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Pocketbook Aqua: Live-Demo, Verkauf über Buchhandlungen

Pocketbook hat seinen wasserfesten eBook Reader Pocketbook Aqua in den letzten Tagen auf der Pariser Buchmesse erstmalig live demonstriert – Schwimmbecken inklusive. In Deutschland wird das Gerät auch über unabhängige Buchhandlungen zu haben sein, möglich macht das ein Deal mit Grossist Umbreit.

Hardwareseitig handelt es sich beim Pocketbook Aqua wie berichtet um ein Einsteigergerät. Das Pearl-E-Ink-Panel löst „nur“ 800x600px auf, eine Beleuchtung gibt es nicht. Technisch entspricht das Gerät weitgehend dem Pocketbook Basic Touch (Verkaufspreis: 69 Euro), ihm fehlt im Vergleich allerdings ein microSD-Karten-Slot. Dafür ist das Pocketbook Aqua wasser- und staubgeschützt nach IP57.

Das bedeutet, das Gerät kann eine halbe Stunde einen Meter unter Wasser überdauern. Auf der Pariser Buchmesse haben die Kollegen von Les Numériques eine Demonstration der Wasser-Resistenz aufgezeichnet. Sie bietet keine fundamental neuen Erkenntnisse, ist aber schon ein sehr ungewohntes Bild – konventionelle Lesegeräte würden beim gezeigten Prozedere den Geist aufgeben.

Das wasserfeste Gehäuse hat allerdings auch einen stolzen Preis. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 110 Euro, das bedeutet einen Aufpreis von 40 Euro zum Zwillingsmodell. Für das Geld gibt es außerdem schon (nicht-wasserdichte) Leucht-Reader wie den Tolino Shine oder auch das Pocketbook Touch Lux 2 aus eigenem Hause. Der vergleichsweise hohe Preis erklärt sich nicht zuletzt aus der teuren IP57-Zertifizierung, sagte uns ein Pocketbook-Sprecher auf Anfrage.

Das Gerät soll in den nächsten Wochen in den Handel kommen. Mit Umbreit ist ein wichtiger Vertriebspartner mit an Bord – über den Grossisten wird das Aqua auch für unabhängige Buchhandlungen verkaufbar sein, interessierte Buchhändler können das Gerät schon bestellen.

Eine große Verbreitung wird das Pocketbook Aqua angesichts des Preis-Leistungsverhältnisses wohl nicht finden. Wasserdichte eBook Reader haben aber definitiv eine Zukunft. Im Tablet- und Smartphone-Bereich kommen entsprechend geschützte Geräte derzeit in großer Zahl in den Handel, bei dedizierten Lesegeräten ergibt ein robustes Gehäuse mindestens genauso viel Sinn. V

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Kommentare


Pocketbook Ultra in der Warteschleife » lesen.net 7. April 2014 um 15:10

[…] war dann aber nichts zu sehen vom Pocketbook Ultra, lediglich das Pocketbook Aqua erlebte eine nasse Premiere. Ein Pocketbook-Sprecher sagte uns, die Ankündigung sei verschoben worden, das Gerät […]

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