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Oyo (Thalia) im Test

Mit dem Oyo bringt Thalia in diesen Tagen den günstigsten ‘deutschen’ WiFi-Reader in den Handel: Für 139 Euro ist der kompakte Sechs-Zoller in den knapp 300 Filialen im deutschsprachigen Raum, auf thalia.de sowie (mit anderem Firmware-Branding) bei buch.de und bol.de erhältlich. Mehrere Hunderttausend sofort über das Lesegerät beziehbare eBooks, intuitive Bedienung dank Touchscreen, zahlreiche Textanpassungsmöglichkeiten, Webbrowser – ob der Oyo hält, was Datenblatt und Werbung versprechen, beleuchtet unser Testbericht.

Optik, Haptik, Zubehör

29794-oyo-vs-lumiread-vs-kindle-3Der Oyo besteht praktisch nur aus Display und symmetrischen Rahmen, in den vier haptische Bedienelemente (An/Aus, Home, Blättern vor, Blättern zurück) eingearbeitet sind. Damit weist der Oyo den mit Abstand kleinsten Fußabdruck in der 6″ Klasse auf (vgl. Grafik), findet etwa in Mäntel-, Hand- und Umhängetaschen problemlos Platz. Trotz des kompakten Formfaktors bringt der Oyo 240 Gramm auf die Waage – etwa genauso viel wie der deutlich größere Kindle 3 und 20 Gramm mehr als der Sony Reader PRS-650. Bauformbedingt fühlt sich der Oyo sogar noch ein bisschen schwerer an, lässt sich dennoch auch längere Zeit ermüdungsfrei in einer Hand halten.

Optisch kommt Thalias erster “eigener” eBook Reader wenig spektakulär daher. Das von Medion konzipierte Gerät (ein entsprechender Hinweis findet sich auch auf der Gehäuserückseite) ist in  grau/weißem Industrieplastiklook gehalten – Sony-Lesegeräte wirken da deutlich schicker und wertiger. Das puristische Design mit totaler Fokussierung aufs Display – unterstrichen von einem Reliefrahmen – wird aber sicherlich auch seine Anhänger haben.

oyo9Zum Lieferumfang gehören neben Lesegerät und dem obligatorischen USB-Kabel für Aufladung und Dateitransfers via PC/Mac auch ein Netzladegerät – bei Konkurrenten wie Amazon oder Sony kostenpflichtiges Zubehör, für welches 20-50 Euro extra auszugeben ist. Weiterhin (ebenfalls keine Selbstverständlichkeit) liegt eine gedruckte Kurzanleitung im Karton; das komplette Handbuch findet sich in digitaler Form im Oyo-Speicher.

Funktionen & Usability

Herzstück vom Oyo ist ein vom E-Ink Rivalen SiPix gefertiges 6″ Touchscreen Display, über welchen ein großer Teil der Bedienung erfolgt. Das nicht-spiegelnde Panel ist kapazitiv, reagiert also nur auf Eingaben mit dem Finger.Gegenüber dem optischen Touchscreen der neuen Sony Reader muss deutlich mehr Energie und Konzentration aufgewendet werden, um die gewünschte Aktion auszuführen – flüchtige Eingaben ignoriert der Oyo schon einmal. Manch Oyo-Besitzer wird sich darum etwa dabei ertappen, nur noch über Blättertasten statt mittels (eben teilweise nicht registrierter) Wischgesten zu blättern.

oyo4Touchscreen-typisch gestaltet sich die Navigation sehr intuitiv: Die virtuellen Buttons sind (mit Ausnahme vom “Menü”-Button im Text) ausreichend groß und selbsterklärend beschriftet, die Menüstruktur logisch und flach – schon nach fünf Minuten ist man mit der Bedienführung des Lesegeräts vertraut. Die statischen Funktionen der vier haptischen Tasten sind eingängig, etwas mehr Flexibilität hätte aber an einigen Stellen nicht geschadet: Der Aufruf des Buch-Kontextmenüs über zum Beispiel eine hier anders oder doppelt belegte Hometaste (kurzer/langer Tastendruck) würde ein deutliches Usability-Plus gegenüber dem frickligen virtuellen Menübutton darstellen.

Der interne Speicherplatz beträgt 2 Gbyte und ist über MicroSD-Karten erweiterbar – sinnvoll vor allem, wenn man sich den integrierten MP3-Player zunutze macht. Inklusiv-eBooks gibt es nicht, statt dessen bloß eine Bedienungsanleitung sowie einen digitalen Willkommensbrief von Thalia-Chef Michael Busch (“Herzlichen Glückwunsch! Sie haben soeben ihren persönlichen Lesefreund gefunden.”…) . Anderswo geshoppte/geladene Textdokumente im txt-, html-, pdf- und epub-Format sowie Bild- und Musikdateien lassen sich via USB-Kabel in den Oyo schaufeln; für auf thalia.de verfügbare integrierte Literatur gibt es das WLAN-Modul.

Die WLAN-Verbindung zum integrierten eBook Store baut sich nach einmaliger Verifizierung am ausgewählten Hotspot automatisch auf – neben Netzwerken zuhause und in Cafes sollen auch in allen Thalia-Filialen gratis nutzbare Hotspots verfügbar sein. Zur Nutzung des Shops ist ein Thalia-Account nebst hinterlegten Zahlungsdaten nötig, der aus dem Gerät heraus oder (einfacher) online erstellt werden kann.

oyo5Anschließend offenbart sich ein durchaus funktionales Shop-Frontend mit Empfehlungen/Bestsellern, Genrekategorien und der obligatorischen Suchfunktion (nach Autor, Titel, ISBN). Thalia verspricht “mehrere Hunderttausend eBooks” – weil viele Verlage ihr Sortiment allerdings nur sukzessive auch in digitaler Form anbieten (bzw. nicht einmal das) finden sich hier wie überall viele Lücken in Print-Bestsellerlisten und “Long Tail”, also älteren und/oder weniger häufig verkauften Titeln. Ebenso fehlt es an kostenloser Public Domain Literatur, mehr Sotier- und Kategorisieroptionen (z.B. nach Preis) und der Information, ob ein eBook DRM-geschützt ist.

Vorm Abschluss eines Kaufprozesses muss nochmals das Kundenpasswort eingegeben werden, anschließend wird das eBook direkt ins Bücherregal geladen. Alles in allem stellt der Kaufvorgang über den integrierten eBook Store ein deutliches Komfort-Plus gegenüber nicht-konnektiven Lesegeräten etwa von Sony dar, wenngleich der Kindle hier noch in einer anderen Liga spielt – auf Amazon.com bequem über PC/Mac  gekaufte eBooks lassen sich automatisch auf den Kindle (und Apps für iPhone, Android, Blackberry, …)= synchronisieren, bei Thalia ist dazu dann doch wieder Adobe Digital Editions und ein USB-Kabel vonnöten.

oyo8Ein Webbrowser rundet den Oyo-Funktionsumfang ab. Für Mobil-Websites ist das Tool durchaus zu gebrauchen, Surfen im “vollwertigen” Internet macht aber vor allem aufgrund des trägen Touchscreens wenig Spaß. Von der im Factsheet announcierten Notizfunktion fehlte in unserem Testoyo (mit finaler Firmware bestückt) noch jede Spur, die Funktion sollte in den nächsten Wochen via Over-The-Air-Firmwareupgrade nachgerüstet werden.

Lesen

oyo3_0Gegenüber E-Ink Panels der neuesten (Pearl-)Generation – bislang nur in Kindle 3 + DX sowie in den Sony Readern PRS-350(PRS-650 zu finden und wohl in den nächsten Monaten auch nicht in weiteren Geräten verbaut – fällt das Kontrastverhältnis deutlich ab: Der Hintergrund ist dunkler, das Schriftbild weniger satt. Hat man neben dem Oyo aber nicht gerade einen NextGen-Reader auf dem Tisch, ist die Textdarstellung absolut zufriedenstellend und durchaus auf einem Niveau mit älteren E-Ink Lesegeräten. Ungeduldige (oder Kindle-verwöhnte) Lesefreunde werden sich allerdings schnell an den rekordverdächtig lahmen Umblätterzeiten stören – selbst bei einer epub-Datei frei von speicherintensiven Bildern gehen schon einmal 3-4 Sekunden für einen Seitenwechsel ins Lande (vgl. Video). Beim Umblättern kommt es weiterhin zu den oben beschriebenen Ärgernissen mit dem Touchscreen; zudem lässt sich die Textanzeige zwar via Lagesensor um 90°, aber nicht 180° drehen – der Oyo ist bei Nutzung der Tasten also immer mit rechts zu halten und zu bedienen, was Linkshändern sauer aufstoßen könnte.

oyo1_0Bei den Textanpassungsmöglichkeiten schöpft der Oyo aus dem Vollen – sechs verschiedene Schriftgrößen und fünf verschiedene Fonts stehen zur Auswahl. Vermisst haben wir hier lediglich eine Option für Blocksatz und das vom Kindle bekannte Justieren der Zeilenabstände. Auch im Bezug auf die Anpassung von pdf-Dateien hat Thalia ganze Arbeit geleistet: Texte können mit pdf-Reflow oder im originalen Seitenlayout angezeigt und auch hier sechsstufig gezoomt werden, innerhalb der Dokumente kann über den Touchscreen umher navigiert werden. Auch hier wird das Leseerlebnis aber von der allgemein lahmen Betriebsgeschwindigkeit beeinträchtigt – im Vergleich zum PRS-650 mit seinem fast ohne Zeitverzug ansprechenden Touchscreen (vgl. Video im Testbericht) quält man sich geradezu durch die Seiten.

Fazit

+

oyo7Der Oyo ist außerordentlich kompakt, liegt gut in der Hand und lässt sich auch von Anfängern intuitiv bedienen. Neueinsteiger, aber auch eBook-Erfahrene werden den einfachen Erwerb von digitaler Literatur zu schätzen lernen – solange man sich auf den gut befüllten Thalia eBook Store beschränkt, kommt man ohne bedienfeindliche Zusatzsoftware aus. Auch via USB-Kabel übertragene pdf-Dokumente machen auf dem Oyo eine erstaunlich gute Figur; der integrierte Webbrowser ermöglicht es zumindest, unterwegs auf dem Laufenden zu bleiben.

Die kontrastschwache Textanzeige steht deutlich im Schatten von Kindle 3 und Sony Lesegeräten. Der Touchscreen reagiert auf Eingaben träge, manchmal auch gar nicht; die allgemeine Betriebsgeschwindigkeit lässt zu Wünschen übrig, was wohl im gleichen Maße nicht ganz zeitgemäßer Hardware und suboptimal implemtierter Firmware geschuldet ist – zumindest an letzterem Umstand könnte noch gedreht werden.

=

award-oyoThalias “Zukunftslesegerät” Oyo wirkt eher wie ein eBook Reader aus der Vergangenheit: Neben den schon erschienenen neuen Lesegeräten von Amazon und Sony sieht der Oyo sprichwörtlich alt aus. Gleiches gilt allerdings auch für Libris Acer Lumiread und (in noch größerem Maße) für den Aluratek Libre von Weltbild – eBook Reader mit Pearl E-Ink Display bewegen sich hinsichtlich der Textdarstellung einfach erst einmal auf einer eigenen Ebene.

oyo2_0Betrachtet man den Oyo “stand alone” oder im Vergleich zu einem älteren E-Ink Reader (im Bild neben einem Sony Reader PRS-505), entpuppt sich der Sechs-Zoller als durchaus brauchbares Lesegerät. Digitale Bücher werden gut lesbar angezeigt, auch unter direkter Sonneneinstrahlung kann auf dem SiPix-Display geschmökert werden – bei Geräten mit resistivem E-Ink Touchscreen (Pocketbook 302, iRiver Cover Story, Sony Reader PRS-600) geht das nur unter Anstrengung oder gar nicht.

Unterm Strich kann der Oyo zwar in keiner Kategorie wirklich überzeugen, leistet sich aber auch keine unverzeihliche Schwäche und bietet als einziges Lesegerät neben dem Acer Lumiread (40 Euro teurer und mit zweifelhafter Ergonomie versehen) einen drahtlosen Zugang zu aktueller deutschsprachiger Literatur im eigenen eBook Store, auf welchen Lesefreunde aber auch nicht (wie beim Kindle) beschränkt sind. Wer sich mit Optik und gemächlichen Arbeitstempo vom Oyo anfreunden kann, mit seinem eBook Reader nicht mehr als Lesen möchte und die sich aus dem WiFi-Modul ergebenden Komfortvorteile nutzt und zu schätzen weiß, kann mit dem Oyo durchaus viel Freude haben.

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Kommentare


carokann 26. Oktober 2010 um 16:36

“Lesefreunde werden sich allerdings schnell an den rekordverdächtig lahmen Umblätterzeiten stören – selbst bei einer epub-Datei frei von speicherintensiven Bildern gehen schon einmal 3-4 Sekunden für einen Seitenwechsel ins Land ”

Mein PRS-300 ist da bei epub und selbst den meisten pdfs deutlich schneller. (< 1 sec)
Liegt es an der Hardware oder an einer überhastet gestrickten Firmware, um noch vor Weihnachten am Markt zu sein?

Maybe next time,OYO.

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Johannes 26. Oktober 2010 um 16:39

Wie gesagt, das Ding ist laut Thalia Presseabteilung mit derselben Firmware bestückt, die auf den ab übermorgen ausgelieferten Geräten zu finden ist. Hoffe (& glaube) aber, dass da in den nächsten Wochen/Monaten noch einmal nachgebessert wird.

Ciao
Johannes

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Rudolf 26. Oktober 2010 um 16:46

Hallo Johannes,
zwei Fragen:
(i) bei pdfs, wer gewinnt da – Oyo oder Kindle 3 – bezüglich dem Handling?
(ii) lassen sich in Pdfs Highlights setzen?

Liebe Grüsse.

