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Notion Ink "Smartpad" Tablet mit Pixel Qi Display

notion_ink_smartpad_1-540x313Die weltgrößte Unterhaltungselektronikmesse CES (7.-10.01. in Las Vegas) wirft ihre Schatten voraus – in Form des ersten Devices mit innovativem Pixel Qi Display. Die Bildschirmtechnologie kombiniert ein E-Ink ähnliches Lesegefühl  und die Vorteile von LCD-Panels in einem Bildschirm, ist dabei auch noch außergewöhnlich stromsparend. Diese Vorzüge kommen nun erstmals in einem 10,1″ Multimedia-Tablet zur Geltung.

Das Notion Ink "Smartpad" (Arbeitstitel, noch ohne offiziellem Namen) hat leistungsstarke Hardware unter der Haube, die sogar die Wiedergabe von 1080p HD-Videos erlaubt. Daten kommen über WLAN oder UMTS/HSDPA in den 16 bzw. 32 Gbyte großen Flash-Speicher. Aber nicht nur die Wiedergabe von verschiedensten Medien ist mit dem Zehn-Zoller (1024x600px) möglich: Über die 3 Megapixel Kamera auf der Rückseite können Fotos geschossen und Videos genommen werden. Dank GPS hilft das Notion Ink Smartpad auch bei der Orientierung.

notion_ink_smartpad_specificationsAls Betriebssystem ist Google Android vorgesehen, im Verbund mit dem multitouchfähigen Bildschirm und integrierten Bewegungssensoren ergeben sich daraus unterschiedlichste Nutzungsszenaien. Dafür bringt das etwa 800 Gramm schwere Smartpad ausgesprochen viel Luft mit: Die Standby-Zeit beträgt satte zwei Tage, die Akkulaufzeit bei durchgehendem Internetsurfen wird mit 14 Stunden angegeben. Grund dafür ist das energieeffiziente Pixel Qi Display, welches nur etwa halb soviel Strom benötigt wie konventionelle Panels.

Das ohne störende Hintergrundbeleuchtung auskommende Display prädestiniert das Tablet des indischen Unternehmens gleichzeitig in besonderer Weise als Lesegerät für großformatige Inhalte wie Zeitschriften und bebilderte Fachliteratur. Wer mit seinem mobilen Begleiter tatsächlich primär lesen möchte (und keinen HD-Videoplayer braucht), für den ist das Smartpad aber schon fast ein bisschen überdimensioniert. Beim Versuch von Notion Ink, das bessere Apple Tablet zu bauen, könnte die Kalkulation auf der Strecke geblieben sein – das mit technischen Spielereien vollgestopfte Gerät wird deutlich teurer, als es ein Pixel Qi Tablet sein müsste.

Offiziell vorgestellt und "getauft" wird das Notion Ink Smartpad Anfang Januar zur CES. Dann werden in Las Vegas mit Sicherheit auch rudimentärere Surf-Tablets (mit und ohne Pixel Qi Technologie) zu sehen sein, die sich in größerem Maße an Lesefreunde richten.

<via Slashgear>

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Kommentare


Sven 21. Dezember 2009 um 20:40

Anscheinend gibt es ja wirklich ein paar Hersteller die es checken… Ich verstehe echt nicht warum so viele an einem eigenen System herum frickeln, wenn sie Android gratis haben können, wo sie vermutlich auch nach 2 Jahren programmieren nicht ran kommen.

Der Großteil der eBook Reader hat einfach, weil hierfür die Planung einfach scheinbar nicht reicht, unausgereifte Softwares wie Hanvon, Iriver und viele mehr oder sie schaffen es gleich gar nicht ihre Software auf den Markt zu bringen wie TXTr… Echt ein Trauerspiel. Keine Ahnung wo hin da die Firmen denken… weit jedenfalls nicht.

Aber so langsam kommen ja findigere Firmen auf wie es aus sieht: Nook, Alex und jetzt auch Smartpad. Dauert nur noch ein wenig bis auch wir Europäer uns nicht mehr mit diesem Trauerspiel begnügen müssen.

Antworten

Zottels Zeug: Pixel-Qi-Tablet nicht von Apple 4. Januar 2010 um 03:24

[…] jetzt doch ein anderer Hersteller ist, ist aber offenbar nicht zu den Kollegen durchgedrungen. (via lesen.net) Autor: zottel Themen: Bücher, Gadgets, Mac relatedPostsWidget({ […]

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