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Sony Reader PRS-350 Pocket Edition im Test

Anders als die neue Sony Reader PRS-650 Touch Edition, welche im Vergleich zum Vormodell im Wesentlichen „nur“ einen komplett überarbeiteten Touchscreen nebst neuer E-Ink Technologie vorzuweisen hat (und dafür im Test mit einer Topnote belohnt wurde), bohrte Sony das kleine Schwestermodell Pocket Edition funktional deutlich auf. Ob der PRS-350 ein ebenbürtiger Nachfolger der „gut“ bewerteten ersten Pocket Edition ist und vielleicht sogar eine gleichwertige Alternative zur 50 Euro teureren Touch Edition darstellt, klärt unser Testbericht.

Optik & Zubehör

prs-350-3Die neue Pocket Edition kommt daher wie eine zu heiß gewaschene Touch Edition: Optisch sind die beiden Devices praktisch 1:1 identisch, die Pocket Edition fällt mit ihrem 5″ Display (12,7cm Durchmesser) lediglich eine Hausnummer kleiner aus als das Schwestermodell mit 6″ Bildschirmdiagonale (15,1cm Durchmesser).

Das Vormodell PRS-300 Pocket Edition verfügte noch über ein ganz eigenes Gesicht mit 4-Wege-Steuerkreuz und seitichen Navigationstasten – weil nun auch in der Pocket Edition ein optischer Touchscreen steckt (mehr dazu unten), wurden diese Bedienelemente obsolet. Das Ergebnis ist ein insgesamt ruhigeres Erscheinungsbild der Gehäusefront, auf der unter dem Bildschirm nur fünf farblich abgestimmte Buttons (Home, Blättern vor/zurück, Zoom, Kontextmenü) zu finden sind.

sony_reader_pocket_edition_prs350_2In Sachen Gehäusefarben wird Sony gerade in der Männerwelt für einige enttäuschte Gesichter sorgen: Zur Wahl stehen die recht exotischen Töne pink und (dunkel)blau sowie silber als einzige unbunte Farbe – in schwarz gibt es nur die Touch Edition, die „klassischen“ eBook Reader Colorierungen grau und weiß fehlen völlig. Die Gehäusefarbe findet sich neben den Buttons auch an beiden Enden des Stylus wieder.

Die neue Sony Reader PRS-350 Pocket Edition ist anders als das Vormodell nun komplett rückseitig kunststoffummantelt, seitliche Zierelemente sowie die Front bestehen nach wie vor aus Alumminium. Damit konnte Sony seine Pocket Edition um 55 Gramm auf nun nur noch 160 Gramm abspecken, womit sich der Fünf-Zoller in Mantel- und Handtaschen kaum noch bemerkbar macht und problemlos dauerhaft mit einer Hand gehalten + bedient werden kann.

Zum Lieferumfang gehört wie schon beim PRS-300 lediglich ein USB-Kabel; Soft Sleeve/Cover muss bei Bedarf ebenso seperat erworben werden wie ein externes Ladegerät. Als Alternative zum teuren Originalzubehör empfiehlt sich wie immer ein Blick zu ebay & Co; in unserem Forum gibt es eine Auflistung kompatibler Ladegeräte von Drittherstellern.

Technik

prs-350-2Die Sony Reader PRS-350 Pocket Edition verfügt über denselben optischen Pearl E-Ink Touchscreen wie die neue Touch Edition. Weil die Erkennung von Finger/Stylus-Position auf dem Bildschirm über Infrarotsensoren erfolgt, kommt das Panel ohne zusätzlichen Touch-Layer aus und ermöglicht so eine kontrastreiche und spiegelungsfreie Anzeige von Inhalten.

Der Speicherplatz wurde gegenüber dem Vormodell von 512 Mbyte auf 2 Gbyte vervierfacht, ist – anders als bei der Touch Edition – aber nicht über Speicherkarten erweiterbar. Da der PRS-350 keinen MP3-Player an Bord hat und mit seinem kleinen Bildschirm für die Anzeige von großformatigen pdf-Dateien voller (speicherintensiver) Bilder ohnehin nicht prädestiniert ist, sollte der Platz aber im Regelfall völlig ausreichen.