Antworten

Thomas Knip 26. Oktober 2010 um 16:56

Was ich jetzt nicht verstanden habe:

“Vorm Abschluss eines Kaufprozesses muss nochmals das Kundenpasswort eingegeben werden, anschließend wird das eBook direkt ins Bücherregal geladen.” (…) bei Thalia ist dazu dann doch wieder Adobe Digital Editions und ein USB-Kabel vonnöten.

Lässt sich ein über den Oyo gekauftes eBook nun direkt öffnen und lesen, oder muss es (ich hoffe doch nicht) erst durch ADE gejagt werden?

Ansonsten danke für den ausführlichen Test, wenngleich ich wegen eines “sugzessive” wieder einmal Punkte in der B-Note abziehe. ;-)

Antworten

Johannes 26. Oktober 2010 um 17:13

@Rudolf 1) Kindle hat kein pdf-Reflow = Oyo ist besser; 2) Highlights gibt’s überhaupt nicht, Lesezeichen aber schon & auch im pdf-Modus.

@Thomas 1) Kannst es direkt über den Oyo kaufen und dann natürlich auch sofort loslesen, aber wenn du’s auf thalia.de kaufst, musst du halt mit ADE + USB-Kabel übertragen (bei Amazon geht das ja over the air) 2) Fehler -> korrigiert.

Ciao
Johannes

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Eckart 26. Oktober 2010 um 17:29

Was mich noch interessieren würde, ist, ob die WIedergabe von MP3s akteptabel ist oder nicht.

Antworten

Michael 26. Oktober 2010 um 18:08

Jaja, die PDFs.

Ich erinnere mich an eine PDF-Darstellung auf einer Thalia/Oyo-Seite, in de Highlights und Kommentare gezeigt wurden, die man auch anspringen konnte… Da gibt es wieder Unterschiede zwischen Versprechungen und dem echten Leben.
Ein Vergleich mit dem 90 Euro teureren PRS 650 ist aber nicht ganz fair. Irgend wo muss dieser Unterschied ja herkommen.
Gruss
Michael

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Grike 26. Oktober 2010 um 18:21

kurz ein danke, gutes review, insbesondere das video hilft zur Meinungsbildung (die blätterzeiten sind tatsächlich krass!)

Antworten

Margit 26. Oktober 2010 um 19:07

Hallo Johannes. Kann man Bücher auf den OYO auch in eigene angelegte Ordner stecken? ..und noch wichtiger… wenn ein Buch über den Shop gekauft wurde (also direkt auf dem Reader liegt), bekomme ich ihn als Sicherheitskopie auch noch auf meinen Rechner? Denn ein gekauftes Buch möche ich ja evtl. auch noch auf einen zukünftigen neuen Reader lesen können. Danke schon im Voraus für Deine Antwort.

Antworten

nameless 26. Oktober 2010 um 20:42

mehrere hunderttausend ebooks bei thalia? naja… hab mal testweise nach einigen autoren gesucht, im vergleich zum kindle store fehlt nach wie vor ne menge.
generell erscheint mir das angebot in etwa so mager wie beim weltbild ebook store, der nach eigener angabe 40.000 bücher im sortiment hat, was auch weit realistischer klingt…

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Nici 26. Oktober 2010 um 22:07

Welcher Reader ist denn von der Auflösung/Bildqualität eher zu empfehlen, der Oyo oder Cybook Opus???

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Karsten Fischke 26. Oktober 2010 um 23:15

das ASUS DR900 ist doch keine Vaporware

nun in Taiwan erschienen, Preis wohl 323 $

siehe den Bericht

http://blog.the-ebook-reader.com/2010/10/22/asus-tz-900-released-in-taiwan-video-dr-900-coming-soon/

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Karsten Fischke 26. Oktober 2010 um 23:43

Nici:

SiPix Displays können nicht mal mit den älteren Vizplex Displaygenerationen konkurrieren.

Daher gilt keiner der ach so neuen Ereader mit Sipix wie Oyo,DR900 kann es (wenigstens) mit älteren Vizplex Modellen wie Opus aufnehmen.

Antworten

Johannes 27. Oktober 2010 um 00:07

@Karsten @Nici Das sehe ich anders, Oyo/SiPix-Display sind imo durchaus auf einem Niveau mit älteren E-Ink Devices, vgl. oben das Bild Oyo vs. Sony Reader PRS-505 – der E-Ink Hintergrund ist heller, das Schriftbild aber auch.

@Generell Bitte habt Verständnis dafür, dass ich hier nicht auf jede Funktions-/Detailfrage eingehen kann, dazu fehlt mir allein die Zeit. Ab übermorgen (=Verkaufsstart) sollte euch aber in unserem Forum geholfen werden können -> http://www.e-reader-forum.de/ebook-reader/board48-oyo/

Ciao
Johannes

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Anatoli Loucher 27. Oktober 2010 um 00:41

“Das sehe ich anders, Oyo/SiPix-Display sind imo durchaus auf einem Niveau mit älteren E-Ink Devices, vgl. oben das Bild Oyo vs. Sony Reader PRS-505 – der E-Ink Hintergrund ist heller, das Schriftbild aber auch.”

Du hast OYO mit schon relativ “alten” SONY PRS 505 verglichen… Die erste Generationen von Vizplex waren auch etwas dunkler…

Wie man auf folgenden Vergleichsfoto mit Pocketbook 360 zu sehen ist… Es gibt durchaus bemerkbare unterschied zwischen SiPix-Display und Vizplex-Display:
http://img707.imageshack.us/i/dsc00277bq.jpg/

Antworten

Nicolas 27. Oktober 2010 um 09:00

@ Johannes & @ Anatoli Loucher:
Im “Cybook Orizon angefasst” (https://www.lesen.net/ereader/cybook-orizon-angefasst-4234/) ist folgendes zu lesen:
“Bookeen hat sich nicht unbedingt einen Gefallen damit getan, Cybook Opus (5″ E-Ink Display) und Cybook Orizon (6″ SiPix Display) auf der Frankfurter Buchmesse Seite an Seite zu präsentieren. Im direkten Vergleich der beiden Bildschirme wirkt das Cybook Orizon doch recht kontrastschwach, der Hintergrund ist deutlich dunkler als beim Cybook Opus.”
Nun, ist das Display vom Opus ein anderes Generation von Vizpex (im Vergleich mit Sony PRS 505)? Ich hatte verstanden, das Display vom Opus besser als das von Oyo wäre… Dass das Schriftbild auch dunkler ist ist eine Neuigkeit für mich.

Antworten

Christoph 27. Oktober 2010 um 09:21

Vielleicht sollte man ein Testbild definieren, das man auf jedem eBook-Reader anzeigen lässt und dann fotografiert?

Damit liesse sich doch die Darstellung besser vergleichen.

Antworten

Anatoli Loucher 27. Oktober 2010 um 10:35

“Nun, ist das Display vom Opus ein anderes Generation von Vizpex (im Vergleich mit Sony PRS 505)? Ich hatte verstanden, das Display vom Opus besser als das von Oyo wäre… Dass das Schriftbild auch dunkler ist ist eine Neuigkeit für mich.”

Ja, bei Opus ist spätere Vizpex Generation eingesetzt, wie auch bei Pocketbook 360. Aus von mir hinzufügten Foto, kann man den Unterschied schon deutlich erkennen…

Antworten

Karsten Fischke 27. Oktober 2010 um 11:32

Richtig, so war es auch von mir gemeint:
das Opus Bild ist deutlich besser als das Oyo Display.

Das Sony 505 hatte ich in meine Kernaussage nicht einbezogen.

Antworten

Eure Hilfe ist gefragt: Soll ich den Oyo kaufen oder nicht? | Patrick Schneider 27. Oktober 2010 um 14:08

[…] www.lesen.net/ // […]

Antworten

Uwe 27. Oktober 2010 um 18:20

Aus der Beschreibung wird (mir) nicht ganz klar, ob über die WLAN-Verbindung von einem Rechner im lokalen Heimnetz als Quelle freie e-Bücher (selbst erstellte z.B.) “abgeholt” werden können oder ob WLAN ausschließlich gegen den Shop läuft und alles andere per USB geholt werden muss.

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R 27. Oktober 2010 um 18:35

@Patrick:
Kommt drauf an, was Dir wichtig ist. Preis und WiFi sprechen für den Oyo,
Display und Reaktionsgeschwindigkeit dagegen.

@Medion:
Macht dem internen Prozessor unbedingt Beine, damit der Oyo wenigstens die Reaktionsgeschwindikeiten von den letzten Readern (zB. Sony 505) packt.
Und macht als Minimal-Modellpflege das Gehäuse (vorn) schwarz damit der Bildschirm wenigstens heller wirkt.

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Mike Neuhaus 28. Oktober 2010 um 08:49

Ich habe den Oyo gestern bekommen. Gewollt hatte ich ihn als Zweitlesegerät… und bin enttäuscht.

Im Vergleich zu meinem kindle 3 ist das Teil klar auf Spielzeugniveau. Geschwindigkeit und Anzeigeeigenschaften sind nicht im akzeptablen Bereich.

Ich habe es nicht geschafft, meine bei Thalia erstandenen Bücher über das Internet auf das Gerät zu laden. Dies ginge zur Zeit nicht, ließ mich der reader wissen.

Auch meine in ADE gelagerten DRM-Ebooks konnte ich mir nicht anschauen. Meine Lizenz (?) wäre abgelaufen, meinte der Oyo. Meine Adobe-ID hatte ich zuvor eingerichtet.

Mittels des browsers des readers wollte ich mir epubs und pdfs aus meiner heimischen Bibliothek downloaden – Fehlanzeige… ich konnte noch so auf den link tippen. Es geschah nichts.

Mein Resummee:
Das Ding geht zurück. Wenn solche Lesegräte angeboten werden, dürfen wir wohl noch sehr lange auf den Ausbau des ebook-Angebotes warten.
Mit vielen Schwächen könnte ich leben. Ausschlusskriterium ist aber die Geschwindigkeit des Seitenwechsels. Einen spannenden Krimi mit dem Gerät zu lesen, wird zu einer nervtötenden Geduldsprobe.

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Torben 28. Oktober 2010 um 15:21

Ich hab mir gerade den oyo im Thalia Shop angeguckt&muss sagen das ich wirklich vom Bildschirm enttäuscht bin. Gerade im vergleich zu den neuen Sony readern.
Mit dem schwachen touchscreen hätte ich noch leben können, auch die Verarbeitung ist nicht so wichtig da mein readern sowieso in einer Tasche landen wird.

Dann wird es wohl doch ein kindle oder Sony werden.

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gwendo 28. Oktober 2010 um 15:59

es stimmt nicht, dass der oyo …”als einziges Lesegerät neben dem Acer Lumiread (40 Euro teurer und mit zweifelhafter Ergonomie versehen) einen drahtlosen Zugang zu aktueller deutschsprachiger Literatur im eigenen eBook Store, auf welchen Lesefreunde aber auch nicht (wie beim Kindle) beschränkt sind” bietet. der onyx boox 60 (=bebook neo) kann das alles und noch viel mehr. zudem gibt es eine community, die fleissig firmwareerweiterungen schreibt. gut, er kostet das doppelte, aber ich moechte nicht mit 2 oyos tauschen.

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16u 28. Oktober 2010 um 22:49

Hallo Johannes,

kannst du sagen, ob und wie gut der Oyo mit DRM-geschützten PDFs der Onleihe (Verfallsdatum) zurechtkommt? Werden die angezeigt und wenn ja, wie lesbar sind die PDFs?
Gibt es Alternativen für dieses Anwendungsszenario?

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ck42 29. Oktober 2010 um 09:40

hier mein Vergleich zum PEARL EBX500.
Farbdisplay, Video, MP3 oder WLAN bewerte ich nicht, weil ich die nicht nutze.

Erst mal die Pluspunkte des Oyo:
Acculaufzeit Pearl nur 7h Lesen, muss alle3-4 Tage nachladen. Oft vergesse ich die ACCU-Anzeige und muss dann mal mit Netzteil lesen.
4 Plus für Oyo.
Startzeit: den Oyo kann ich in Standby lassen und sofort weiterlesen. Den Pearl muss ich bei längeren Pausen wegen Accu ausschalten. Neustart bis zum Lesen ca. 40s.
1 Pus für Oyo
Sonnenlicht: Erst wieder ab Mai interessant, aber in echten Sommerlicht kann man den TFT des Pearl nicht gebrauchen:
3 Plus für Oyo
Displaygröße: 6“ ist besser als 5“
2 Plus für Oyo.
In Summe 10 Pluspunkte für Oyo

Jetzt die Pluspunkte für Pearl.
Ordnerstruktur: ich kann wie auf jedem USB-Stick Ordner verschachtelt angelegen. Beim Oyo stehen die flach im Bücherregal, mehr als 50 Bücher machen da keinen Sinn.
4 Plus für Pearl.
Display, Kontrast, Schärfe: Der Kontrast mit dem grauen Hintergrund des Oyo ist schlechter:
1 Plus für Pearl
Spiegelung: gibt es beim Pearl nicht. Beim Oyo spiegeln sich Lichtquellen, die steiler 45 Grad einfallen.
4 Plus für Pearl
Lichtquelle: Der Pearl geht gut bei schlechten Licht oder im Bett
2 Plus für Pearl
Seitenumschaltung: Der Oyo braucht 2s. Der Pearl schaltet ohne Verzug.
3 Plus für Pearl:
Händling, Gewicht.: Der Oyo ist gut, aber der leichte kompakte Pearl optimal
1 Plus für Pearl
Preis, Ausstattung: 140 Oyo, 100 Pearl. Der Pearl hat noch eine brauchbare Hülle mit Magnetverschluss.
1 Plus für Pearl.

Summe 15:10 für Pearl.

