ginge es auch nicht, weil ja nicht nur der Reader modifiziert werden müßte, sondern auch die möglichen Sicherheitsbarrieren eines Shops unter Umständen und deren DRM entgegen kommend sein müßten. Hübsches Teil, aber vor der Zusage von mindestens ein-zwei Verlagen das Teil in Deutschland zu unterstützen wird es wohl nix.

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Huki 22. Oktober 2009 um 10:41

Normalerweise müsste der Reader doch mit DRM umgehen können, unabhängig von welchem Shop das eBook bezogen wurde.
Wenn ein Verlag Bücher in ePub anbietet, sollte der Nook diese auch lesen können. (Ich warte aber dennoch auf ein definitives FUNKTIONIERT!)

Ich kann mir durchaus vorstellen zuzuschlagen. Allerdings muss ich dann sehen, wie das Ding nach Deutschland kommt. www.bonvu.com Wäre eine Möglichkeit, nur müsste ich dafür vorher wissen wie groß dann das Paket wäre, und wie schwer, zwecks Versandkostenermittlung.
Besser wäre es natürlich, wenn BN international versendet.
Weitere Möglichkeit… Sammelbestellung, das drückt die Kosten, wobei ich mir da nicht sicher bin, was der Zoll dann sagt. Zwei Geräte dürften aber kein Problem sein.

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Johannes 22. Oktober 2009 um 10:52

Also DRM-geschützte Literatur werdet ihr euch mit Sicherheit nicht so einfach via WLAN saugen können, das klappt höchstens via PC & Adobe Digital Editions. Und mangels Webbrowser dürfte der Zugriff auf Project Gutenberg & Co auch nicht so ohne weiteres möglich sein. Sprich: Ich kann von einem Nook-Import nur abraten. Zumal wir hier auch nicht gerade in [hier wirtschaftsschwaches Land einsetzen] leben, früher oder später wird es die schöne bunte eReader-Welt auch lokalisiert für uns geben.

Ciao
Johannes

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Marcel 22. Oktober 2009 um 10:56

Ich glaube nicht daran, dass der Nook den Sprung über den großen Teich macht. Das ist einfach nicht der Markt von B&N und ich sehe keinen Sinn darin einen 3G-eReader zu kaufen, der hier nur eingeschränkt genutzt werden kann.

Ist ja auch nicht nötig. Wie Johannes im letzten Absatz andeutet, bietet der Alex eReader die gleiche Hardware ohne B&N-Knebel, dafür mit Android Apps-Unterstützung. Hands-on Video: http://bit.ly/2O22zV

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menelic 22. Oktober 2009 um 12:39

Eine Verständnisfrage an Johannes und andere die vom Import abraten: Wieso sollte es nicht möglich sein, per PC eBooks, die nicht bei B&N gekauft wurden, auf den nook zu laden? Wieso sollte also jemand, der kein 3G oder Wlan zum Bücher laden braucht, auf den Import verzichten? Gibt es da tatsächlich einen gewichtigen Grund, ist die Grundfunktionalität eingeschränkt oder nur das Wireless Gimmick?

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Olegolf 22. Oktober 2009 um 13:07

Hier sind viel Antworten.
Und es gibt mehrere Fragen))))

http://bookclubs.barnesandnoble.com/t5/eBooks-Help-Board/bd-p/eBooks_Help

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jazznrhythm 22. Oktober 2009 um 13:35

@menelic: Ich rechne damit, das keine Schwierigkeiten auftreten, wenn man sich epubs vom PC auf das Gerät lädt. Das dürfte sicherlich funktionieren, aber wenn das der einzige, verbliebene Weg ist damit Bücher zu draufzuladen und die Anbindung an einen Buchladen a la B & N komplett wegfällt, dann weiß ich auch nicht so recht, wo der Vorteil liegt.

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Huki 22. Oktober 2009 um 14:23

Der Alex Reader kann mich irgendwie nicht richtig begeistern. Dessen Touchscreen ist mir irgendwie schon zuviel, und vom Format her gefällt mir der Nook einfach besser. Vielleicht bin ich auch nur ein wenig „verliebt“. *gg*
Naja, erstmal muss es das Teil überhaupt geben. Dann kommen die ersten Reviews von Endkunden, erst auf englisch, dann auf deutsch, und dann schauen wir mal weiter, was sich bis dahin so getan hat.