Software & Usability

Für eine Beschreibung von Sony eBook Library und Bedienoberfläche/Funktionalitäten verweisen wir auf die entsprechenden Abschnitte in unserer PRS-650 Touch Edition Review – die Firmware der beiden Geräte ist (mit Ausnahme des fehlenden MP3-Player im PRS-350) identisch. Naturgemäß fallen Menüs und Buttons auf dem 5″ Display der Pocket Edition immer etwas kleiner aus, bewegen sich in Sachen Lesbar- und Bedienbarkeit aber durchweg im grünen Bereich.

Lesen & Schreiben

prs-350-1-sAuch hier sind Pocket Edition und Touch Edition dank gleicher Bildschirmtechnologie und gleichem Betriebssystem funktional auf einem Niveau, entsprechend können die Informationen aus der Touch Edition Review auf die Pocket Edition übertragen werden. Das Plus an Bildschirmfläche vom Sechs-Zoller äußert sich im direkten Vergleich in einigen zusätzlich angezeigten Zeilen pro Seite (vgl. Fotos rechts: Einmal dieselbe Seite in Schriftgröße „s“ auf beiden Lesegeräten, einmal in Schriftgröße „m“).

prs-350-1-mEntsprechend fallen für Pocket Edition Besitzer einige zusätzliche Blättervorgänge an, was angesichts des reaktionsschnellen und leicht ansprechenden Touchscreens in diesem Fall aber besonders verzeihlich ist. Zudem steht auf der Habenseite der Vorteil einer etwas größeren Mobilität dank weniger Gewicht und kompakterem Formfaktor.

Die überarbeiteten pdf-Anzeigeoptionen kommen natürlich auch der neuen Pocket Edition zugute – während das Vormodell schon mangels Touchscreen bei der Navigation in nativ großformatigen Dokumenten nur wenig Freude bereitete, können zumindest Präsentationsfolien und eingescannte DinA4-Seiten nun (in Anbetracht der Displaygröße) halbwegs komfortabel gelesen werden. Wer mit E-Paper von Zeitungen liebäugelt oder generell viel mit pdf’s zu arbeiten gedenkt, ist allerdings mit einem (mindestens) Sechs-Zoller generell besser bedient – die Bildschirmgröße fordert hier einfach ihren funktionalen Tribut.

Fazit

prs-350-6Mit dem direkten Vormodell PRS-300 ist der PRS-350 kaum vergleichbar, zu tiefgreifend sind die Veränderungen. Während es sich bei der ersten Pocket Edition Generation um einen reinen eBook Reader ohne jedwede über die Textanzeige hinausgehenden Funktionen handelte, erwirbt man mit der PRS-350 Pocket Edition ein mächtiges Arbeitsinstrument mit Notiz- und Highlightmöglichkeiten, einem Dutzend integrierten Wörterbüchern und intuitiver Bedienbarkeit dank berührungsempfindlichen Bildschirm. Gegenüber dem PRS-300 fällt zudem die Verbesserung der Textanzeige durchs neue Pearl E-Ink Panel ins Auge, wenngleich die Unterschiede hier weit weniger gravierend sind als zwischen PRS-650 und PRS-600 (mit resistivem Touchscreen).

award-prs350-hq-finalIm Vergleich zum Top End Modell ist die Pocket Edition nur noch minimal abgespeckt – der interne Speicherplatz ist nicht erweiterbar, ein MP3-Player fehlt. In Kombination mit der aus unserer Sicht unbefriedigenderen Farbauswahl ergibt sich daraus eine minimale Abwertung von 0,1, womit unter dem Strich eine 1,6 beziehungsweise ein „gut“ steht.

