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Pocketbook: Vier eReader, ein Tablet zur Ifa

Gleich fünf neue Lesegeräte stellt Pocketbook auf der Ifa Anfang September in Berlin vor. Neben vier neuen E-Ink Devices nimmt das Unternehmen erstmals auch ein Android-Tablet mit 7″ Bildschirmdiagonale ins Sortiment auf – der iPad-Hype ist wohl auch an der Ukraine nicht spurlos vorbei gegangen. Passend dazu werden die Geräte vom taiwanesischen OEM Foxconn zusammen gezimmert, das sich auch für das iPad sowie diverse dedizierte Lesegeräte (Kindle, Nook, …) verantwortlich zeichnet.

Das Nachsehen hat Netronix, mit denen sogar ein Joint Venture zum gemeinschaftlichen Vertrieb von dedizierten Lesegeräten in die Welt gerufen wurde. Wie es mit der Partnerschaft weitergeht, ist offen – der plötzliche Switch, nachdem im letzten  Winter eine langfristige erfolgreiche Zusammenarbeit beschworen wurde, wirft jedenfalls kein wirklich gutes Licht auf die beiden Unternehmen. [Update Pocketbook sagte uns zur Begründung, Netronix könne die wachsende Nachfrage von zuletzt 50.000 Lesegeräten monatlich nicht befriedigen, weshalb für die neuen Modelle ein größerer Zulieferer ausgewählt werden musste – die “alten” Reader würden aber weiterhin von Netronix kommen]

pro602Die Spezifikationen der eBook Reader sind schnell erzählt: Pocketbook Pro 602 (rechts im Bild) und Pocketbook Pro 902 (oben)sowie Pocketbook Pro 603 und Pocketbook Pro 903 sind jeweils technisch identisch, unterscheiden sich bloß hinsichtlich der Bildschirmdiagonale. Die 6xxer-Serie kommt mit 6″ E-Ink Display daher, während die 9xxer Modelle einen 9,7″ Bildschirm für großformatige Inhalte haben.

pro603Alle vier Pocketbooks bringen Bluetooth und WiFi mit, die beiden xx3er haben darüber hinaus noch ein 3G-Modem an Bord und – Premiere – verfügen über einen Wacom-Touchscreen. Allen Lesegeräten gemein ist außerdem 2 Gbyte interner Speicher, das bewährte Open Source Betriebssystem und kabelloser Zugriff auf den Bookland Store, in welchem zum Rollout von 602, 603, 902 und 903 auch endlich kommerzielle Titel zu finden sein sollen. Beim Pocketbook 302 enttäuscht der integrierte eBook Store nach wie vor beim Angebot – erhältlich ist lediglich gemeinfreie Literatur.

iqDas Surf-Tablet hört auf den Namen Pocketbook IQ, läuft unter einem etwas veralteten Android 2.0 und wird in drei verschiedenen Farben zu haben sein.  Hinsichtlich der weiteren Spezifikationen hält sich Pocketbook noch bedeckt, auf der Ifa dürften die Ukraniner mehr Karten auf den Tisch legen.

pocketbook_iqRein optisch hat Pocketbook der Wechsel des Auftragsfertigers sichtlich gut getan, die aluumantelten Reader machen zumindest auf den PR-Bildern einen deutlich wertigeren Eindruck als die funktionsorientierten Industrieplastik-Chassis von Pocketbook 301, Pocketbook 302 und Pocketbook 360° (nach über einem Jahr immer noch unser Spitzenreiter im eBook Reader Vergleich). Am Ende des Tages werden bereitstehende Inhalte und Pricing der ab November erhältlichen eBook Reader den Ausschlag geben, ob Pocketbook mit diesem Lineup tatsächlich “auf dem Sprung zum weltweiten Marktführer” ist (Pressemitteilung) oder sich nicht doch in der zweiten Reihe hinter Amazon, Sony & Co. einsortieren muss.