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menelic 22. Oktober 2009 um 14:55

@ jazznrhythm: Da der Reader selbst mit internationalem Versand etc für das gebotene Featureset (ePub & pdf Notizen per keyboard, suche per keyboard etc.) konkurrenzlos günstig ist (hier kann man leicht nachrechnen: http://www.borderlinx.com/m/total-cost-calculator), sehe ich da durchaus Vorteile, andere Geräte mit ähnlichem featureset (Onyx Boox, Irex DRSG 800) sind da wesentlich teurer. Und selbst wenn B&N keine SDK zur Verfügung stellt (was B&N allerdings bereits in Aussicht gestellt hat) ist ein „jailbreak“ das Geräts dank Android sehr wahrscheinlich.
Zur Frage, wie Literatur auf das Gerät kommt: Mit usb und Speicherkarte sind ja bereits zwei komfortable Möglichkeiten gegeben. Im Ganzen scheint mir das Gerät also trotz mangelnden Europa-Vertriebes konkurenzlos günstig. Ich bin gespannt auf erste Endkundenreviews – hoffentlich auch bald hier auf www.lesen.net!

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jazznrhythm 22. Oktober 2009 um 15:17

@menelic, überzeugen tut es mich noch nicht so richtig, aber ich kann es nachvollziehen. Ich gehe aber davon aus, das sich in den nächsten Monaten einige Preis- und Innovationssprünge abzeichnen werdne, und unter Umständen auch Subventionsmodelle das Thema anheizen könnten. Der nächste Anbieter eines solchen Gerätes müßte irgendwie konkurrenzfähig sein, und da könnte z.b. auch eine Buchclub-Variante kommen, die besagt: Bei monatlicher Abnahme von 3 Büchern gibt es das Ding unter 80 € usw. Von daher würde ich noch abwarten bevor ich mir ein Gerät in der USA kaufe, von dem ich mir vorstellen könnte, das es bei Inbetriebnahme schon einen Account bei B&N will. Ansonsten – vom schicken Design und Handling – ist das Nook bestimmt verführerisch :-)

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Huki 22. Oktober 2009 um 15:43

@menelic
Danke für den link zu Borderlinx, kannte ich noch gar nicht.
Eine Frage, die hier wohl nicht ganz hinpasst:
Laut der Seite werden ab 150€ Zollgebühren erhoben. Wurde diese Grenze nicht raufgesetzt auf über 300€?

Auszug vom Zoll
# andere Waren

* bis zu einem Warenwert von insgesamt 300 Euro

* Flug- bzw. Seereisende bis zu einem Warenwert von insgesamt 430 Euro

* Reisende unter 15 Jahren bis zu einem Warenwert von insgesamt 175 Euro

Demnach könnte der komplette Import für ein Gerät für 240€ machbar sein. Sofern 1kg und ein Paket von 10cm*20cm*30cm passt.

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Linda Hemerik 22. Oktober 2009 um 23:51

Viele Deutsch-Kunden und Kunden auf der ganzen Welt haben bereits vorbestellt ihre Nook durch den Personal Shopping von US Unlocked. Die persönlichen Einkaufs-Service ist sehr einfach: Sie sagen uns, was Sie wollen, und wir kaufen es für Sie. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und die Versandkosten sind sehr wettbewerbsfähig. Sie können auch auf Deutsch ein E-mail senden, unsere Costumer Service Vertreter sind mehrsprachig.
http://www.USunlocked.com

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Huki 23. Oktober 2009 um 07:46

@johan

Glückwunsch zu Deiner… Vorbestellung, muss man ja noch sagen.
Ich hoffe mal, dass Du so ca. in 2,5 Wochen Dein Gerät in Händen hälst, und natürlich ausführlich berichtest. (Größe vom Paket, Gewicht, Wie schlägt sich das Nook in Deutschland, Bücherfüttern ohne den BN-Store, Wieviel hat das Gerät bis zur Haustüre gekostet, usw… usw…)
Natürlich alles rein freiwillig. ;)

Antworten

menelic 23. Oktober 2009 um 13:42

@ johan

super – ich hoffe alles klappt und Du kannst uns bald berichten. Auch ich wäre Dir für einen ausführlichen Testbericht dankbar! Dabei interessiert mich besonders die Notizfunktion: Können Notizen zum Text vom Gerät exportiert werden? Kann der mit Notizen versehene Text am Computer gelesen werden? Können Notizen weiterverwendet und weitergeben werden?
Ich bin mir sicher, dass nicht nur ich für ein solches Review sehr dankbar wäre!

Antworten

Five 23. Oktober 2009 um 15:55

@jazznrhythm

eine Buchclub-Variante wie Du beschrieben hast, wird es nicht geben. Das verstößt eindeutig gegen das deutsche Preisbindungsgesetz. Sorry. Der Buchmarkt ist nicht gleich Handymarkt.

Antworten

Jazznrhythm 23. Oktober 2009 um 20:26

@Five,

mal abgesehen, das es nur so dahin gedacht war, weil ich nun nicht mit beiden Füßen sicher in der Buchpreisbindung bin, werde ich jetzt einfach neugierig. Wieso verstößt ein subventionierter Reader, den ein Buchclub zur Mitgliederbindung an seine Mitglieder, mit einer bestimmten Abnahme verbindet gegen die Buchpreisbindung? Ich meine, die Buchclubs verfahren doch heute schon so ähnlich ohne Reader.