Die Sony Reader PRS-350 Pocket Edition ist damit der aktuell bestbewertete Fünf-Zoller und in unseren Augen eine klare Empfehlung für alle, die sich mit dem Formfaktor anfreunden können und denen ein kleines Plus an Mobilität mehr wert ist als etwas mehr Bildschirmplatz. Die Alternativen in dieser Geräteklasse heißen Cybook Opus/Pocketbook 360° sowie Hanvon N516 und sind ein wenig günstiger, verfügen aber über keine Touchscreens, haben (etwas) kontrastschwächere Bildschirme und wirken insgesamt einfach weniger wertig als die Sony Reader PRS-350 Pocket Edition.

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Kommentare


carokann 5. November 2010 um 17:45

Eine wahre Schönheit! Amüsant, wenn Johannes sein Museum öffnet und den 505 hervorholt! Selbst der Kindle 3 sieht wie eine Brotdose aus, was nicht nur am 6-Zoll Bildschirm liegt. Ich glaube aber, dass SONY nicht um die zügige Erweiterung um ein WLAN herumkommen wird, was zu deutlich niedrigeren Preisen im nächsten Jahr für 50er führen dürfte.
Solange kann ich auf dem 300er, der den Weg gewiesen hat locker abwarten und lesen. Was die Farben angeht ist das blau beim 300er das neue Schwarz! Das Pink würde ich als light burgundy zukünftig vermarkten. ;-)

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Christoph 5. November 2010 um 18:03

Das Wlan-Modell gibt es ja bereits.
Der in einigen Läden der USA (Bestbuy) zu findende PRS-950 hat nicht nur den leicht größeren (höheren) 7″-Bildschirm und das obligatorische UMTS-Modem (diesmal europatauglich), sondern auch Wlan und einen Browser.

Man hörte bislang nur noch nichts davon, ob das Modell auch in Deutschland angeboten werden würde?
Noch ist es nicht angekündigt worden.

Wer auf UMTS in Deutschland verzichten kann, weil die SIM-Karte hierfür nicht aktiviert ist, bekäme durch Import des PRS-950 aber zumindest Wlan und Browser und natürlich auch das größere Format. Der Aufpreis gegenüber dem PRS-650 ist sogar recht moderat. Mit Steuer kostet der PRS-950 gerade mal 252 Euro.
Versand und der dazu fällige Steueraufschlag dürften das $299 teure Gerät dann für insgesamt unter 300 Euro ins deutsche Lesezimmer bringen.
(und der Dollar fällt weiter…)

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carokann 5. November 2010 um 18:16

Ich denke, dass SONY die gesamte Familie mit WLAN aufwerten wird und muss. Nein, ich werde kein Gerät aus den USA importieren!

Der Kindle soll ja nach Deutschland kommen und Hersteller die dies ignorieren werden scheitern, selbst eine solche Schönheit wie SONY.

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Rene 5. November 2010 um 21:02

Ich habe den PRS-350 jetzt schon seit längerer Zeit und kann dem Test nur zustimmmen: Klein, unheimlich leicht, schick, komfortabel und leistungsfähig. Wirklich sehr empfehlenswert.

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Don Franko 5. November 2010 um 23:38

Ich würde es auch sehr begrüßen, wenn der Kindle nach Deutschland kommen würde. Weiß jemand, wann das sein soll, d.h. wann ich den Kindle auf Amazon.de bestellen kann (also nicht Amazon.com)? Ich mag es eigentlich nicht so, aus Amerika zu bestellen. Es kann ja immer mal ein Defekt auftreten und dann das ganze einschicken… :-(

Da gebe ich lieber etwas mehr Geld aus und kanns dann hier direkt bei Sony abgeben, wenn es dann ein Sony-Reader ist.

Also WLAN benötige ich nicht unbedingt. Nimmt das denn nicht mehr Strom vom Akku? Oder kann man WLAN optional abschalten. Wie sieht es eigentlich mit der Sicherheit von WLAN aus? Kann es passieren, dass man irgendwo auf eine Taste kommt und dann plötzlich ein Buch bestellt hat?

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R 5. November 2010 um 23:57

Kann den Test als Nutzer eines 350 auch bestätigen.
Die vordere Gehäusehälfte erscheint mir jedoch komplett aus Alu. (Nicht nur seitliche Zierlelemente).

