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Wasserdichte eBook Reader dank Nano-Technologie [+ Video]

Pocketbook Aqua, Kobo Aura H2O: Wasserdichte eBook Reader sind die bislang größte Innovation bei dedizierten Lesegeräten in diesem Jahr. Weitere Modelle sind in der Mache. Auf der IFA war zu sehen, wie weit die Entwicklung schon ist: Statt mit neuen Gehäusen den Wassereintritt um jeden Preis verhindern zu wollen, kann etwa einem gering modifizierten Kindle Paperwhite 2 selbst Wasser innerhalb des Display nichts anhaben.

Das US-Unternehmen HZO, nach eigener Aussage Weltmarktführer in Sachen “Elektronikgeräte vor Flüssigkeiten schützen”, demonstrierte auf der Berliner Funkausstellung ein iPhone und einen Kindle Paperwhite 2 in einem Wasserbad. Die Gehäuse der Geräte waren nicht modifiziert oder abgedichtet, im Gegenteil waren die Geräte sogar mit Wasser vollgelaufen. Trotzdem gab es keine funktoinalen Probleme.

HZO schützt die Geräte von innen statt von außen, indem dediziert die kritischen Teile auf den Leiterplatten (PCBs) eine schützende Nanobeschichtung erhalten. Das Prozedere ist ähnlich wie bei den von Waterfi verkauften wasserdichten Kindle Paperwhite 2 (für 240 US-Dollar, was 110 US-Dollar Aufpreis zum “normalen” Modell entspricht), allerdings wesentlich feinkörniger und schon bei der Massenproduktion realisierbar.

Ein HZO-Manager sagte uns im Gespräch, auch eBook-Reader-Hersteller zählten zu den Kunden des Unternehmen. Schon in diesem oder im kommenden Monat soll ein mit HZO-Technik geschützter E-Ink-Reader in den Handel kommen, dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um den Kobo Aura H2O. Nähere Angaben zu Hersteller oder Produkt verweigerte HZO verständlicherweise mit Verweis auf die Vertraulichkeit der Kundenbeziehung. Es ist aber absehbar, dass wir auch im E-Reading-Segment in den kommenden Monaten noch viele Neuerscheinungen mit IP-Zertifizierung sehen werden – vielleicht sogar schon bald als Standard-Feature.

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Kommentare


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Tolino Event im Live-Ticker » lesen.net 8. Oktober 2014 um 11:58

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