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Yotaphone 2: Verbesserter Nachfolger von E-Ink-Smartphone

Nach nicht einmal drei Monaten auf dem Markt gehört das innovative Dual-Screen-Smartphone Yotaphone schon fast zum alten Eisen. Auf dem Mobile World Congress präsentierte der russische Hersteller jetzt das Yotaphone 2, einen auch im Bezug auf die Lese-Funktion deutlich aufgewerteten Nachfolger. Bis zum Verkaufsstart geht allerdings noch viel Zeit ins Land.

Das LCD-Panel des Yotaphone 2 misst 5″ statt 4,3″ und löst Full HD auf (1920x1200px, 442ppi). Das rückseitige E-Ink-Panel wächst von 4,3″ auf 4,7″, die Auflösung steigt deutlich auf 960x540px (235 ppi). In Sachen Pixeldichte liegt das Yotaphone 2 somit über Kindle Paperwhite 2 und Tolino Shine 2 (jeweils 212 pp), das erste Yotaphone war im Vergleich noch grobkörniger. Wohl noch wichtiger ist, dass auch das E-Ink-Panel jetzt berührungsempfindlich ist. Beim ersten Yotaphone gab es nur einen simplen „Touch-Streifen“ unter dem Display, der das Navigieren als andere als intuitiv machte.

Auf dem Yotaphone 2 läuft das brandneue Android 4.4.1 („Kitkat“), ein leistungsstarker Quard-Core-Prozessor von Qualcomm nebst 2 Gbyte RAM und 32 Gbyte Speicherplatz untermauern den Anspruch eines Next-Generation-Smartphones. Es soll 140 Gramm wiegen.

Yotaphone 2: Verkaufsstart Ende 2014

Die große Kehrseite: Wir werden noch lange auf das Yotaphone 2 warten müssen. Die Kollegen von Techcrunch bekamen im Rahmen der Präsentation gesagt, das Gerät werde „nicht vor Ende des Jahres“ in den Handel kommen. Auch bei Wired UK, die mit Yota-Chef Vlad Martynov sprachen, ist von einem Verkaufsstart im 4. Quartal 2014 die Rede. Martynov wird hier mit den Worten zitiert, das erste Yotaphone sei im Wesentlichen ein „Proof of Concept“ gewesen, mit dem Yotaphone 2 nehme man den Mainstream in Angriff.

Vorankündigung wirft Fragen auf

Zweifellos wird das Yotaphone 2 wesentlich wettbewerbsfähiger als die erste Generation, wobei bis zum Jahresende die Konkurrenz nicht untätig bleiben wird. Bemerkenswert ist die Präsentation des Gerätes aber auch deshalb, weil Yota die erste Modellgeneration damit de facto aufgibt. Bei einem so drastisch verbesserten Nachfolger am Horizont werden sich interessierte jetzt mehrfach überlegen, ob sie noch zum Yotaphone 1 greifen sollen (die deutsche Shop-Seite ist aktuell offline). Angesichts von neun Monaten bis zum Verkaufsstart des zweiten Modells ist das doch eine erstaunliche Konzernstrategie – offensichtlich hat Yota selbst kein Interesse (mehr) daran, große Stückzahlen seines ersten Smartphones zu verkaufen, dessen Marktstart zwischenzeitlich aufgrund veralteter Technik auf unbestimmte Zeit verschoben war. Statt dessen fokussiert man sich ganz auf den Nachfolger, mit dem wohl im Weihnachtsgeschäft 2014 richtig angegriffen werden soll.

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Kommentare


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