Und auch als Kerl finde ich das „Nachtblau“ sehr ansehnlich. Nicht so langweilig wie richtiges Schwarz, und auch nicht irritierend hell oder bunt.
(Helle/ bunte Gehäuse lassen die e-ink-Displays doch immer so trüb aussehen…)

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Johannes 6. November 2010 um 15:52

@R Hast recht, hab‘ ich oben korrigiert, danke.

@Christoph Der PRS-950 (WLAN + 3G) ist für Deutschland derzeit leider überhaupt kein Thema, sagte mir die Sony Pressestelle vergangene Woche.

Cao
Johannes

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carokann 6. November 2010 um 19:08

Eben in einem Thalia in Berlin-Mitte sowohl den PRS-350 als auch den grossen Bruder 650 gesehen – im altvertrauten Ständer. Weder dort noch am Oyo-Tisch grosser Betrieb. Ich habe heute den PRS-650 erstmals gesehen und verglichen mit dem Oyo-Display ist das unter Thalias normalem Ladenlicht für meine Augen ein REINWEISSER Hintergrund mit fast schon sattem Schwarz der Buchstaben. Da sieht der Oyo vollkommen grau gegen aus. Leider stellt Thalia die beiden Geräte nicht nebeneinander zum Verkauf.
Bis die Preise des Sonys fallen werde ich aber nicht schwach! Ein Oyo wird es aber auch nicht werden selbst wenn er unter 100 Euronen fällt – der ist mir wirklich zu langsam im Vergleich mit meinem PRS-300. Selbst den Demo- „Precht“ blätterte er heute in ca. 3sec.
Vor ein paar Tagen erschien er mir einen Tick beherzter. Wir werden alle nicht jünger. ,-)

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Chräcker 6. November 2010 um 19:23

Ich lese auch bereits begeistert mit meinem 350. Allerdings finde ich die „Zusatzfunktionen“ nicht wirklich bahnbrechend. Das Gerät reagiert beim „zeichnen“ doch recht zögerlich und relativ ungenau, wie das Display bei intensiver Stiftnutzung einmal aussehen könnte, möchte ich auch nicht testen. Wer intensiv Notizen machen will, nutzt besser doch „etwas anderes“.

Die Wörterbücher sind ja nett gedacht, aber „zügig“ ist hier auch etwas anderes und außerdem scheint man nur zwischen den installierten wählen zu können. Die Schnittstelle würde sich ja auch für ein Lexikon eignen, aber das gibts nicht. Auch nicht zu kaufen. Die Frage „wo gibts andere Wörterbücher“ ist in diversen Foren sehr beliebt. Nette Funktion also, nur: ohne Unterfütterung bisher.

Natürlich gibt es den ein oder anderen Anwender, der eins der Zusatzfunktionen gerade liebt. Aber als Herausstellungsmerkmal für einen angestrebten größeren Markt sehe ich das auch wieder nicht an.

Es ist und bleibt dennoch ein hervorragender eReader, ungefragt!

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R 6. November 2010 um 20:33

Stimmt.
Alleinstellungsmerkmale des 350 sind derzeit unter den 5-Zöllern 3erlei andere Details, die aber zweifellos verkaufsfördernd sind:

Kontrastreichstes Display,

Kompaktestes, leichtestes Gehäuse,

Wertigste Verarbeitung.

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Bob 6. November 2010 um 20:51

Wieder mal ein super Test. Kommt der Acer Lumiread auch unter deine Lupe?

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GR 7. November 2010 um 00:43

@Don Franko: Ich kann berichten, dass Amazon die Abwicklung bei defekten kindles recht kundenfreundlich gestaltet: Uns wurde nach einem Defekt einfach ein neuer Kindle geliefert, erst dann musste das defekte Gerät retourniert werden. Ob das die Standard-Vorgehensweise ist weiß ich allerdings nicht,

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kadi 7. November 2010 um 01:01

@GR dürfte Standard sein. Ich habe ein Netbook bei Amazon gekauft und es hatte nach 3 Wochen einen defekt. Ein kurzer Anruf bei Amazon und es wurde mir zuerst ein neues Gerät zugesand und ich habe das defekte Gerät erst später zurückgeschickt.

