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Sony Reader PRS-T2 ausprobiert [Video]

dsc00037Auf der anstehenden Ifa wird Sony seinen neuen Sony Reader PRS-T2 erstmals öffentlich präsentieren. Der Sechs-Zoller kostet 140 Euro und soll ab September ausgeliefert werden. Wir haben den Sony Reader PRS-T2 vorab von Sony zur Verfügung gestellt bekommen und fassen in einem Hands-On-Video unsere ersten Eindrücke zusammen.

Hardware und Firmware grundsolide, E-Book-Store unreif

dsc00039Hardwareseitig hat Sony seinen vor zwei Wochen angekündigten PRS-T2 im Vergleich zum Vorgänger nur geringfügig modifiziert – und das ist auch gut so. Auch der neue Sony Reader liegt prima in der Hand und ist über den Touchscreen und die vier leicht angepassten Tasten intuitiv bedienbar, selbst technisch wenig affine Lesefreunde werden sich schnell zurechtfinden. Bei nur 160 Gramm kann auf dem Sony Reader PRS-T2 auch einhändig ermüdigsfrei gelesen werden – gerade dann würde man sich allerdings seitliche Blättertasten wünschen, die leider nach wie vor fehlen. Nach wie vor sind etliche Werkzeuge zum Arbeiten mit Texten an Board – ein klarer Vorzug gegenüber dem Platzhirsch Kindle. Die Facebook- und Evernote-Integration werden die meisten Interessierten eher als nette Gimmicks denn als wirklichen Mehrwert empfinden.

dsc00036Der langerwartete integrierte E-Book-Store ist hingegen eine kleine Enttäuschung. Die im Mobile Browser geladene Shopping-Seite nervt mit Ghosting-Effekten auf dem Bildschirm und einer undurchsichtigen Struktur, zudem fehlen die aus dem Kindle Store bekannten zahlreichen kostenlosen E-Books. Hinzu kommt das deutlich weniger ausgebaute App-Ökosystem, quantitativ wie qualitativ. Durch die native Unterstützung von epub-Dateien und den microSD-Slot ist das Lesegerät hingegen prädestiniert für die Befüllung aus externen Quellen.

Reine Text-Seiten blättern beim PRS-T2 einen Tick schneller als beim auch schon flotten Vorgänger, bei PDF-Dateien und bildlastigen E-Books haben wir keinen Unterschied feststellen können.

Schicke und leichte Kindle-Alternative

dsc00040Abgesehen vom dem Rotstift zum Opfer gefallenen Kopfhörer-Anschluss und dem noch unfertigen E-Book-Store leistet sich der Sony Reader PRS-T2 keine Schwächen. In Sachen Format-Unterstützung (epub, aber auch pdf) und Editierfunktionen ist Sony dem Marktführer Amazon immer noch weit voraus, Bedienbarkeit und Textanzeige befinden sich die Pearl-E-Ink-Reader auf Augenhöhe. Die Kindle-Familie bietet mehr Komfort bei der E-Book-Beschaffung, der PRS-T2 hat seine Stärken im Arbeiten mit Texten verschiedenster Arten.

Wer sich den Sony Reader anschaffen möchte, sollte zum Kauf derzeit den Sony Online Store in Betracht ziehen. Dort gibt es zum PRS-T2 aktuell eine angesichts fragiler Displays unverzichtbare Hülle inklusive (gehört sonst nicht zum Lieferumfang), der Versand erfolgt versandkostenfrei.

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Kommentare


Viktor 29. August 2012 um 11:04

Hallo zusammen,

die kostenlose Hülle gibt es nur für die ersten 100Vorbesteller.

Ich habe grad mal bei der Sony Bestellhotline angerufen und nachgefragt:
Bei der Onlinebestellung kann man die Hülle zwar kostenlos auswählen aber ob man die dann tatsächlich bekommt sieht man erst wenn das Paket kommt.

Gruß

Viktor


Samy 29. August 2012 um 19:36

Naja ADE-DRM mag kein Zuckerschlecken, sein, Kindle-DRM aber auch nicht. Oder installiere doch mal die tollen Apps in einem anderen E-INK-Gerät?? Viel Spaß. Beim T1 geht es nur mit root, bei anderen überhaupt nicht.. Bei ADE geht es wenigstens. Aber mein Motto lautet da sowieso: Hau weg die Scheiße! So wohl das DRM von ADOBE als auch das von AMAZON lässt sich relativ gut umgehen und weghauen… Man nehme Calibre, den guten “Apprentice Alf” und die Tante google…


Oli 30. August 2012 um 21:50

Na ich weiss nicht, ob 600×800 “State of the Art” ist.

