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UK: Metro verkauft E-Ink Reader für ~ 40 Euro

binatone-readme-classicDer Preisverfall bei elektronischen Lesegeräten schreitet in unverminderter Geschwindigkeit voran. Fiel kurz vor Weihnachten auch hierzulande (kurzzeitig) die 100-Euro-Marke für dedizierte eBook Reader mit E-Paper Display, gibt es ein solches Lesegerät in Großbritannien nun sogar schon für weniger als die Hälfte.

Der Großhändler Makro, eine Tochter vom deutschen Metro-Konzern (u.a. auch Saturn & MediaMarkt), hat in dieser Woche den weithin unbekannten 6″ E-Ink Reader Binatone Read Me Classic für nur 30 Pfund (netto) in seinem Werbekatalog; die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 139 Pfund. Inklusive Mehrwertsteuer ist das Lesegerät somit aktuell für umgerechnet rund 40 Euro zu haben.

makroAnalog zu deutschen Metro-Warenhäusern kann bei Makro nur einkaufen, wer eine Firmenkarte sein Eigen nennt. Die gibt es wiederum nur für Gewerbetreibende – das Angebot ist also hinsichtlich der „Bezugsberechtigten“ recht eingeschränkt. Zudem handelt es sich nicht gerade um ein NextGen-Lesegerät: Wireless Connectivity etwa ist zu diesem Niedrigpreis nicht drin, dafür allerdings immerhin ganze 2 Gbyte interner Speicherplatz. Beachtenswert ist auch das Zubehör: Für das hier beiliegende Soft Sleeve – bei Lesegeräten essentiell – müssen Käufer eines fünfmal teureren Sony Reader PRS-650 nochmals extra bezahlen.

Das Preis-Leistungsverhältnisvom readme Classic ist natürlich sensationell – was sich auch in einer entsprechenden Nachfrage ausdrücken dürfte. Der Kostenpunkt ist bei elektronischen Lesegeräten ein entscheidendes Kaufkriterium, wie Studien immer wieder belegen. Mit 40 Euro ist dieser E-Ink Reader sogar für Gelegenheitsleser oder für solche Buchfreunde interessant, die nur gelegentlich im Urlaub oder auf Reisen digital lesen wollen (und sonst weiterhin zur gedruckten Ausgabe greifen). Weil in UK die Differenz zwischen digitalen und gedruckten Büchern ein ganzes Stück größer ist als hierzulande, dürfte sich der Reader selbst bei „Quartalsbuchkäufern“ innerhalb kurzer Zeit amortisieren.

Auf dem deutschen Markt mangelt es momentan leider an einem wirklich nutzwertigen Low-Budget-Reader mit E-Paper Display. Nach wie vor markiert 140 Euro das untere Ende der Preisskala – für dieses Geld gibt es mit dem Oyo und dem Kindle 3 WiFi bereits zwei Lesegeräte, bei denen eBooks kabellos geshoppt und geladen werden können. Günstiger sind hierzulande momentan nur LCD-Reader mit den bekannten Nachteilen (Akkulaufzeit, Kontrastverhältnis, Lesekomfort).

<via mediabistro>

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Kommentare


Christian G. 24. Februar 2011 um 16:27

Die untere Preisskala liegt nicht bei 140 Euro, sondern bei 99 Euro für den Italica Reader in schwarz. 6-Zoll, ebenfalls ein No-Frills Reader. Superleicht und gute Qualität …und im Gegensatz zum Oyo keine ständigen Resets notwendig :-))

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das brigittchen 24. Februar 2011 um 21:10

Wenn ich die Anzeige im Katalog richtig verstehe, unterstützt der Reader kein epub!? WTF?

Mit mageren 3 Schriftgrößen könnte man ja noch auskommen…

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Riddip 26. Februar 2011 um 13:45

Also ohne epub Support wirklich relativ sinnlos. Mit epub könnte man sich das durchaus überlegen…

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James Fenimore Cooper 27. Februar 2011 um 21:50

@Christian G.

Wo gibt es den Italica-Reader für 99 Euro??

