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Pocketbook 302 kommt im Februar

pb302_4Noch nicht einmal einen Monat lang ist das Pocketbook 301+ in Deutschland zu haben, da steht schon das Folgemodell vor der Tür. Schon im Februar 2010 soll das Pocketbook 302 hierzulande verfügbar sein, erfuhren wir von Pocketbook Deutschland Chef Anatoli Loucher. Den Sechs-Zoller mit berührungsempfindlichen Bildschirm und WLAN-Modul hatten wir schon auf der IFA in der Hand.

Pocketbook-typisch kommt die Hardware vom chinesischen Auftragsfertiger Netronix, der unter anderem auch Bookeen beliefert. Nicht unwahrscheinlich also, dass der Device in Deutschland gleichfalls als Cybook vermarktet wird. Pocketbook hat dabei aktuell die deutlich ausgereiftere Firmware vorzuweisen, die von einer großen Entwicklercommunity (vorwiegend in Osteuropa) ständig optimiert und um sinnvolle Features ergänzt wird.

In diesem Zusammenhang gewinnt der bereitstehende USB-Anschluss an Bedeutung. Hier können Peripheriegeräte wie Tastaturen und UMTS-Sticks angeschlossen werden, um die herum die Open Source Gemeinde weitere Anwendungen bauen kann. Integriert ist neben WLAN mit Bluetooth eine weitere Kabellos-Technologie, über die auch Mobiltelefone zu 3G-Modems umfunktioniert werden können.

Anders als Hanvon oder Onyx (beim jüngst vorgestellten WLAN-Reader Boox 60) verbaut Pocketbook bzw. Netronix den Touch-Layer über das E-Ink Display. Damit lässt sich der Touchscreen zwar auch mit den Fingern bedienen, allerdings entstehen ähnlich wie bei der Sony Reader Touch Edition ärgerliche Spiegelungen. Diese sollen geringer ausfallen als beim auf der Ifa gezeigten Prototypen, dürften das Leseerlebnis bei einer Lichtquelle im Hintergrund aber deutlich beeinträchtigen.

Das Pocketbook 302 wird inklusive umfangreichem Zubehör rund 300 Euro kosten, wird im Gegensatz zum Vormodell nicht mehr ausschließlich im Internet erhältlich sein. “Eine Handelskette mit Ladengeschäften” soll auf jeden Fall den Sechs-Zoller ins Sortiment nehmen, so Loucher zu lesen.net.

Unterm Strich steht ein interessanter neuer eBook Reader, in dem vor allem über die offene Firmware viel Entwicklungspotenzial steckt. Damit das spannende “Projekt Pocketbook” aber nicht gut informierten und technikversierten Lesefreunden vorbehalten bleibt, ist ein größeres Vertriebsnetz ein Muss. Immerhin geht es bereits mit der Bekanntheit aufwärts: Auch dank eines Artikels in der aktuellen Computerbild werden die Pocketbooks inzwischen auch immer mehr Nutzern außerhalb der IT-Welt ein Begriff. Bis zu Sony, Amazon oder auch txtr ist es aber noch ein weiter Weg.

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Kommentare


Sven 23. Dezember 2009 um 10:20

Das mit dem Touchscreen ist ärgerlich. Da wäre mir lieber ein Sensorstift und dafür keine Spiegelungen, da das lesen ja klar im Zentrum liegt. Ich gehe aber davon aus, dass man trotzdem noch super lesen kann. Weiterer minus Punkt: Schade, dass an einem eigenen System herum gefrickelt wird. Android würde mit Sicherheit erstens mehr her geben und zweitens wäre ich als Entwickler dann auch gewillt Anwendungen für das Pocketbook zu schreiben, da diese dann nicht nur auf diesem laufen würden. Für das Pocketbook alleine tu ich mir das nicht an (höchstens ein kleines Script)

Aber alles in allem: Endlich ein Ebook Reader der am Stand der Technik ist! Wer braucht da noch einen veralteten TXTr? (falls er mal auf den Markt kommt)

Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass sie nicht zu lange auf das 8 Zoll Display warten lassen. Dann ist ein Ebook Reader endlich für die meisten Bereiche des lesens ein Ersatz!

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Sven 23. Dezember 2009 um 10:44

Noch eine Frage an den Blog Betreiber: Warum wird eigentlich Pocketbook nicht rechts in der Leiste unter “eBook Reader” aufgeführt?

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doxanus 23. Dezember 2009 um 20:06

Ja, die Frage stelle ich mir auch: Was haben die bei txtr eigentlich geraucht, um a) derartige Preise und b) eine derartig desaströse PR zu machen. Typisch deutsch, möchte man txtr vorhalten.

BTW: Als ich mal eine Zeitlang in Moskau gearbeitet habe, noch ohne e-reader, war ich sehr erstaunt, dass die Metro vollgestopft war mit Leuten, die auf irgendeine Art und Weise auf e-reader (Palm, Handy, TFT-Lesegeräte, e.v. e-inks) schaute. In Deutschland waren damals nur Bookeen und IRex vertreten.

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gulu-gulu 23. Dezember 2009 um 21:06

da schließ ich mich an. wenigstens kann Pocketbook schon ausgelieferte Modelle vorweisen.. das kann txtr leider noch nicht. insofern klares votum für PB in die reader-liste!

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AlexDD 27. Dezember 2009 um 16:14

Naja vom Design her ist der Reader wahrlich kein Hübscher. ;)
Dazu spiegelt das Teil extrem und das sollte eine Reader auf gar keinen Fall.

Von daher warte ich lieber noch.

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Sven 4. Januar 2010 um 09:44

Schade… finde ich nicht toll, dass der Poster die Kommentare / Fragen zu seinem eigenen Blog nicht liest…

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Johannes 4. Januar 2010 um 13:16

@Sven Ist nicht vergessen; Artikelseiten schreiben sich halt leider nicht von alleine, da fehlte mir in den letzten Wochen einfach die Zeit.

Ciao
Johannes

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Sven 4. Januar 2010 um 15:13

Ok ;-) dachte du hast das nicht gelesen, weil keine Antwort kam.

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JohnS 11. Februar 2010 um 13:41

Hallo!
Habe heute erfahren dass das PocketBook 302 in der letzten Februarwoche auf den Markt kommt, zudem plant PocketBook einen 8-Zoller (allerdings ist es nicht bekannt wann sie es vorstellen werden).
Am besten auf die Cebit gehen. Freue mich schon darauf.
Johannes ich danke dir für deine Mühe, was diese Seite und die Informationen betrifft, bin nämlich NEU hier.
Gruß!!!

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fischlaufer 13. April 2010 um 14:06

Wann kommt der seit langem angekündigte Test des Pocketbook 302? Im Online-Handel gibt es ihn doch schon seit einigen Wochen!

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