Antworten

Inge Henkel 29. Oktober 2010 um 09:56

Habe den Oyo gestern bei Thalia getestet und mit meinem PRS 505 von Sony direkt verglichen:Bin ziemlich enttäuscht: die Lesbarkeit ist deutlich schlechter und auch die Reaktionszeit ist gefühlt endlos. Hatte auch die neuen Sony-Reader angesehen und halte sie für wesentlich besser. Die WLAN-Funktion ist nicht so unbedingt nötig, man kann sich ja die gewünschten Bücher schon vor dem Urlaub online runterladen. Werde wohl eher ein paar Euro mehr ausgeben um meine Augen zu schonen.

Antworten

Guido 29. Oktober 2010 um 10:09

Den Oyo habe ich als Fehlinvestition abgehakt. Mit der Trägheit des Oyo hätte ich noch leben können. Was aber gar nicht geht, ist das hundsmiserable Kontrastverhältnis. Die (graue) Schrift wirkt farblos – so sah mein alter Taschenrechner aus den 80er-Jahren aus, kurz bevor die Batterien leer waren.

Ein eBook von gutenberg.org brachte den Oyo dann völlig aus dem Konzept, er hängte sich mehrfach auf. Nach dem x-ten Kaltstart (der Reset-Schalter ist auf der Rückseite unter einem winzigen Löchlein versteckt) musste ich sogar die Werkseinstellungen bemühen, weil gar nichts mehr ging.

Durch meinen ipad bin ich zwar verwöhnt, aber ich habe für 139,- EUR keine Wunderkiste erwartet. Aber bei dem Oyo hört der Spaß auf. Spart euch das Geld und kauft Bücher im Laden – oder kauft einen besseren Reader.

Antworten

Rene 29. Oktober 2010 um 10:38

Mir ist völlig unverständlich, warum Thalia nicht noch ein Edelgerät für 200,- Euro rausgebracht hat, mindestens mit besserem Pearl-Display und Metallgehäuse. Schade eigentlich. Ich glaube, die haben es sich mit dem Teil versaut.

Antworten

Christoph 29. Oktober 2010 um 11:02

Wobei Thalia sogar noch gut dasteht im Vergleich mit Weltbild und Hugendubel.
Wenn man deren Internetauftritt besucht, wird einem der 99-Euro Billigstreader von Aluratek Bildschirmfüllend angeboten.
Der ist dank LCD-Technik nach übler, da er ja nicht mal den Vorteil des geringen Energiebedarfs hat.

Selbst wem neuere Modelle zu teuer sind, sollte nicht die vielen, im Vergleich oft besseren, Auslaufmodelle vergessen, welche man für ähnlich niedrige Beträge vielerorts kaufen kann.

Antworten

Lieschen Müller 29. Oktober 2010 um 11:48

und was haltet ihr von dem neuen Reader von JayTech, dem EB10. Könnte das etwas für einen “Neuling” im Ebook-Bereich sein, der erst einmal testen möchte und nicht glich hunderte von Euros ausgeben möchte, um nach einiger Zeit doch wieder zum ganz gewöhnlichen Buch zu greifen. Gibt es bei einem Discouter gerade für etwas über 100 EUR aber ich bin da echter Laie und die Beschreibung sagt mir nicht viel. Wenn da mal ein “erfahrener Hase” drauf schauen könnte??? Vielen Dank! und Gruß an alle Leseratten.

Antworten

tendter 29. Oktober 2010 um 12:00

Ich schicke meinen OYO heute zurück.
Ein normales Buch Seite für Seite lesen geht ganz gut.
Der Touchscreen ist aber unbrauchbar. Ich habe die epub-Version der “Zeit” geladen und dann versucht aus den Rubriken-Verzeichnissen zum jeweiligen Artikel zu kommen. Klappte nur bei jedem 10-ten Versuch. Die automatische Ausrichtung nervt auch bei kleinen Bewegungen.

tendter

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Christoph 29. Oktober 2010 um 12:15

Dieses Gerät das es bei Schlecke zu finden gibt, ist nicht aufs Lesen spezialisiert.
Das bedeutet nicht, das es dazu nicht geeignet wäre, es kann dafür nämlich auch Videos abspielen. All das auch in Farbe vor allem.

Wenn es um die Darstellung von Büchern, vor allem eBooks in den entsprechenden Dateiformaten (ePub) geht, ist so ein Farbgerät nur die zweitbeste Wahl.
Die “echten” eBook-Reader mit einem Bildschirm der Papier imitiert, haben dann als auch Einzige den Vorteil, wirklich Tage- und sogar Wochenlang mit einer Akkuladung arbeiten zu können. Auch ist der Lesekomfort hier bei reinem Text am größten.
Für Zeitschriften oder natürlich auch Bücher mit vielen Bildern ist solch ein Farbgerät dann besser geeignet.

Ich denke, für die 120 Euro kann man mit dem Gerät von Schlecker nicht allzu viel Falsch machen.
Um jedoch in erster Linie Bücher lesen zu wollen, solltest Du statt dessen in etwa die selbe Summe vielleicht in ein gebrauchtes Gerät investieren, das einen Bildschirm der Marke “E-Ink” hat.
Gelegentlich werden auch Neugeräte zu solchen Preisen angeboten, dann aber zum Ausverkauf.

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Entscheiderblog » Blog Archive » eBooks im Management – Der OYO eBook Reader 29. Oktober 2010 um 12:24

[…] lesbar. Allerdings sind die Kontras­te nicht ganz so knackig, wie ich es gedacht hätte. Ein anderer Tester schreibt das der Touchoberfläche zu. Letztere ist m.E. auch eher ein […]

Antworten

Oyo: Thalia bringt WiFi-Reader für 139 Euro » Topnews, eReader » lesen.net 29. Oktober 2010 um 13:50

[…] 28.10.: Zum Testbericht] Auf der internationalen Funkausstellung hat Thalia soeben sein “Zukunftlesegerät” […]

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Wolfgang 29. Oktober 2010 um 15:38

Lieber Johannes,
vielen Dank für deinen Video-Test des Oyo. Nachdem ich den gesehen hatte, besonders das absolut träge Verhalten beim Umblättern und sonstigen Aktionen, habe ich sofort meine Oyo-Bestellung bei bol.de storniert (hatte dort sogar einen Erstkundengutschein mit 10% Rabatt) und den Kindle 3 bestellt.
Heute ist er angekommen, ein einziger Genuss. Das Display ist Spitze, umblättern macht er blitzschnell, auch Reaktionen im Menü laufen so blitzschnell ab, dass ich gerade im Amazonshop versehentlich ein Buch gekauft habe (Sherlock Holmes, zum Glück nur ca. 3,50 Euro). Und mit calibre sind epubs in wenigen Sekunden in das mobi-Format umgewandelt und per USB-Kabel auf den Kindle geschickt.
Vom iPod/iPhone habe ich genug Netzteile, um den Kindle über USB zu laden.
Übrigens läuft der Versand über amazon.com wirklich sehr schnell per UPS Express, Dienstag abend bestellt, Mittwoch nachmittag versandt, Donnerstag im Flugzeug und Freitag früh zugestellt, hervorragende Logistik!

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Manuel 29. Oktober 2010 um 20:00

@Wolfgang: Was hat der Kindle unterm Strich gekostet?

Antworten

carokann 29. Oktober 2010 um 21:39

Erinnert sei an den für Dezember angekündigten Medion-Live P6101

https://www.lesen.net/ereader/medion-live-p6101-angefasst-3916/

Gibt es Neuigkeiten? Das Gerät hat einen spröden Charme – allerdings e-ink, was auch ohne PEARL besser ist als das SIPIX des Oyo.

Was wird er kosten und wird ALDI, die vom Oyo Enttäuschten aufsammeln?

Antworten

Rene 29. Oktober 2010 um 22:12

Ich habe mir jetzt den Oyo doch mal live angeschaut. Wirkt nicht 100% durchdacht, aber für 140 Euro hat man immerhin: Touchscreen, Wifi, relativ grosses Display, gute Darstelungskonfiguration für verschiedene Formate. Im Vergleich zur neuesten Generation etwas kontrastsschwächer aber durchaus angenehm lesbar. Meine Bewertung: Bei Preis Leistung ist er auf jeden Fall auf den vorderen Plätzen.

Antworten

Frida Lizine 29. Oktober 2010 um 22:32

Hallo ich war gestern in meiner Thalia Filiale und wollte den eingebauten Webbrowser mit Wikipedia ausprobieren. Das ging aber nicht, ich habe die Verkäuferinnen gefragt warum es nicht geht und die sagten mir das man mit dem oyo NUR auf der Thalia Seite surfen kann, dann habe ich gefragt wozu Wikipedia und Google vorinstaliert sind, was sie leider nicht wussten. Kann man jetzt damit surfen oder nicht?

Antworten

Christoph 29. Oktober 2010 um 23:01

Ja, man kann surfen.
Aber nicht im Wlan-Netz der Thalia-Filialen.
Das leitet ausschliesslich zur Thalia-Webseite weiter.
Zu Hause oder an einem anderen Wlan-Zugang klappt alles wie gewünscht.

Antworten

Frida Lizine 29. Oktober 2010 um 23:40

Danke schön ich werde ihn wahrscheinlich morgen kaufen( zum ausprobieren) wenn ich gar nicht mit dem Teil klar komme bringe ich am Montag zurück.

Antworten

Wolfgang 30. Oktober 2010 um 09:39

@ Manuel:

Der Kindle 3 hat incl. Zoll und Versand folgendes gekostet:
Item Subtotal: $139.00
Shipping and handling: $20.98
Import Fees Deposit: $30.40
Total: $190.38 (EUR 142,23)

Dazu kommt wohl noch 1 % Kreditkartengebühr für Auslandseinsatz, also insgesamt ca. 144 Euro und damit fast das gleiche wie der Oyo!

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kemper-böninghausen 30. Oktober 2010 um 19:48

Hallo,

ich habe eine Frage bezüglich Lesbarkeit von pdf-Dateien:
In google.books.com kann man sich alte Bücher (z. B. Geschichte von England von Lappenberg, in Fraktur geschrieben) herunterladen. Es sind meines Wissens gescante Bücher, die im pdf-Format zur Verfügung gestellt werden. Im Sony-Reader sind die Bücher nicht gut rübergekommen, d. h. es wurde eine Seite abgebildet. Diese war aber sehr klein geschrieben. Die darauffolgende Seite war dann leer und das ging dann immer weiter so. Mit anderen Worten, gar nicht zum Lesen geeignet.
Wie sieht es im oyo aus? Kann mir jemand eine konkrete Auskunft geben? Bei Thalia sagte man mir, dass es für diese Art von Büchern überhaupt keinen Reader gibt.

Ich freue mich auf eine Antwort.

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Anatoli Loucher 30. Oktober 2010 um 22:01

“Bei Thalia sagte man mir, dass es für diese Art von Büchern überhaupt keinen Reader gibt.

Ich freue mich auf eine Antwort.”

Für solche Bücher braucht man ein 9,7″ Bildschirm…

Also Pocketbook 902/903 oder Kindele DX.

Wenn das Buch 2 Spalten hat, dann mit Mehrspaltenmodus von Pocketbook wird es deutlich besser dargestellt, als mit Kindele DX.

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Susanne 31. Oktober 2010 um 22:25

Also ich habe mir den OYO gekauft, weil, ich wollte nur lesen! Den Webbrowser brauche ich nicht, ich habe zu Hause Internet und kaufe mir da meine EBooks.
Zum Lesegefühl:
Es macht Spaß und lesen soll entspannen, er blättert gut um und er ist sehr handlich. Sicher kann man sich einen Sony kaufen oder einen anderen Reader, aber ich halte es damit wie mit Autos, würden wir alle das gleiche fahren, würde es ja kein Spaß mehr machen, oder?
Jeder sollte seine Erfahrung persönlich machen und meine Meinung zu dem Gerät ist: er ist mein neues Baby, ich kann ihn überall hinschleppen und vor allem liest er TXT, PDF, epub also völlig ausreichend meiner Meinung nach. Wer einen Computer möchte muss sich dann wohl doch die Platte vom Appel kaufen, damit hat man dann alles. Für kuschlige Stunden am Abend zum lesen, super und es lohnt sich!

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Guido 1. November 2010 um 13:42

Hmmm…also Susanne scheint ein anderen Oyo zu haben.

Böse Stimmen behaupten ja, dass sich diverse Hersteller gern auf Seiten wie dieser per Pseudonym positiv zu ihren Produkten äußern.

Die fundierte Aufzählung was er alles lesen kann, würde jedenfalls ins Schema passen.

Logisch, jeder sollte seine persönliche Erfahrung machen. Meinen Oyo habe ich jedenfalls zurückgebracht, was Thalia anstandslos akzeptiert hat – das fand ich sehr vorbildlich.

Kuschelige Stunden mit dem Oyo hätte ich auch gern gehabt. Aber ich lese nicht gerne unter Flutlicht.

In einem Punkt bin ich aber dann doch mit Susanne einer Meinung: der Oyo ist klein und handlich gewesen.

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Susanne 1. November 2010 um 14:27

Lieber Guido:-)

nein, ich bin weder von Thalia noch von Medion, ehrlich nicht. Ich bin einfach nur begeistert von meinem Oyo aber so hat ja jeder seine Erfahrungen und Ansichten. Mir gefällt er wirklich und vielleicht bin ich auch zu bescheiden, dass kann auch sein. Ich habe gestern Abend, in meinem Bett, mit nur einer kleinen Leselampe gelesen und es hat funktioniert, ich muss allerdings zugegen, wir wollen ja fair sein, dass ich mir heute noch ein Leselicht bestellt habe. Ein Oyo ist eben kein Ipad, es ist eben “nur” ein Oyo.
Aber es ist dennoch von Vorteil, wenn die Nutzer verschiedene Meinungen lesen können und sich dann entscheiden wollen!
Dir lieber Guido, viele Grüße aus Berlin!
Susanne

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Karsten Fischke 1. November 2010 um 14:41

Da sieht man mal wieder wie es ist, wenn absolute Laien ein neues Produkt beurteilen (mangels Vergleichsmöglichkeiten zu “besseren Konkurrenzprodukten”)

Das ewig gleiche Spiel kenne ich MEHRFACH von früher als Nachbarn und Freunde auf Feiern mir stets weis machen wollten was für ne “megadolle Quali mit 5 MP” ihr schrottiger 99 € teure Fotoapparat von Medion hätte.