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Zarkov 7. November 2010 um 06:18

Einer der Hauptpunkte: kleinerer Bildschirm bei gleichbleibender Zahl von Bildpunkten -> erheblich höhere Auflösung von 200 dpi. Fällt bei so vielen Testberichten unter den Tisch und verbessert das Schriftbild im Vergleich zum nächst größeren Gerät merkbar, wenn man kleine Textgrößen benutzt.

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Christoph 7. November 2010 um 13:28

Es verbessert aber nicht Nutzbar, da 200dpi eigentlich schon zu klein sind.
Aufgrund der gleichen physischen Auflösung sieht man die selben Inhalte bei beiden Anzeigen.
Jedoch trotz hoher Schärfe eben auch deutlich kleiner als auf dem größeren Bildschirm.
Eine höhere Punktdichte wird erst zum Vorteil, wenn bei gleicher Größe mehr Bildinformation, also eine höhere Auflösung, möglich wird. Bei gleicher Auflösung wird alles bloss Kleiner aber dadurch nicht besser.

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Chräcker 8. November 2010 um 08:18

Äh, jetzt habt ihr mich wirr geschrieben ;-) – DpI sagt doch erst mal „nur“ aus, wie viele „Punkte“ man auf einen Inch darstellen kann bzw könnte. Es sagt nichts über die tatsächliche zu sehende Auflösung aus, und auch nichts über die Schriftgröße und somit die Lesbarkeit-wegen-Größe aus.

Wenn die DpI-Zahl eines Displays die wirkliche „Pixel-Auflösung“ übersteigt, wird es ein etwas unsinniger Faktor.

Ich habe jetzt nicht nachgerechnet und nachgemessen, aber wenn der Sony 200DpI bepixeln könnte, dann ist das für die eh doch kleinere Auflösung mehr als ausreichend, oder? Er stellt doch faktisch weniger „Pixel per inch“ dar. Bei einem kleinen 350er Display bleibt nur etwas weniger Reserve für höhere Auflösung übrig. Aber davon sieht man ja nix.

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Artchi 8. November 2010 um 17:39

Weiß gar nicht was an dem dunklen Blau so unmännlich sein soll? Ich finde das Blau wirklich gelungen, da es schon fast ins Schwarz geht, vor allem abends im Bett sieht man vom Blau fast nichts mehr. Und Tags über hat man etwas Farbe die aber immer noch dezent ist.
Sehr chic!

An sonst kann ich nur sagen, das mich mein 350er begeistert. Das Wörterbuch hilft mir auch weiter, wenn ich englische Bücher lese.

Das WLAN vermisse ich nicht, da ich nur alle paar Wochen ein Buch drauf laden werde. Ich bin keiner, der täglich ein Buch liest. Und diese User gibt es, man soll es nicht glauben, auch.

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Bibis 9. November 2010 um 09:16

Für den einen ist die Farbe ein Malus, für den anderen ist es ein Plus. Eher subjektiv und die Pocket edition soll wohl doch eher die weiblichen Kunden ansprechen. ^.-

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Chräcker 9. November 2010 um 12:33

Echt? Weibliche Kunden haben doch meist eher eine Tasche dabei. Die Pocket-Version passt doch zu den „ich brauch keine Tasche, ich habe ne Jacke“-Fraktion, wie meiner einer. ;-)

Ich hätte mir auch die blaue Version gekauft, da war die Lieferzeit nur zu lang. Deswegen habe ich nun einen silbernen reader und heute oder morgen klingelt der Paketmann und meine Frau bekommt die blaue Version.

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Bibis 10. November 2010 um 10:39

Ja gerade weil die Tasche eh schon schwer genug ist, muss das Ding leicht und klein sein. Die Vorteile für Handlichkeit wenn man z.B. im Bett oder im Zug liest sind ja auch nicht abhängig vom Geschlecht.Wenn es die große Version nicht in pink gibt, ist man de facto sowieso auf die kleine festgelegt. ;)
Für viele Frauen gilt einfach Optik > Funktion

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Chräcker 11. November 2010 um 08:52

*hust* ich würde eher sagen, für viele, vielleicht mehrheitlich Frauen (keine Ahnung), gehört Optik zur Funktion. Für mich, nebenbei, auch. Am schönsten dann freilich, wenn alles wunderbar Hand in Hand geht.

