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Sony verbilligt PRS-300 & PRS-600

Sieben Monate nach dem deutschen Verkaufsstart der Sony Reader Touch Edition (PRS-600) passt Sony erstmals die unverbindliche Preisempfehlung für sein Top End Modell an: Ganze 17% geht es nach unten. Auch die erst im Februar eingeführte Pocket Edition (PRS-300) wird verbilligt; immerhin 15% günstiger ist das Einstiegsmodell vom hiesigen Marktführer nun zu haben.

Die Sony Reader Touch Edition – laut Sony USA der aktuelle Bestseller im eBook Reader Portfolio des Unternehmens – ist hierzulande ab sofort für 249 Euro zu haben. Zu diesem Preis gibt es den Sechs-Zoller versandkostenfrei direkt beim Hersteller in silber oder schwarz, auf Wunsch individualisiert Sony das Modell auch noch mit einer bis zu zweizeiligen Gravur. Auch Sonys Vertriebspartner wie BOL.de (Libri) haben den Preis bereits angepasst.

prs-600r2_lgDamit ist die Sony Reader Touch Edition günstigstes elektronisches Lesegerät mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm, über welchen Text markiert und mit Anmerkungen versehen werden kann. Der Preisvorteil ist allerdings denkbar überschaubar: Der Hanvon N518 (mit 5″ Wacom Touchscreen) kostet nur 10 Euro mehr und kommt mit wesentlich mehr Zubehör; das Pocketbook 302 (wie der Sony Reader mit resistivem 6″ Touchscreen) bringt für 295 Euro bessere Firmware und ein WLAN-Modul mit. Bei Pocketbook wie Touch Edition erkauft man sich die Finger-Bedienbarkeit allerdings mit ärgerlichen Displayspiegelungen in heller Umgebung (vgl. Sony Reader PRS-600 Testbericht) ; eine Matt-Folie – beim Pocketbook 302 im Lieferumfang – mildert das Problem, verschlechtert aber die Kontraste.

prs-300p1_lgEbenfalls günstiger wird die Sony Reader Pocket Edition. Voraussichtlich nicht zuletzt aufgrund der Preissenkung vom Hanvon N516 (auf 149 Euro; weltbild.de) verbilligte Sony seinen NoFrills-Reader auf 169 Euro, auch hier ist eine Gravur inklusive. Sofort lieferbar ist das Modell derzeit nur in silber; rote wie schwarze Ausführung sollen aber „bald wieder verfügbar“ sein. Die Preissenkung kommt recht zeitnah nach der Markteinführung im Februar, war im internationalen Vergleich aber längst überfällig: In Großbritannien und den USA geht das Lesegerät schon seit März für rund 170 Euro über den Tisch.

Schon für 199 Euro war die Pocket Edition in unseren Augen eine klare Kaufempfehlung für Anwender, die mit ihrem eBook Reader tatsächlich nicht mehr als lesen wollen. Anders als zum Zeitpunkt unseres Testberichts gibt es inzwischen mit der Hanvon N516 allerdings eine durchaus gleichwertige Alterative mit deutlich größerem Lieferumfang, mehr Anwendungsmöglichkeiten und (immer noch) 20 Euro Preisvorteil, allerdings schlechterer Response und ohne praktischen Standby-Modus – fürs schnelle Lesevergnügen zwischendurch etwa in der U-Bahn ist Sonys Fünf-Zoller die bessere Wahl.

Die Preissenkung der Touch Edition hat vergleichsweise lange auf sich Warten lassen: Das Quasi-Vormodell Sony Reader PRS-505 – ebenfalls für 299 Euro debutiert – war nach einem halben Jahr bereits auf 199 Euro verbilligt worden. Offenbar hat das Elektronikunternehmen hinsichtlich der Verkaufszahlen seiner eBook Reader in den vergangenen Monaten tatsächlich wenig Grund zur Klage gehabt.

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Kommentare


mh 9. Juni 2010 um 20:12

Der Hanvon N518 kostet direkt von Hanvon Deutschland nur 239 € plus 2,50 € Versand. Also nochmal 30 € weniger als im Artikel angegeben.
http://www.hanvon-shop.de/epages/Hanvon.sf

Antworten

Heiko 13. Juli 2010 um 10:08

Preisrutsch bei Sony Pocket- und Touch-Edition
Aufgrund der Neueinführung der Daily-Edition bietet Sony USA die Pocket-Edition (PRS-300) aktuell für $ 149,99 (vorher $ 169,99) und die Touch-Edition (PRS-600) für nur $ 169,99 (vorher $ 249,99) an.

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