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Tolino Shine im Kurz-Test [+Video]

Mit dem Tolino Shine versuchen die führenden deutschen Buchhändler und die Deutsche Telekom, der Kindle-Dominanz im E-Book-Markt eine eigene Plattform entgegenzusetzen. Ob das unternehmerisch historische Gemeinschaftsprojekt auch beim Kunden eine Chance hat, beleuchtet unser Kurztest.

Tolino Shine: Technisch Standardkost

Technisch ist der Tolino Shine mit der aktuellen Leucht-Reader-Generation von Amazon (Kindle Paperwhite), Kobo (Glo) und Bookeen (HD FrontLight, verkauft auch bei Thalia) auf Augenhöhe – nicht weniger, aber auch nicht mehr. Das Gerät hat das gleiche Pearl-E-Ink-Display wie die Rivalen mit der gleichen „HD-Auflösung” (1024x758px). In der Praxis ist das aber zu vernachlässigen, ebenso wie der Gewichtsunterschied von 40 Gramm, die der Tolino Shine im direkten Vergleich leichter ist.

Die Cloud macht den Unterschied

Entscheidender ist da der offene Ansatz, kombiniert mit der (Telekom-)Cloud. Das Gerät versteht sich mit Adobe-DRM für epub und pdf, kann somit aus praktisch beliebigen Quellen (wie immer mit der Ausnahme Amazon) befüllt werden. Der eigentliche Clou ist aber die Datenwolke, in die gekaufte Inhalte automatisch transferiert werden und in die Nutzer auch eigene Inhalte hochladen können – dafür stehen satte 25 Gbyte Speicherplatz pro Account zur Verfügung, genug selbst für größere E-Book-Bibliotheken. Die E-Books können nach Belieben auf den Shine oder über Tolino-Apps auch auf Tablets und Smartphones (soll es zum Start für alle gängigen Mobile-Plattform geben, sagte uns Thalia-Chef Michael Busch) synchronisiert und gelesen werden. Da sieht der einzige “offene” Mitbewerber Kobo alt aus, hier syncen sich nur via kobobooks.com erworbene Titel. Stichwort Speicherplatz: Die 2 Gbyte, die dem Nutzer ab Werk zur Verfügung stehen, sind via microSD-Karte um bis zu 32 Gbyte erweiterbar – beim Kindle Paperwhite müssen Lesefreunde mit den 2 Gbyte auskommen, die ihnen Amazon ins Gerät packt.

“Heimvorteil” in Sachen Konnektivität

Ein schöner Bonus gegenüber Amazon ist außerdem, dass sich der Tolino in Reichweite von WLAN-Hotspots der Telekom (davon gibt es deutschlandweit 11.000) automatisch verbindet und synchronisiert, solange das WLAN-Modul eingeschaltet ist. Hier spielt die Allianz ihre „Standortvorteile” gegenüber Amazon richtig aus. Ob das auch für die versprochene fachkundige Beratung in Thalia-, Weltbild- und Hugendubel-Buchhandlungen gibt, ist sicherlich vom Einzelfall abhängig – erfahrungsgemäß haben viele Buchhändler richtig Ahnung von der Materie und beraten gern, andere können oder wollen mit der Technik nichts anfangen und sind schon bei einfachen Fragen schnell überfordert. Für die Leser dieser Seite ist das aber wohl eher kein Kriterium.

Beste deutsche E-Reading-Plattform mit Pluspunkten gegenüber Amazon

Der Tolino Shine wird schon vom nächsten Donnerstag an (07. März) von den beteiligten Unternehmen verkauft, mit 99 Euro ist er 30 Euro günstiger als alle anderen Leucht-Reader. Verbunden mit dem offenen und wolkengestützten Ökosystem und der auf den ersten Eindruck gelungenen Hardware ist dieser E-Book-Reader ohne Zweifel das beste, was wir bislang in Sachen E-Reading aus Deutschland gesehen haben. Letztlich muss sich zeigen, wie sich die schöne neue E-Reading-Cloud-Welt der Telekom in der Praxis bewährt. Wenn die Synchronisation ähnlich smooth und dezent verläuft wie in der Kindle-Plattform, kann Tolino erstmals das weiterhin im Hintergrund werkelnde Adobe-DRM vergessen machen.