Ich könnte mir aber sogar vorstellen, das Pink sich gar nicht so gut wie erhofft verkauft. Ich argwöhne eher, das hier mal wieder männliche Marketingleute mit ihren weiblichen Vorstellungen durchgesetzt haben. Meine beiden Damen im Haushalt (12 Jahre und die andere etwas älter ;-)) würden das Pinke nicht mit der Pinzette anfassen.

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Tita 11. November 2010 um 10:25

Also ich hätte gerne den pinken 350. Das ist mal eine andere Farbe, damit fällt man auf. Ist natürlich schon eher eine Farbe, die ausschließlich Frauen anspricht, aber bei denen ist das bestimmt oft das entscheidende Kaufkriterium. Ich werde auch mal noch ein Jahr warten und wenn er dann etwas günstiger ist, hole ich mir den pinken Traum als Zweitreader :)

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Sven 11. November 2010 um 12:25

Interessant dürfte der 10% Gutschein von BOL.de sein. Mit diesem bekommt man den Sony PRS-350 für immerhin 168,50 € inkl. Versand.
Gutschein: „bolxmaszehn“

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R 11. November 2010 um 17:38

Zitat:
…wenn der Sony 200DpI bepixeln könnte, dann ist das für die eh doch kleinere Auflösung mehr als ausreichend, oder? Er stellt doch faktisch weniger “Pixel per inch” dar. Bei einem kleinen 350er Display bleibt nur etwas weniger Reserve für höhere Auflösung übrig…“

Der Sony 350 stellt genau wie der PRS 650, aber auch die früheren 5- und 6-Zoll Modelle 600 x 800 Pixel dar.
Also auf einem Inch sehr wohl mehr als ein 6-Zöller. Bedeutet defakto kleinere Schriften, aber eine schärfere Darstellung!

Dennoch bleibt festzuhalten, daß die 166dpi der 600×800 Pixel – 6-Zöller für eine gute Darstellung von Text ausreichen.

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Politico 12. November 2010 um 04:03

Sorry fürs Off-Topic, aber wird es in Zukunft ein Bericht über das Samsung Galaxy Tab, und dessen eReader fähigekeiten, geben?

Antworten

Politico 12. November 2010 um 04:03

Fähigkeiten… Typo…

Antworten

Kevin 13. November 2010 um 20:49

Unter http://www.sony.de/section/bildung bekommen Studenten/Schüler/Lehrer/usw. 10% Rabatt auf den Ebook-Reader. Also für 161,10 Euro!

Antworten

rostig 16. November 2010 um 22:46

habe heute den PRS 350 gekauft, vorher nur den 505… alles in allem macht das neue gerät einen billigen eindruck. plastik geht gar nicht. das alte fühlt sich schwerer und wertiger an. heute: keine hülle mehr drum, direkte seitenanwahl nur mittels untermenü und schiebeschalter, grauenvoll. hier wird mal wieder technik ab dem ersten modell runtergespart und fleissig verschlimmbessert …

gut, das gerät ist schneller und hat nen touchscreen, aber wir haben auch mittlerweile 2010… touchscreen ist für mich unnötig, ich mags, mit dem daumen umzublättern und mit dem gerät romanlesend einzunicken. ausserdem mag ich ungern durch meine eigenen fingergrapscher hindurchlesen müssen…

mein alter PRS 505 bleibt erste Wahl und der winzling wird morgen verschenkt.

allein schon, weil das metallgehäuse nur da ein paar macken hat, wo mir beim neuen reader schon plastik eingerissen oder abgeplatzt wäre (alles schon bei mobilen geräten wie dem nintendo DS gehabt.. )..

Für mich ist der Reader nicht mehr als 100 € wert.

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carokann 17. November 2010 um 11:32

Du möchtest ihn verschenken, ich nehm´ ihn freiweillig sehr gerne.