Orale Überzeugungsarbeit war da vergeblich!

Erst als ich denen immer am Schluss den direkten Vergleich eines vor Ort geschossenen Fotos meiner Canon und der Medion am TFT des Gastgebers zeigte staunten die wie blöde über die horrend schlechte Qualität IHRER Medion/Rollei etc und einer warf sogar mal die vor 5 min noch so hochgelobte Cam in den Abfalleimer, so geschockt war der.

Fortsetzbar ist diese Problematik mit den vielen Narren die sich im Blödmarkt nen LCD-Tv andrehen lassen (statt einen für analog TV viel besser geeigneteren Plasma insbesondere angesichts des bei LCDs kaum vorhandenen Schwarzwerts)

So wirds hier auch mit Susanne sein, mangels Kenntnisse der Materie ist das Ding für sie eben “doll”
Und so wird es eben auch hunderten anderen Ebook-Neulingen mit ihrem Oyo ergehen – mangels Vergleichsmöglichkeit

Ich habe jedenfalls den Oyo vor Ort angeschaut und angesichts der miesen SiPix-Bildqualität (zB. viel zu grauer Hintergrund) und der schnarchlahmen Reaktionszeiten ganz schnell Abstand davon genommen.

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Pax 1. November 2010 um 14:51

Wenn sie mit dem Reader zufrieden ist, ist das doch toll.
Warum jemanden dabei in die Suppe spucken?

Wenn er dir nicht gefällt, kauf dir einen anderen.

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Bernd Merling 1. November 2010 um 15:05

Moin, also ich habe den Oyo noch nicht in der Hand gehalten, aber ich würde ohnehin jedem den ich kenne zum Aluratek Libre raten. Der ist nicht nur sehr viel billiger (nur 99 EUR bei Weltbild!), sondern reicht auch vollkommen aus. Er unterstützt alle Formate, man bekommt die Bücher günstig im Shop und einwandfrei lesen kann ich darauf auch. Vor alle ohne dieses lästige Flimmern beim umblättern. Der einzige Nachteil ist eigentlich die kütrzere Akkulaufzeit, aber laden wir nicht eh alle fast täglich unser Handy auf, ohne das wir nicht leben können? Eben.

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Icke 1. November 2010 um 15:51

Also ich muss Karsten zustimmen, jeder der glaubt sein Reader/Fernseher/”was auch immer” sei toll, nur weil er die wirklich guten Geräte nicht kennt, kann einem nur Leid tun, denn er hätte es besser haben können.
Die Leute schmeißen den Firmen mit der bunten Werbung Geld in den Rachen, um mit etwas vorlieb zu nehmen, dass eigentlich nur zweitklassig ist.
Und im Nachhinein war es fast immer ne gute Entscheidung, das ist psychologisch bedingt, nur wenige Menschen können den Fehler von selbst einsehen…

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Thomas Knip 1. November 2010 um 16:42

Hm, “gefühlt” sind vier der letzten acht Postings gekauft.

Lesen.net kann’s freuen, lancierte Kommentare sprechen für die zunehmende Reichweiter der Seite. :)

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carokann 1. November 2010 um 17:26

Nach den ipadisten nun die Oyoten gegen die Sonyten. Lasset die Readerkriege beginnen!

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Christoph 1. November 2010 um 17:47

Als Jemand der sogar Erfahrung mit Guerilla-Marketing hat, würde ich das so nicht unterstellen wollen.
Oder umgekehrt kann eine werbende Aussage auch hinter negativen Äußerungen zu finden sein.
Wer sein Handwerk beherrscht, schreibt nicht auffallen positives gegen eine Wand der Ablehnung. Da muss man kreativ werden und vielleicht das nette Personal bei Thalia loben, die unkomplizierte Rücknahme, die Gutscheine. Kurz gesagt, man muss die Wogen bloss glätten und nicht gegen die Windmühlen kämpfen.

Ich fand es vor Einführung des Oyo zum Beispiel auffällig, das “lesen.net” in Münster beheimatet ist. Zufällig dort, von wo aus auch Douglas/Thalia sein Internet-Geschäft leiten lässt und Buch.de seine Geschäftsadresse hat.
Münster ist nicht unbedingt der Nabel der Welt, da wird man etwas skeptisch.

Aber wie bei all solchen Verdachtsmomenten spielt immer auch der Zufall mit hinein, denn aus Münster klingt es von zweierlei Absendern sehr gegensätzlich, was die Qualität des Oyo anbetrifft.
Da müsste schon Jemand verschreibungspflichtige Medikamente missbraucht haben, um beide Meinungen finanziell zu unterstützen.

Und ein Gerät für 139 Euro darf trotzdem von einer Vielzahl (nicht unbedingt die Mehrheit) für gut befunden werden. Oder wenigstens für gut genug.
Das darf und muss gesagt werden, denn das soll hier doch nicht zu Hasspredigten ausufern.

So ein Oyo ist ja nicht unbrauchbar, bloss weil andere Produkte manche Funktionen angenehmer ausführen.
Spannend wird noch, wie sich die für einen späteren Zeitpunkt angekündigte UMTS-Version schlagen wird.
Es gibt sicher ausser einer später anlaufenden Produktion keinen anderen Grund, das Gerät nicht sofort anzubieten, ausser der Chance, sich für die Anpassung der Software des Oyo mehr Zeit nehmen zu können.

Wird dann auch noch spannend.

Und wie das FNACbook in Frankreich aufgenommen wird, sollte man auch verfolgen, denn es basiert ja auf der selben Hardware.

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Nico 1. November 2010 um 18:37

Sehr interessante Diskussion hier. In dem Zusammenhang möchte ich noch auf das hauseigene Forum von lesen.net hinweisen. Wenn man das so liest bekommt man den Eindruck, dass die Kritik im Test nicht an den Haaren herbeigezogen ist:

http://www.e-reader-forum.de/ebook-reader/board48-oyo/

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Nico 1. November 2010 um 18:48

Sehr interessante Diskussion. Als Kindle2-Nutzer bin ich ja noch auf der Suche nach einer Alternative, die keine Probleme mit ePub-DRM oder Adobe Digital Editions hat. Aber den Oyo scheint man dann ja doch mit Vorsicht geniessen zu müssen… Bin auch gespannt was das Medion-Gerät von Aldi bringen wird…

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Susanne 1. November 2010 um 19:00

Alsooooooooooooo:-)lieber Karsten und die anderen auch ein liebes “hallo”. Nein, ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten, gebe ich zu aber darf ich meinen Oyo deswegen nicht toll finden. Ich bin, wie mein Name es schon aussagt, eine Frau und ich brauche kein technisches Schnicki-Schnacki. Ich lese gern und derzeit sehr viel mit meinem OYO ( weil er Neu ist, ja ja ja) und weil es mir einfach Spaß macht. Mir sind seine Reaktionszeiten völlig schnurz. Ich klicke auf meinen Knopf und er blättert um, ich kann sehr gut lesen, der Kontrast ist augenscheinlich (wenn auch nur für mich) ok. ICH und das betone ich hier nur wieder ICH persönlich habe viel viel Spaß an diesem Gerät. Jeder der sich etwas anderes kaufen möchte, bitte kann er gern tun und ich lass mich gerne auch belehren, das andere und teurere Geräte viel mehr können als mein kleiner Freund. Hier ging es ja um jeden seine persönliche Meinung zu diesem kleinen Gerät und die habe ich einfach mal gepostet. Ich finde es sehr amüsant, was dabei so zu Tage kommt*grins.
Zu Karsten nochmal, wenn ein Freund von mir seine Kamera in den Müll schmeißen würde, weil diese nicht irgendwelche Pixel-Paxel hat, würde ich ihn fragen ob er einen an der Waffel hat. Ich muss für 99 Euro ne ganze Menge arbeiten und ich denke das geht mir nicht allein so. Nicht jeder kann und will sich ein High-Tech-Super-Duper Gerät leisten. Ich besitze einige Geräte von der Firma Medion allerdings auch Philips, Sony und sogar ja ja einen I-Pod Nano( diesen würde ich im übrigen mit meinem Leben verteidigen)aber deswegen sind nicht alle anderen Geräte dieser Welt untauglich. Ich bleibe dabei und freue mich auf die nächsten Kommentare, vielleicht sollten wir die Mail-Adressen austauschen*grins, mein OYO ist toll, so und nun ihr wieder.
Viele liebe Grüße aus dem dunklen Berlin aber mit Sonne im Herzen
Susanne:-)

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carokann 1. November 2010 um 19:09

Verschwörungstheorethisch betrachtet, ist der OYO der wohl letzte, bislang gelungene Versuch, der verknöcherten deutschen Buchbranche das ereaden zu verhindern.

Dazu promotete man den Oyo, um nun bitterlich Enttäuschte für weitere fünf Jahre zum Papierbuchduft-Konsum abzurichten.

Wie sagte eine THALIA-Mitarbeiterin, als ich ihr die Lage der US-Kette Barnes&Noble schilderte (sucht händeringend einen Käufer) trotz NOOK:

“Ich muss noch zweiundzwanzig JAHRE arbeiten!!!!”

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Johannes 1. November 2010 um 19:53

@Christoph Ich hab’ buch.de bis Anfang Oktober im Bereich Social Media unterstützt – das ist kein Geheimnis und zB in der ersten Oyo-Meldung Anfang September sowie in meinem Xing-Profil (oben verlinkt) angegeben. Aber wie du schon richtig festgestellt hast, ist unsere Review doch ein gutes Stück von einer (mutmaßlich) gewollten Oyo-Presse entfernt, und weil ich keine verschreibungspflichtigen Medikamente missbrauche, …:)

Ciao
Johannes

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Tita 1. November 2010 um 20:15

Ich hab es heute auch endlich mal in eine Thalia-Filiale geschafft um mir den OYO anzusehen. Hatte nicht wirklich vor zu kaufen, da ich erst vor kurzem einen Hanvon N518 erstanden habe und mit dem eigentlich zufrieden bin, aber schauen kann ja nicht schaden. Fand den Reader jetzt eigentlich nicht so schlecht, die Schriftdarstellung ist sicherlich nicht so toll wie bei Sony, aber zum normalen Lesen sicherlich ausreichend. Das Gerät ist noch etwas langsamer als mein Hanvon, das würde mich wahrscheinlich stören. Was mir dagegen gefallen hat ist das der OYO mit seinen 6″ doch sehr leicht und handlich ist.

Zur vorherigen Diskussion kann ich eigentlich auch nur sagen, dass ja ein Gerät nicht unbedingt schlecht sein muss, weil es bessere Konkurrenzprodukte gibt. Und nur weil ein paar Leute schlechte Erfahrungen gemacht haben, können ja andere trotzdem damit zufrieden sein.

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Icke 1. November 2010 um 20:39

Ich hab hier auch noch nen Cybook Opus, er hat mir gute Dienste geleistet und ich hatte ihn auf Anhieb ins Herz geschlossen.
Halte ich ihn jetzt neben meinen Kindle 3, überkommt mich ein Schaudern.
Der Vergleich ist zwar nicht fair, aber das Prinzip doch dasselbe, zumal der Oyo genauso viel kostet wie der K3.
Ich hab auch das Gefühl, dass die Zahl der DRM freien, also Kindle kompatiblen, ebooks zunimmt.
Ich werd am WE mal den Vergleich beim Thalia meines Vertrauens wagen.

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Oyo – neuer eReader von Thalia und bol.de [update] – berts linux blog 1. November 2010 um 21:05

[…] https://www.lesen.net/ereader/oyo-thalia-im-test-4349/ […]

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Mein erster eBook-Reader – Outside the Walled Garden 1. November 2010 um 22:32

[…] vorab veröffentlichten Tests wurde er oft als zweischneidiges Schwert dargestellt. Besonders das Display – vor allem dessen […]

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Beobachter 2. November 2010 um 10:17

Es ist schon erstaunlich, wie sich die OYO-Kritiker ins Zeug legen. Es gibt eine ganze Palette davon: Verchwörungstheoretiker; solche, die unermüdlich dasselbe Posting an vielen Stellen (Foren, Blogs, usw. stellen), damit es richtig “sitzt”; solche, die die OYO-Besitzer “retten” wollen und zu guter Letzt solche, die es anscheinend einfach nicht ertragen können, dass andere mit ihrem OYO zufrieden sind. Klar, der OYO ist nicht perfekt, aber für mich ist auch klar: kein anderes Lesegerät, das derzeit am Markt ist, kommt für mich persönlich in Frage. Kein Kindle, kein Sony, kein Pocketbook und wie sie alle heißen. Ich schätze, ich bin auch nicht der einzige, für den das gilt. Die Kritiker müssen halt damit leben. :-)

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Peter 2. November 2010 um 11:07

Hallo an alle.
Nachdem ich jetzt schon eine Weile hier mitlese möchte ich auch mal meine Meinung zum Oyo sagen und hätte auch gleich noch ein paar Fragen dazu.
Also ich hab mir den Oyo letzte Woche direkt bei Thalia im Laden gekauft. Ich hatte vorher noch keinen E-Reader, bin daher also auch kein Experte auf diesem Gebiet. Mein persönlicher Eindruck vom Oyo ist eher gemischt, was mich persönlich am meisten stört ist zum einen der Bildschirm, der bei sehr guter Beleuchtung/ Tageslicht zwar halbwegs angenehm zu lesen ist, sobald die Umgebungsbeleuchtung aber nicht mehr optimal ist, wird das lesen schwierig und kann, so denke ich zumindest, wohl auch für die Augen nicht mehr besonders gut sein. Der zweite Punkt der mich fast am meisten stört ist, dass Bilder in PDFs bzw. PDFs im A4-Format, bei denen der gesamte Text als Bild gescannt wurde überhaupt nicht lesbar sind. D.h. die PDFs können zwar geöffnet werden, da aber die ansonsten nicht so schlechte Reflow-Funktion bei Bildern logischerweise nicht funktioniert und eine Zoommöglichkeit bei PDFs vollständig fehlt, ist es unmöglich, die Schrift noch irgendwie lesen zu können. Ich weiß jetzt nicht wie das bei anderen E-Readern gelöst wird, aber in diesem Punkt bin ich einfach maßlos enttäuscht. Meint ihr, Thalia/ Medion bessern bei der PDF-Darstellung mit einer zukünftigen Firmware noch nach?