Self Publisher haben nur indirekten Zugang

Außerdem steht und fällt eine Plattform natürlich mit den über sie beziehbaren Inhalten. In den Shops der Tolino-Partner sind zum Start jeweils über 300.000 deutschsprachige Titel verfügbar (die beteiligten Unternehmen haben weiterhin eigenständige Shops – der Tolino Shine leitet immer zum Store des Partners, bei dem das E-Book erworben wurde). Um die Bestseller-Dichte muss man sich nicht sorgen, in Sachen Indie-Autoren und (damit zusammenhängend) Gratis-Titel ist Amazon aber weit voraus. Ein eigenes Self-Publishing-Angebot steht zumindest nicht weit oben auf der Agenda der Partner, sagten uns Verteter der Unternehmen. Damit liegt es in der Hand der Autoren, ihre Titel über entsprechende Dienstleister indirekt ins Tolino-Ökosystem einzupflegen – wirtschaftlich wird das angesichts des zu erwartenden Erfolgs der Plattform auf jeden Fall sinnig sein.

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Kommentare


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Stefan Holzhauer 1. März 2013 um 16:39

Gibt’s Informationen dazu, ob ich den Shop auch mit anderen eReadern nutzen kann? Ob ich ihn beispielsweise in meinem PRS-T2 einrichten kann? Oder haben die auch wieder eine Plattform geschaffen, die mich an ihr Gerät bindet? Ich habe wenig Interesse daran, mir neben iPad, Kindle und Sony noch einen weiteren eReader anschaffen zu müssen.

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Juergen 1. März 2013 um 16:40

Habe mir das Teil gezwungenermaßen bestellt. Und Konkurrenz für Amazon ist immer zu begrüßen. Am Ende des Tages ist es mir egal, wo ich verkaufen. Hauptsache meine Kunden finden micht.
Hoffen wir, dass es noch nicht zu spät ist und dass man keinen Telekom-Anschluss braucht (würde mich bei der Bundespost nicht wundern).
Was ich allerdings jetzt schon vermisse, sind die Tasten zum Blättern.
Ein E-Book-Reader ohne Tasten zum Blättern ist zum Lesen ungeeignet. Das ist so, als müsste man bei einem richtigen Buch immer mit einem Lineal umblättern – meist geht es gut, aber wenn nicht, ist man genervt. An der falschen Ecke gespart. Zeigt, dass wieder einmal ein Kompromiss gefunden wurde und keiner mit tatsächlichem Verständnis für die Materie Entscheidungsmacht besessen hat.

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Samy 1. März 2013 um 16:57

Welten besser als der Oyo dass kann man schon sagen. Die Zusammenarbeit mit der Telekom war sicher eine gute Idee. Wünsche dem Konzept im Sinne einer pluralen E-Ebook-Landschaft viel Glück.

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Kein Kindlekiller in Sicht | Privatsprache – Projekt: Blackbox 1. März 2013 um 18:00

[…] Lesen.net bietet einen ersten Test des Tolino shine an. Share this:TwitterGoogle […]

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Nicolas 1. März 2013 um 20:11

Auch wenn es etwas naiv, ist: gibt es Wörterbücher dazu?

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Bernd 1. März 2013 um 20:57

Das sieht gut aus und hört sich gut an, ABER: Wenn ich schon lese, dass sich das harte DRM im Hintergrund halten kann, weil die Technik es sozusagen im Handstreich aushebelt, dann ist das genau der falsche Weg. Es muss richtig nerven, damit die Kunden sich degegen stellen, sonst werden wir den Unfug nie los. Außerdem hoffe ich natürlich, dass sich die Indie-Autoren scharenweise dort drängeln. Damit wäre es eine echte Konkurrenz zu Amazon. Hoffen wir nur, dass die deutsche Bürokratie nicht an irgendeiner Stelle die Innovation aushebelt… Ich wünsche dem Team gute Erfolge damit.
Übrigens, Johannes: Im Video sah es so aus, als ob das Display deutlich mehr spiegelt als das Kindle. Das wäre echt schade und ein echter Minuspunkt.
Bernd

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Herbert 1. März 2013 um 21:36

Allerdings scheint man keine Zitate speichern zu können, kann keine Textstellen zentral sammeln usw. Dicker Minuspunkt aus meiner Sicht.