Antworten

Rene 17. November 2010 um 13:59

@rostig
Man muss nicht mit dem Finger „touchen“. Blättern geht auch mit Taste.
Ausserdem ist recht in der Seite so ein dünner Stengel versenkt. Das ist der Stylus mit dem man tippen kann, ohne Finger.

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Pascal 27. November 2010 um 23:13

Hmm, hat das Gerät eigentlich eine Bildanzeige?

Meine Frage ist ob bei Büchern mit Bildern die Bilder auch angezeigt werden können?

Antworten

Sharp Galápagos LCD-Reader vorm Start in Japan » eReader » lesen.net 29. November 2010 um 19:18

[…] ähnlich kompakten, deutlich günstigeren und zudem noch augenfreundlicheren E-Ink Readern wie der Sony Reader PRS-350 Pocket Edition […]

Antworten

reseL 8. Januar 2011 um 18:11

Vor Kurzem habe ich mir einen Sony PRS 350 geleistet. Hier mein Senf zu dem Gerät, einiges davon ist noch nicht angesprochen worden.

Ich hasse diese Windows-Mentalität, ein Gerät/Programm tausendunddrei Funktionen und Knöpfen zu überladen, deshalb gefallen mir das Cybook und die neuen Sonys optisch sehr gut.
Schwarz wäre schön gewesen, aber silber und das sehr dunkle Blau gefallen mir auch.

Audio und irgendwelche kabellosen Anbindungen brauche ich nicht, weil ich meine Bücher in Ruhe aussuche und sie weder im Affekt noch sonstwie hysterisch an der Bushaltestelle kaufe.

Das Display des Sony ist super. Allerdings habe ich ja auch nur das Cybook als Vergleich und dessen Display ist die Vorgängergeneration. Wenn es früher hieß, die Darstellung wäre wie Druck auf grauem Umweltpapier, wäre jetzt angebracht: Wie Laserdruck auf hellerem Umweltpapier.

Wegen der Frage von Pascal: Bilder gehen ja auch in PDFs und gehören zur Spezifikation von EPUB, deshalb kann jedes Lesegerät prinzipiell Bilder anzeigen. Wenn irgendein Gerät das nicht kann ist das eine willkürliche Beschränkung des Herstellers, oder das Bild ist in einem Format, das nicht unterstützt wird.

An der Verarbeitung des Maschinchens habe ich nichts auszusetzen, alles ist stabil, nichts knarzt oder wackelt (noch).

Ich war zuerst skeptisch, als ich von den Infrarotsensoren für den Grabschscreen gelesen habe, finde das aber inzwischen ziemlich genial. Das Umblättern mit Wischgeste ist superintuitiv und geht schnell. Man muss nicht drücken und der Hersteller kann abwischbare, harte und kratzfeste Obeflächen einbauen. Wer früher (wie ich) mit einem Palm m500 gelesen hat, weiß was das wert ist ;-)

Den (viel zu zerbrechlich wirkenden) Stift benutze ich praktisch nicht, ganz selten nehme ich noch den Palmstylus zur Hand.

Was ich vermisse:
– HTML-Unterstützung
– Die Möglichkeit eigene Schriften zu installieren
– Ausblenden der Statuszeile
– Selbst anlegbare Ordnerstrukturen

Wenn das doch irgendwie geht, bitte Bescheid sagen, ich bin noch nicht durch mit allen Funktionen und Möglichkeiten.

Was man unbedingt vorher wissen sollte:
– Die USB-Buchse am Gerät ist KEIN Standard-Mini-USB (wie zB am CyBook)! Die ganzen Kabel, die sich ansammeln, wenn man USB-Zubehör kauft, sind nicht verwendbar.

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Es waren zwei Königskinder … oder der eReader und ich « LovelyBooks Blog 26. Januar 2011 um 07:09

[…] am Sony auszusetzen. Das sieht Johannes Haupt von lesen.net genauso. Seinen Testbericht findet ihr hier. Mich hat lediglich das etwas langsame Blättern gestört und als Rechtshänder empfand ich die […]

Antworten

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