Die Umschaltzeiten sind tatsächlich relativ lange, allerdings konnte ich keinen Fall feststellen, in dem es 3-4 Sekunden gedauert hätte, wie öfter hier zu lesen war. Ich würde sagen, bei all meinen PDFs (ePubs hab ich leider keine) hat das Umblättern so zwischen 1 und 2 Sekunden gedauert, eher 2 als eine :-). Probleme machte bei mir auch die automatische Bildschirmdrehung (horizontal/ vertikal), diese reagierte nur sehr, sehr langsam (> 10 Sekungen) oder überhaupt erst nach mehrmaligem Schütteln des Readers.

So liegt der Oyo aber gut in der Hand und ist von den Tasten her angenehm zu bedienen, ob der Preis aber aufgrund der teilweise doch sehr ärgerlichen Mängel angemessen ist, möchte ich hier nicht beurteilen.

Was auch noch zu bemängeln wäre, ist das dürftig ausgefallene Handbuch (welches nur in direkt am Reader gespeicherter Form geliefert wird). So wird z.B. kein Wort darüber verloren, was die bei PDFs einstellbaren Darstellungsoptionen genau bedeuten (“Reflow” ist klar, “Leseoptimiert”, “Fortlaufend”, “Original” ist auch klar).

Die Herstellung einer WLAN-Verbindung hat problemlos auf Anhieb geklappt, diese ist auch zwingend erforderlich, nachdem der Reader das erste mal gestartet wurde, da er ohne eine erstmalige Internetverbindung herzustellen nicht verwendet werden kann. Bei den WLAN-Optionen ist mir noch folgendes aufgefallen: Wenn ich in den Einstellungen WLAN deaktiviere, dann wieder ins Hauptmenü gehe, eine Buch lese etc. und später nochmals die WLAN-Einstellungen aufrufe, ist die WLAN-Verbindung wieder aktiviert, ist das sonst auch schon jemandem aufgefallen? Ist das eine Fehlfunktion und die WLAN-Verbindung wird gar nie deaktiviert oder wird sie erst wieder aktiviert, wenn man erneut die Einstellungen aufruft, hat da jemand eine Ahnung diesbezüglich?

Ich werde den Oyo jetzt zwar behalten, da ich eigentlich nicht mehr Geld als der Oyo gekostet hat für einen E-Reader ausgeben möchte (vielleicht später einmal, wenn die Technik ausgereifter ist), dass ich mir den Oyo aber nochmal kaufen würde, glaube ich eher nicht.

LG Peter

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Karsten Fischke 2. November 2010 um 11:58

@Beobachter:

wenn du mal einen Kindle3 (der im Selbstimport nur ca 148 € kostet)
wirklich in der Hand gehabt hättest
würdest du deine Meinung ganz schnell revidieren.

Aber SO kannst du dir doch keine richtige Meinung bilden, oder gar was von einer Verschwörung gg den Oyo zusammenfantasieren!
Der Oyo hat eben nur mittelmässige Hardware (SiPix) und (hoffentlich nur) schlecht programmierte sehr lahme Firmware.

Es ist eben ein Unterschied wie zw. Porsche und VW Polo (Oyo), obgleich beide fast gleich viel kosten.

Die harten Technik-Fakten lassen sich eben nicht totschweigen.
– Kindle3 hat ein famoses Pearl Ink Display
– blitzschnelle Umschaltzeiten usw

Nur darauf wird fairerweise in den Kritiken deutlich hingewiesen, damit eben ein Bewusstsein geschaffen wird, daß es eben in der selben Preiskategorie um einige Klassen bessere Reader gibt.

Nur zu schade, daß Amazon ihn nicht direkt in .de verkauft.

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Susanne 2. November 2010 um 20:41

Ich habe mir mal den Kindle angesehen und auch gelesen, die Kritiken waren nicht so dolle hier, kann man auch nachlesen, obwohl ich als “Laie” ja nun gar keinen Schimmer habe. Das mit dem Licht, das stimmt, ich habe mir für 5 Euro und 99 Cent eine Klemmleuchte bestellt, damit es etwas besser ausgeleuchtet ist, hatte ich aber vorher schon geschrieben. Ich kenne eure Ansprüche leider nicht aber für mich ist er ausreichend. Geht zu Thalia, seht ihn euch an, kauft ihn oder lasst es. Mich würde an dem Kindle schon stören, wenn das Dingens mal kaputt ist, kann ick nich mal eben zu Thalia latschen und den mal eben zu Reparatur geben. Und mit der Software und der Sache mit dem WLAN und den Zugängen gibt es ja offensichtlich auch Probleme, habe ich eben gelesen ist also keine Fachkundige Meinung!!!! Ich behalte meinen OYO und ich finde ihn toll.
Susanne

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Karsten Fischke 3. November 2010 um 01:00

Susanne: sicher, dass dies der neue Kindle 3 war und nicht der alte 2?

Antworten

Kater Karlo 3. November 2010 um 09:56

@ICKE: “… Cybook Opus … Halte ich ihn jetzt neben meinen Kindle 3, überkommt mich ein Schaudern.”

Könntest du bitte ausführen, wie genau du das meinst.

Ich hatte vor kurzem die Möglichkeit, beide in natura miteinander zu vergleichen, und mich überkam ein Schaudern höchstens dahingehend, dass ich sah, was für ein im Vergleich zum Opus unhandliches und schweres Stück der Kindle 3 ist (was mir zuvor ohne die Vergleichmöglichkeit mit dem Opus nie so stark aufgefallen ist).

Die Tastatur ist für mich mehr als verzichtbar und macht den Reader nur unnötig groß, das 5″-Display ist (v. a. im Querformat) leicht groß genug, für PDF-Dokumente braucht man sowieso ein 9″-Gerät, damit man annehmbar damit arbeiten kann.

Sicher, vom Display ist der K3 etwas besser (ist ja schließlich zs. mit dem Sony exklusiv die neueste eInk-Generation), aber der Unterschied ist zumindest für mich (im Unterschied zum weit dahinter liegenden Oyo-Display) was die Lesbarkeit angeht eher marginal, das Display des Opus reicht bei weitem.

Fazit: Für mich sind Reader in der Größe des Opus und des Pocketbook 360 das Non plus ultra wegen ihrer Kompaktheit und des geringen Gewichts, als Ergänzung dazu dann noch einen 9″-Reader (hoffentlich schafft da Pocketbook einen großen Wurf).

Antworten

Markus 3. November 2010 um 10:20

Hallo zusammen,

ich habe meinen OYO seit ca. 1 Woche und auch ich muss sagen (auch, wenn das hier vielleicht einige nicht hören möchten), dass ich zufrieden mit dem Gerät bin.

Mit dem OYO ist das, was ich damit machen möchte, in einem für mich zufriedenstellenden Rahmen, möglich – LESEN.

Auch ich bin Neuling und viele die hier schreiben werden jetzt wahrscheinlich schreiben, dass ich noch nicht genug Ahnung habe, um mir eine Meinung zu bilden.

In diesem Sinne…

Antworten

Susanne 3. November 2010 um 11:19

Hallo Karsten, ich denke mal, ich habe das auf dieser Seite hier gelesen! Was mich an diesem Kindle stört ist diese Tastatur da unten, muss man das haben? Ich sehe das wie Markus, ich will mit meinem Gerät lesen und das genau erfüllt mein OYO und ich liebe ihn heiß und innig aber ich finde dennoch den Austausch hier sehr angenehm. Freue mich auf die nächsten Kommentare:-)
Euch alle einen schönen Tag und einen noch schöneren Leseabend:-)
Susanne

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Helge 3. November 2010 um 11:44

Susanne, ach nur gelesen? Also hast du ihn dir nicht wirklich angesehen…

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Icke 3. November 2010 um 12:06

@Kater Karlo
Unhandlich und schwer?
Hattest Du wirklich den K3 in der Hand?
Das sehe ich völlig anders, und ich habe wirklich keine unnormal großen Hände.

Ich habe ja beide zuhause, und der Unterschied in der Darstellung ist einfach gewaltig, hier von “etwas besser” zu sprechen ist lächerlich.
Das sollte für jeden unmittelbar zu erkennen sein.

Antworten

Kater Karlo 3. November 2010 um 12:37

Nun, ich hatte natürlich beide in der Hand, und der Unterschied von 150g gegenüber fast 250g ist beim Halten als Buch-Ersatz natürlich klar zu merken, besonders je länger es dauert. Aber es ist natürlich nicht nur das Gewicht, für mich ist es auch der Formfaktor, vor allem die unnötige Tastatur.

Ich fand den Kindle 3 zuvor keineswegs schlecht, aber im direkten Vergleich bevorzuge ich klar Opus/Pocketbook 360.

Wenn du dir die Mühe machst, mein Posting aufmerksam zu lesen, habe ich sehr wohl geschrieben, dass zwischen den Displays ein Unterschied besteht (alles andere wäre ja auch schwach, schließlich ist es beim K3 ja die neueste Version), aber dass eben für mich für die Lesbarkeit/Nutzung im Alltag (und nur eine solche zählt für mich, nicht ein im Labor gemessenes Kontrastverhältnis) das Display des Opus vollkommen ausreicht.

Für das bessere Display bin ich keinesfalls bereit, all die anderen Nachteile des K3 (neben den angesprochenen, natürlich vor allem das Fehlen des epub-Supports) hinzunehmen.

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Karsten Fischke 3. November 2010 um 12:38

@Susanne: eben das meinte ich! :)

Du hast ihn “nur” am Monitor deines PCs gesehen.

Das ist das gewaltige Hauptmanko hier in der Diskussion, fast keiner in Dt. hat die Möglichkeit testweise mal einen realen Kindle3 in der Hand zu halten.

Antworten

Karsten Fischke 3. November 2010 um 13:08

übrigens wen es interessiert:

hier ist nen direkter Bildvergleich zwischen einem SiPix Display(das neue Pandigital Novel) und einem Kindle3

http://blog.the-ebook-reader.com/wp-content/uploads/2010/11/sipix-vs-eink.jpg

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Karsten Fischke 3. November 2010 um 13:59

übrigens erstaunt mich, daß lesen.net noch nicht von dem neuen Iriver berichtet hat (in UK zollfrei für 149 Pfund erhältlich)

der hat nen 6″ Vizplex Display und Touchscreen.
Sieht ganz gut aus im Review

http://blog.the-ebook-reader.com/2010/10/30/the-iriver-touchscreen-ereader-comes-to-the-uk-plus-specs-and-video/

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Johannes 3. November 2010 um 14:04

@Karsten https://www.lesen.net/tag/iriver-cover-story/

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Eva 3. November 2010 um 16:56

Ich habe den Oyo auch gekauft und bin ganz zufrieden. Ich hab schon 1 1/2 Bücher damit gelesen und kann nicht klagen. Ok das umblättern geht etwas langsam aber was solls. Der Kindle mag
ja ein helleres Display haben aber ich brauch keine Tastatur.
Mein Fazit: zum Lesen reichts doch , was soll die Auregung.
Wenn ich von A nach B will kann ich das nicht nur mit einem Mercedes sondern auch mit einem VW Käfer.

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Karsten Fischke 3. November 2010 um 18:39

Johannes: danke für den Hinweis, hab ich glatt übersehen.
Also doch unbrauchbarer Touchscreen alter (Sony)Bauart.

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Stephan 3. November 2010 um 22:36

Habe mir den Oyo und den PRS-650 gestern mal angesehen, kann die Aufregung deshalb nicht ganz nachvollziehen. Mir hat der Oyo durchaus gefallen. Das Sony-Display war zwar ein paar Nuancen schärfer, aber denke trotzdem, dass der Oyo momentan das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet. Der etwas träge Blättervorgang wird hoffentlich bald durch ein Firmware-Update behoben.
Ich kann den Kritikern nur empfehlen sich den Oyo mal live anzuschauen. Ich finde das Video hier wird dem Gerät nicht ganz gerecht.
Komme übrigens nicht aus Münster…

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Meine Eindrücke vom Oyo | Patrick Schneider 3. November 2010 um 22:55

[…] für meine Entscheidung wissen muss: Ich werde den Oyo zurückgeben. Liest man die Kommentare bei lesen.net, scheint der Oyo-Kauf eine Art binäre Entscheidung zu sein – die einen sind total […]

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Karsten Fischke 3. November 2010 um 23:32

Stephan: wenn du doch beide Modelle verglichen hast müsste dir doch deutlich aufgefallen sein, daß gerade zb der viel grauere Hintergrund beim Oyo die Langzeitlesbarkeit deutlich beeinträchtigt?
Für mich jedenfalls war das sehr unangenehm zum lesen über mehrere Seiten hinweg, also unnötiger Stress für die Augen.
Dies ist beim Sony nicht der Fall gewesen (für mich).

Oder liegts nur an meinem Alter von >40J., daß mir so etwas problematisch auffällt und ein heftiges KO-Kriterium ist?

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scheichxodox 4. November 2010 um 10:39

Ich habe mir gestern auch den Oyo und den PRS-650 angeschaut. Ich fand den Kontrast vom Oyo auch unterirdisch. Aber ich war da ehrlich gesagt schon drauf vorbereitet, dass der Oyo eine Enttäuschung wird. Viel überraschender fand ich hingegen, dass der Kontrast auf dem neuen Sony kein WOW-Effekt war. Es sah für mich nicht viel anders aus als der alte. Auch das Schwarz im Menü war kein Tiefschwarz, so wie ich es mir erhofft habe. Ich habe natürlich leider keinen Vergleich zum alten PRS-505 gehabt.