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Andreas 2. März 2013 um 11:25

Der ist ja noch größer (länger) als der Amazon Kindle.

Da bleibe ich lieber beim Kobo Glo, der ist kompakter als der Kindle Paperwhite und somit VIEL kompakter als der Tolino.

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harlekin 2. März 2013 um 11:35

Zum besser als Amazon “Play” der PR des Konsortiums.

30 Euro sind viel und wichtig. Vor allem da der 99 Euro Preispunkt so relevant ist. Aber es ist NICHTS gegen das was ein User in zwei Jahren (Produktgeneration) den Unternehmen über das Ökosystem (und die Bindung) an Einnahmen zufließen lässt.

Der zweite Punkt war die “Offenheit des Geräts” – jetzt hört doch bitte endlich auf euch selbst was vorzusagen. Ihr habt keine Berechtigung mit dem Denken aufzuhören, nur weil ihr das Wort ePub lest.

Der eReader unterstützt weniger offene Formate als alle bisherigen eReader – da für uns aber nur ePub und pdf relevant scheinen, sei ihm das verziehen – aber dafür mobi als “geschlossenes Format” zu werten, muss man entweder sehr rechtsgläubig, oder absolut davon überzeugt sein, dass Amazon das Format noch einmal “zurückerobern” würde.

Und selbst dann ist es nur ein theoretischer Ansatz, denn genausogut kann Tolino von einem Firmwareupdate auf das nächste die “kein DRM ePub” Unterstützung aus dem Gerät patchen.

Und ihr könnt davon ausgehen, dass die Industrie sensibel gegenüber den Richtungsentscheidungen der Konkurrenz ist.

Der Tolino ist der Zeitpunkt andem der User aufhört Calibre zu nutzen – hier von einem konzeptuell offeneren Gerät zu sprechen, ist eine Farce.

Ihr müsst dazu jedoch das Nutzerverhalten mitdenken, und dürft nicht nur in “theoretisch möglich” denken.

Amazon ist natürlich keinen Deut besser. Aber um dem Tolino hier noch Lorbeeren zu überreichen, braucht es schon sehr viel Phantasie.

Bitte versteht endlich die Konzepte, ansonsten erzählt ihr den Konsumenten da draußen einen derartigen Blödsinn… Falls ihr ne Eselsbrücke braucht, knüpft OFFEN an die “Verwendung von calibre”, aber bitte NIE an die Verwendung von ePub (Das ist die Frage “wie “determinierend” wird die Servicekultur unter den Verbrauchern”.).

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Werner 2. März 2013 um 11:45

mich würde interessieren wie der Reader PDF’s darstellen kann, das ist mit den anderen Readern oft ein Problem. Wundert mich daß hier kein Wort darüber verloren wird. Wie liest man PDF’s, die in mehreren Spalten geschrieben sind? Wie funktioniert die Vergrösserung? Kann man Portrait und Landscape einstellen?

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Thomas 2. März 2013 um 13:33

Hier wie in anderen Artikeln wird ständig von einer Plattform gesprochen. Und ich kann beim besten Willen nicht sehen, wo diese Plattform sein soll?!

Das Gerät bindet sich von Haus aus zuerst einmal an den Shop, bei dem man es gekauft hat. Es ist also in erster Linie nichts anderes als ein komfortabler einkauf bei Thalia, Weltbild, etc.
Es gibt keine Tolino-Plattform, die irgendeinen Mehrwert hätte (die Cloud gehört nicht dazu).

Ich bin vor allem darauf gespannt, wie gut der Kundensupport von Longshine (dem Unternehmen hinter der Hardware) ausfallen wird. Damit steht und fällt der Erfolg des Geräts.

