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Pocketbook Basic Touch angefasst [+Video]

pocketbook-basic-touch-1Das Ende Oktober erscheinende Pocketbook Touch Basic tritt in die Fußstapfen von Pocketbook Touch und Pocketbook Basic, der Sechs-Zoller soll vor allem preisbewusste Lesefreunde ansprechen. Was man für unter 100 Euro bekommt, lest ihr in unserem Erfahrungsbericht.

Gegenüber dem Pocketbook Touch fällt das Pocketbook Basic Touch ausgesprochen dünn und leicht aus – er bringt 175 Gramm auf die Waage, 20 Gramm weniger als sein Vorgänger. Das niedrige Gewicht überrascht vor allem angesichts der recht großzügigen Abmessungen, bedingt durch die vier haptischen Bedienelemente unter dem Display.

pocketbook-basic-touch-2Bei den inneren Werten wurde der Speicherplatz gegenüber dem Touch auf 4 Gbyte verdoppelt, außerdem steckt ein stärkerer (1-GHZ-)Prozessor im Gerät. Neugierig machen Aussparungen für ein Front-Cover (wie es der Sony Reader PRS-T3 hat), mit dem das Display geschützt und der eBook Reader trotzdem nicht aufgebläht wird. Anders als beim PRS-T3 klafft hier außerdem keine große Lücke auf der Rückseite, wenn auf das Cover verzichtet wird.

Funktional verfügt der Touch Basic wie schon der Touch Lux über eine Dropbox-Anbindung, die eBooks zwischen Gerät und Dropbox-Cloud synchronisiert. Hinzu kommen Pocketbook-typisch viele Möglichkeiten zur Anpassung und Bearbeitung von Text. Dem Rotstift zum Opfer fielen Text-to-Speech und folgerichtig auch der 3,5mm-Kopfhöreranschluss. Gegenüber dem Touch Lux und anderen höherpreisigen Geräten fehlt außerdem eine integrierte Beleuchtung und das 6″ Pearl-E-Ink-Display löst nur 800x600px statt 1024x758px auf.

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Pocketbook Basic Touch: Vielversprechende Alternative für Einsteiger und Leucht-Reader-Verweigerer

pocketbook-basic-touch-4Wir hatten ein Vorserienmodell in der Hand, in sofern lassen sich Dinge wie System-Stabilität und -Geschwindigkeit nicht wirklich beurteilen. Schon jetzt lässt sich aber abschätzen: Wer auf eine integrierte Beleuchtung verzichten kann, wird mit dem Pocketbook Touch Basic im Herbst eine interessante Alternative etwa zum (deutlich teureren) Sony Reader PRS-T3 an die Hand bekommen. Der Abstand zur 100-Euro-Marke sollte allerdings schon mehr als einen Euro betragen, denn die Konkurrenz in diesem Segment ist groß.

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Kommentare


samy 9. September 2013 um 13:22

Scheint aber einen sehr dunklen Hintergrund zu haben. Und hat es einen SD-Slot?

Antworten

Name 9. September 2013 um 13:51

Naja, sollte der Preis nicht sehr deutlich unter 100 Euro liegen, dürfte das wohl ein Ladenhüter werden. Der normale Touch mit Text-to-Speech ist auch um 100 Euro zu haben, und den Touch Lux habe ich auch schon um 130 Euro gesehen, sodass ich mich frage, wen man mit dem Gerät ansprechen will. Da kann man sich ja auch gleich einen Kobo Touch für aktuell 44 Euro kaufen. Hardwareseitig düfte man für unter 100 Euro wohl mit einem Tolino am besten fahren.

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ReaderT2 10. September 2013 um 08:06

Also mich freut es, daß Sony nicht allein Alternativen zu den Glühwürmchen anbietet. Das schafft Möglichkeiten, auch über 2014 hinaus unbeleuchtete Reader zu bekommen, wenn man das haben möchte.
Schade finde ich, daß der Funktionsumfang des Touch nicht beibehalten wurde.
Aber vielleicht kommt das ja nächstes Jahr.

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Torsten 10. September 2013 um 08:10

Für mich geht das absolut in die falsche Richtung!
Der PB-Basic gehört für mich mit seinem durchdachten Konzept zu den besten Readern überhaupt.
Statt jetzt ein überflüssiges Touch-Display einzubauen, wäre – ähnlich wie beim Sony – eine konsequente Produktverbesserung, d.h. ein besseres Display, sinnvoller gewesen.
Ich (selbst PB-Basic Besitzer) werde mir das Gerät jedenfalls nicht kaufen.

Antworten

Forkosigan 11. September 2013 um 12:18

Bei Pocketbook Basic Touch wird neue Touchscreen Technologie “Film Touch” verwendet. Touchscreen hat eine Dicke von nur 0,2 mm, und ist in der E-Ink Display integriert. Dadurch ist den Kontrast mit “Film Touch” identisch mit dem Gerät ohne Touchscreen.

Der Preis auf dem deutschen Markt soll ca. 80 € betragen.

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