Ich hab ihn jetzt nirgends billiger als für 199 Euro gesehen.. 99 Euro wäre dann ja echt ein Schnäppchen…

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Riddip 27. Februar 2011 um 22:35

BE Italica direkt habe ich ihn für 99€ gesehen: http://shop.strato.de/epages/62314653.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62314653/Products/%22eReaders%20Black%22/SubProducts/%22ereaders%20black-EM2%22

;)

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Riddip 27. Februar 2011 um 22:36

*Bei

(eine Edit-Funktion in den Kommentaren wäre schön ;) )

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James Fenimore Cooper 28. Februar 2011 um 10:14

@Rippid, das sagt lesen.net dazu:

https://www.lesen.net/ebooks/italica-reader-mit-ciando-anbindung-2599/

Antworten

James Fenimore Cooper 28. Februar 2011 um 10:14

@Rippid:

Für 110 Euro (mit Porto) ist es echt ne überlegung werden. Der Sony kostet halt das doppelte… Hmm

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Christian G. 28. Februar 2011 um 19:52

Ich habe den Reader von dem Strato-Shop (siehe Link oben) und inkl. Porto 109 Euro bezahlt. Ich besitze auch noch einen Sony PRS 505, meine Frau einen Oyo und mein Bruder bekam einen Hanvon zum Geburtstag. Ich habe also mittlerweile gute Vergleichsmöglichkeiten ;-)

Vom Preis-Leistungsverhältnis ist der Italica unschlagbar! Besseres Bild als der Oyo (nicht so grau und besserer Kontrast), sehr leicht und von der Menüfuhrung auch ok. Ist (im Gegensatz zum Oyofiasko) noch kein einziges Mal abgestürzt.

Der Hanvon ist mit 5 Zoll einfach zu klein. An meinen Sony kommt keines der Geräte ran… Der hat allerdings damals auch das doppelte gekostet. Mein Sony ist beispielsweise in 1 Sekunde an. Alle anderen Reader genehmigen sich 20-30 Sekunden um erstmal hochzufahren. Die Akkulaufzeit beim Oyo ist relativ kurz. Der Italica und der Hanvon ist da wesentlich besser. Der Vorteil beim Oyo ist das Wlan und der Shop im Reader. Scheint aber auf die Battereistung zu gehen.

Ach ja, der Italica wird auch im Forum besprochen. Einfach mal die Suchfunktion benutzen.

Ein Nachteil am Anfang war, das er die Schrift bei Ebup ziemlich klein darstellte und die nächste Größe schon wieder viel zu groß. Konnte das ganze aber mit Calibre korrigieren. Einfach die Ebups nochmals konvertiert und die Schriftgröße dabei von 12 pt auf 16 pt korrigiert. Jetzt ist die Größe perfekt…

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James Fenimore Cooper 1. März 2011 um 16:49

@Christian G.

Jedes Epub noch mal durch Calibre laufen lassen, ist schon aufwendig.

Ich werden trotzdem den Sony kaufen, weil er einer der wenigen ist die *funktionierende* Wörterbücher haben. Und da ich vorhabe einige Bücher auf englisch zu lesen, ist das schon wichtig…

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Wer ist Amanda Hocking? Über Selfpublishing | PhantaNews 2. März 2011 um 12:48

[…] UK verkauft die Metro-Gruppe den ersten eInk-eReader für 40 Euro. Der Massenmarkt für eBooks kommt […]

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noname 5. Mai 2011 um 16:27

Toll, aber das Gerät an sich ist unbrauchbar – an Formaten wird NUR .txt und .html unterstützt.

Da werd ich wohl noch warten müssen mit der Anschaffung eines Readers, 100€ will ich sicher nicht ausgeben.

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Paddy 21. Oktober 2011 um 09:40

Hi,

ich versuch auch n E-Ink Gerät unter 100€ zu bekommen, aber das sieht schlecht aus^^
Ich mein, ich bezahl jetzt 100€ für nen Reader und die Bücher sind nichtmal viel güntiger! Da muss man schon viele Bücher kaufen, um das wieder rauszuhaben.

MfG

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