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Samy 2. März 2013 um 15:22

“Es gibt keine Tolino-Plattform, die irgendeinen Mehrwert hätte (die Cloud gehört nicht dazu).”

Wieso gehört die Cloud nicht dazu? Die Cloud gehört sehr wohl dazu. Denn wenn du in einem der drei Shops Ebooks kaufst, landen die Ebooks in dieser Cloud!! Und du kannst sie auf dem Tolino lesen oder in den (zumindest für Android) noch kommenden Apps bequem am Tablet/Smartphone lesen….

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Neuer eBook-Anbieter durch den deutschen Buchhandel 3. März 2013 um 16:32

[…] lesen.net: Tolino Shine im Kurz-Test […]

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Marc 3. März 2013 um 22:53

Ich habe den Kindle Paperwhite aufgrund der ungleichmäßigen Ausleuchtung zurück geschickt. Wie ist das beim Tolino gelöst? Auch nur 4 LED´s im unteren Bereich?

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Ina 3. März 2013 um 23:44

@Bernd: Aber die Indies sind ja schon lange bei Weltbild, Thalia und Co. :) z.B. über www.neobooks.com
Und das ändert sich auch mit dem tolino nicht.

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ドイツの書店チェーン大手4社とDeutsche Telekom社、電子書籍端末「Tolino Shine」を3月7日に共同発売へ | DTP・WEB制作の言戸堂 4. März 2013 um 03:30

[…] Lesen.netの記事( https://www.lesen.net/ereader/tolino-shine-kurzer-test-6032/ […]

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type:area» Blogarchiv » Tolino – Ein Lichtschimmer in der Finsternis 4. März 2013 um 09:21

[…] Tolino Shine im Kurz-Test bei lesen.net […]

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Chräcker Heller 4. März 2013 um 11:46

Hallo Stefan. ich glaube kaum, daß es Shopsysteme dann für Deinen Sony oder meinem kobo von denen geben wird, denn die Geräte haben ja doch unterschiedliche Betriebssysteme.

UUuuund Juergen: ich kann verstehen, wenn jemand Hardwaretasten für das Blättern als unabdingbar für sich hält, aber eine allgemeine Regel kann man daraus nicht ableiten. Ich komme ohne diese Tasten hervorragend klar, habe die weder bei meinem Sony 350 genutzt noch beim Kobo Glow jemals vermisst. Was auch wiederum nichts für die Allgemeinheit heisst. Das muß eben jeder selber testen.

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Stefan 4. März 2013 um 13:54

@Chräcker Heller Das Betriebssystem ist nicht relevant, das Dateiformat ist es. Ich kann im T2 verschiedene Shops anbinden, warum nicht auch diesen? Wenn die wirklich einen hohen Marktdurchsatz haben wollen, sollten sie versuchen die Kunden die mit vorhandenen Geräten lesen, einzubeziehen. Ansonsten sind sie raus, ich kaufe doch nicht auch noch einen geschlossenen Reader von denen.

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Thalia: Auch Bookeen-Geräte bekommen TelekomCloud » eReader » lesen.net 4. März 2013 um 15:56

[…] glaubt, Bookeen sei nach dem Start des Tolino Shine bei Thalia komplett auf dem Abstellgleis, wird schnell eines besseren belehrt. Thalia behält […]

Antworten

Bertelsmann und DBH geben digitalen Zeitungskiosk Pubbles auf » eBooks » lesen.net 4. März 2013 um 16:51

[…] Tolino Shine sorgt für große Verwerfungen auf dem deutschen E-Book-Markt, auch bei den beteiligten […]

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Samy 4. März 2013 um 22:47

@Stefan

Die Reader sind NICHT geschlossen. Weder bist du darauf angewiesen bei ihnen Ebooks zu kaufen. Noch musst du die Ebooks die du bei ihnen gekauft hast, auf dem Tolino lesen.

Was an dem E-Reader geschlossen sein soll weiß ich nicht.