Was mir jedoch deutlich aufgefallen ist, waren die Blätterzeiten. Beim Sony mittlerweile durchaus angenehm, ich kann mir vorstellen, dass das beim wirklichen Lesen kaum noch auffällt. Beim Oyo hingegen war es unendlich langsam. Man wusste nie ob die Eingabe angenommen wurde oder ob er einfach nur mal wieder schläft. Selbst einem deutlich “älteren Semester” neben mir ist das als allererstes beim Testen aufgefallen. Der kam mit seiner Frau vorbei meinte “Schau mal, das sind diese neuen elektronischen Lesegeräte” und probiert seines aus. Wir stehen nebeneinander, jeder mit einem Oyo in der Hand, er schaut mich an und meint: “Das ist aber ganz schön langsam.” Da musste ich echt grinsen und habe ihm erst mal erklärt, was es da auf dem Markt noch so an Lesegeräten gibt. Das Schlimme am Oyo ist ja, dass er überall so langsam ist. Egal ob man die Schriftart oder -größe ändern möchte, blättern oder die Ausrichtung des Bildschirm ändern möchte, alles geht quälend langsam oder eben einfach gar nicht. So nicht Thalia.

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mic007 4. November 2010 um 13:44

Ich habe mir den Oyo zugelegt – es ist mein erster Reader dieser Art, wobei ich an technischen Geräten einfach nicht vorbei kommen :D !

Da ich viel mit Bus und Bahn unterwegs bin und auch im Urlaub einiges an Lesestoff mitschleppe, war die Idee der Anschaffung bei einem Preis von 139 Euro schnell geboren und da ich keinen Vergleich hatte einfach mal umgesetzt.

Ja, es stimmt, er ist langsam beim Umblättern und die Erkennung, ob und wo ich geklickt bzw. gewischt habe, funktioniert auch nicht immer, so dass ich manchmal direkt mit den Tasten blättere, ABER: wenn ich das Gerät als das einsetze als das es konzipiert worden ist, nämlich als Taschenbuch-Lesegerät mit dem Zusatz über Wlan direkt Bücher kaufen und lesen zu können, finde ich das Gerät absolut ausreichend! Einfach und funktional! Für den Preis kann ich auch etwas länger warten, bis eine Seite umblättert. Der weiße Rahmen ist auch nicht so schlimm, wie befürchtet, erschlägt einen nicht beim Lesen, ist gut haltbar umd man hat optisch den Eindruck, dass der Raum für die Seiten gut genutzt ist. (Auch wenn mir grau – nicht schwarz! – besser gefallen hätte).
Wer über Thalia vom PC aus ebooks bestellt, kann sie ohne Kabel auch direkt auf das Gerät laden unter Einstellungen/Mein Konto per WLan. Sehr praktisch!!!
Alles in allem verdient sich m.E. der Oyo den Preis-Leistungs-Preis und den Preis der Schlichtheit (was hier durchaus positiv gemeint ist)!
Gut, ich habe keinen Vergleich, aber mal ehrlich: ich will das Ding nur zum Lesen von Taschenbüchern – fertig!
Für alles andere habe ich mp3-player, Handy, PC, Notebook, Netbook, …

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carokann 4. November 2010 um 14:05

Warum man sich nicht mit einer langsamen Blättergeschwindigkeit abfinden sollte.

Ich lese mit meinem SONY PRS-300 inzwischen jeden Morgen den RSS-Feed des “Tagesspiegel”. Diese hat jeden Morgen ca. 400 Seiten bei kleiner, gut lesbarer Schrift. Der PRS- 300, nicht gerade ein Geschwindigkeitsweltmeister, blättert in unter 1 sec die häufig mit kleinen Fotos versehenen Artikelseiten um, was entscheidend zum Lesevergnügen beiträgt – neben der fehlenden Druckerschwärze und des Frühstücktisch kompatibleren Formats halber. Daneben besitzt, die per calibre erstellte Ausgabe ein Sektionenmenü aber auch hier muss geblättert werden. Der Oyo dürfte hier echt Probleme haben und kostet derzeit sogar 40 Euro mehr als der Abverkaufs PRS-300.
Unserem Forum entnehme ich, dass die Firmware einen zusammengeschusterten Eindruck macht und der Prozessor für die Anforderungen, die an ihn gestellt werden überfordert sein dürfte.

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Helge 4. November 2010 um 14:30

@mic007: soso, keinen Vergleich aber du möchtest einen Preis-Leistungs-Preis verleihen?

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Sigurd Wenneinger 4. November 2010 um 15:33

Also wenn ich das hier so lese, dann habe ich das Gefühl, dass Oyo-Käufer einfach nur dumm sind.
Entweder verleugnen sie die Realität oder sie reden sich alles schön. Ein Glück für Thalia, dass es solche Kunden hat.

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Sonja 4. November 2010 um 18:51

Ich lese hier schon eine ganze Zeit mit, da ich mir auch einen Reader kaufen möchte.
Ich fand es bis jetzt sehr unterhaltsam die verschiedenen Meinungen zu lesen, aber der Komentar von Sigurd, das alle Oyokäufer dumm sind, ist unverschämt.
So eine Äußerung kann man sich vielleicht denken, aber nicht öffentlich aufschreiben.
Außerdem hat manch einer hohe Ansprüche und mancher niedrige. Hauptsache man ist zufrieden, egal mit welchem Produkt.

Ach ja… Ich kaufe mir den Oyo nicht, da er kein Wörterbuch hat.

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Susanne Heinrich 4. November 2010 um 19:38

Hey Karsten ich bin auch über 40 Jahre alt und ich kann sehr gut lesen:-) Ne ne nichts für ungut, ich denke das deine Einwände für Dich persönlich berechtigt sind und ich meinen OYO immer noch liebe:-) Ich habe nun schon 2 Bücher mit ihm gelesen und möchte damit keine Tageszeitungen oder Magazine lesen, also habe ich wahrscheinlich die niedrigsten Anforderungen an ihn gestellt und die Erfüllt der kleine Süße:-)

Zu Sigurd, obwohl ich das nicht Kommentieren wollte muss ich etwas los werden! Der ganze Meinungsaustausch verlief hier sachlich und auf eine nette Art und Weise, dein Kommentar ist überflüssig, persönlich und völlig daneben. Schade das man hier keine Einträge offen ignorieren kann, sowas mach ich normalerweise mit solchen Äußerungen und Menschen die dahinter stehen.

@Sonja:Meine Freundin hat sich den Sony Pocket gekauft und ist schier begeistert von dem Gerät, vielleicht ist das eine Alternative!
Den anderen netten Menschen hier, einen wunderschönen Lese-Herbst-Abend:-)

Viele Grüße aus Berlin mit Sonne im Herzen
Susanne

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Manni 4. November 2010 um 21:18

Hallo @all……..

ich hab mir letzte Woche auch einen Oyo zugelegt und werde diesen morgen gegen einen Sony Reader tauschen. Und ich war eigentlich zufrieden mit dem Oyo. Zunächst einmal zu den positiven Dingen. Der Oyo war schnell eingerichtet, Shopanbindung super, blättern in der Bibliothek angenehm und vor allem schnell!! Warum das beim lesen nicht umgesetzt wurde ist mir bislang ein Rätsel.
Auch von der Verarbeitung her ist das Gerät in Ordnung, umgeblättert hab ich immer mit den Tasten. Warum also geht der Oyo morgen zurück. Da wäre zum einen das flackern der Akkuanzeige das mich unheimlich genervt hat, man schweift sofort vom lesen ab (ich zumindest). Das nächste wäre die Akkulaufzeit, diese bewegt sich doch weit unter der in der Werbung versprochenen Laufzeit. Wie stark sich diese mit trainiertem Akku verbessert wollte ich jetzt nicht ausprobieren. Tja, und der Kontrast ist wirklich nicht der Brüller, bei Tageslicht völlig in Ordnung und ausreichend, am Abend dann aber ehr problematisch.

Der Wechsel zum Sony rührt letztlich daher dass ein Ereader dann wohl doch genau mein Ding ist und ich direkt upgrade. Dazu kommt noch dass ich gerne Epaper lese und der Oyo sich da, meiner Meinung nach, äußerst schwer tut. Ansonsten kann ich jeden verstehen der seinen Oyo behält, zum reinen lesen ist der wohl wirklich ausreichend.

Sigurd gratuliere ich dann mal zu seinem intelligenten Beitrag hier, da kann man echt nur den Kopf schütteln. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Allen andern, weitermachen, liest sich echt interessant hier!!

Mein Oyo hatt in dieser Woche keinen einzigen Absturz!! Die lahme Umblätterzeit hat mich nicht wirklich gestört, einfach im letzten Satz Knopf drücken, dann passt auch das.

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Jazznrhythm 4. November 2010 um 22:02

Ich habe diese Diskussion ein bisschen mit wachsendem Schrecken gelesen, aber komme nun zu dem Schluss, das der Oyo weitaus besser als sein Ruf ist. Ich habe das Gerät gestern über den Tag in den Händen gehabt, seine Tücken erlebt, aber auch einen direkten Vergleich mit dem – von mir sehr geschätzten – Sony 505 erlebt.

Vielleicht sind daher meine Erwartungen ein klein wenig different. Ein paar Dinge schicke ich mal voraus: Zum Einen habe finde ich einen grauen, gräulichen oder nicht ganz weißen Hintergrund überhaupt nicht unangenehm. Im Gegenteil, nach meinem Empfinden dienen harte Kontraste zwar dem Erkennen, aber nicht unbedingt dem ermüdungsfreien Lesen.
Zum Anderen empfinde ich einige Features, die man heute bei Ereadern als Selbstverständlichkeit betrachten möchte als verzichtbar. Ich brauche keine Notizfunktion, kein Touchscreen, kein MP3-Player, keine Webfunktion, kein Wörterbuch und kein Wifi. Auch hier im Gegenteil: Ich habe den Eindruck all diese Features schmälern nur die Akkulaufzeit und erhöhen die Fehlerquote bzw. führen zur Trägheit. Erfahrungsgemäß macht mir das Lesen auf einem Sony 505 sehr viel Spaß, also ist dieses auch der erste und eigentlich einzige Punkt, auf den ich achte, wenn ich einen Ereader in der Hand habe.
Der Oyo ist angenehm klein, leicht, hat trotzdem diesselbe Displaygröße wie der Sony, reagiert über die Tasten wesentlich schneller als über den Touchscreen und ist in diesen Grundfunktionen stabil und durchaus ebenbürtig.

Was am Anfang etwas irritiert, auch nervt, das ist: Wer kein Wlan hat, mag oder sonst wie eher den Computer meiden möchte, der wird Schwierigkeiten haben, das Gerät überhaupt zum Arbeiten zu bewegen.

Ohne Registrierung bei Thalia geht mal gar nichts. Und diese Registrierung, so clever sie ist, führt den geneigten Kunden zu der Adobe ID, deren Sinn und Nutzen zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht mal klar ist.

Und das ist der Knackpunkt jedes Readers: Den Unsinn, den Adobe mit dem DRM veranstalte, bekommt man zwar mit dem Onlineshop von Thalia scheinbar in Griff, aber einleuchtend wird das einfach nicht durchgezogen oder erklärt. Hier wird wahrscheinlich das größte Fehlerpotential für Einsteiger sein.

Das andere Problem ist: Firmware-Updates führen unweigerlich zum Datenverlust und man muß das Gerät erneut über sein Wlan aktivieren, sonst ist es wieder mal nicht nutzbar. Wer kein Wlan hat, der kann das bei Thalia machen. Aber es bedeutet eben auch, ein längerer und regelmäßig wiederkehrender Aufenthalt in den Fillialen.

Wobei man beim Betreten der Fillialen auch mal kennenlernt, was man sich so im allgemeinen unter einem eReader vorstellt. Andere Kunden empfinden die Reaktionszeit schrecklich (das liegt zum Teil daran, das ein schwacher Prozessor irritierend viele Eingaben plötzlich abarbeiten muß, weil der Leser nicht sofort weiß, das seine Eingabe bearbeitet wird und folglich immer weiter versucht ein Menü oder ähnliches aufzurufen). Es fehlt eine Sanduhr. Zum Anderen werden Dinge wie Audioplayer oder die Darstellung von Fotos oftmals überbewertet. Der Eine hätte es gerne mehrheitlich als Mp3-Player, der nächste als tragbarer Fotorahmen, der Übernächste möchte seine Ebooks ausdrucken und z.b. Kochrezepte in die Küche legen usw.

Ich denke: Im Grunde wollen die meisten Menschen ein besseres Ipad, das man auch draußen nutzen kann, aber nicht zu dem Preis, den Apple sich vorstellt. Hier treffen so viele Wünsche und Vorstellungen zusammen, das Oyos etc. einfach nicht den Geschmack großer Käuferschichten treffen.

eReader finden alle irgendwie toll, aber in meinem Bekanntenkreis hat noch keiner sowas gekauft. Ich stehe da immer noch sehr einsam da,und ich kann mir nun durchaus vorstellen, das ein Kampfpreis wie beim Oyo erstmal verlockend, aber die sehr eingeschränkte Funktionialität eines eReaders auf Dauer dann doch eher unattraktiv ist und weitere Wünsche weckt.

Mir persönlich jedoch erscheint der Oyo im Preis/Leistungsverhältnis vernünftig, funktionell ok und als Reisebegleiter durchaus geeignet.

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Susanne Heinrich 4. November 2010 um 22:32

@Jazznrhythm: ich denke auch, dass man, wenn man “nur” lesen möchte, mit dem Oyo gut fährt. Es ist mein erster Reader, mal sehen was danach kommen wird, bis dahin lese ich weiterhin hier die sehr ausführlichen und durchaus netten und lehrreichen Berichte.