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[…] hat, weil Barnes and Noble seinen E-Reader “Nook” für 30. November angekündigt hat. Hier muss ich sehr schmerzhaft erfahren, dass der Nook nicht nur besser aussieht, mehr Formate lesen und […]

Antworten

Five 26. Oktober 2009 um 13:33

@Jazz.. das könnten Dir Juristen besser erklären als ich. Die Idee ist durchgespielt worden und 3 Juristen haben unabhängig voneinander gesagt, dass der EK eines Readers sich in dem Downloadpreis der Bücher wiederspiegeln müsste. D.h. die Downloads müssten teurer sein um die Zugabe des Readers zu rechtfertigen. Ich bin sicher, dass ein Jurist dies besser ausdrücken könnte als ich aber das Thema ist, soweit ich weiß bei vielen Fachleuten dadurch vom Tisch. (Schade/Schade)

Antworten

Pauline 26. Oktober 2009 um 23:32

@ Johannes

Mir geht es immer noch um den direkten Download von Ebooks auf einen Reader per Wifi – soweit ich das verstehe klappt das bei jedem der wifi-fähigen Reader (Nook, txtr, Kindle) nur mit dem Shop des Anbieters, anderswo gekaufte Ebooks können auch bei diesen Geräten nur per Umweg über das USB-Kabel geladen werden – richtig ?

Wenn das aber tatsächlich so ist und der txtr-store weiterhin so grottenschlecht auftritt wie z.Zt., spricht der Preis doch eigentlich für den Nook (oder einen ähnlich preiswerten Import)? Wärst Du daher so nett, eventuelle weitere technische Problemen noch kurz zu skizzieren? Konkret kommen mir gerade Bedenken wegen der Umlaute – sind die von den im Gerät unterstützten Sprachen abhängig oder bringen die ePub- und PDF-Dokumente ihren Schriftsatz selbst mit? (Anfängerfrage, ich weiss, aber auch die gibt es hier – danke vorab für´s trotzdem Antworten).

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Roger G 31. Oktober 2009 um 15:52

Guten Tag liebe Leser,

Auch ich wurde Heute vom „nook“ verfürt. Ich schaue schon seit einiger Zeit nach einer Buch-Ergänzung(nicht umbedingt Alterntive). Habe auch etliche www´s durchgestöbert, und so manche Stunden investiert, um mir ein geneues Bild der Lege zu schaffen. Ein Arbeitskollege hat letzte Woche sein „Kindle“ bekommen: Nicht zu vergleichen mit dem nook !!!

Ich glaube in diesem Fall ist es so änliches wie mit dem IPHONE… wir wissen Alle das dieses Gerät nicht die besten „features“ auf dem Markt hat, doch es hat dieses unwiderstehliche und ferführerische etwas.

Nun meine Meinung:

Ich persönlich kaufe nicht umbedingt jeden zweiten Tag ein neues Buch.
Von daher hätte ich auch kein Problem mir die Bücher, 1 mal in der Woche/2 Wochen, einfach über USB oder SD Karte zu beschaffen….

Aber… Wenn der nook sich an ein netz (B&N) anschließen kann, dann kann er es auch an andere… bzw. an jedes…oder??

Ich hole nicht jeden Morgen die Zeitung ,und lasse sie mir auch nicht zustellen, aber wenn ich jeden morgen die neue Zeitung auf meinem nook haben könnte, würde ich mich auf jeden Fall an eine Zeitung abonnieren.

Manchmal habe ich einfach keine lust zu lesen: MP3 Musik ist daher eine super alternative, und ich muss dann nicht noch mein MP3 player mitschleppen.

Sorry für meine Fehler(meine Muttersprache ist eigentlich Spanisch)

Gruß
Roger

P.S: ein unparteiischer Kundenbericht wäre Super !!!

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Jazznrhythm 31. Oktober 2009 um 18:20

@Roger G,

was unterschlagen wird bei dieser “ wenn B&N geht, dann muß auch ein anderer Shop gehen“, das ist, das jeder Shop, der so ein Gerät für SEINE Kunden anbietet, eine Authentifizierung implementiert hat, die entweder hard- oder softwareseitig (oder beides) auf das entsprechende Shopsystem eingestellt ist. Diese Authentifizierungsgeschichten dürften nicht untereinander kompatibel sein, da es schlicht um so banale Sachen geht wie Payment, Artikelsuche und eigenem Account, sowie den angebundenen Features. Wer den Nook wegen seinem guten Aussehen und den Offline-eigenschaften kauft, der hat sicherlich einen guten Griff gemacht. Aber das drahtlose Shopping dürfte wohl eher eine Option sein, die hier komplett brachliegt.

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hat schon jemand das Nook seit den Berichten getestet?

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