Der iriver Story HD verfügt schon seit längerem über eine 768×1024 Auflösung.


Viktor 31. August 2012 um 17:12

Ist halt nur eine Modelpflege, ich denke der Reader ist grundsolide, setzt aber leider keine neuen Aktzente oder Inovationen. Da hätte Sony als einstiger ebook Reader Pionier etwas mehr zaubern können. Trotzdem steht der Reader auf meiner Bestellliste, da er die Funktion: “Lesen” & epup beherrscht.


E-Book-Reader auf der IFA: Leichter, stärker, günstiger » eReader, Topnews » lesen.net 2. September 2012 um 17:41

[…] Hersteller und Distributoren elekronischer Lesegeräte. Ausnahmen: Sony zeigt seinen neuen Sony Reader PRS-T2 am zentralen Sony-Stand in Halle 4.2, Platzhirsch Amazon bleibt der IFA einmal mehr […]


Anubiz 2. September 2012 um 20:21

was mich an all den neuen Geräten stört is, daß sie nur noch aus billigem Plastik sind :(
Klar, Alu is halt schwerer, dafür hälts aber auch was aus!
Wenn ich mir angucke, wie die Plastikrückseite meines 650 aussieht … bin ich froh, daß die Front Alu is!


Samy 4. September 2012 um 20:04

Ist aber falsch, das Plastik weniger aushält. Hatte den 650er ohne Hülle war das Alu mir viel zu kalt zum anfassen…


Kobo präsentiert Kobo Glo und Kobo Mini » eReader, Topnews » lesen.net 6. September 2012 um 08:46

[…] Der Reader hat 2 Gbyte Speicherplatz an Bord, via microSD-Karte sind bis zu 32 Gbyte zusätzlich drin. Unterstützt werden alle gängigen Textformate (epub und pdf mit Adobe DRM), die Wiedergabe von Audiodateien ist nicht möglich. Die Datenübertragung erfolgt via USB-Kabel oder WLAN-Modul Wie beim Vormodell Kobo eReader Touch, der zunächst parallel erhältlich sein soll, erfolgt die Bedienung weitgehend über den berührungsempfindlichen Bildschirm. Das Gerät bringt 185 Gramm auf die Waage, 25 Gramm mehr als der Sony Reader PRS-T2. […]


then 26. September 2012 um 11:15

Bin begeistert über das Hard- und Softwareupdate. vor allem die Evernote-Anbindung macht vieles leichter. Ich benutze den Reader als Arbeitsgerät. Da fallen viele Notizen und Anmerkungen an. Der Großteil einer markierten Seite kann ebenfalls in ein Evernote-Notizbuch übernommen werden, Beschränkung: 1200 Zeichen. Das bedeutet, ich bin nicht mehr auf die unsägliche Reader-PC-Software angewiesen. Das ist doch wirklich mal ein Grund zum Jubeln!


3x Sony Reader PRS-T2 zu gewinnen » eReader, Topnews » lesen.net 7. November 2012 um 20:44

[…] in den Handel gekommene Sony Reader PRS-T2 bietet ein gelungenes Komplettpaket. Davon zeugt auch unser Test, wo sich der Sechs-Zoller äußerst wacker […]


Sony: Deutscher Reader Store ist da » eBooks » lesen.net 12. Dezember 2012 um 20:56

[…] Sony Reader PRS-T2 Testbericht bei lesen.net […]


sumo 24. Juni 2013 um 21:30

ich besitze seit kurzem auch den Sony-Reader, ich habe ihn als Lesegerät neben einem Kindle aus dem Jahre 2011. Beim Kindle kann ich über diese Steuerkreuztaste auch kapitelweise blättern. Beim Sony habe ich diese Funktion noch nicht gefunden. Wo versteckt sich die Möglichkeit, kapitelweise zu blättern? Es geht mir nicht um die Anwahl von Kapiteln im Inhaltsverzeichnis, sondern darum, mitten beim Lesen einfach zum nächsten Kapitel zu springen.
Danke
Karsten


Media Markt: Sony Reader PRS-T2 für 40 Euro, Kindle Paperwhite für 99 Euro » eReader, Kaufen » lesen.net 15. August 2013 um 17:44

[…] Preisempfehlung (und 60 Euro unter dem aktuellen Straßenpreis). Für diese Summe ist der PRS-T2 (Testbericht bei lesen.net) ein absoluter “No-Brainer”, zumal das Nachfolgemodell vermutlich keine fundamental […]


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