Zum man jetzt der Bookeen von Thalia auch noch dazukommen soll. Noch diesen Monat per Update…

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Chräcker Heller 5. März 2013 um 13:48

Du kannst AUF dem Sony verschiedene Shop anbinden? Das wäre mir, was ehrlich nichts heisst, neu. Oder meinst Du, auf Deinem Computer kannst Du aus Shops Deiner Wahl eBookdateien kaufen und die dann auf das Gerät kopieren? Das ist ja dann was anderes und geht auf ja selbst beim Kindle bei DRMfreien Büchern. Der Clou aber ist doch der Shop IM Reader.

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tolino_team 6. März 2013 um 09:08

Zur Shop-Frage:

Mit anderen Readern können Sie derzeit die bestehenden Shops der beteiligten Anbieter nutzen, leider aber nicht die speziellen tolino-Shops, denn diese sind funktionell mit den eReadern verschränkt und würden beim Zugriff von anderen Geräten nicht funktionieren.

Ein paar weitere Details zur Klärung hier gestellter Fragen:

Wörterbücher lassen sich derzeit noch nicht beim Lesen einbinden. Im Rahmen eines künftigen Software-Updates wird dieses Feature aber ermöglicht. Es wird dann keine neue Hardware erforderlich. Dasselbe gilt für das Speichern von Zitaten und Textstellen.

PDF ist als Format für eReader nicht wirklich ideal – eher für die Zeitschriftenlektüre auf Tablets. Die Seiten können nicht wie beim ePub dynamisch gerendert werden und der Lesekomfort ist daher auf eReadern mit eInk Displays eingeschränkt. Dennoch kann der tolino PDF darstellen. Durch Doppelklick gelangt man in eine vergrößerte Ansicht, die das Lesen von Spalten erleichtert. Außerdem gibt es eine manuelle Zoomfunktion. Mit der eingebauten PDF Text Extract Funktion können die Textanteile von PDF ausgelesen und als Blättertext dargestellt werden. Da dies ein automatisches Verfahren ist, sind die Ergebnisse aber auch nicht optimal. Vor allem hilft es bei Zeitungen. Bei Magazinen mit komplexem Aufbau bringt es wenig.

Und schließlich: Alle derzeitigen Frontlight-Geräte verwenden im Grunde dasselbe Verfahren: Das Licht wird von LED erzeugt und dann über eine Folie auf dem Display verteilt. Beim tolino sorgen aber gleich sechs unten angeordnete LED für die Ausleuchtung und erreichen dadurch eine sehr gleichmäßige Verteilung des Lichts.

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Timo 6. März 2013 um 20:49

Ich durchforste seit der Ankündigung letzte Woche täglich sowohl Internetforen wie auch Thalia-Geschäfte, um den Punkt “Wörterbuch” zu klären. Danke daher für die Klarstellung. Es ist für mich – wie auch viele meiner Bekannten – ein Ausschlusskriterium. Ist absehbar, wann ein solches SW-Update kommen wird?? Den Rest finde ich von den reinen Daten her für den Preis sehr solide!

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tolino_team 7. März 2013 um 11:18

@Timo:

Geplant sind kontinuierliche und recht häufige Updates, das erste in bereits in konkreter Vorbereitung. Die Wörterbuchfunktion wird allerdings noch nicht dazugehören, aber auch hieran wird schon gearbeitet. Sorry, dass wir uns derzeit nicht konkreter äußern können.

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Samy 7. März 2013 um 13:04

Hallo Tolino_Team,

sehr wichtig wäre mir eine Unterstützung von Schlagwort/Tags. Das bedeutet z.B. dass man Ebooks das Schlagwort Krimi geben kann und das dann alle Krimis als Regal angezeigt werden können. Fast alle anderen E-Reader haben diese Funktion.

Wäre toll wenn ihr das einbauen könntet.

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Erzett 7. März 2013 um 15:59

Hallo Tolino Team, sehr erfreulich, dass Tolino-Mitarbeiter hier informieren.

Ganz wunderbar wäre das auch im zugehörigen Forum (http://www.e-reader-forum.de/). Das Interesse ist groß und ein Diskussionspartner aus dem Unternehmen wäre sehr willkommen. Gerade Support, Berücksichtigung von Kundenwünschen und Weiterentwicklung sind Dinge, die nicht bei allen Readerherstellern zufriedenstellen. Da könnte Tolino wirklich punkten.

