Skip to main content

USA: Sony Reader Pocket Edition (vorerst) verbilligt

prs-300s1_lgUm 30 US-Dollar reduziert Sony seine Pocket Edition in den USA. Der ohnehin schon im Einsteigersegment positionierte Fünf-Zoller (Modellnummer PRS-300) kostet damit ab sofort nur noch 169 US-Dollar (125 Euro + Steuer) – billiger ist derzeit kein anderes Lesegerät mit E-Ink Display. Auch in Europa bewegt sich etwas.

prs-300p1_lgIn Großbritannien geht die Sony Reader Pocket Edition inzwischen für 149 Pfund (165 Euro) über den Tisch. Bei unseren holländischen Nachbarn wird der Reader zwar noch weitgehend zur unverbindlichen Preisempfehlung von 199 Euro verkauft; dafür sind aber 10 aktuelle Bestseller im Warenwert von rund 50 Euro inklusive. In beiden Ländern wurde die Pocket Edition schon im vergangenen Spätsommer veröffentlicht.

Hierzulande kam das Lesegerät erst vor gut zwei Monaten in den Handel – ebenso wie bei der im Oktober 2009 eingeführten Sony Reader Touch Edition hält der Hersteller hier die Preise noch stabil. Zum Vergleich: Der „Ur-Reader“ PRS-505 wurde bereits nach drei Monaten auf dem Markt um 50 Euro reduziert; nur drei Monate später gab es weitere 50 Euro Discount. Sony ist hier mit den gegenwärtigen Absatzzahlen der Touch Edition offenbar so zufrieden, dass momentan kein Bedarf für eine Verbilligung gesehen wird.

prs-300s2_lgAuch die Pocket Edition wird regulär unverändert für 199 Euro verkauft. Seit ein paar Tagen gibt es im Online-Shop des Herstellers immerhin auf Wusch eine gratis Gravur dazu – eine Serviceleistung, die bislang Käufern der Touch Edition vorbehalten war. Wer kein Problem mit einem UK-Import hat, kommt außerdem nach wie vor ein bisschen günstiger an ein neues Lesegerät – das kompliziertere Prozedere im Garantiefall und die relativ geringe Ersparnis machen diesen Weg aber nur bedingt empfehlenswert.

Das von der US-Rabattaktion berichtende Wallstreet Journal spekuliert übrigens über einen Zusammenhang zwischen der Preissenkung (vorerst befristet bis zum 3. April)  und dem Verkaufsstart des Apple iPad (einen Tag später). Angesichts der in Dimensionierung, Funktionalität und Pricing grundverschiedenen Devices scheint das doch sehr weit hergeholt – wahrscheinlicher ist, dass Sony im (zuletzt wenig erfolgreich gestalteten) Wettstreit mit der Branchenkonkurrenz Amazon und Barnes & Noble zunehemend preisbewusste Anwender für sich gewinnen möchte.

Das Top End Modell Sony Reader Daily Edition dürfte angesichts eines Preisschildes von 400 US-Dollar und durchwachsenen Nutzungsberichten nicht gerade ein Bestseller sein – die Pocket Edition ist nun immerhin einen knappen Hunderter billiger als Nook und Kindle 2 (je 259 US-Dollar). Als Lesegerät absolut zu empfehlen, werden in dieser Beziehung verwöhnte nordamerikanische Lesefreunde aber Features wie einen MP3-Player und vor allem die Wireless-Anbindung an einen eBook-Store vermissen und in der Mehrzahl vermutlich doch zu einem NextGen-Reader greifen.

Ähnliche Beiträge


Kommentare


lexmark_z55@msn.com 24. März 2010 um 15:12

Der Hanvon 516 wird momentan beim Weltbild Verlag für 149,99 Euro angeboten und dürfte somit das günstigste Gerät sein.
Zumal das 5 Zoll Gerät komplett mit 2 GB SD-Karte, Netzladegerät, USB-Kabel, Ohrhörer und Schutzeinband angeboten wird.

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*