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Neue Sony-Smartwatch mit E-Ink-Display – und E-Ink-Armband

E-Paper erfreut sich bei Anbietern "intelligenter" Uhren seit jeher einiger Beliebtheit, ermöglicht es doch eine energieeffiziente Always-On-Anzeige. Der Einsatz beschränkte sich logischerweise aufs Display – mit einer Ausnahme. Die FES Watch von Sony geht jetzt in die zweite Runde.

Smartwatch-Display ist Stromfresser Nummer 1

Ein wesentlicher Grund für den bisherigen überschaubaren Erfolg von Smartwatches ist ihre mäßige Akkulaufzeit. Bei intensivem Einsatz müssen die Uhren de facto jeden Abend ans Ladekabel respektive in die Ladeschale. Der größte Stromfresser ist zumeist das LED-Display, weshalb etwa die Apple Watch nur bei tatsächlicher Nutzung Inhalte auf dem ihrem Panel anzeigt.

Anders verhält es sich bei Smartwatches mit E-Paper-Displays, etwa von Pionier Pebble (sogar schon in Farbe). Hier genügen in der Regel ein bis zwei Aufladungen pro Woche – ein klares Komfort-Plus. Die Anzeige ist weniger brillant als auf LCD-Panels, für die auf Smartwatches üblicherweise ausgegebenen Status-Informationen aber vollkommen ausreichend.

FES Watch U

FES Watch U

Der japanische Elektronikkonzern Sony mischt schon seit langem im Wearables-Markt mit. Während die aktuelle Sony Smartwatch 3 und die Vormodelle dieser Reihe konventionelle Displays haben, hat Sony über seine Fashion-Marke FES bereits 2014 auch eine E-Ink-Uhr vorgestellt. Die FES Watch kam nach einer Crowdfunding-Kampagne Ende 2015 auch tatsächlich in den Handel, allerdings nur in Japan.

Drei Wochen Akkulaufzeit dank E-Ink

Im Heimatmarkt von Sony war die Uhr offenbar erfolgreich genug, dass es jetzt ein Folgemodell gibt, wie zuerst das US-Blog Slashgear berichtete. Die FES Watch U kombiniert ein rundes E-Ink-Display mit einem E-Ink-Armband, was für ein zweifelsohne bemerkenswertes Erscheinungsbild sorgt. Die Optik von Uhr und Armband können aufeinander abgestimmt werden: 12 Looks sind vorinstalliert, weitere soll es in einem Online Store geben.

Die Uhr ist ganz klar eher ein edles Fashion-Statement als ein Tech-Gadget, Interessierte können beim Material zwischen Saphir-Glas und Stahl wählen. Dank E-Ink-Technologie beträgt die Akkulaufzeit der wasserdichten Uhr ganze drei Wochen. Die FES Watch U ist über eine Sony-Crowdfundingkampagne vorbestellbar und kostet mindestens umgerechnet 430 Euro, ist also alles andere als ein Schnäppchen. Bei erfolgreichem Crowdfunding wird die Uhr ab Oktober ausgeliefert, wie das Vormodell aber nur in Japan. Zumindest vorerst.

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Kommentare


E-Ink-Smartwatch Pebble am Ende: 4+2 Alternativen von Huawei bis Fossil » lesen.net 9. Dezember 2016 um 13:17

[…] + Intelligenz” gibt es noch nichts gänzlich Vergleichbares. Geräte wie die FES Watch U von Sony dürften das aber über kurz oder lang […]

Antworten

Sony entwickelt ein E-Ink-Laptop » lernen.net 25. August 2017 um 12:16

[…] als Wachstumsfelder identifiziert. Enger Hardware-Partner in diesen Feldern war Sony (Sony Smartwatch U, Sony DPT-RP1), das auch nach der Beerdigung der einstmals führenden eBook-Reader-Endkundensparte […]

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