Susanne

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Manni 4. November 2010 um 22:46

@Jazz,sehr gut zusammengefasst das ganze. Meinen Upgradegrund hab ich ja erläutert, ändert aber nichts daran dass auch ich den Oyo in Ordnung fand. Bleibt zu hoffen dass die Thalia Aktion mit dem Oyo oder auch die günstigen Reader von Weltbild den Weg hier in Deutschland ebnen. Dann muss man nur noch von diesem DRM Müll wegkommen und an der Buchpreisbindung bei ebooks arbeiten und dann wird das auch hier was mit elektronischem lesen.
Denn eins steht fest, durch den Oyo wurde ich erst wieder auf Ereader aufmerksam.

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Icke 5. November 2010 um 08:54

@Jazznrhythm
“Firmware-Updates führen unweigerlich zum Datenverlust…”
Ernsthaft? Wirklich, ohne Scheiß?
Wie kann sich eine Firma so etwas erlauben?
Wird das den Kunden überhaupt vorher mitgeteilt, oder stehen die dann irgendwann ohne Bücher da?
Man stelle sich vor nach 1 Jahr Benutzung muss man sich 100 oder mehr Bücher alle wieder auf das Gerät laden…
Sowohl bei meinem Cybook Opus als auch dem K3 liefen Updates problemlos.

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MMind 5. November 2010 um 11:07

@jazz “das liegt zum Teil daran, das ein schwacher Prozessor irritierend viele Eingaben plötzlich abarbeiten muß, weil der Leser nicht sofort weiß, das seine Eingabe bearbeitet wird und folglich immer weiter versucht ein Menü oder ähnliches aufzurufen”

so schwach ist der Prozessor für einen eReader nicht mal (Samsung S3C2416 mit 400MHz, runtertaktbar auf 266 Mhz). Nur der drunterliegende Linux-Kernel und das restliche Basissystem wurde scheinbar seit 2007 nicht mehr gepflegt und die eigentliche Lesesoftware ist eh ne funktionale Katastrophe. Wobei ich gar nicht mal weiß wie viel Medion/Thalia da dafür können – bzw noch rausholen können. Denn so wie es aussieht ist z.B. auch der Booq Avant mit der selben Software geschlagen.

Rein leistungstechnisch hat der Oyo also noch eine ganze Menge potential – es muss nur etwas intelligenter genutzt werden [und dazu gehören wirklich die banalsten Optimierungen].

Ich werde meinen Oyo also auf alle Fälle behalten schon allein deswegen weil ich sonst vermutlich nicht so schnell einen Reader finden werde der wirklich mir gehört. Und wir haben auch einen Sony PRS 650 im Haushalt – ich kenne also den Unterschied in den Displays recht gut.

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Jazznrhythm 5. November 2010 um 12:46

@icke

das Update wurde – im beschriebenen Fall – ohne Bücherbestand gemacht. Danach war der Reader wieder im Auslieferungszustand und benötigte die Registrierung und Eingabe der Passwörter für die Kunden-ID bzw. Adobe ID. Ich gehe also davon aus, das hier alles zurückgesetzt wurde.

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carokann 5. November 2010 um 13:06

Im Forum wird spekuliert, dass der Kindle & Amazon in 2011 nach Deutschland kommen.
Grund: ein SPON-Artikel
Damit hätte sich der Oyo in seiner derzeitigen Verfassung wohl erledigt. Wenn amazon ein deutschsprachiges Angebot in Kombination mit der überlegenen Hardware zum gleichen Preis wie den Oyo anbietet kann er einpacken.

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Jazznrhythm 5. November 2010 um 14:04

Naja, wenn Amazon tatsächlich endlich deutsche ebooks in relevanter Menge anbietet, dann muß Thalia lediglich in der Lage sein, das Angebot zu erhöhen und den Oyo unter 100 Euro anzubieten und schon bleibt es wieder spannend :-). Ich gehe nicht davon aus, das hier ähnliche Situationen eintreten wie in Amerika. Dafür steht man dieser Technik in Deutschland zu skeptisch gegenüber und Buchläden werden zu sehr geschätzt. Hier hat Thalia einen klaren Vorteil.

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carokann 5. November 2010 um 14:14

Wäre ich Thalia-Buchhändler würde ich dieser Technik auch sehr skeptisch gegenüber stehen.
Die grosse Kette Barnes&Noble in den USA sucht einen Käufer und dabei hat man doch den Nook.

Traditionelle Buchhandlungen werden in Nischen überleben. (Bibliophile) Die grossen Ketten mit ihrer Massenware werden die Mieten in den Centers nicht mehr bezahlen können, sobald das Bestsellergeschäft online geht und auf Readern stattfindet.
Thalia wird überleben – aber viele ihrer Buchhandlungen nicht.

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Amzon plant deutschsprachiges E-Book-Angebot | Amazon, E-Book-Reader, E-Books, Kindle, Oyo, Tablet, Thalia | ipadinside.de 5. November 2010 um 16:17

[…] Das Unternehmen verkauft seit Ende Oktober mit dem Oyo einen eigenen 139 Euro teuren E-Book-Reader (Johannes von lesen.net hat den Oyo bereits getestet). Dazu passend hat Thalia einen E-Book-Shop mit rund 50.000 deutschsprachigen Buchtiteln gestartet. […]

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Susanne Heinrich 6. November 2010 um 01:10

Ich glaube nicht, dass die Welt auf richtige echte Bücher verzichten kann und wird. Es wird immer Buchhandlungen geben. Ich bin auch begeistert von meinem E-Reader aber deswegen behalte ich meine Bücher und werde mir bestimmte Bücher auch auf Papier und Tinte kaufen. Manches bleibt auch wenn die Zukunft uns einholt.

Hoffe ich jedenfalls……
Susanne

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Jazznrhythm 6. November 2010 um 10:23

Die Buchhandlung haben und werden sich spezialisieren müssen. Es wird zu einer ähnlichen Konzentration und Ausdünnung kommen wie in anderen Medienhandlungen (CDs, Videos, DVDs). Das wird nicht ausbleiben. Viele Buchhandlungen werden im Zug einer eBook-Verbreitung schliessen müssen. Fachbücher und Photobände werden vorerst noch eine Domäne des traditionelle Verlagsgeschäftes sein, denn aktuell taugt nur Belletristik für eine ebook-Umwandlung. – Doch bis zu einer ernstzunehmenden Veränderung des Marktes ist es noch ein langer Weg, da es hierzulande noch keine Akzeptanz des ebooks gibt. Das dauert noch.

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Icke 6. November 2010 um 12:50

Nur Belletristik ist definitiv nicht richtig, ich habe fast ausschließlich Fachbücher als ebook, und die sehen zu 90% auch sehr gut aus.
Wenn sich ein Verlag Mühe gibt, sehen die ebooks auch dementsprechend aus.
Sieh dir mal die ebooks von O’Reilly an, so wie sie sein sollen.
Ich hab auch mal ein ebook das es nur als Word Dokument gab von Amazon umwandeln lassen, das Ergebnis sieht aus als wäre es immer so gedacht gewesen.
Mir sind allgemein ebooks lieber als gedruckte, weil sie besser zu halten sind und ich häufig die Sachen gleich am Notebook nachvollziehen will, das ist mit nem gedruckten 1300 Seiten Wälzer wesentlich umständlicher.

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elektrobuch.com » Thalia Oyo 7. November 2010 um 16:20

[…] dem Namen Oyo. Diverse Tests beschäftigen sich bereits mit dem Gerät, so z.B. die Kollegen bei lesen.net. So richtig gut kommt er dabei nicht weg – das Display kölnne mit der Pearl-Generation nicht […]

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Eva 8. November 2010 um 10:27

Nein die Bücher werden bei einem Firmwareupdate nicht gelöscht.

Ich habe direkt am ersten Tag die Updatefunktion ausprobiert , aus Neugier.
Leider hat er nur das alte Betriebssystem darüberinstalliert und ich musste mich in der Tat neu anmelden..
aber die Bücher waren noch da.
Ansonsten mein Fazit nach 3 Büchern:
Wenn mann nur lesen möchte ist der Oyo völlig ausreichend. Der Akku hält jetzt auch gut nach dem 3. Laden und eingeschalteter Energiesparfunktion.
Mehr brauche ich nicht. Das einzige was mich richtig stört ist das die Thalia EPubs bis jetzt alle rechts und links Ränder haben, das Display also nicht voll genutzt wird. Das nervt wirklich.

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Joachim 13. November 2010 um 09:44

Ich habe den OYO einige Tage lang in Gebrauch. Größter Mangel: Fehlschlag beim Download eines Buches; Berechnung erfolgte dennoch durch Thalia. Stornierung zwar erfolgt nach Mangelmeldung, aber erst über Buchhandlung. Hotline thalia ist mit Warteschleife zu (Abzocke?!). Emails werden wenn überhaupt – dann erst nach Tagen beantwortet.
Erneutes Runterladen des Buches brachte wieder die gleiche Fehlermeldung: Ich solle mich im Internet um eine Lizenzverlängerung bemühen. Also wieder alles von vorne! Dazu habe ich leider keine Lust mehr. Ich gebe auf und den Oyo zurück.
Zu langsam beim Blättern

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Gabi 14. November 2010 um 13:56

Habe den Oyo zwei Tage lang benutzt, dann hat es mir schon gereicht. Der Kontrast des Displays ist schlecht, der Touchscreen reagiert träge, Blättern dauert ewig – und der Akku war nach den zwei Tagen auch schon leer! War für mich nicht zu gebrauchen. Habe jetzt einen Kindle 3 und bin absolut zufrieden!

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skeeve 22. November 2010 um 08:44

Moin, Moin,

da habe ich mit meinem OYO wohl wirklich Glück gehabt!!
Habe und nutze ihn jetzt seit 4 Wochen intensiv, 19 Bücher sind in meinem Regal ( allerdings keine drm- geschützten).

Keinerlei Abstürze, kein Einfrieren. O.K., das Display könnte etwas schärfer sein, aber für MICH sehr gut zu lesen. Konnte ihn allerdings aufgrund von Sonnenschein nur bei künstlichem Licht testen.

Das Umblättern erfolgt mit leichter Verzögerung, schneller geht es aber bei einem “echten” Buch auch nicht.

2 oder sogar 3 Sekunden hat mein OYO noch nie gebraucht!! Halte ich persönlich auch für übertrieben.

Der Akku hält bei täglicher Nutzung 7, 8 Tage, auch da habe ich nichts zu meckern.

Ich persönlich halte den OYO für einen Reader, bei dem das Preis- Leistungsverhältnis stimmt!

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Susanne 22. November 2010 um 10:05

Hallo Skeeve, genau so geht es mir mit meinem Oyo auch. Ich habe etliche Bücher und nirgendwo ist ein Rand, mein Akku hält und hält und hält und das obwohl er im Dauerbetrieb ist. Das Umblättern funktioniert mit dem Touchscreen und auf Knopfdruck tadellos. Ich liebe dieses kleine Ding und er ist aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es gibt sicher bessere aber 100% nicht zu diesem Preis. Entweder habe ich, wie auch Skeeve ein Sondermodel oder wir hatten Glück….
Ich kann mich nur wiederholen, ich würde ihn immer und immer wieder kaufen!
Susanne

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Interview mit Carsten Polzin vom Piper Verlag zum Thema eBooks 29. November 2010 um 11:38

[…] Ich habe mir die Tage den Oyo angeschaut. Wirklich sehr klein und Handlich. Gefiel mir. Doch wenn es nicht eine zusätzliche App […]

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Fenerkomando 4. Dezember 2010 um 00:08

Hallo zusammen,

möchte meiner Frau moren auch eine ereader schenken und bin jetzt auf den Oyo gestossen…

habe mir auch alles durchgelesen und fand es auch hilfreich..

was ich trotzdem wissen möchte..

entweder hole ich mir den Oyo oder Sony pocket edition..

was kann der Oyo (sorry hab überhaupt keine ahnung von ereadern)

kann man sich den ebooks direkt vom oyo runterladen?ist das kostenlos oder wie genau läuft es ab?

kann man damit auch ins internet?

alles andere ist eigentlich nicht so wichtig…hauptsache es liest sich gut:)

und wie ist der Sony pocket?

danke euch vorab

Antworten

Susanne 4. Dezember 2010 um 14:54

@Fenerkomando: Also, ich habe, wie Du sicherlich schon ausführlich lesen konntest, den Oyo, ich bin damit sehr zufrieden, meine Freundin hat den Sony Pocket Reader und ist auch sehr zufrieden. Ich finde das mein OYO sehr gut in der Hand liegt und man damit sehr gut lesen kann. Sony ist eben Sony und der Oyo, damit kann man eben nur lesen und du kannst, wenn W-Lan vorhanden, zu Thalia gehen und dort Bücher laden (natürlich nur gegen Bezahlung) Bei dem Sony ist noch ein Wörterbuch drinnen, was Du oder deine Frau damit machen wollen weiß ich nicht, wenn Sie nur lesen möchte ist sie mit dem OYO im Preis-Leistungsverhältnis gut bedient.
Nehme sie am besten mit, sie muss damit zurecht kommen, sonst macht es ihr nachher keinen Spaß.
Ich hoffe ich konnte Dir damit etwas helfen.
Viele Grüße einen schönen 2. Advent
Susanne

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Thalia mit eigenem E-Book-Reader Oyo 14. Dezember 2010 um 09:41

[…] Hier ein Review des OYO von lesen.net: […]

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Andreas 24. Dezember 2010 um 11:22

Hallo,

ich (45) hab mir den OJO zugelegt weil ich damit Bücher lesen will und weil ich nicht zu viel Geld ausgeben wollte.
Beides erfüllt meiner Meinung nach der OJO!
Ich habe 139.- € incl. “Thor” von
Wolfgang Hohlbein – der norm. 15.99 € kostet – bezahlt.
Alles geht problemlos, vom Inbetriebnehmen über den Abgleich mit “Adobe Digital Editions” bis zum Wichtigsten, dem Lesen.
Die Lesbarkeit finde ich sehr gut, auch abends bei Nachttischlicht.
Die Umblätterzeit ist bei mir egal ob epub oder pdf ca. 1 Sekunde, was mir völlig ausreicht.
Alles in allem kann ich den OJO nur empfehlen!