Antworten

tolino_team 7. März 2013 um 16:27

@Samy:
Auch dies berücksichtigen wir in unserer Update-Planung. Vielen Dank für das engagierte Interesse!

@Erzett:
Danke für den Hinweis!

Antworten

Sparda Bank schenkt Tolino Shine zur Konto-Eröffnung » eReader » lesen.net 7. März 2013 um 17:54

[…] erst im Handel, ist der Tolino Shine bereits Teil der ersten Sonderaktion. Die Nürnberger Sparda Bank schenkt jungen Neukunden den […]

Antworten

tim 8. März 2013 um 13:29

Cloud, der große Vorteil? Ganz im Gegenteil! Zwei Dinge gibt es dazu zu sagen:

1. Auf die “Synchronisierung” kann ich getrost verzichten, denn ich habe aus gutem Grund ein eInk Gerät gekauft – weil ich darauf und nur darauf lesen will.
2. Verwaltung und alle anderen Vorteile von Calibre sind damit nicht mehr möglich.

Ganz davon abgesehen, dass dieser Cloud-Mist überhand nimmt und man seine persönlichen Dinge aus der Hand gibt, würde ich niemals eine Cloud verwenden, wenn es sich vermeiden lässt und das ging bisher IMMER!

Vielleicht hätte man doch die 40g in einen SD-Karten Slot investieren sollen. Beim 1live-Test hat der Glo unter den Dreien klar die Nase vorn, denn der ist wirklich frei!

Antworten

Erzett 8. März 2013 um 18:18

1. Die Cloud muss man nicht nutzen.

2. Calibre kann man weiterhin nutzen. Nur die Regalerverwaltung über Calibre funktioniert (noch) nicht.

Der Slot für SD-Karten ist beim Tolino unten in der Mitte, hinter der kleinen Klappe.

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jb_ 8. März 2013 um 20:51

Hallo,
mich würde interessieren, ob sich der Tolino mit 802.1X-gesicherten Netzen verbinden kann.

Antworten

tim 9. März 2013 um 10:58

Also so wie es aussieht MUSS man die Cloud wohl verwenden, denn dort werden die gekauften Bücher hingeschoben und ein physischer Download auf einen normalen PC scheint wohl auch nicht möglich, womit Calibre ausfällt.

Antworten

Chris 9. März 2013 um 14:11

Ich habe mir den Tolino Shine gekauft und gleich ein erhebliches Manko festgestellt: Ich habe keine Möglichkeit gefunden, Links in epub-Dokumenten zu folgen (gemeint sind Links innerhalb des Dokuments, beispielsweise zu einem anderen Kapitel). Das ist kein Problem, wenn man ein Buch von vorne nach hinten liest, aber das ist ja nicht das einzige Anwendungsszenario eines eBook-Readers. Die Verwendung des jeweiligen Inhaltsverzeichnisses hilft, ist aber natürlich weniger praktisch, als direkt vorhandene Links verwenden zu können (die beispielsweise bei der Anzeige des gleichen Dokuments mit Calibre problemlos funktionieren).

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tolino_team 11. März 2013 um 16:49

@jb:

Der tolino unterstützt den IEE802.11b/g/n Standard (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.11) und wird in 802.1X Netzen nicht funktionieren. Wir haben es aber nicht getestet.

@tim:

Die Verwendung der Cloud ist kein Muss, auch wenn sie als Angebot automatisch zur Verfügung steht. Jeder gekaufte Titel wird auch dort für den Kunden abgelegt. Versehentliches Löschen von Inhalten wird damit vermieden – ein
Buch kann ja schnell mal zehn oder mehr Euro kosten, und wenn es gelöscht wurde, wäre das Geld verloren. Aus der Cloud kann der Inhalt aber sorgenlos nachgeladen werden. Das geht aber auch im Web direkt auf den PC – und dann kann der Inhalt weiter per USB-Sideloading oder über eine MicroSD-Karte auf den tolino übertragen werden. Die Funktion zum Herunterladen findet sich in den Kundenbereichen der jeweiligen Shops der Partner.

