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Weltbild zufrieden mit Tolino-Absatz

tolino1Gut sechs Wochen nach Verkaufsstart des Tolino Shine zieht ein erster Partner der Tolino-Allianz ein vorläufiges Fazit zum Gerät. Weltbild-Chef Carel Halff äußerte sich zur bisherigen Entwicklung des E-Book-Readers – und gab einen Ausblick in die Zukunft des Projektes.

Der Tolino Shine, an dem neben Weltbild und Hugendubel auch Thalia, der Club Bertelsmann und die Telekom beteiligt sind, kam Anfang März in den Handel, begleitet von einer massiven Werbekampagne. Weltbild-Chef Halff erklärte am heutigen Dienstag auf dem Branchenevent TOC buchreport, bisher liege der Tolino Shine voll im Soll. Sowohl in SAchen Absatz als auch hinsichtlich der Markenbekanntheit habe das Gerät die ehrgeizigen Planzahlen bislang erreicht.

Im Gesamtjahr 2013 rechnet Halff mit einem Absatz von 1,4 Millionen dedizierten Lesegeräten in Deutschland. Davon sollen mindestens 36 Prozent von der Tolino-Allianz kommen – das entspricht 576.000 Geräten. Zur Erreichung dieses Zieles sei man ausdrücklich offen für weitere Vertriebspartner; Halff betonte erneut, der Tolino Shine sei ein offenes Gerät, sowohl hinsichtlich der Verkaufsstellen als auch hinsichtlich der Inhalte.

Auch die Internationalisierung des Tolino Shine sei ein Thema. Dazu sei man bereits in Gesprächen mit ausländischen Händlern. Halff stellte auch weitere Tolino-Geräte in Aussicht, darunter ein Tablet, das spätestens 2014 kommen soll. Darüber will Weltbild dann auch nicht mehr nur E-Books verkaufen.

Der Tolino war in den letzten Wochen auch Teil verschiedener Promotion-Aktionen, über die wir berichteten – es gibt bis zu 30 Euro rechnerischen Rabatt auf das ohnehin quasi zum Herstellungspreis verkaufte Gerät. In unserem Testbericht vor sechs Wochen kritisierten wir vor allem die noch unausgereifte Firmware. Entgegen dem Versprechen regelmäßiger Updates und Funktionserweiterungen gibt es bis heute noch kein Firmware Update, mit dem Bugs behoben (etwa im Bezug auf die Hintergrundbeleuchtung) oder Funktionen nachgerüstet worden sind.

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Kommentare


Weltbild tevreden met verkoop Tolino, binnenkort naar buitenland? | Ereader NL 24. April 2013 um 01:00

[…] (Via: Lesen.net) […]

Antworten

G. 24. April 2013 um 10:25

Was mich mal interessieren würde,
komme ich mit dem Tolino Shine über einen Telekom WLAN Hotspot in die Cloud, was ja eigentlich das Besondere an Tolino Shine sein sollte, wenn ich gar keinen Mobilfunkvertrag mit der Telekom habe.

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Ingo Lembcke, Hamburg 24. April 2013 um 14:47

Telekom WLAN-Hotspots sind nicht an einen Mobilfunkvertrag mit der Telekom gebunden.
Ich bin T-Online Kunde und habe die Hotspot-WLAN-Nutzung in meinem Tarif.
Identifizierung: Anmeldung wie bei Web-Anmeldung für Web-Interface von Mail. Also EMail-Adresse und Webkennwort.
Vermutung: beim Tolino sind die Anmeldedaten dieselben, wie für die Cloud-Nutzung.

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Ingo Lembcke, Hamburg 24. April 2013 um 14:53

Hm, gerade mal in die Tolino-Anleitung gesehen, die WLAN-Hotspot-Anmeldung findet automatisch statt, und das WLAN ist offen (wtf?), es wird sich ausdrücklich ohne Passwort angemeldet.
Während sowohl bei anderen WLAN als bei der Cloud von Passwort bzw. notwendigem Konto gesprochen wird. Damit liest sich das für mich (ohne Tolino und ungetestet) so, das a) die WLAN-Hotspots der Telekom generell offen sind und b) notwendige Daten (ip?) fest im Gerät hinterlegt sind.

Kann das mal jemand mit Tolino testen und das bestätigen/widerlegen? Thnx.

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Niels 25. April 2013 um 14:18

Also im T-Punkt hat sich der Tolino automatisch beim WLAN angemeldet, soweit ich das erkennen konnte.

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IlEire 25. April 2013 um 15:33

Habe selbst einen tolino und kann Nies Aussage bestätigen und sogar noch erweitern: Der tolino wählt sich bei Bedarf in jeden Telekom-Hotspot automatisch ein. Da kann ich dann nicht nur eBooks kaufen sondern über den tolino-Browser auch auf anderen Seiten surfen.

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Hektor 26. April 2013 um 07:59

@ Ingo:
Die Telekom Hotspots sind generell offen (also unverschlüsselt).
Wenn man damit verbunden ist und etwas in den Browser tippt, wird man zuerst auf eine Anmeldeseite der Telekom umgeleitet (beim Tablet oder PC!) um sich auf dieser Seite anzumelden. Wenn man das gemacht hat, dann kann man normal surfen.

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Juergen 26. April 2013 um 12:14

Der Tolino-Shine ist ein totes Produkt.

Die Software und das “Einkaufserlebnis” sind so miserabel und umständlich umgesetzt, dass man damit keinen Durchschnittskäufer zum Kauf weitere E-Books verführen kann, so wie es Amazon und Apple schaffen.

Das Einkaufen macht schlicht keinen Spaß. Bei Amazon/Apple muss ich einmal auf “kaufen” klicken und wenige Sekunden ist das komplette E-Book auf dem Gerät. Beim Tolino muss ich dafür mehrmals klicken. Spontankäufe werden unnötigerweise eschwert.

Und wenn ich dann noch die kundenfeindliche, automatisierte Kommunikation mit einigen der Tolino-Partner meinerseits betrachte, so haben die immer noch nicht verstanden, dass sie einzig und allein existieren, um dem Kunden zu dienen. Das ist nur wenig verinnerlicht.

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Tolino II, Tolino Tablet wohl schon im Herbst » Debatte, eReader » lesen.net 17. Juni 2013 um 17:03

[…] eine hohe fünfstellige Gerätezahl abgesetzt haben (Weltbild-Chef Halff nannte fürs Gesamtjahr eine Zielmarke von etwa 500.000 Geräten). Ausführlich preisen beide Händler das erste Software-Update, mit dem das Gerät nun noch […]

Antworten

Ein Jahr Tolino-Allianz: Strauchelnder Hoffnungsträger » lesen.net 31. März 2014 um 16:05

[…] sorgte trotzdem dafür, dass sich zumindest Weltbild von Beginn an zufrieden mit den Verkäufen zeigte. Im Mai wurden dann mit dem lange angekündigten ersten Firmware Update einige essentielle […]

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