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Kommentare


Verres 21. August 2010 um 09:22

Da Netronix eine Tochterfirma von Foxconn ist werden sie den Herstellerwechsel von PB wahrscheinlich verschmerzen…

Ansonsten sehen die neuen Reader wirklich schick aus, bleibt
abzuwarten ob der Markt die Preise von PB hergibt. Ich werde
mir wohl eher erstmal einen Kindle 3 kaufen. Der kann zwar
nicht soviele Formate, kostet mich mit Pearl Display und Ledercover
und Leselampe aus den USA importiert wohl noch weniger wie
die neuen von Pocketbook.

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Pocketbook pone rumbo a la IFA con varios e-readers y una tablet androide en la maleta 21. August 2010 um 21:04

[…] de Berlín y, por supuesto, tendrás todos sus detalles. [Vía SlashGear]Leer 0 ComentariosX CompartirEmailDiggFacebookTwitterYahoo BuzzBitácorasMenéamePermalinkClasificado […]

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Johannes 22. August 2010 um 18:09

@Verres Netronix ist keine Tochterfirma von Foxconn bzw. zumindest weiß Pocketbook selbst nix davon.

Ciao
Johannes

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Verres 22. August 2010 um 19:24

Gibt aber einige Quellen die zumindest behaupten das Netronix ein “subsidiary”, also eine Tochterfirma von Netronix ist.

Unter anderem hier:
http://www.computerworld.com/s/article/9179759/Kindle_screen_maker_will_increase_capacity_to_meet_demand

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Verres 22. August 2010 um 19:26

Also das Netronix ein “subsidiary” von Foxconn ist, kann das oben leider nicht mehr editieren.

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Bigboo73 22. August 2010 um 20:00

Juhuu bin mal gespannt wie teuer der 9.7″ Reader mit wacom Funktion wird, das wäre endlich das ultimative gerät für meine Meetings. Ich hoffe die notizfunktion ist ausgefeilt und ein direktes Drucken und oder senden möglich. Außerdem muss pdf perfekt unterstützt werden.

In meiner Vision liegen bei uns während einem Meeting einfach ein paar dieser Dinger rum und man kann Notizen und Skizzen anfertigen und dann nachher sammeln. Shared vorging via Bluetooth wäre auch super, aber da verlange ich wohl etwas zuviel ;)

Ich würde mich/meine Firma als betatester anbieten ;)

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Bigboo73 22. August 2010 um 20:02

Shared Working meinte ich… Diese rechtschreibkorrektur des ipads treibt mich noch in den Wahnsinn ;)

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Anatoli Loucher 22. August 2010 um 20:47

“Juhuu bin mal gespannt wie teuer der 9.7″ Reader mit wacom Funktion wird, das wäre endlich das ultimative gerät für meine Meetings. Ich hoffe die notizfunktion ist ausgefeilt und ein direktes Drucken und oder senden möglich. Außerdem muss pdf perfekt unterstützt werden.”

Sehr billig wird es nicht, voraussichtliche Preis für 903 liegt bei 450 €. es ist ca. 50-60 Euro teurere, als Kindel DX wenn man ihn in Deutschland importiert, aber Pro 903 wird wesentlich mehr Funktionen haben.

“In meiner Vision liegen bei uns während einem Meeting einfach ein paar dieser Dinger rum und man kann Notizen und Skizzen anfertigen und dann nachher sammeln. Shared vorging via Bluetooth wäre auch super, aber da verlange ich wohl etwas zuviel ;)

Ich würde mich/meine Firma als betatester anbieten ;)”

Versand von Dokumenten über Bluetooth wird möglich sein, funktioniert schon jetzt mit PB302.

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Bigboo73 22. August 2010 um 23:23

450€ ist ein durchaus fairer Preis in dieser Kategorie, wenn die Funktionen stimmen und man ihn gut für die Arbeit einsetzen kann, zum spielen gibt’s ja noch das iPad ;)

Dann bleib ich mal auf weitere News gespannt.

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