Ein Upload in die Cloud ist natürlich allein Sache des Kunden – das kann er machen oder auch nicht. Aber auch hier hat der Kunde natürlich den Vorteil, dass hochgeladene Inhalte in der Cloud gesichert sind und immer zur Verfügung stehen.

@Chris:

Dieses Feature werden wir in einem künftigen Softwareupdate berücksichtigen!

Antworten

jb_ 11. März 2013 um 20:41

@tolino_team
IEEE 802.11 beschreibt die WLAN-Verbindung, 802.1X hingegen eine Methode zur Benutzer-Authentifizierung, die z.B. bei eduroam Verwendung findet, welches Studenten und Mitarbeitern Standort- und Hochschulübergreifend Zugang zum WLAN mit einer einzigen Nutzer-Passwort-Kombination ermöglicht. Die Unterstützung ist also eher eine Frage der Soft- als der Hardware.

Antworten

E-Reader: Das kann tolino (Video) | Blogs.Telekom 12. März 2013 um 16:41

[…] in boersenblatt.net deutlich. Wie tolino in den Blogs bewertet wird, könnt Ihr unter anderem bei lesen.net und t3n nachlesen. Wenn Ihr Euch einen Eindruck verschaffen möchtet, empfehle ich Euch unser […]

Antworten

Marek 12. März 2013 um 22:14

Yeah ein Android-eReader – da wäre der Android-Genius hoch erfreut:)

Finde das Gerät durchaus schick und hat schon jemand die Lackierung angesprochen? – Samtiges Teil! Toller Lackeffekt fässt sich super an, könnte man fast vergessen, dass es sich um Plastik handelt!

Ansonsten: Kann nach erster Sichtung nicht alles, aber alles Nötige (Die Lesezeichen reichen mir im Vergleich zu großartigen Markierfunktionen eigentlich…), sieht gut aus, macht was er soll, Speicher kann auch (im Gegensatz zum Kindle) erweitert werden, Licht ist sehr gleichmäßig und …was mir viel wichtiger ist:

Ich kann auch hier meinem BuyLocal-Ansatz fröhnen und die Steuern bezahlen Telekom, Thalia & Co. auch ganz brav in Deutschland!

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tolino_team 13. März 2013 um 13:50

@jb (Nachtrag):

Wir haben eine Verbindung zu einem 802.1X gesicherten Unternehmensnetz mit dem tolino getestet. Die Funktion wird unterstützt und eine Verbindung zu 802.1X Netzen ist möglich.

Antworten

petrus 13. März 2013 um 18:48

Ist es möglich mit dem Tolino Bücher über Öffentliche Bibliotheken zu entleihen?

Antworten

jb_ 13. März 2013 um 19:27

@tolino_team:

Das freut mich zu hören! Danke fürs testen.

Antworten

beedaddy 14. März 2013 um 10:34

@tolino_team: Schön wäre auch, wenn man zukünftig CA Cert- bzw. EAP-Benutzer-Zertifikate einbinden könnte, so dass man sich auch mit diesen WLAN-Netzen verbinden kann. Bei Andoid kann man diese Zertifikate ja von der Speicherkarte importieren lassen – dies scheint beim Tolino aber nicht möglich zu sein…

Das ist sicherlich nicht für jeden interessant, aber wenn die Funktionalität ja schon da ist (in Andoid)…

Antworten

beedaddy 14. März 2013 um 10:36

@petrus: Ja, Onleihe ist möglich. Direkt vom Tolino aus.

Antworten

PRW 14. März 2013 um 10:54

@tolino_team:

Ich möchte mich mal bei euch bedanken, da ich mit dem Tolino einfach nur Deutsche Bücher lese, bin ich mit dem Tolino sehr zu Frieden. Ich finde es toll das ich bis jetzt keine Probleme mit dem Tolino habe. Ich benutze den Internet Brauser auf dem Tolino und würde mich sehr freuen wenn man auch quer Lesen könnte und Lesezeichen setzen könnte im Brauser. Es würde mich auch sehr freuen wenn die Einstellung fürs Licht gleichmäßiger werden würde und nicht plötzlich ein Sprung nach oben machen würde. Bitte, bitte achtet bei den Updates da rauf das das der Tolino weiter hin so gut funktioniert wie jetzt.