Grüße und frohe Weihnachten wünscht
Andreas

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Testbericht: OYO vs. Sony Touch Edition PRS-650 28. Dezember 2010 um 14:39

[…] Informationen über OYO und Sony PRS-650 gibt es im Blog von […]

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Martin 31. Dezember 2010 um 12:54

Unser Gerät wurde von der Firma Medion fälschlicherweise unregistriert an Thalia ausgeliefert (Aussage der Hotline Thalia). Das Gerät ist daher nicht nutzbar. Jede Funktion ist unmittelbar von dieser Registration abhängig. Ich finde es datenschutzrechtlich sehr bedenklich, dass man ein Gerät nur nach einer Registrierung im Hintergrund benutzen kann. Bei einer Nutzung des Thalia E-Book Angebotes ist das verständlich, aber die totale Sperrung der Hardware bei fehlender Registrierung halte ich für fragwürdig. Thalia begründet dies mit ‚Diebstahlschutz‘, für mich in das ein Eingriff in die Privatsphäre der Kundschaft. Somit können Oyo-Standort, Besitzer und dessen Leseverhalten online protokolliert werden. Die Hotline von Thalia hat eine nachträgliche Registrierung des Geräts innerhalb von 24 Stunden versprochen. Bislang ist nichts geschehen. Schwache Leistung!

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OH 20. Januar 2011 um 16:02

ACHTUNG! Finger weg von dem Mist!
Habe meinen eine Woche gehabt, dann ist beim Ausschalten das Display gebrochen! Ohne Gewalteinwirkung oder so, ganz normal auf den Power-knopf gedrückt.
Geht nicht auf Garantie/Kulanz, Reparatur soll EUR 100,84 kosten.
NIE WIEDER SO EINEN DRECK!!!!

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gill 3. Februar 2011 um 16:34

Habe den oyo im Dez.2010 gekauft.
Nach einer Woche habe ich das Gerät reklamiert, weil der Akku maximal 40-60 Seiten, ca. 6 Stunden durchhielt.
Nach einem Tag Nutzung war defintiv Nachladen angesagt.
Ich habe gehofft, dass ich ein Montagsgerät erworben hatte.
Das zweite, ausgetauschte Gerät zeigte genau das gleiche Verhalten. Laut Thalia war das Problem vollkommen neu. Vielleicht habe ich einen unsauberen Ladestrom.
Das Gerät ist jetzt bei Medion zur Revision. Veranschlagte Reperaturkosten sind ca. 33,– Euro, weil der Zwischenrahmen einen Bruch aufweist.
(Plastik-Pressteil, Pfennigsware)
Ich habe das Gerät wie ein rohes Ei behandelt, vor dem Versand an Medion hatte ich keinen Defekt feststellen können. Hat aber nichts mit dem Akku zu tun, der kostenlos getauscht wird.

Na ja, große Erwartungen habe ich nicht.

Das Gerät ist träge, aber man kann sich daran gewöhnen. Der Touchscreen funktioniert mal oder auch nicht, aber da sind ja noch die Tasten.
Das Display hat eine etwas dunkleren Untergrund, ist aber auch bei Sonnenlicht gut lesbar.
Den Lagesensor habe ich bereits nach kurzer Zeit abgeschaltet, weil er nervt.
Eine Suchoperation in einem Buch sollte man nicht einleiten, dann macht das Gerät lange, sehr lange gar nichts.
Mit dem Ergebnis kommt man auch nicht viel weiter, alleine wegen der Positioniergeschwindigkeit.

Ich lese hauptsächtlich Bücher im PDF-Format und hier bietet der Thalia-Shop für mich so gut wie gar nichts, wie auch andere Shops.
In der leseoptimierten Option ist der reine Text von PDFs gut lesbar, aber Grafiken, Formatierungen (Listen, Tabellen), Source-Code-Darstellungen usw. führen zu dem reinsten Chaos auf dem Display.
Wenn man manche Dinge wirklich lesen und nachvollziehen will, benötigt man einen Computer und/oder einen Ausdruck.
Boomarks und letzte Leseposition werden recht zuverlässig verwaltet.
Positiv ist, dass sich das Gerät einfach über den USB-Anschluss mit PDF-Books beschicken läßt.
Bei Nutzung einer SD-Karte trat aber in der Verwaltung der Bücher ein Problem auf, dass ich wegen der Kürze der Nutzungszeit nicht genauer prüfen konnte.

Ein Sony PRS-950 wäre momentan mein Wunschkandidat, aber er wird nicht in Deutschland angeboten und nachteilig ist der hohe Preis. (Ich denke 7 Zoll-Display bringt für PDFs auch etwas).

Ich werde mit dem Oyo leben können, bis ein neues iPAD mit 7-8 Zoll und mehr Features oder etwas in dieser Art kommt; denn Farbe sollte in Zukunft auch vorhanden sein, trotz anderer Nachteile.
Vorausgesetzt die Angelgenheit der mangelnden Laufzeit des OYO wird von Medion gelöst, ansonsten geht das Gerät zurück an Thalia.

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Timo 3. Februar 2011 um 18:43

Klingt ja gruselig. Bezüglich PDFs – ohne dass ich jetzt konkret mit dem Oyo Erfahrung hätte – würde ich aber mal probieren die vorher am PC zu konvertieren, mit Calibre oder pdftoepub (da gab es doch neulich einen Artikel hier: https://www.lesen.net/fundgrube/konverter-pdftoepub-temporaer-gratis-4767/), das gibt bestimmt ein etwas besseres Ergebnis.

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Oyo WLAN+3G (vorerst) gestorben » eReader » lesen.net 8. Februar 2011 um 18:05

[…] Ohnehin sollte der Sechs-Zoller schon im Dezember in den Handel kommen; wie auch Konkurrent Libri mit seinem Acer Lumiread 3G hatte der Filialist im umsatzstarken Weihnachtsgeschäft dann aber doch “nur” das Basismodell anzubieten. Auch damit gab es in der Vergangenheit immer wieder Aufregung: erinnert sei an nachträglich verteuertes Zubehör und die vor allem anfangs fehleranfällige Firmware (vgl. Testbericht). […]

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Rudolf 3. März 2011 um 13:59

Ich schwanke zwischen den oyo und dem Kindle – was mich interessiert ist, kann ich mit den Geräten beliebige eBooks laden oder bin ich an einen Vertrieb (zb.Thalia) gebunden. Kann ich mir mit dem Kindle eventuell problemlos bei Thalia gekaufte eBooks einladen?

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Helene 27. März 2011 um 23:24

Ich habe seit 12/2010 einen OYO. Zuerst habe ich mir Bücher direkt auf den Oyo geladen, hat alle funktioniert, bis auf die Tatsache, dass er einfach sehr langsam reagiert.
Dann habe ich mir Adobe digital Editions auf den PC herunter geladen, meine neu gekauften da drauf gepackt, wie mir vom Thalia-Buchhändler empfohlen wurde, und von da aus dann die Bücher auf den OYO laden. Alles ganz easy, sollte man meinen. Kam aber Prompt die Meldung beim ersten Versuch ein Buch am OYO zu lesen, dass die Lizenz abgelaufen sei. Die Reklamation bei Thalia ergab, dass ich mir nur den neuen Update auf dem OYO installieren muss, dann ist das Problem behoben. Gesagt, getan, hat funktioniert. Nur nach ca. 4 Wochen ließ sich das Gerät nicht mehr abschalten oder aktiv auf Standby schalten. Man sagte mir, es gäbe bald einen neuen Update, der das Probleme beheben würde. Ich habe gewartet, der Update ist bis jetzt noch nicht da. In der Zwischenzeitlich war ich im Buchladen wo ich das gerät gekauft habe. Dort wurde festgestellt, dass wohl auch an der Hardware etwas nicht funktioniert und der OYO wurde getauscht. Ich konnte ohne update zumindest ein Buch auf das neue gerät laden. Beim Versuch weiter zu installieren scheiterte ich wieder kläglich, Lizenz abgelaufen. also wieder den SW-Update drauf. Alle neuen Bücher lassen sich auf dem OYO lesen. Nur, jetzt beginnt das Spiel wieder von vorne. Der OYO lässt sich seit heute nicht mehr abdrehen, auch nicht mehr aktiv auf Standby schalten. Es ist alles wie davor. Es fällt irgendwann selbst in einen Standby-Modus, der aber deutlich mehr Strom braucht. Dass ich das zweite Montagsgerät habe glaube ich nun nicht mehr.
Ich fürchte, das Produkt OYO ist einfach schrottreif.

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Tom 30. Mai 2011 um 00:26

Die Befürchtung von Helene wird mir zur traurigen Gewissheit.
Habe mir am Freitag Abend bei Thalia den OYO geholt, und kann es kaum erwarten ihn morgen, Montag, vormittags gleich wieder zurückzubringen. Leider trifft auf den OYO das Sprichwort: “Was wenig kostet ist wenig wert”, zu wie auf kein anderes Gerät, dass ich bisher gekauft habe. Das Ding ist dermassen unausgereift, dass es jedem Technik-Begeisterten die Tränen in die Augen treibt. Von einer guten Haptik, und dem ansprechenden Äusseren eingelullt, dachte ich mit diesem Gerät ein Schnäppchen zu machen…
Weit gefehlt!
Ich kann nur jedem, der vor hat sich einen eBook Reader zuzulegen raten, sich nach Alternativen umzusehen, den OYO kann ich auf keinen Fall entpfehlen!
Schlechte Hardware und noch schlechtere Firmware haben mir fast die Lust am eBook lesen genommen. Ein Firmwareupdate hat zwar die Blättergeschwindigkeit erhöht, aber den grottenschlechten Kontrast, das Fehlen eines ordentlichen Inhalts-Browsers (bei 500 Büchern ist das durchforsten der Bibliothek mit 5 Büchern pro Seite nicht sehr sexy) und die fehlende Flexibilität in den Formaten, kann kein WLAN der Welt wieder aufwiegen. Lieber 100€ mehr ausgeben und dafür zufrieden sein. Ich kann nur jeder Leseratte raten: Lasst die Finger vom OYO!

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Gunther 30. Mai 2011 um 10:36

Zu Toms Kommentar:

Welchen Reader kaufst Du dann statt OyO ?
Ich wüsste derzeit auch keinen anderen Reader, der z.B. vernünftig PDF’s lesen kann. Ich möchte gerne auch Fachbücher und wissenschaftliche Literatur lesen.

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Tom 30. Mai 2011 um 15:06

Möchte jetz nicht andere Marken bewerben, hab mir heute in mehreren Geschäften mehrere Reader angesehen,… es wird wohl der PRS 650 werden.
Aber das Problem mit den PDFs liegt glaube ich nicht an den Readern, sondern an dem für Reader ungeeigneten Dateiformat an sich, dafür ist es einfach nicht gedacht.
Fachbücher und wissenschaftliche Literatur muss man meiner Meinung nach wohl oder übel in ein anderes Format konvertieren. Welches ist dann wie beim Reader auch Geschmackssache.
Fest steht aber: Das .txt Format eignet sich nicht zum flüssigen Lesen, und der OyO leider auch nicht.

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Tim 30. Mai 2011 um 16:00

Das Problem ist halt die fixe Seitengröße bei PDFs. Das funktioniert nur gut mit 10 Zoll Bildschirm oder größer. Bleibt nur ein Tablet oder (vermutlich – ich habe den selbst noch nie in der Hand gehabt) der Kindle DX. Entsprechend lese ich meine PDF Fachbücher auf dem iPad (notgedrungen dann drinnen) und den Rest auf dem Kindle 3.

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sabine 9. Januar 2012 um 10:03

also bei allem was ich hier lese ist mir eins klar geworden… ich werd mir gar keinen reader zulegen, sondern weiterhin stinknormale bücher. da hab ich keine probleme, dass sich die nicht lesen lassen,der akku nix taugt,…

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Bruni 28. Mai 2012 um 11:55

Hallo Susanne, ich habe gerade deine Beurteilung des “OYO” gelesen. Als er NEU war habe ich auch so geschwärmt wie du. Ich habe auch die negativen Beurteilungen der Anderen gelesen und konnte das einfach nicht fassen, was ich da las. Ich war vollauf zufrieden mit meinem “OYO”. Jetzt habe ich ihn schon 14 Monate und er macht nur Probleme. Die Garantiezeit ist vorbei. Jetzt bin ich der Meinung Aller die nur negative Meinungen schreiben, da kann ich mich nur anschliessen. Ich versuche seid einer viertel Stunde weiter in meinem eBook zu lesen, aber er lädt immer noch diese Seite. Mein nächstes eBook ist auf jeden Fall kein “OYO” mehr. Ich bin mehr als enttäuscht von diesem eBook.
Liebe Grüße, aus Köln

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Thalia Oyo für 19,95 Euro auf der Resterampe » eReader, Kaufen » lesen.net 16. April 2013 um 14:37

[…] jetzt sein Geld wert ist, muss jeder für sich entscheiden: In unserem Testbericht (Note 2,8) schrieben wir, es handele sich um ein durchaus brauchbares Lesegerät, wenngleich (schon damals) nicht dem […]

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Gastbeitrag: Das eBook – keiner will es? | PadLive 25. August 2013 um 18:04

[…] sei es, weil der Bildschirm spiegelt, oder weil er zum Umblättern gefühlte Stunden braucht, wie Thalias Oyo. Letzteres kann glücklicherweise in aller Regel durch eine neue Firmware abgestellt werden, […]

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eBook Reader im Test: Best Of » lesen.net 11. April 2014 um 12:20

[…] Rivalen zur Kindle-Plattform an den Start zu bringen. Über 58.000 Menschen lasen unseren Testbericht, in dem wir den lahmen und kontrastschwachen Touchscreen und fricklige Firmware bemäkelten und […]

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