Alles im allem ist der Tolino ein ganz toller eBook Reader. Weiter so, ein sehr zufriedener Tolino Besitzer.

Peter

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hiwakoo 14. März 2013 um 18:45

Eine Einbindung von Schlagworten/regalen/Sammlungen wie mann das Kind auch nennen will wäre auch ein großer Mehrgewinn, denn sonst wird es schon ab einer kleineren eBooksammlung schnell unübersichtlich. Mir gefällt das kleine Info i in der LIstenansicht, hier könnten auch gut Schlagworte/Metadaten auftauchen und dann vielleicht über die Suchfunktion gefunden werden.

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Manfred 15. März 2013 um 08:38

@tolino_team:

Ich bin den Firmware-Update-Ärger beim Kobo glo leid und würde deshalb gern auf den Tolino Shine umsteigen. Ärgerlich ist allerdings, dass die ebooks im Tolino offenbar (noch) nicht gruppiert werden können. Wird es dafür in der Software bald “Regale” oder “Ordner” geben, die man selbst benennen kann?

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tolino_team 15. März 2013 um 13:29

@beedaddy (wg. Zertifikate):

Dazu wäre leider eine umfassendere Anpassung notwendig, weil die entsprechenden Funktionen und Menüpunkte erst eingerichtet werden müssen. Wir sehen schon den Vorteil, vor allem in Bezug auf die europaweit existenten universitären Netzwerke, können aber noch keine Aussage zur Umsetzung treffen.

@PRW:
Danke für das Lob! Die Lichteinstellungsfrage haben wir schon gelöst – das Problem wird definitiv beim nächsten Update nicht mehr vorhanden sein. Dagegen können wir derzeit noch nicht sagen, welche Verbesserungen am Browser zu welchem Zeitpunkt zu erwarten sind.

@Manfred und hiwakoo:
Eine Rubrizierung oder ‘Regalverwaltung’ der Bücher ist geplant. Der Zeitpunkt steht aber noch nicht fest.

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Michell Tamara 18. März 2013 um 15:18

ein schöner reader aber waß macht man wenn man kein w lan sein eigen nennt? Alt aussehen! Adobe id ändern falls man bücher auf verschiedenen rechnern hat nur über w lan möglich und das impotieren auf den reader scheimbar ebenfalls. Bullshit. Also mal mit reader und laptop auf zu thalia, daß dort die adobe id geändert wird das man den Rest auf den Reader ziehen kann und die auf Thalia Cloud angezeigten gelöscht werden. Weill alle books nochmals kaufen wird teuer.

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Erzett 21. März 2013 um 18:46

@tolino_team,

bitte für Regale/Ordner nichts proprietäres basteln, sondern auf die Meta-Tags aufbauen, wie das Kobo seit einigen Monaten dankenswerterweise macht.

Antworten

Hans Günther 29. März 2013 um 01:56

ich nutze der reader nur zum lesen
die restlichen funktionen sind mir ziemlich egal

daher interessieren mich hauptsächlich die funktionen, welche direkt mit dem lesen zu tun haben, aber jeder hat da eigene prioritäten

also wünsche ich mir:

1. bessere/kontrastreichere schriftarten
2. einstellbarer refresh
3. einstellbarer zeilenabstand
4. kleinere schriftgröße (lese schon auf der kleinsten)
5. einstellbare seitenränder
6. entfernung des bookmarksymbols (oben rechts)
7. konstantere einstellung der beleuchtung

find ich nicht zu viel verlangt
danke

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@tolino_team,

finde den Tolino auch super und bin sehr zufrieden. Das erste Update habe ich auch problemlos installieren können. Eine Frage habe ich aber dennoch. Ich würde gerne auf dem Tolino Sudoko spielen. Ist in diese Richtung etwas geplant?
Vielen Dank und beste Grüße
Daniela

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